17/05/2026
Am 5. Juni singen wir beim Crescendo-Musikfestival! GEISTERTÖNE, GEGENWELTEN. Mit Musik von Jani Christou, Daphne Oram und Carl Maria von Weber!
crescendo26: GegenTöne
Das Musikfestival der UdK Berlin findet dieses Jahr vom 30. Mai bis zum 13. Juni statt.
In den aktuell politisch unruhigen Zeiten geht crescendo26 den Weg der GegenTöne – wir leisten Widerstand mit Klängen und mit Worten, mit Komponist*innen und Musiker*innen und werfen einen Blick auf Zeiten, in denen Musik genau das schon geleistet hat. Auch musikalisch taucht immer wieder das „Gegen“ auf: In Dissonanzen reiben sich nahestehende Töne aneinander und streben zur Auflösung, zur Harmonie. Klang- bzw. Tonproduktion selbst kann ohne den physikalischen Widerstand einer Saite, die zu schwingen beginnt, gar nicht entstehen.
Es erklingen Werke von u. a. Sergej Rachmaninoff, Dmitri Schostakowitsch, Franz Schubert, Jean-Louis Duport, Frédéric Chopin, Gustav Mahler, F***y Hensel, Grażyna Bacewicz und vielen mehr. Wie jedes Jahr gestalten Studierende, Lehrende und Gäste instituts- und fakultätsübergreifend die Programme. Mit Klängen und mit Worten setzt das Festival ein Zeichen gegen Kulturabbau und für Töne. Es erwarten euch hochkarätige Solo- und Kammermusik, Sinfoniekonzerte, Meisterkurse, Programme für Kinder, Chöre, Uraufführungen, Alte Musik und eine Ausstellung zu Nikolaus und Alice Harnoncourt. Sämtliche Veranstaltungen können kostenlos besucht werden, Ticketreservierungen sind unter www.pretix.eu/udk möglich.
Das Festival wird am 30. Mai um 20 Uhr im Konzertsaal der UdK Berlin unter dem Titel „Revolte und Versöhnung“ eröffnet. Das Symphonieorchester der UdK Berlin unter der Leitung von Michael Sanderling spielt Brahms‘ „Doppelkonzert a-Moll“ und Schostakowitschs „Sinfonie Nr. 12 d-Moll“. Die Solisten sind Donghwi Ko (Violine) und Uladzimir Sinkevich (Violoncello).
Die kostenlosen Tickets für alle Veranstaltungen sind ab sofort buchbar. Das vollständige Programm gibt’s unter: www.udk-berlin.de/crescendo
Grafik: NODE Berlin / Bildvorlage: Dmitri Schostakowitsch © mauritius images_Alamy_Science History Images