20/08/2026
Heute jährt sich zum 30. Mal der Todestag von Rock-Ikone Rio Reiser. Als Ton-Steine-Scherben-Frontmann prägte der schwule Sänger wie kaum ein anderer die autonome Szene in Berlin-Kreuzberg – und lieferte auch als Solokünstler den Soundtrack zum Widerstand gegen politische Verwahrlosung und für ein Leben im solidarischen Miteinander, der bis heute junge Generationen prägt.
Zu diesem Tag eine Buchempfehlung: In „Rauchzeichen für Rio“ finden zwei junge Straßenmusiker auf der Flucht vor einem verrückten Dorfbürgermeister und der Frankfurter Drogenmafia zueinander. Gemeinsam entscheiden sie sich kurzerhand für einen Roadtrip Richtung Landkommune Fresenhagen, wo Rio damals lebte, um „mal Hallo“ zu sagen. Einen Sommer lang erscheinen ihnen die Freiheit und die Liebe beinahe grenzenlos zu sein.
Beitragsbild aus „Scherbenland“ von Lutz Pehnert & Ferdinand Hübner.