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Dienstagspropheten

Dienstagspropheten Am 2. Dienstag jeden Monats

Die Dienstagspropheten - Kabarett und Lesebühne mit Sebastian Krämer, Martin Betz, Bernhard Lassahn, Georg Weisfeld - immer am 2.

Dienstag jeden Monats im Zebrano Theater

08/06/2019

Gleich zwei Gäste werden wir am Dienstag den 11.6. begrüßen: Ludwig Lugmeier und Marco Tschirpke. In dieser Kombination Welturaufführung!

05/01/2019

Dienstag, 8. Januar: zum ersten Mal im Neuen Jahr, zum erstenmal mit Johanna Zeul als Gästin: Dienstagspropheten. Wie immer um 19:30 Uhr im Zebrano.
Kurz: die fünf personifizierten Plusgrade!

11/12/2018

Radfahrerlied



Bergan, die schwere Zeit – – kommt vor.
Bergab, die schöne Zeit – – mag sein.
Fest steht: Was ich bergan verlor,
hol ich bergab nicht wieder rein.

Heute, Dienstag, 11. Dezember, 19:30 Uhr
im Zebranotheater am Ostkreuz, Berlin-Friedrichshain

Dienstagspropheten mit dem Gast: Stefan Bienwald, dem virtuosesten Gitarristen unter den Liedermachern landauf-landab, und einem tollen Sänger obendrein.

12/05/2018
Wir freuen uns!
14/03/2017

Wir freuen uns!

Ist wirklich schon wieder der zweite Dienstag im März? Ja, morgen beehren die Dienstagspropheten das Zebrano-Theater und haben sich wieder einen illustren Gast eingeladen: Marco Tschirpke

Karten: [email protected] oder direkt an der Abendkasse

10/01/2017

Franz kocht viel mit Majoran und Knofi.
Jeder merkt: Beim Knofi ist er Profi,
doch bei seinem Pfefferminzlikör
Amateur.

Heute abend, 19:30
Dienstagsproheten im Zebrano.
Thilo Bock wird endlich mal wieder Gast sein - ein Lyriker, der sich in die lange Form hineintunnelt: So was weiß ich zu schätzen!

Heute abend sind zum letzten Mal - vor der Sommerpause - im Zebrano-Theater. Gastprophet ist der wunderbare Berliner Aut...
14/06/2016

Heute abend sind zum letzten Mal - vor der Sommerpause - im Zebrano-Theater. Gastprophet ist der wunderbare Berliner Autor Holger Tegtmeyer

Wir freuen uns auf Euch

Ob Holger Tegtmeyer aus seinem Buch "Breitseite Berlin" lesen wird, wissen wir nicht, aber dass er morgen bei den Dienstagspropheten zu Gast sein wird, das ist sicher.

Einlass: 19:00 Uhr (Beginn: 19:30 Uhr)

Eintritt: 7 Euro

Karten: [email protected], Tel.: 0 30 / 29 04 94 11 (AB), Abendkasse

09/05/2016

Morgen, Dienstag, den 10.5. - Dienstagspropheten mit gleich zwei Gästen auf einmal: Der schon im letzten Monat avisierte und kurzfristig ausgefallene, nunmehr umso höher motivierte Oliver Pollack wird ebenso wie sein Kontrapunkt, der bereits mehrfach prophetenbewährte Heiko Werning, zur Erlangung der Vollständigkeit der Geschlossenheit unserer Vielfalt beisteuern helfen. Um 19 Uhr 30!

Herzlichen Dank an unseren April-Propheten aus dem Mai Andreas Gundlach, der selbst mit dem gleichzeitigen Spielen von 1...
16/04/2016

Herzlichen Dank an unseren April-Propheten aus dem Mai Andreas Gundlach, der selbst mit dem gleichzeitigen Spielen von 10 Instrumenten noch unterfordert wäre!

Vom Genuss der Überforderung: Matrosen lachen auch bei Gegenwind

Die Dienstagspropheten haben ihrem Namen mal wieder alle Ehre gemacht und präsentierten zum Apriltermin flugs die Texte und den Gast vom Mai: So lernte das Publikum, wie die dreiköpfige Feminismuspartei zu ihrem Namen kam, konnte der autobiografisch-symmetrischen Inszenierung von 21 Mädchen beim Workout mit (meist) präzisem Uhrzeitbezug Verachtung nicht ohne Bewunderung abgewinnen und sah, wie Kühe die Autobahn besetzten und Krokusse wieder eingetreten wurden. Klar, die Kunst liegt im Auge des Betrachters und da, wo der eine einen gestalterischen Fortschritt zum Frühwerk erkennt, eröffnet sich für den anderen nur eine Möglichkeit die tatsächliche Startzeit beim Marathon zu verkürzen.
Aber obwohl all diese Dinge wunderbar in Musik improvisiert wurden, ist klar: wer die innere akademische H**e besänftigen will, der bucht rechtzeitig die letzte Reise aus dem Einschläferungsflyer, schließlich ist alles eine Frage des Preises!

Zu guter Letzt bildeten die Dienstagspropheten aus Instant-Tränen, einem Bio-Gedicht und dem Inflationsfaktor des goldenen Schnittes das Tübinger Dreieck. Denn nur dort, wo sich Mauersegler und Mischmonster gute Nacht sagen, treffen tomatenmark-verdüsterte Sonnenspiegeleistreifen auf gefrorene Hähnchen, die einen Zauberwürfel anstarren: direkt vor der Villa vom Gorilla!

Heute abend werden wir zum ersten Mal Oliver P***k bei uns begrüßen dürfen. An Kontrastschwäche wird dieser Abend nicht ...
12/04/2016

Heute abend werden wir zum ersten Mal Oliver P***k bei uns begrüßen dürfen. An Kontrastschwäche wird dieser Abend nicht leiden!

Los geht's wie immer um 19:30 Uhr im Zebrano-Theater.

Kommenden Dienstag (12.04.2016) ist es wieder soweit!

Karten: 0 30/ 29 04 94 11 oder für die ganz Mutigen an der Abendkasse

Beginn: 19:30 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr)

Eintritt: 7 Euro (Einheitspreis)

10/04/2016

Am Dienstag, den 12.4.2016, wieder Dienstagspropheten im Zebrano. Mit einem Gast, der uns zum ersten Mal betreten wird: Oliver Pollack. An Kontrastschwäche wird dieser Abend nicht leiden!

06/03/2016

8. März, Berlin, Zebranotheater am Ostkreuz, 19:30 Uhr
Dienstagspropheten, Gast: Timo Brunke
Timo, als seinerzeitiger Moderator des Stuttgarter Poetry Slam ein Gastgeber von einzigem Format, hat länger nicht im Zebrano gastiert.
Jetzt ist´s wieder soweit!

05/02/2016

Am 9.Februar 2016 im Zebranotheater, 19:30:

Dienstagspropheten mit einem Gast, der uns zumerstenmal beehren wird: dem Bühnenpoeten Richard Otten, der eigens aus einer ehemaligen Bundeshauptstadt angereist kommt!

Herzlichen Dank an Michael Feindler, der mit seinen intensiven Texten und Liedern den Abend exzellent bereicherte.
14/01/2016

Herzlichen Dank an Michael Feindler, der mit seinen intensiven Texten und Liedern den Abend exzellent bereicherte.

Die Ernsthaftigkeit des Lebens als Schrei

Wenn sich die Dienstagspropheten kurz nach der Jahreswende zu ihrem monatlichen Treffen begeben, dann haben sie so allerhand dabei: ein Tonbandgerät für die Hintergrundgeräusche, einen Espresso (natürlich lungo), die Essenseinladung einer Frau aus dem Senegal, musikalische Rücksitze, die 8-Tage-Woche, Chicks-Hunting und nicht zu vergessen: einen Putsch zum Trinken! Dass sich mit diesen Zutaten ein unterhaltsamer Abend gestalten lässt, bei dem auch ein millionenschwerer Startup-Scheiterer bei einem Schaukellied seine Mitte finden kann, beweist das Blinken des Rauchmelders (auch, wenn man es nicht sehen kann).

Hin- und hergerissen zwischen Gruppendichten auf der Bühne, der Teilnahme an der Pick-up-Meisterschaft und dem Start einer Zweitkarriere als Abbild einer Skulptur wird die Pflicht zur Kür und der Blick in den Spiegeltunnel der Unendlichkeit offenbart Applaus, der als Applaus gemeint ist.

Wer jetzt immer noch nicht weiß, warum Weißwandreifen gefährlich sind und wie die Kontaktformel auf dem Battleground of Love lautet, der ruft entweder beim Postamt Osnabrück an oder kommt zur nächsten Ausgabe der Dienstagspropheten am 09.02.2016.

Zebrano-Theater
13/01/2016

Zebrano-Theater

Leider schon wieder vorbei: Die Dienstagspropheten - dieses Mal mit Holger Saarmann!

Zebrano-Theater
13/01/2016

Zebrano-Theater

Verpasst! Schwarze Grütze und die Dienstagspropheten in Hochform: Da wurde gereimt, geschüttelt, gerappt - neue Lieder, neue Texte und neue Bücher vorgestellt.
Die Verschwörungstheorie von den Damen mit den Schwänzen kennen nur die, die da waren...
Am nächsten zweiten Dienstag im Monat gibt es die nächsten Dienstagsprophetinnen und Dienstagspropheten :-)

Zebrano-Theater
13/01/2016

Zebrano-Theater

Gar nicht unvollendet, sondern allumfassend: Die Frau an sich, ihre Auswirkung auf Literatur und aktuelle Ausstellungen der Stadt, ihre Schönheit, Ihr Wirken auf den Mann im Allgemeinen und den Schunkler im Theater im Speziellen - und all das im gesprochenen und gesungenen Wort. Kurz: Ein schöner Abend bei den Dienstagspropheten!

Zebrano-Theater
13/01/2016

Zebrano-Theater

Nicht nur auf der Bühne sondern auch im Publikum wurde viel gelacht! Die Frau im Kampf gegen Depeche Mode, der August, der August heißt, Lösungen, die ohne Rätsel bleiben, Kinderlieder, die als Knaller kein Happy End haben, männliche Autorinnen mit Überweisungsproblemen und die Frage, wie man sowas seinen Türken und Tschetschenen erklärt - all das (und viel mehr) haben die Dienstagspropheten mal wieder gekonnt vermittelt. Nicht zuletzt wegen des grandiosen Grillmeisters Roger Stein!

Zebrano-Theater
13/01/2016

Zebrano-Theater

Die Dienstagspropheten führten ihr Publikum auf kriminalistische Pfade: Eine verschlossene Tür vereitelte zwar den Mundraub in der Grünen Hütte - nicht aber die Entführung des X26-Busses! Warum Rehe unvermittelt allerorts auftauchen, konnte hingegen weder mit Hilfe des Riesen-Plommplomms noch durch Sonny und Tubbs auf vier Pfoten geklärt werden. Der Gast brachte freche Tattoos auf blutjungen Bankiers mit - ein spektakul-hair-er Abend!

Zebrano-Theater
13/01/2016

Zebrano-Theater

Die Wucht in Tüten abzufüllen, das gelingt den Dienstagspropheten eigentlich jeden Monat - aber die erste Veranstaltung nach der Sommerpause hatte es in sich: Der Herbst warf seine Schatten der Er**ik mit Pflanzen auf die Sonnenuhr, Kathi schaute sich, ein Bounty schneidend, den einen an, während der andere mit Treuepunkten und Guthabenkarte im Pyjama zu Clint Eastwood schlenderte. Schlagersänger mit zwei Vornamen sangen (k)ein Loblied auf den Kapitalismus, Religionsforscher ließen die Kirche im Dorf und revolutionäre Märtyrer traten in Auto-Werbe-Videos auf. Das subversive Potenzial im Publikum reichte als Ausgleich für lachend vorgetragene Kriminalstücke und Erklärungen, warum Männer während des Ramadans dick werden - kurzum: ein Abend, der Lust auf mehr machte!

Zebrano-Theater
13/01/2016

Zebrano-Theater

Kampftrinken im Zebrano-Theater
Ebenso abwechslungsreich wie das Wetter im April präsentierten sich auch die Dienstagspropheten mit ihren Gästen: Flüche und Morde, Chefs und Vielfraße, Trauer und Verlangen, das Tempelhofer Feld und Bike-Tubes, Fips Asmussen und NS-Devotionalien, Spiegelgesichter und Lachen, Fahrbibliotheken und das Meer, die Freundin und das Schnabeltier – kurz um: ein runder Abend voller Poesie, Anregungen und Musik!

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13/01/2016

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Auf der einen und anderen Seite des Vorurteils

Frauen stricken gern. Das tun sie sogar mit geschlossenen Augen als Protest. Männer laufen gern. Zumindest laufen sie gern 25 Kilometer – auch, wenn der Kilometer 1,60 Euro kostet. Dabei wollen Mann und Frau doch eigentlich das gleiche: In Japan berühmt werden! Dafür fahren sie schon mal mit Motorradhelm und Gartenhandschuhen Fahrrad oder verströmen Sinnlichkeit beim Versicherungsbetrug im Nachtzug. Aber gerade als die Flugtickets gekauft werden sollen, ruft Ludwig an. Also bleibt nur noch die Fahrt mit dem Hell-Express. Der fährt direkt flussabwärts bis zu Morpheus‘ Floß. Dort wird mittels Charlottenburger Uhren die Lebenszeit zurückgedreht bis der Duft der Menschen auf Fotos erkennbar wird. Noch schnell mit der Remote Control den Spiegel der Zeit angeschaltet und schon kommt das Einhorn über den Regenbogen angaloppiert und bläst einem Sternenstaub ins Gesicht. Nun sind die Augen verklebt wie ein neues Lied auf dem Klavier und man fragt sich „Wo soll ich suchen?“ Wer die Antwort darauf kennt oder weiß, was Apotheker drunter tragen, hat wahrscheinlich eine Fee aus dem Wald zu Hause und ein Rennrad – oder er hört heimlich Modern Talking mit dreifacher Geschwindigkeit rückwärts.

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13/01/2016

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Die Dienstagspropheten haben "grünes Licht" gegeben: Wir dürfen den Gast vom kommenden Dienstag bekanntgeben: Die einzigartige Dota kommt!

Los geht's - wie immer - um 19:30 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr

Eintritt: 7€

Karten: [email protected] oder 0 30 / 29 04 94 11 (AB) oder (für ganz Mutige) direkt an der Abendkasse

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13/01/2016

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Jesus mit 1000 Frauen im Doppelbett oder ein Gedicht mit sechs Strophen
Dass den Dienstagspropheten nichts zu schwer ist, hat sich ja bereits herumgesprochen, aber ein Tanka über Flugzeuge zu schreiben, wenn noch ein unbezahlbares Bier im Kühlschrank der Tanke steht, das bedarf dann schon eines Frauenschwarms mit Elvis-Flair. Zum Glück hatten sie den zur Hand und konnten sich mit ihm und einem Bademantel auf den Balkon setzen, um die andere Realität zu erkennen. Dabei sahen sie dann fast so entspannt aus, wie der Hund in der Grube, der am 11.11. zum letzten Mal seinen Kopf auf die Vorderpfoten legte. Aber zurück zum Tanker: dieser sang nämlich zusammen mit dem Handy-Tröten-Piraten ein Lied über die Einsamkeit eines Ankers auf dem Meeresgrund. Erna und Laura, die Möwen, gaben den Chor und ob sie sich bei der Tauchfahrt in den Schlagerwahn wie eine vor Jahren aufgelöste Boygroup fühlten oder wie die siamesischen Zwillinge aus Schrödingers Traum für den Psychologen, wissen wir nicht, wohl aber, dass Filme in Alt-Griechisch oft Überlänge haben – und natürlich, dass man nun einen ganzen Monat auf den nächsten schönen Abend mit den Dienstagspropheten warten muss!

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13/01/2016

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Das große Warten

Wer regelmäßiger Gast der Dienstagspropheten ist, weiß, dass sich die Zusammenhänge oft erst ganz am Schluss des Abends ergeben: Zunächst wurde ein eckiger Kühlschrank, der an etwas hing, mit einem Atari 1040 verbunden, worauf letzterer statt Stechmücken Bienen auf dem Display zeigte. Während der nun folgenden 700 Kilometer ließ sich die Wartezeit mit Kassetten verkürzen, die im Takt der Kugelkopfschreibmaschine Tauben zum Weinen brachten. Ob der tote Hase die Schwäne friedlich ziehen sah, ist nicht überliefert, wohl aber dass Politiker schon mal von Untoten mit einem Speer zur Klimakonferenz getrieben werden. Dass sie uns dabei nicht verdienen, obwohl sie nichts dafür können, wird einem aber erst klar, wenn jemand Partei für die Politiker ergreift.
Beim Warten auf die Fertigstellung eines Prachtmüslis konnte das Publikum buzzern und so erfahren, welche Wortcluster direkt vor einer Geburt entstehen. Wer im Quiz zu Udine Jürgens den grammatikalischen Fehler übersah, kam nicht über 3 Punkte hinaus und musste zur Strafe mit den beiden Moderatoren nie wieder eine Sendung moderieren.

Ach ja, der Zusammenhang - na, ist doch klar: Zitronen, mit dem Falkplan per du, Nordeuro, schwarzer Sugarboy, 20/30 auf dem Kreuzberg alles no go! Oder anders gesagt: friends are waiting

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13/01/2016

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Tag 2 des Zebrano-Theater-Jubiläums: Die Dienstagspropheten

Georg Weisfeld, Bernhard Lassahn, Martin Betz und Sebastian Krämer haben sich einen illustren Gast eingeladen!

Unser Beitrag zum 10-Jährigen Jubiläum unserer Heimstatt.Herzlichen Glückwunsch liebes Zebrano-Theater!
13/01/2016

Unser Beitrag zum 10-Jährigen Jubiläum unserer Heimstatt.
Herzlichen Glückwunsch liebes Zebrano-Theater!

Wir bitten Folgendes zu beachten

An einem Abend, bei dem die Dienstagspropheten zu Höchstform aufliefen, waren ständige Entscheidungen gefragt: Auf der Bühne zwischen Blässralle und Labskaus, zwischen Sandmann und kleinen dicken Männchen, zwischen Auf-den-Knopf-drücken und Auf-Mücken-Drücken, zwischen Nelson und Hans-Günther, zwischen Wiederaufbau sächsischer Städte und Westalgie - aber auch zwischen Multitasking und Rauchen auf dem Balkon! Das Publikum musste sich ebenfalls entscheiden: zwischen Gedicht und Geschichte, zwischen Gast und Stammbesetzung und natürlich zwischen Pizza Calzone und Vokalen! Das Gewicht des Augenblicks (und das der Bohrmaschine) war deutlich zu spüren als Geschichten rückwärts erzählt, asiatische Winkekatzen losgelassen und Vanilleeiskugeln gegen Fensterscheiben geworfen wurden.
Wer sich jetzt fragt: "Wo bleiben denn da die Untoten aus einem großen Berliner Kaufhaus und das Enten-Rescue-Team?" Na ist doch klar: irgendwo dazwischen!

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13/01/2016

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Das Comeback des Schneemanns oder Jodeln bis zur Depression

In ihrer Sommerpause haben sich die Dienstagspropheten auf den Baustellen der Stadt umgesehen und setzen konsequent das dort Erlernte um: einer arbeitet, vier schauen zu! Das kann dann entweder Mr. Universum aus Niederschöneweide sein oder die sprechende Alkoholfahne von Fred oder für Vera eben auch der Partner von Schmidt-Gütersloh, der Rosen im Mixer aufbewahrt und noch nie im Mantel aufgetreten ist. Fehlt nur noch die frisch befüllte rosa Nuckelflasche, eingedickte Düngestäbchen, ein Reim auf Vernissage und ein verlängerter Arm zum Selfie-Schießen und schon kennt man die schönste Phase am Kunstbetrieb. Zum Glück wurden keine illegalen Gags aus der Zukunft aufgeführt und der Cutter mit der Schere im Kopf zog gemeinsam mit dem Sommer weiter. Und wir wissen nun: Da, wo sich der Chef selbst entlässt, entsteht das Thema des Abends erst hinterher!

Ein wahrhaft wunderbarer Abend mit Thomas Franz!
13/01/2016

Ein wahrhaft wunderbarer Abend mit Thomas Franz!

Weißt Du noch wie wunderbar

Auf dem Höhepunkt des Herbstes trafen die Dienstagspropheten – ausnahmsweise mal nicht im Papageienkostüm – auf den, der zu allem ein Lied singt, egal ob er auf Hinterlassenschaften von Hunden oder ein wackeliges Kapodaster trifft. Dass er es dabei mit oder ohne Darm wärmer hat als in einer kontrollierten Schneeverwehung, versteht sich von selbst! Der endgültige Weg zum Glück führt allerdings auch bei Sauwetter am schreienden Baby der Nachbarn vorbei. Und wenn man schließlich raus muss, hilft nur Liebe als 2-Komponentenkleber und Höherspringen über die tiefergelegte Latte, bis man Dank rosa Nena-Shirt sein Selbstbewusstsein gesättigt und den Mangel an Abgehetztheit abgelegt hat. Noch schnell das letzte Stück der Seele fotografiert, bevor dieses auf einem Felsen verschwindet, mit Kannibalismus den Wahlkampf gewonnen, bevor dieser wie die Behandlung von Fremdschafen verboten wird und schon kann der Haus-Chirurg kommen. Bei der nächsten Veranstaltung der Dienstagspropheten am 10.11.2015 erklären sie uns dann den Zusammenhang zwischen Schadenfreude, Verdauung und Telekinese.

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13/01/2016

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Leuchtender Gaststern im Sternbild der Dienstagspropheten

Dass die Dienstagspropheten ihrer Zeit voraus sind, merkt man bereits an ihrem Namen – den tatsächlichen Beweis dafür haben sie beim letzten Zusammentreffen in diesem Jahr auf vorzügliche Weise geliefert: Wie man trotz Windstille segeln kann, wie man auf einfühlsame Weise die intimsten Geheimnisse des Publikums erfragt, wie man Elche mit Taschentüchern beschleunigt und natürlich wie Fußball-Live-Ticker und Mandarinen-Quark-Kuchen zusammenhängen – all das wissen sie längst. Aber, weil sich die Summe nun mal aus dem Ergebnis ergibt, können sie auch dann Ping Pong spielen, wenn der Schnee auf die heißen Wangen fällt und nur noch viel Alkohol gegen Verschwörungstheorien hilft.
Und obwohl zwei der Dienstagspropheten den gleichen Vater (der kein Studienrat ist) haben, tanzen alle gemeinsam solange mit Lumpenpailletten zur Musik des lebenden CD-Players durch den Schienenersatzverkehr, bis die Nächte die Tage vergaßen.

Dickschädelblues, die Akademie für Stepptanz und Kakophonie sowie das ideale Weihnachtslied gibt es erst wieder im neuen Jahr am 12.01.2016!

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Die Dienstagspropheten

Sebastian Krämer, Martin Betz, Georg Weisfeld und Bernhard Lassahn zeigen Ihnen heute schon die Zukunft von gestern: Amüsante Kurzprosa, virtuose Lyrik am Harmonium... und jeden Monat einen neuen Gast. Das alles in einer gemütlichen Runde, jeden 2. Dienstag im Monat im Zebrano-Theater.

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Bemerkungen

Rehe im Netto, Herzen als Gong, Privatpartys im Schüttenbroxl und Ilse am Hoirzont – oder: Ein Jenseits ohne Cinch-Anschlüsse In dem Monat, in dem man nicht mehr fragt, ob es Liebe ist, gingen die Dienstagspropheten zurück in den Raum, der mal Kindheit war. Dort holten sie den Gorilla aus dem Kleiderschrank, träumten von Türen aus Mauerwerk, von Flügen über dem Grand Canyon (während es rosa Rosenblätter vom Himmel regnet), von Gespenstern auf dem Schlachtfeld und von kippenden Baustellentoiletten, mit denen das Niveau soweit sinkt, dass sich jeder Vergleich mit dem Mann, der zwischen den Autos hockt, verbietet – kurz: sie träumten von einer Zeit, in der Mädchen noch am Knie aufhörten und Jungs noch Köpfe angenäht wurden! Natürlich richtete sich der prophetische Blick nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Gegenwart zum Gewehr mit dem klackenden Magazin und dem Glauben an den Frühling und den Sommer. Aber, besonders interessant wird es immer dann, wenn die Künstler in die Zukunft schauen und beispielsweise Mittel gegen Liebeskummer parat haben oder neue Geschäftsideen für pandemiegeplagte Bestell-Junkies. In solchen Momenten huldigen sie dem Grottenolm, entscheiden mal eben zwischen Mensch und Biber, schicken die Nudel im Ausguss in den Leerlauf und lassen Flipper ganz unten am Rücken viel dicker erscheinen. All das passiert nur deshalb, weil die unbeschreiblich schöne Steffi die Theopenthal-Flasche ein kleines Stückchen zu tief gehalten hat – Stopp!
Von verlorenen Hoden, goldenen Bananen und Kinderschaukeln ohne Kind – oder: Wie John Lennons Papagei den Namen seiner Mutter an die GEMA verriet Wenn bei den Dienstagspropheten krankheitsbedingt mal 50% nicht dabei sein können, lassen sich die verbliebenen Propheten das quasi gar nicht anmerken: Dann kommen sie eben selbst mit dem Fahrrad und sprechen mit viel zu hoher Stimme durch Pappröhren, sind modern präpariert, stellen sich die fehlende Musik und auch die Strophen dazu einfach vor! Dabei lassen sie sich weder von Knutschgewinden, noch von Cord-Hosen-Trägern und schon gar nicht von Ammoniakduft von ihrer Mission ablenken. Weil sie immer schon wissen, was kommt, träumen sie sich gemeinsam mit dem Publikum an einen Fjord ohne Vollzeitidioten, Bonuskarten und Knutschflecke – aber dafür mit jeder Menge Platz hinter den Supermarktkassen. Dort steht Heinz Krösus, fängt mit seinen Eimern umherfliegende Bockwürste aus der Luft (und auch Schneidezähne), der Referendar aus der Acht verbringt dort sein Sabbat-Jahr und nur ein paar Meter weiter tritt einer voller Angst, Schmerz und Schuld die Krokusse wieder dahin, wo sie hingehören – wahrscheinlich einmal zu oft über Polka nachgedacht… Dort in Managua hängt auch der Setzkasten mit den Bolzenschneidern des THW, den Gesundheitsschuhen von Manni Memmler und den Bruchstücken aller sieben gelben Herzen, die Amor und Van Helsing gemeinsam vom Himmel geholt haben – von wegen „free as a bird“!
von weiblichen Rektalschwänzen, vestalischen Jungfrauen und lippenstiftbespurten Aschenbechern – oder: Frauentag bei den Dienstagspropheten In dem Monat, der nach einem Kriegsgott benannt ist, hätten die Dienstagspropheten sich eigentlich lieber beim Weiterschweigen abgewechselt. Aber weil Schweigen in allen Sprachen der Welt dasselbe bedeutet, bliebe am Ende nur die Leere – und die konnten die fünf Künstler auf ihre ganz eigene Weise füllen: Mit Farben (z.B. dem fahlen Weiß des letzten Pferdes), mit Tränen, mit Trauer (die für immer ist), mit Hüttenmusik über das Lachen(müssen) und natürlich mit seit Jahrhunderten gehüteten Geheimnissen. Dazu führten sie Dinge wunderbar zusammen, die nur auf den ersten Blick nicht zusammengehören: Jesus und Jessica, U-Musik und E-Musik, Schlümpfe und Scheiterhaufen, Klavier und Orgel, Mausefallen und Zahnspangen, Demenz und Obstfliegen sowie Web-Seminar und Web-Seminar. Mit dem bezaubernden Akzent von Eiskunstläufer-Trainerinnen berichteten sie über das Auf-der-Stelle-Treten zu schaurig schöner Musik, von dem Potenzial, Benzin durch den Verzicht aufs Fahrrad einzusparen, von den unterschätzten Problemen, die Heuschnupfenbetroffene mit Heringen in Bagels haben und darüber hinaus berichteten sie von Missverständnissen, die den einen ins Dominastudio führen und den anderen in die Wutraumkapsel. Ach, wenn doch alle einen geflügelten Wolf Umnuk hätten, der mit seinen Schreien die Glaubwürdigkeit, die allem Negativen anhaftet, übertönte und selbst schwerhörige Menschen vom Krieg abhielte!
kosmisches Gelächter, schnabelgerechtes Tierfutter und verpuffte Raketen – oder: Gedichte mit Ungleichzeichen Zur Jahreszeit passend, begaben sich die Dienstagspropheten mit Sieben-Meilen-Stiefeln aufs Glatteis, um zum Anfang aller Kultur zu schlittern: dem Muskelkater im Zwergenfell. Selbiger wird durch ständiges Wiederholen zwar auch nicht besser, hilft aber dabei, zu erkennen, ob man gerade am Nord- oder Südpol kopuliert. Sahnetortenwerfend machten sich die Dienstagspropheten deshalb auf zur Schlange am Backshop und führten unterwegs Kreuzfahrtinterviews mit einem Skelett ohne Ohren. Beim Rasten auf der Bank am Wege, entdeckten sie vier der seltenen Erden, kamen mit Pelikanen und Paradiesvögeln ins Gespräch, fasteten sich mit Gummibärchen bis kurz vor den norwegischen Fjord und beobachteten das Mädchen auf der Schiffsschaukel sowie den Panther, der mit dem Mond auf die Reise geht. Als sie dann noch den Witz mit dem Hai, dem Troja-Entdecker und den blauen Wänden, die nicht nachgeben wollten, erzählten, wurden alle Anwesenden für ein paar Minuten bessere Menschen und versuchten erst gar nicht, den Ball aus einer anderen Zeit ins Tor schießen zu wollen. So war das Herz zufrieden bei der Arbeit und das Lachen der Götter war als Grundrauschen immer im Hintergrund zu hören!
Frohe Weihnachten – oder: schläfst Du schon? In der Dezember-Ausgabe lasen die Dienstagspropheten aus dem frisch revidierten Buch der Bücher, aus Liebesbriefen, die die Stasi hatte verschwinden lassen, aus Gedichten über die vorgedrungene Nacht und aus selbst beklebten Bücher-Bestsellern Geschichten über Mauritius, über Soldaten und über Mörder und natürlich über die Packung Aufbackbrötchen am Morgen danach. Wenn sich dabei blökende Schafe mit Netzstrumpfhosen nach dem Tomaszewski-Prinzip einem brennenden Kometen gleich durch die liebes-vertonte Dunkelheit bewegen, merkt man sofort, dass hier Geschichten erzählt werden, obwohl sie wahr sind! Da geht es um Werbetürme, die hässlicher kaum sein können, um das angenehme Gefühl, sich in den Sand einzuwühlen, um die Tretmühle, die man GEMA-frei bedienen kann, auch wenn man noch keinen Online-Unterricht absolviert hat, es geht um Kannibalen und Piraten, um satanische Pentagramme und selbstverständlich um die Scheidungsrate in der DDR. Wer sich nun fragt, wann die Polizei endlich vor dem Zelt auftaucht oder warum der Flug zur Venus unbemannt ist, dem rufen die Dienstagspropheten zu: Omueydo!
Mau-Mau, Bauarbeiten, Melancholie und blutige Novellen – oder: Vierzeiler über die Arche Noah Mit Tricks aus dem Einzelhandel und dem einen oder anderen Zauberspruch bewaffnet, haben die Dienstagspropheten sich der Vereinsamung junger Männer aus kleinen Großstädten ebenso angenommen, wie der Effizienz der Literatur. Dazu schlichen sie sich heimlich im Morgennebel dorthin, wo pantomimische Theaterstücke aufgeführt werden, die allerdings nur dann zu sehen sind, wenn man sich um 90 Grad dreht. Mit einem Restbestand an jugendlicher Unersättlichkeit brachten sie unter Strom stehende Puppen mit ausrangierten Tänzern des Bolschoi-Theaters, Fledermäusen aus Elfenbein sowie zwei Malern des (Post-)Impressionismus auf die Bühne des „Fabergé Eis der Kleinkunst“ (Zitat). Und wozu das alles? Na, um von ihrem Namen abzulenken, denn das soll ja nicht passen! Wessen Bett jetzt auch noch wach ist und wer sich fragt, worüber Kafka nachdachte, wenn er zufrieden war oder wie Zahnärztinnen zu Sugar-Mamis werden, der bestellt am besten schon jetzt Karten für die nächste Show im Zebrano-Theater!
Allen Schwierigkeiten gestörter wirtschaftlicher Transportwege zum Trotz trafen sich die Dienstagspropheten mitten im blühenden Oktober. Dabei stimmten sie – dem mentalen Flachmann sei Dank – gelassene Lieder über maschinelle Revolutionäre und hippe Co-Work-Spaces an. Aber auch die Essays zu den fragwürdigen Verhältnissen von Abstinenz und Absturz, Killerkaninchen und Fischerboot, Mittelstand und Glutamat, Werner Heisenberg und den Beatles sowie von zu weichen Wassern und schwarzen Föhren kamen dabei nicht zu kurz! Natürlich haben sich die Künstler auch der Lösung der derzeitigen Pandemie angenommen und unterstützen die Arbeit einer Universität in einer schwedischen Kleinstadt – denn der Tod als Existenzminimum ist vielleicht doch ein bisschen zu wenig. Dann lieber die Westerngitarre gestimmt und der Richtung jenes Weges gefolgt, den das Herz kennt. Der wichtigste Rat der Dienstagspropheten lautet jedoch: Ganz relaxed mit Polyester-Rollschuhen nach Westen fahren und sieben Sekunden Trockenheit feiern (nur so lässt sich der Thrombosenpfropf noch verhindern)!
Wir hatten es ja prophezeit (https://youtu.be/1fsAhKPG0H4), dass man die Dienstagspropheten und ihren Gast, Michael Krebs, auf unserer Bühne live erleben kann... Wer den Termin verpasst hat oder ihn noch einmal erleben möchte - bitte sehr:
Lächelnde Hunde, Schmerz durch Schraubzwinge, Kafka zusammen mit Max und Moritz im Makeup-Bag sowie die Verbeugung vor der Schönheit des einzelnen Wortes - all das wurde bei den Dienstagspropheten zelebriert. Das muss man einfach selbst erleben! Die nächste Gelegenheit dazu gibt es am 12.03.2019 (Karten[ät]Zebrano-Theater.de).
Durch die letzte Ausgabe der Dienstagspropheten im Jahre 2018 wehte Dank des Gastes Stephan Bienwald ein ganz besonderer Gitarren-Wind! Vielleicht dadurch angespornt griff auch Martin Betz zu diesem Instrument und trug eine barockhafte Altersweisheit von Christof Stählin vor, die dieser in jungen Jahren verfasst hat. Aber auch ansonsten hatten die Dienstagspropheten einiges zu bieten: Rechnen mit Hund, vierstündige Close-Up-Zauberei und natürlich philosophische Betrachtungen zur Einsamkeit von Piraten zu Weihnachten