Hamze Bytyci

Hamze Bytyci Für eine echte Gleichberechtigung, jetzt erst R(echt)

Für Nalan ÖzenirManche Menschen gehen.Und hinterlassen Stille.Andere gehenund hinterlassen eine Richtung.Nalan Özenir wa...
13/03/2026

Für Nalan Özenir

Manche Menschen gehen.
Und hinterlassen Stille.

Andere gehen
und hinterlassen eine Richtung.

Nalan Özenir war so ein Mensch.

Eine Frau mit Haltung.
Eine Schwester.
Eine Mutter.
Eine Partnerin.
Eine Freundin.
Eine Kollegin.
Eine Chefin.

Und für mich immer:
Nalan Abla.

Seit 2007 arbeite ich bei der gGmbH.
Sie war damals – zusammen mit Dafina – bei meinem Bewerbungsgespräch.
Vielleicht wusste sie nicht, dass sie damit auch einen Weg mit eröffnet hat, der mich bis heute begleitet.🥹

Nalan gehörte zu den Menschen, die Institutionen nicht nur verwalten.
Sie füllen sie mit Menschlichkeit.

Mit Liebe.
Mit Verantwortung.
Mit dieser seltenen Mischung aus Klarheit und Wärme.

Heute fühlt es sich an, als würde eine kleine Ära zu Ende gehen.

Aber Menschen wie Nalan verschwinden nicht einfach.

Sie bleiben
in unseren Erinnerungen,
in unserer Arbeit,
in den Wegen, die sie für andere geöffnet haben.

ALLAH rahmet eylesin, liebe Nalan.✨🤲🏾✨

Lieber Rosa,du warst einer, der nie satt war vom Leben.Immer neugierig, immer fragend, immer unbequem lebendig.Du hast h...
17/12/2025

Lieber Rosa,

du warst einer, der nie satt war vom Leben.
Immer neugierig, immer fragend, immer unbequem lebendig.
Du hast hingeschaut, wo andere weggesehen haben.
Geliebt, wo Lieblosigkeit herrschte.
Und gelacht – auch über den Tod.

Jetzt bist du weitergezogen,
nicht weg, sondern in einen neuen Abschnitt.
Eine neue Suche.
Vielleicht mit derselben Neugier, nur ohne Körper.

Du hast einmal gesagt,
wenn du stirbst, willst du als giftgrüner Frosch wiedergeboren werden –
weil sie nur S*x haben
und giftig sind.

Was für ein Abschiedssatz.
Was für ein Leben.

Leb wohl, liebster Rosa.
Danke für deinen Mut, deine Zärtlichkeit,
deinen Widerstand und deine Lust am Dasein.
Du wirst uns fehlen –
aber dein Blick bleibt.

Und einer, der Solidarität nicht gepredigt,
sondern gelebt hat.“ 💖❤️🖤


🙏🏾🖤✨

Bild:

Zehn Jahre „Wir schaffen das“.Heute klingt das wie ein Werbeslogan auf einem vergilbten Plakat.Wir schaffen das?Nein.Wir...
31/08/2025

Zehn Jahre „Wir schaffen das“.

Heute klingt das wie ein Werbeslogan auf einem vergilbten Plakat.
Wir schaffen das?
Nein.
Wir schaffen ab.
Wir schaffen weg.
Wir schaffen uns selbst die Illusion von Menschlichkeit.

Und damals, am Eröffnungstag des Denkmals: Artikel 1.
„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“
Die Kanzlerin sagte es, mit dem Pathos der Geschichte.
Aber alle wussten: die Königin ist n***t.

Darum die Frage, die noch immer wie ein Splitter steckt:
„Frau Merkel, was ist mit den Abgeschobenen? Gilt Artikel 1 nicht auch für sie?“

Seitdem sterben Kinder im Mittelmeer, im Gazastreifen, an Europas Grenzen.
Seitdem verschärft ihr Asylgesetze, kürzt Sozialleistungen, erklärt ganze Gruppen zur Gefahr.
Und während ihr draußen von Demokratie redet, füttert ihr innen eure Sicherheitsapparate.

Das ist die Wahrheit:
Deutschland spielt Weltgewissen und handelt wie Weltgeschäft.
Moral nach Kassenlage.
Menschenrechte nach Stimmungslage.
Solidarität nach Wahllage.

Und ja, Erinnerungskultur wird hier gern gefeiert.
Mit Kerzen, mit Blumen, mit einer schönen Rede.
Aber wehe, sie wird unbequem.
Wehe, sie erinnert daran, dass Artikel 1 nicht nur für die Toten gilt, sondern auch für die Lebenden.

Denn dann wird sie gestrichen, verschoben, eingekürzt.
Das Denkmal? In Gefahr.
Die Gedenktage? Nebensache.
Die Stimmen der Roma? Dekoration für die Kulisse.

Und genau das ist der Punkt:
Erinnerung ist kein Accessoire für die Demokratie.
Sie ist ihr Lackmustest.
Und Deutschland fällt gerade durch.

Also, zehn Jahre später, die Frage bleibt:
Frau Merkel, was ist mit den Abgeschobenen?
Und sie richtet sich längst nicht mehr nur an Merkel.
Sondern an alle, die so tun, als ob.

Denn wenn Artikel 1 nicht für alle gilt,
gilt er für niemanden.
Punkt.

Loki te ovel ti Phuv mein lieber Aça Remzi,Möge ALLAH dir ewigen Frieden schenken. 🤲🏽✨Mit schwerem Herzen teile ich den ...
09/08/2025

Loki te ovel ti Phuv mein lieber Aça Remzi,
Möge ALLAH dir ewigen Frieden schenken. 🤲🏽✨

Mit schwerem Herzen teile ich den Verlust meines lieben Onkels väterlicherseits, Remzi (Muharem) Berisha, der am 09.08.2025 im Alter von 78 Jahren von uns gegangen ist.

Onkel Remzi war mehr als nur der älteste Bruder meines Vaters, – er war der einzige Grund, warum ich, wenn man mich fragte, ob ich noch Verwandte in Prizren habe, immer sagen konnte: „Ja“. Mit seinem Abschied geht eine ganze Ära zu Ende.

Er war ein wahrer Meister seines Handwerks – Schuhmacher mit goldenen Händen, der beste, den die Stadt Prizren je hatte. In jedem Paar Schuhe, das er reparierte, steckte Liebe, Sorgfalt und Perfektion. Seine Werkstatt war nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern ein Treffpunkt für die Menschen der Stadt – man kam nicht nur wegen der Schuhe, sondern auch wegen eines guten Wortes.

Und jeden Freitag vor dem Freitagsgebet schickte er uns eine Sprachnachricht oder ein schönes Bild mit herzlichen und aufrichtigen Wünschen. Diese einfachen, aber so liebevollen Gesten werden uns unendlich fehlen.

Onkel Remzi wird für immer Teil der Geschichte Prizrens und unserer Herzen bleiben.
InshALLAH ano Xhehneti ✨🤲🏽

InshALLAH ano Xhenet o Dajo Hamit Maksutsoy. Loki te ovel ti Phuv. 🤲🏽Onkel Hamit war ein ganz besonderer Mensch – stark,...
11/07/2025

InshALLAH ano Xhenet o Dajo Hamit Maksutsoy. Loki te ovel ti Phuv. 🤲🏽Onkel Hamit war ein ganz besonderer Mensch – stark, ein Mensch Gottes. Einer, der nicht wegschaute, einer der fairer war zu allen, als zu sich selbst! Von ihm hab ich soviel gelernt, vieles meines Wissens und Glaubens, hab ich durch ihn! Worte wie Rom und Genosse hab ich durch ihn, er hat uns allen soviel beigebracht! Ein großes Vorbild!! Einer, der das Wort erhob, wenn es nötig war. Möge Gott ihn bei sich aufnehmen, an einen Ort ohne Schmerz und Leid. Möge ALLAH ihm gnädig sein. Möge ALLAH dir die schönsten Plätze im Paradies schenken, mögest du umgeben sein von Licht, und zu Licht werden, in Frieden mit den Engeln.✨🤲🏽🧿

cppa_dialogueperspectives_ Heute, am 7. Oktober 2024 laden die Coalition for Pluralistic Public Discourse(CPPD) und Roma...
07/10/2024

cppa_dialogueperspectives_ Heute, am 7. Oktober 2024 laden die Coalition for Pluralistic Public Discourse
(CPPD) und RomaTrial e.V. zu einer besonderen Veranstaltung ein. »Gegenwart Erinnern: Eine Nacht der Trauer. Reflexionen über Erinnerung und Verlust«
Anlässlich der Terroranschläge, die am 7. Oktober 2023 von der Hamas in Israel verübt wurden, und des darauffolgenden Krieges in Gaza, richtet sich der Fokus der Veranstaltung auf das komplexe wie ambivalente Thema Trauer.
Trauer wird in dieser Nacht in ihrer Vielschichtigkeit und Multidimensionalität betrachtet, die ihr einzigartiges Spannungsverhältnis ausmacht: als kulturelles Phänomen, das kollektives Erinnern, Gedächtnis und Identitäten prägt, und als individuelle, tiefgreifende Emotion.
Mit unseren Gästen werden wir uns einem gemeinsames Verstehen von den komplexen Verflechtungen und Facetten von Trauer annahern.
Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Gesellschaften trauern und ob kollektive Trauer angesichts von Konflikten und Polarisierung sogar eine vereinigende Kraft sein kann.
Die Nacht der Trauer soll Gespräche dort ermöglichen, wo Dialoge unmöglich erscheinen und damit eine Form der Erinnerung fördern: eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Gewalt, die Gesellschaften prägt und deren Auswirkungen sie weiterhin beeinflussen werden. Die Art und Weise, wie wir Trauer gestalten, bietet dabei eine Perspektive für eine Zeit nach dem Krieg.
Mit Shai Hoffmann, Ahmad Dakhnous, Hannan Salamat, Furkan Yuksel, Samuel Stern, Atalya Laufer, Michal Fuchs, Ariel Reichman, Zsófia Bihari, Max Czollek und

heimatenDiskursreihen, Festivals, Ausstellungen, Netzwerk, Publikationen2024–2027Am Dienstag stellten der Intendant des ...
10/09/2024

heimaten
Diskursreihen, Festivals, Ausstellungen, Netzwerk, Publikationen
2024–2027
Am Dienstag stellten der Intendant des HKW Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, die Stellvertretende Intendantin Henriette Gallus und die Ko-Kuratoren Ibou Diop und Max Czollek das Projekt heimaten vor.

Das Projekt heimaten zielt auf eine Neudeutung des Heimatbegriffs im Sinne der realen pluralen Zusammensetzung der Gesellschaft Deutschlands und startet ein auf vier Jahre angelegtes, deutschlandweites Programm. Getragen wird es vom Haus der Kulturen der Welt (HKW) und einem großen und stets wachsenden Netzwerk von zivilgesellschaftlichen Initiativen und Kulturinstitutionen.

Auf der Paulette Nardal Terrasse des HKW präsentierte das Team die Grundzüge des Projekts sowie das Eröffnungsprogramm und das heimaten Netzwerk – und gab einen Ausblick auf das Programm des kommenden Jahres.

In Gedenken und Erinnerung an die 9 Ermordeten des rechtsterroristischen OEZ-Anschlags vom 22.07.2016:Armela Segashi (14...
22/07/2024

In Gedenken und Erinnerung an die 9 Ermordeten des rechtsterroristischen OEZ-
Anschlags vom 22.07.2016:
Armela Segashi (14)
Can Leyla (14)
Dijamant Zabërgja (20)
Guiliano Kollmann (19)
Hüseyin Dayicik (17) Roberto Rafael (15)
Sabine S. (14)
Selçuk Kiliç (15)
Sevda Dag (45).
Heute sind 8 Jahre nach diesem rassistischen und rechtsterroristischen Anschlag vergangen.
Wir kommen heute zusammen, um euch zu gedenken.
Wir werden euch nicht vergessen. Ihr bleibt immer in unserer Erinnerung.

One Year ago, and  I’m still incredibly proud and happy to be member of the European Film Academy. I would like to thank...
09/05/2024

One Year ago, and I’m still incredibly proud and happy to be member of the European Film Academy. I would like to thank the Academy very much and look forward to the important and valuable collaboration!✨💙🦋

So many exciting days behind us! We started this year’s pre  with our  .salon.bln and we hope you all had the opportunit...
25/02/2024

So many exciting days behind us!
We started this year’s pre with our .salon.bln and we hope you all had the opportunity to see one or two great films.

In the last 10 days of the Berlinale there was an exciting program, including at our or at with our BIPoC Alliance between:network x Black Filmmakers x NewMotion x BAFNET x RomaTrial x Panthertainment
We are really looking forward to the next meetings in the next few weeks and months!

Many thanks to everyone who made the 74* possible. So first of all, thank you for coming and participating and creating! There was a lot going on there.

In our BIPoC hub, all of our initiatives were presented with their mission, the collaboration was strengthened, expanded and made visible. A lot of exciting panels and community events were organized. As a central meeting point for national and international filmmakers, the hub offered the opportunity to exchange ideas, forge alliances and build cross-border connections. We’ll continue where we left off, so stay tuned. It remains exciting. Speaking of exciting, there was so much to see, hear and take in. Also a big thank you to all the organizations, programs and initiatives involved that made this all possible!
thanks among others for the support by @hessenfilmundmedien .salon.bln our amazing Dj‘s .tru.l

  Der rechtsextremistische Anschlag in Hanau jährt sich heute zum vierten Mal. Ein 43-jahriger hat am 19. Februar 2020 a...
19/02/2024


Der rechtsextremistische Anschlag in Hanau jährt sich heute zum vierten Mal. Ein 43-jahriger hat am 19. Februar 2020 aus rassistischen Motiven neun Menschen erschossen, anschließend tötete er seine Mutter und sich selbst.
Wir erinnern an die Opfer:

Gökhan Gültekin |
Sedat Gürbüz |
Said Nesar Hashemi |
Mercedes Kierpacz |
Hamza Kurtovic |
Vili Viorel Pāun |
Fatih Saraçoglu |
Ferhat Unvar |
Kaloyan Velkov

Seit Tagen finden in ganz Deutschland
Gedenkdemonstrationen statt.
Die Initiativen und betreiben mit den Familien der Opfer Aufklärungs- und Erinnerungsarbeit und setzen sich für eine volle Aufklärung des Falls ein. Bis heute, auch nachdem der Untersuchungsausschuss seinen Bericht vorlegte, wird von vielen kritisiert: Niemand habe politische Verantwortung übernommen und es habe keine Konsequenzen gegeben. Die Hinterbliebenen des Anschlags werden bis heute nur unzureichend gegen weitere rassistische Gewalt geschützt. Der Vater des Attentäters stalkte und belästigte in den letzten Jahren immer wieder Serpil Temiz Unvar, die Mutter des ermordeten Ferhat Unvar.

Demos und
Gedenkveranstaltungen
Die Demonstration in Hanau hat bereits am vergangenen Samstag stattgefunden, aber auch heute
wird es bundesweit Demonstrationen und Kundgebungen geben.
Eine Auflistung der Demonstrationen findest du auf der Webseite der Initiative 19. Februar.

Auf ein gesundes und friedliches neues Jahr! 💙❤️🧡
01/01/2024

Auf ein gesundes und friedliches neues Jahr! 💙❤️🧡

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Colombiadamm 128
Berlin

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