Wichtig war es für Adi dabei vor allem, "Original Afrobeat" zu produzieren – sprich
nicht nur afrikanische Sounds zu reproduzieren, sondern durch die Arbeit mit dem
Produzenten Sammyk und Musikern aus Ländern wie Ghana, Angola oder Senegal
in der Diaspora die afrikanische Kunst vollends in ihre Musik zu tragen und zu
zelebrieren. Alle dazugehörigen Videos wurden dafür ebenfalls mit Afros
inek in
Ghana produziert. Kombiniert mit deutschsprachigen Texten und ihrer souligen
Stimme ist so ein Afrosoul-Album entstanden, das nicht nur einen persönlichen
Bezug zur Kultur Afrikas hat, sondern Afrobeats für das wertschätzen, was sie sind:
Musik mit Seele. Und ja, das ist eine echte Rarität auf dem deutschen Markt in
Zeiten, in denen für die Top-Hits-Playlists Afro-Beats lediglich gesampelt werden. Ein Ansatz, den schon das Intro zum Album unterstreicht: Als durchgängiges Motiv
ist hier die Tama zu hören – ein traditionelles Talking-Drums-Instrument Instrument
aus dem Senegal, eingespielt von dem Rythmuskünstler Ndiaxo Diop. „Als er
gespielt hat, sagte er, das sei ein Gebet für mich und für alle. Damit war klar, dass
es auf das Album muss und keines seiner Worte gekürzt werden darf“, erklärt Adi. Für „Geschafft“ arbeitete sie wiederum mit dem südafrikanischen Sänger, Letty, der
mit ihr eine echte Afro-Beat-Hymne geschaffen hat. Konzerte
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