O&O Depot

O&O Depot O&O Depot // Leibnizstraße 60 // D-10629 Berlin // T: +49 (0)30 28 48 860 // E: [email protected] ///
Geöffnet nach Vereinbarung Das O&O Depot

Mit unseren Arbeiten seit den späten 1960erJahren als Haus-Rucker-Co und dann endgültig seit 1992 als Ortner&Ortner hat sich eine persönliche Kunstgeschichte und eine Masse an Bildern, Modellen und anderen Materialien angehäuft, die Raum braucht. Über 1000 Graphiken aus der Haus-Rucker-Co Zeit und mindestens ebenso viele aus der O&O Zeit bis jetzt.

Die Sachen können sich sehen lassen. Wir werden sie herzeigen und fallweise auch zum Kauf anbieten. Dafür gibt es das Depot. Das Depot wollen wir aber auch zu einem Laboratorium machen, in dem wir weiter erproben, wie der Stoff beschaffen sein könnte, aus dem sich Baukunst gewinnen lässt. Ohne den Ausstellungen und Veranstaltungen vorzugreifen, lässt sich sagen, dass die Gegenüberstellungen des al

Die Sachen können sich sehen lassen. Wir werden sie herzeigen und fallweise auch zum Kauf anbieten. Dafür gibt es das Depot. Das Depot wollen wir aber auch zu einem Laboratorium machen, in dem wir weiter erproben, wie der Stoff beschaffen sein könnte, aus dem sich Baukunst gewinnen lässt. Ohne den Ausstellungen und Veranstaltungen vorzugreifen, lässt sich sagen, dass die Gegenüberstellungen des al

Wie gewohnt öffnen

H A N S J Ö R G  S C H N E I D E R  · O n  G r i dDonnerstag, 09. September, 18 bis 21 UhrMit einer Eröffnungsrede von W...
02/09/2021
HANSJÖRG SCHNEIDER · On Grid // Donnerstag, 09. 09. im O&O DEPOT

H A N S J Ö R G S C H N E I D E R · O n G r i d

Donnerstag, 09. September, 18 bis 21 Uhr
Mit einer Eröffnungsrede von Wilhelm von Werthern um 19 Uhr

Das Gitter ist da, bevor etwas auf dem Blatt zu sehen ist. Es ist auf der weißen Fläche des Blattes, bevor eine Linie auf dem Papier gezogen ist. Der im rechten Winkel scharf beschnittene Papierrand begrenzt die weiße Zone, hebt sie hervor, schafft den Rahmen für ein unsichtbares Koordinatensyst...

Bedeutende Schenkung an das Architekturzentrum WienÖsterreich/Wien (OTS) - Die Sammlung des Architekturzentrum Wien freu...
27/07/2021

Bedeutende Schenkung an das Architekturzentrum Wien

Österreich/Wien (OTS) - Die Sammlung des Architekturzentrum Wien freut sich über einen prominenten Neuzugang, ein herausragendes Konvolut von Haus-Rucker-Co Zeichnungen. Laurids Ortner und Manfred Ortner zeigen mit dieser großzügigen Schenkung einmal mehr die Wertschätzung und Anerkennung für die Sammlungsarbeit des Az W. Die eindrucksvollen Zeichnungen aus den 1970er Jahren wirken angesichts der aktuellen Klimakrise nahezu prophetisch in ihrer Skizzierung möglicher urbaner Interventionen und Situationen. Beispiele davon werden ab Dezember 2021 in der neuen Schausammlung des Az W „Hot Questions – Cold Storage“ zu sehen sein. Arbeiten von Haus-Rucker-Co finden sich weltweit in Museen, vom MoMA The Museum of Modern Art in New York bis zum Pariser Centre Pompidou, und nun auch im einzigen ausschließlich der Architektur gewidmeten Museum in Österreich, dem Az W Architekturzentrum Wien.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210727_OTS0026/laurids-ortner-manfred-ortner-bedeutende-schenkung-an-das-architekturzentrum-wien-bi

Foto:
Laurids Ortner übergibt persönlich eine Auswahl von Haus-Rucker-Co Zeichnungen an das Architekturzentrum Wien, Direktorin Angelika Fitz, Geschäftsführerin Karin Lux, Sammlungsleiterin Monika Platzer (von re nach li).
Foto: eSeL.at - Lorenz Seidler

Bedeutende Schenkung an das Architekturzentrum Wien

Österreich/Wien (OTS) - Die Sammlung des Architekturzentrum Wien freut sich über einen prominenten Neuzugang, ein herausragendes Konvolut von Haus-Rucker-Co Zeichnungen. Laurids Ortner und Manfred Ortner zeigen mit dieser großzügigen Schenkung einmal mehr die Wertschätzung und Anerkennung für die Sammlungsarbeit des Az W. Die eindrucksvollen Zeichnungen aus den 1970er Jahren wirken angesichts der aktuellen Klimakrise nahezu prophetisch in ihrer Skizzierung möglicher urbaner Interventionen und Situationen. Beispiele davon werden ab Dezember 2021 in der neuen Schausammlung des Az W „Hot Questions – Cold Storage“ zu sehen sein. Arbeiten von Haus-Rucker-Co finden sich weltweit in Museen, vom MoMA The Museum of Modern Art in New York bis zum Pariser Centre Pompidou, und nun auch im einzigen ausschließlich der Architektur gewidmeten Museum in Österreich, dem Az W Architekturzentrum Wien.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210727_OTS0026/laurids-ortner-manfred-ortner-bedeutende-schenkung-an-das-architekturzentrum-wien-bi

Foto:
Laurids Ortner übergibt persönlich eine Auswahl von Haus-Rucker-Co Zeichnungen an das Architekturzentrum Wien, Direktorin Angelika Fitz, Geschäftsführerin Karin Lux, Sammlungsleiterin Monika Platzer (von re nach li).
Foto: eSeL.at - Lorenz Seidler

DESIGNBOOM: "Aerodream" exhibition charts the history of inflatables at Centre Pompidou-MetzThe Centre Pompidou-Metz unr...
06/07/2021

DESIGNBOOM: "Aerodream" exhibition charts the history of inflatables at Centre Pompidou-Metz

The Centre Pompidou-Metz unravels the fascinating history of inflatable architecture and design with an exhibition titled ‘aerodream’. From conceptual artwork to military applications and large scale pneumatic architecture, the exhibition takes visitors on a journey through the ‘inflatables craze’ of the 1960s and 70s with live installations accompanied by drawings, posters, photographs and film footage. curated by Frédéric Migayrou and Valentina Moimas, the exhibition is on view at the Centre Pompidou-Metz until August 23, 2021, when it will then be moved to the Cité de l’Architecture in Paris from October 6 through to February 14, 2022.

© haus-rucker-co

https://www.designboom.com/architecture/aerodream-exhibition-history-of-inflatables-centre-pompidou-metz-07-05-202

In Anlehnung an unsere fulminante Ausstellung SYD MEAD - FUTURE CITIES im O&O Depot unsere Empfehlung:DAS PHÄNOMEN "BLAD...
01/06/2021
Das Phänomen "Blade Runner" - Die ganze Doku | ARTE

In Anlehnung an unsere fulminante Ausstellung SYD MEAD - FUTURE CITIES im O&O Depot unsere Empfehlung:

DAS PHÄNOMEN "BLADE RUNNER"
Regie: Boris Hars-Tschachotin
53 Min. Spieldauer - auf Arte verfügbar bis zum 26. Juni!

In der Dokumentation erzählt Syd Mead, der die Welt von "Blade Runner" visuell erfunden hat, wie sehr die Kreativen im Film die Zukunft aus der Gegenwart der 1980er Jahre heraus entwickelt haben.

Ridley Scotts Kultfilm "Blade Runner" ist einer der einflussreichsten Science-Fiction-Filme überhaupt. Seine Vision eines Los Angeles im Jahr 2019 ist auf beklemmende Weise aktuell: Klimakatastrophe, Überwachung, übermächtige Konzerne und künstliche Intelligenz sind heute Teil unserer Wirklichkeit. Die Dokumentation zeigt, wie "Blade Runner" vom Kassenflop zum Kultfilm wurde.

1982 kommt ein Film ins Kino, der in der nahen Zukunft von Los Angeles im Jahr 2019 spielt. Ridley Scott beschwört in seinem Kultfilm einen kalten, regengepeitschten, von Neonreklame glühenden Großstadtmoloch herauf. Heute bevölkern Obdachlose die Straßen zwischen den Hochhäusern, in denen der Film gedreht wurde. Seit "Metropolis" von Fritz Lang hat es keinen Science-Fiction-Film mehr gegeben, der dank seines Production Designs und seiner Special Effects eine derartige visuelle Wucht entfaltet hat wie "Blade Runner". Umso erstaunlicher das kommerzielle und pressemäßige Desaster, das der Film bei seinem Kinostart erlebte. Wie wurde der Film zu einem der einflussreichsten Science-Fiction-Filme aller Zeiten?

Zu Wort kommen auch Douglas Trumbull, verantwortlich für die sensationellen Visual Effects, Katherine Haber, die als Production Executive mehrfach den Film gerettet hat, die Schauspielerin Joanna Cassidy und Edward James Olmos, der die mysteriöse Figur des Gaff auch im Sequel "Blade Runner 2049" spielt.

Der Film lädt zu einem exklusiven Blick in die Welt von "Blade Runner" ein, mit Behind-the-Scenes-Material von diversen Sets, Fotos und Originalschauplätzen in Los Angeles. Und er schaut in die Straßen des heutigen Los Angeles und findet immer wieder Einstellungen, in denen Film und Gegenwart verschmelzen.

Regie Hars-Tschachotin Boris
Produktion MEDEA Film, Irene Höfer
Deutschland, 2020
ZDF

https://www.arte.tv/de/videos/089086-000-A/das-phaenomen-blade-runner/

Ridley Scotts Kultfilm "Blade Runner" ist einer der einflussreichsten Science-Fiction-Filme überhaupt. Seine Vision eines Los Angeles im Jahr 2019 ist auf beklemmende Weise aktuell: Klimakatastrophe, Überwachung, übermächtige Konzerne und künstliche Intelligenz sind heute Teil unserer Wirklichk...

MISS YOUEINE AUSSTELLUNG INMITTEN DER STADT52 KÜNSTLER*INNEN 18 FOTOGRAF*INNEN;2. – 16. MÄRZ 2021mit dabei: Harald Hausw...
05/03/2021

MISS YOU

EINE AUSSTELLUNG INMITTEN DER STADT
52 KÜNSTLER*INNEN 18 FOTOGRAF*INNEN;
2. – 16. MÄRZ 2021

mit dabei: Harald Hauswald! Er portraitiert Keyboarder Flake von Rammstein in seiner "dauerfreien Zeit"!

http://www.missyou.berlin/

Im Frühjahr 2019 war die von O&O Baukunst und Harald Hauswald konzipierte Ausstellung "HAUSWALD trifft die Ernst Busch" im O&O Depot zu sehen:
https://ortner-ortner.com/de/depot/ausstellungen/hauswald-trifft-die-ernst-busch

© Harald Hauswald / Ostkreuz

MISS YOU

EINE AUSSTELLUNG INMITTEN DER STADT
52 KÜNSTLER*INNEN 18 FOTOGRAF*INNEN;
2. – 16. MÄRZ 2021

mit dabei: Harald Hauswald! Er portraitiert Keyboarder Flake von Rammstein in seiner "dauerfreien Zeit"!

http://www.missyou.berlin/

Im Frühjahr 2019 war die von O&O Baukunst und Harald Hauswald konzipierte Ausstellung "HAUSWALD trifft die Ernst Busch" im O&O Depot zu sehen:
https://ortner-ortner.com/de/depot/ausstellungen/hauswald-trifft-die-ernst-busch

© Harald Hauswald / Ostkreuz

Österreichische Avantgarde im Designmuseum in Den Bosch in HollandDesign Museum toont de Oostenrijkse avant-gardehttps:/...
12/02/2021

Österreichische Avantgarde im Designmuseum
in Den Bosch in Holland

Design Museum toont de Oostenrijkse avant-garde
https://www.mixedgrill.nl/design-museum-toont-de-oostenrijkse-avant-garde/

Mind Expander II, Haus Rucker-Co, 1969.
Foto © mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien

Österreichische Avantgarde im Designmuseum
in Den Bosch in Holland

Design Museum toont de Oostenrijkse avant-garde
https://www.mixedgrill.nl/design-museum-toont-de-oostenrijkse-avant-garde/

Mind Expander II, Haus Rucker-Co, 1969.
Foto © mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien

Zu seinem 100. Geburtstag!Bau´s noch einmal, Ken!Feuilleton / 30.12.2020 - Die Zeit
05/01/2021

Zu seinem 100. Geburtstag!
Bau´s noch einmal, Ken!

Feuilleton / 30.12.2020 - Die Zeit

SYD MEAD f u t u r e  c i t i e sGRAZMUSEUM -> HEUTE, 19 UHR auf ORF:LIVE STREAM 7 Tage abrufbar!
15/12/2020
ORF-TVthek

SYD MEAD f u t u r e c i t i e s
GRAZMUSEUM -> HEUTE, 19 UHR auf ORF:

LIVE STREAM 7 Tage abrufbar!

Nachrichten, Magazine, Dokumentationen, Diskussionen, Kultur, Sport, Shows, Comedys, Filme, Serien, Regional- und Kindersendungen: Die Videoplattform ORF-TVthek bietet mehr als 200 ORF-TV-Sendungen als Livestream und Video-on-Demand an. Die Videoarchive erlauben zudem einen Blick ins ORF-Archiv zu z...

Michael Dekker - liquid spaceO&O DEPOT am Samstag, 07.11., 12 bis 18 Uhr
27/10/2020

Michael Dekker - liquid space
O&O DEPOT am
Samstag, 07.11., 12 bis 18 Uhr

Wir sind zurück!
Am 07.11.2020 läd der Charlottenwallk zum Galerienrundgang durch Charlottenburg - Wilmersdorf.
Kunstinteressierte Besucher*innen haben die Möglichkeit, zahlreiche Ausstellungseröffnungen und spannende, bereits laufende Ausstellungen in ihrem Kiez zu entdecken.

We're back!
On 07.11.2020 Charlottenwalk invites to a gallery tour through Charlottenburg - Wilmersdorf.
Art-interested people have the opportunity to discover exciting galleries and exhibitions in their neighbourhood.*

Charlottenwalk 2020 with
68projects
Galerie Albrecht
Anahita Contemporary
Bermel von Luxburg Gallery
Bode Projects
BORCH Gallery & Editions
Galerie Brockstedt
Galerie Brusberg
Galerie Horst Dietrich
Galerie Eigenheim Weimar/Berlin
FAP-Berlin by Roland Behrmann
Galerie Friedmann-Hahn
Galerie Mathias Güntner
Galerie Michael Haas
Haverkampf Galerie
Georg Hornemann Goldschmiede
Galerie Hilleckes & Probst
JRGalleryy & Raab Galerie.
GALERIE KORNFELD
Kunstforum der Berliner Volksbank
Galerie Petra Langege
Galerie Luzánn
Hotel Mond
Mikiko Sato Galleryallery
Galerie Mutare
Galerie Georg Nothelfer
O&O Baukunst
Office Reiner Opoku
Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts
Sexauer Gallery
Galerie Springer Berlin
STUDIO 4 BERLIN
TASCHEN Store Berlin
Taubert Contemporary
TVD ART Galerie
Malte Uekermann Kunsthandel GmbH

#charlottenwalk #charlottenwalk2020 #exhibition #art #artworld #artmarket #gallery #galleryexhibition

***SAVE THE DATE***Diesen Donnerstag von 17 bis 20 Uhr im O&O DEPOT:MICHAEL DEKKER liquid spaceFoto:Wiese, 2017, Multipl...
09/09/2020

***SAVE THE DATE***

Diesen Donnerstag von 17 bis 20 Uhr im O&O DEPOT:

MICHAEL DEKKER
liquid space

Foto:
Wiese, 2017, Multiplex, Holz, Lack, 70 x 168 x 78 cm
© STUDIO MICHAEL DEKKER 2020

27/08/2020
Heinz Frank Atelier 2013

HEINZ FRANK
1939–2020
R.I.P.

Der österreichische Autor und Architekturwissenschafter Otto Kapfinger spricht uns mit seinen verbindlichen Worten aus der Seele und gestattete uns, seinen Brief zu veröffentlichen:

(...)
Ein äußerst individueller Lebens-Künstler lebt hier nicht mehr. Er war - für mich und etliche andere sicher auch -ein ganz wichtiger “Außenseiter“ unserer Szene. Er war eine verblüffend „wienerische und dialekthaft randständige“ Wiedergeburt oder Vergegenwärtigung der altgriechischen und neuwienerischen Philosophen - Kyniker, Peripatetiker war das sokratisch insistierende Bereden, In-Frage-Stellen aller sogenannten kreativen „Äußerungen“, Behauptungen und Vorstellungen.

Wie Diogenes (und später Nietzsches Alter Ego) ging er mit der Laterne seines speziellen Seh- und Sprachvermögens durch die Stadt "auf der Suche nach einem Menschen“ - indem er mit poetisch-vulgär-philosophischem SprachWITZ allen nur auftretenden Behauptungen, Gewissheiten und „gestalterischen Anmassungen" irritierend heimleuchtete.

Mit ihm einmal etwa vom Universitätsring her über Heldenplatz, Burghöfe und Michaelerplatz am späten Vormittag in Richtung Demel zu schlendern, - wo er mich zu einem 2. Frühstück einlud - war ein unvergessliches Lehrstück, wie er völlig spontan alles Leben und alles Gebaute im Raum dieser Wegstrecke ebenso witzig wie potentiell tiefgründig und schalkhaft-kritisch kommentierte, - in seiner Vorstellungswelt aus der Schwere des Faktischen in die verblüffende Leichtigkeit der Gedankenspiele, der Bewusstseinsrealitäten holen konnte.

Ein schönes Filmdokument über seine Person, sein Wesen gibt es im Internet, gestaltet von den jungen „Hareiters“ im Auftrag von O&O Architekten 2013 im Zusammenhang mit seiner Ausstellung damals bei O&O Baukunst in Berlin. Darin kommen einige merkWÜRDIGE Sätze vor, die sein Anliegen unvergesslich in Sprache fassen. Es ging ihm bei all seine Sachen u.a. um
„Augen, die das Nichts sehen“
oder:
"Die Leere als Gesicht“
oder:
„Eigentlich wohnt man in sich drinnen“
seine Thema war immer wieder:
"Das Loch - die Mitte, wo man aber nicht hinsieht...“

So war er in seiner stets bis zum Unterhemd handgemacht durchgestalteten, lebhaften und authentischen Einmaligkeit eigentlich ein Wiedergänger all der heiter, mit extrem leichten Gepäck durch die leibliche Existenz reisenden Geistesmenschen, - auf der Suche nach der Freiheit von allen ideologie-schwangeren und materiell so verhafteten, pathosschwangeren Lebens-, Bau- und Kunstkonzepten………

Natürlich hatte all das auch ein gerütteltes Maß an Koketterie, an Eulenspiegelhaftigkeit - inmitten seiner hochprofessionell ausgeführten Objekte - materielle Ableger, Spiegelungen, Unzukömmlichkeiten, Echo-Gestalten seines Denkens und Empfindens - sich von all dem umgehend wieder leichtfüssigst zu distanzieren und all das nur zu papierdünnen Tapete, zur gerade noch duldbaren Austapezierung oder Sichtbarmachung seiner seelischen und existenziellen„Wohnräume“ zu deklarieren.

Ich habe es versäumt, mich mit ihm öfters und länger und tiefgreifender einzulassen, es gibt Berufenere, die ihm weit näher waren - soweit man ihm, einem enormen Luft-Geist - überhaupt nahe kommen konnte. Aber in dieser fast buddhistisch-heiteren Relativierung aller Äußerlichkeiten - mit der Perspektive zum letztlich Ungreifbaren, der NICHTSHEIT von Existenz, aus der eben erst eine allumfassende Akzeptanz und wirklich humane-kosmische Wertschätzung vom Sein, vom wunderbaren Werden und Vergehen kommen kann - in dem hat er mir auf seine Art originäre, weiter nachwirkende Anstöße gegen, mitgegeben.

Vielen Dank! Adieu!

Otto Kapfinger
Wien, 25.08.2020

____________________________________________________________

In Gedenken an einen sehr besonderen Künstler:

O&O Depot Film: Heinz Frank in seinem Studio 2013
https://www.youtube.com/watch?v=1Fd8LEu8fYM

DAS UNSICHTBARE BILD DER MITTE
Ausstellung im O&O Depot, 2013:
https://ortner-ortner.com/de/depot/ausstellungen/heinz-frank

The Austrian artist Heinz Frank and his studio in Vienna.

Common Ground: Haus-Rucker-Co’s Food City I and Collaborative Design Practice
24/07/2020
Common Ground: Haus-Rucker-Co’s Food City I and Collaborative Design Practice

Common Ground: Haus-Rucker-Co’s Food City I and Collaborative Design Practice

In 1971, the Viennese architecture collective Haus-Rucker-Co visited the Walker Art Center, creating an edible scale model of Minneapolis. Entitled Food City I, the piece was presented to, and devoured by, members of the public in the Armory Gardens, the future site of the Minneapolis Sculpture Gard...

Adresse

Leibnizstraße 60
Berlin
10629

Öffnungszeiten

Dienstag 16:00 - 19:00
Mittwoch 16:00 - 17:00
Donnerstag 16:00 - 19:00
Freitag 09:00 - 19:00

Telefon

+49302848860

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