Renaissance-Theater Berlin

Renaissance-Theater Berlin Internationale Gegenwartsdramatik. Erst- und Uraufführungen. Berlins schönstes Theater im Herzen Charlottenburgs. Seit Mitte der 90er Jahre widmet sich das in Berlin einmalige Spielplankonzept des Renaissance-Theaters der internationalen Gegenwartsdramatik.
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Wie gewohnt öffnen

Wie weit lässt sich ein Theaterabend reduzieren? Kein Bühnenbild, keine Projektionen? Denkbar: Der leere Bühnenraum. Kei...
20/11/2020

Wie weit lässt sich ein Theaterabend reduzieren? Kein Bühnenbild, keine Projektionen? Denkbar: Der leere Bühnenraum. Keine Kostüme, keine Maske? Vorstellbar. Doch wie funktioniert ein Theaterspiel ohne Schauspieler? Was kann gespielt werden, wenn niemand da ist, um es zu spielen?

Seit zwei Wochen sind die Theater, Konzerthäuser und Kinos in Deutschland aufgrund der Corona-Pandemie wieder geschlossen. Das Renaissance-Theater öffnet heute, am 17. November 2020 zumindest digital seine Türen. "Wir präsentieren die Abstraktion eines Theaterstücks, um als Theater ohne festes Ensemble auf die prekäre Situation der freischaffenden SchauspielerInnen aufmerksam zu machen", erklärt Intendant Guntbert Warns.

"Kunst kommt von nicht anders können, aber man muss auch dürfen können. Unser digitales Theaterexperiment visualisiert die derzeitige Lage des Theaters. Wir wollen damit das Nachdenken anregen und gleichzeitig ein Zeichen setzen, dass es so nicht weitergehen kann", so Warns.

Das komplette Video gibt es hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=jvuuqoLnEIg&feature=emb_title

Wie weit lässt sich ein Theaterabend reduzieren? Kein Bühnenbild, keine Projektionen? Denkbar: Der leere Bühnenraum. Kei...
20/11/2020

Wie weit lässt sich ein Theaterabend reduzieren? Kein Bühnenbild, keine Projektionen? Denkbar: Der leere Bühnenraum. Keine Kostüme, keine Maske? Vorstellbar. Doch wie funktioniert ein Theaterspiel ohne Schauspieler? Was kann gespielt werden, wenn niemand da ist, um es zu spielen?

Seit zwei Wochen sind die Theater, Konzerthäuser und Kinos in Deutschland aufgrund der Corona-Pandemie wieder geschlossen. Das Renaissance-Theater öffnet heute, am 17. November 2020 zumindest digital seine Türen. "Wir präsentieren die Abstraktion eines Theaterstücks, um als Theater ohne festes Ensemble auf die prekäre Situation der freischaffenden SchauspielerInnen aufmerksam zu machen", erklärt Intendant Guntbert Warns.

"Kunst kommt von nicht anders können, aber man muss auch dürfen können. Unser digitales Theaterexperiment visualisiert die derzeitige Lage des Theaters. Wir wollen damit das Nachdenken anregen und gleichzeitig ein Zeichen setzen, dass es so nicht weitergehen kann", so Warns.

Das komplette Video gibt es hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=jvuuqoLnEIg&feature=emb_title

18/11/2020

WIE AUS DEM NICHTS - Ein digitales Theaterexperiment

... das Video in voller Länge gibt es ab sofort aus unserer Homepage und unserem YouTube Kanal zu sehen 🌹

Heute um 19:25 auf unserer Homepage: KUNST KOMMT VON NICHT ANDERS KÖNNEN - online stream -
17/11/2020

Heute um 19:25 auf unserer Homepage: KUNST KOMMT VON NICHT ANDERS KÖNNEN
- online stream -

Wie weit lässt sich ein Theaterstück reduzieren? - online stream -Dienstag, den 17.11.20, um 19:25 auf unserer Homepag...
16/11/2020

Wie weit lässt sich ein Theaterstück reduzieren?

- online stream -

Dienstag, den 17.11.20, um 19:25 auf unserer Homepage: KUNST KOMMT VON NICHT ANDERS KÖNNEN

Wir trauern um Dietrich Adam. Er stand in PRÄSIDENTEN-SUITE auf unserer Bühne und wir haben mit ihm in großer Freude zus...
05/11/2020

Wir trauern um Dietrich Adam.

Er stand in PRÄSIDENTEN-SUITE auf unserer Bühne und wir haben mit ihm in großer Freude zusammengearbeitet. Mit Engagement und echter Leidenschaft stellte er sich den Herausforderungen unseres Berufs. Sein Humor und seine Kollegialität waren einnehmend und bereicherten uns. Nun hat er die Fülle der Zeit erreicht. Er wird uns fehlen.

Wir sind traurig.

Das gesamte Team des Renaissance-Theaters Berlin

📸: G.B. Waldis

Auch wir befinden uns nun im Lockdown Light und versuchen in dieser Zeit positiv zu denken: Proben dürfen wir, das heiß...
03/11/2020

Auch wir befinden uns nun im Lockdown Light und versuchen in dieser Zeit positiv zu denken: Proben dürfen wir, das heißt die Vorbereitungen für unsere Dezember-Premiere NOCH EINEN AUGENBLICK am 13. Dezember laufen diese Woche an.

Wir freuen uns auf Susanna Simon, Martin Schneider, Max Urlacher und Moritz Carl Winklmayr in der Deutschsprachigen Erstaufführung von Fabrice Roger-Lacans Stück. Mehr Infos und Karten für die Vorstellungen gibt es jetzt auf unserer Homepage 🥰

www.renaissance-theater.de

Ihr Lieben, ihr wisst es ja eigentlich bereits, aber an dieser Stelle wollen wir es euch nochmal selber mitteilen: Wir m...
30/10/2020

Ihr Lieben, ihr wisst es ja eigentlich bereits, aber an dieser Stelle wollen wir es euch nochmal selber mitteilen: Wir müssen unsere Türen vom 2. bis 30. November wieder schließen.

Bis Sonntag spielen wir noch und ab Dezember dürfen wir wieder. Wir sind traurig, freuen uns aber auf das Wiedersehen im Dezember. Das Wichtigste war und ist: Bitte bleibt gesund und passt aufeinander auf.

Euer Renaissance-Theater 💔

PS: Infos zur Kartenrückgabe oder zum Umtausch gibt es auf unserer Homepage.

28/10/2020

Der Trailer FRÄULEIN JULIE ist online. Wir spielen FRÄULEIN JULIE mit Judith Rosmair und Dominique Horwitz noch bis zum 1. November.

Karten und Informationen gibt es unter www.renaissance-theater.de

Trailer: Max Jackwerth

Während wir hier gerade auf heißen Kohlen sitzen, freuen wir uns dennoch über diese schöne Kritik anlässlich der Premier...
28/10/2020
Strindberg und Berg in Berlin: Als Heldin gesprungen, als Heimchen gelandet

Während wir hier gerade auf heißen Kohlen sitzen, freuen wir uns dennoch über diese schöne Kritik anlässlich der Premiere von FRÄULEIN JULIE...

Bis Sonntag könnt ihr FRÄULEIN JULIE bei uns anschauen. Wir haben ein bewährtes Hygienekonzept. Euer Besuch bei uns ist sicher. Kommt

So hatten sie nicht gewettet: Strindbergs „Fräulein Julie“ am Renaissance-Theater und Sibylle Bergs neues Frauenstück „Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden“ am Maxim Gorki Theater in Berlin.

Anlässlich der heutigen Premiere von FRÄULEIN JULIE wünschen wir allen Beteiligten ein herzliches Toi Toi Toi, allen vor...
24/10/2020

Anlässlich der heutigen Premiere von FRÄULEIN JULIE wünschen wir allen Beteiligten ein herzliches Toi Toi Toi, allen voran natürlich Judith Rosmair als Julie und Dominique Horwitz als ihr Diener Jean 🌹❤️

📸: Barbara Braun

(SW)

Guntbert Warns war neulich im Interview bei Radio Berlin 88,8 zu hören. Er hat sich mit Moderatorin Marion Hanel darüber...
23/10/2020
100 % Promi

Guntbert Warns war neulich im Interview bei Radio Berlin 88,8 zu hören. Er hat sich mit Moderatorin Marion Hanel darüber unterhalten, was euch in den nächsten Monaten im Renaissance-Theater so erwartet, unter anderem unsere morgige Premiere von FRÄULEIN JULIE. Hört doch mal rein! (SW)

Wer von sich behauptet, prominent und polpulär zu sein, kommt an ihr nicht vorbei: Marion Hanel bekommt sie alle! Alle Stars aus Musik, Schauspiel oder Politik, aus Theater, Comedy oder Literatur. Der rbb 88.8-Promitalk, immer Sonntags, immer 100% Promi.    

Der Vorverkauf für unsere Silvester-Vorstellungen: IRGENDWAS IS IMMA - Früher war mehr Wunderkerze - SILVESTER EDITION -...
22/10/2020

Der Vorverkauf für unsere Silvester-Vorstellungen: IRGENDWAS IS IMMA - Früher war mehr Wunderkerze - SILVESTER EDITION - beginnt übrigens am 28. Oktober 2020 !! 🎆

Den Kartenverkauf und mehr Infos findet Ihr auf unserer Homepage (Link in der Bio)

Foto: @polly.aniko

Wir freuen uns auf die kommende Premiere am 24. Oktober: FRÄULEIN JULIE von August Strindberg mit Judith Rosmair und Dom...
19/10/2020

Wir freuen uns auf die kommende Premiere am 24. Oktober: FRÄULEIN JULIE von August Strindberg
mit Judith Rosmair und Dominique Horwitz
Regie: Torsten Fischer
Auststattung: Herbert Schäfer, @vasilis.triantafillopoulos

Plakatmotiv: @vasilis.triantafillopoulos

Unsere Late-Night Schiene bleibt bestehen!! Dieses Wochenende, Freitag (16.10.) und Samstag (17.10.), um 23:00: HEDWIG A...
15/10/2020

Unsere Late-Night Schiene bleibt bestehen!!

Dieses Wochenende, Freitag (16.10.) und Samstag (17.10.), um 23:00: HEDWIG AND THE ANGRY INCH
mit dem wundervollen Sven Ratzke

Den Kartenverkauf und mehr Infos findet Ihr auf unserer Homepage: http://renaissance-theater.de

Heute um 23 Uhr bringen wir die nächste Produktion unserer neuen Late-Night Schiene an den Start: Ein herzliches TOI TOI...
25/09/2020

Heute um 23 Uhr bringen wir die nächste Produktion unserer neuen Late-Night Schiene an den Start: Ein herzliches TOI TOI TOI an Anika Mauer und Harry Ermer, die uns mit dem Liederabend BANGEMACHN JILDET NICH durch die Nacht begleiten.

Mehr Infos uns Karten für alle Vorstellungen gibt es unter www.renaissance-theater.de oder 030 312 42 02.

📸: Tim Trzoska

Tolle Rezension unserer LOVE LETTERS heute im Inforadio 🥰📸: Janine Guldener
25/09/2020
Lebenslange Liebesbriefe: "Love Letters"

Tolle Rezension unserer LOVE LETTERS heute im Inforadio 🥰

📸: Janine Guldener

"Love Letters" von A.R. Gurney erzählt die Geschichte der lebenslangen Liebe zwischen Andy (Michael Rotschopf) und Melissa (Imogen Kogge), die sich in ihrem Briefwechsel abzeichnet. Ute Büsing berichtet von der Premiere im "Renaissance Theater".

Ein
24/09/2020

Ein

23/09/2020
Renaissance Theater Berlin Bangemachn jildet nich StarkerTobak

Am Freitag geht unser LATE NIGHT Programm mit der Premiere von BANGEMACHN JILDET NICH in die nächste Runde. Anika Mauer und Harry Ermer am Flügel stellen ihrem Publikum ein Repertoire von Liedern der 20er und 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts vor. Unsentimental, verspricht die Nacht einen unverstellten, wachen Blick auf die alte und neue Welt.

BANGEMACHN JILDET NICH - diesen Freitag und Samstag bei uns im Renaissance-Theater, jeweils 23 Uhr.

Dieses Video von der Fete de la Musique 2020 gibt einen kleinen Vorgeschmack auf das Programm.

Karten gibt es unter www.renaissance-theater.de oder 030 312 42 02.

Anika Mauer, begleitet am Keyboard von Harry Ermer. "Starker Tobak" von Friedrich Hollaender. Eine Aufzeichnung als Beitrag des Renaissance-Theaters Berlin f...

Nach der umjubelten und ausverkauften Premiere von HEDWIG AND THE ANGRY INCH konnten wir gestern die nächste erfolgreich...
19/09/2020
"Die Vodkagespräche" im Renaissance-Theater

Nach der umjubelten und ausverkauften Premiere von HEDWIG AND THE ANGRY INCH konnten wir gestern die nächste erfolgreiche, bis auf den letzten PLatz besetzte Premiere von DIE VODKAGESPRÄCHE feiern.

Catrin Striebeck und Karoline Eichhorn als Schwesternpaar sind einfach eine Wucht, findet auch das rbb Inforadio ;)

Karten für die heutige Vorstellung sowie die folgenden beiden im Oktober gibt es wie immer unter www.renaissance-theater.de oder 030 312 42 02.

📸: Picture Alliance

https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/kultur/202009/19/vodkagespraeche-striebeck-eichhorn-renaissance-theater.html

Zwei Schwestern, gespielt von Karoline Eichhorn und Catrin Striebeck, treffen sich nach der Beerdigung ihres Vaters und diskutieren über dem ein oder anderen Glas Vodka über Religion, Politik, Gier und die Frage, ob Katzenfrauen glücklicher sind. Henrike Möller berichtet von der Premiere im Rena...

HEDWIG is almost here! Wir freuen uns schon wahnsinnig auf die Premiere vom Rock-Musical HEDWIG AND THE ANGRY INCH am 17...
15/09/2020

HEDWIG is almost here!

Wir freuen uns schon wahnsinnig auf die Premiere vom Rock-Musical HEDWIG AND THE ANGRY INCH am 17. September und können vermelden: SOLD OUT 😍

Für die Termine ab 18. September gibt es aber noch Karten über unsere Homepage oder telefonisch unter 030 312 42 02. Wie ihr wisst, sind unsere Plätze leider sehr begrenzt momentan, also sichert euch eure Tickets am Besten noch heute 😉

📸: Dennis Veldman

@svenratzke #renaissancetheaterberlin #renaissancetheater #berlin #charlottenburg #theater #theatre #musical #premiere #hedwig #hedwigandtheangryinch #svenratzke #rockmusic #comingsoon #soldout

10/09/2020
Trailer IRGENDWAS IS IMMA

Wie gefällt euch unser neuer Trailer für IRGENDWAS IS IMMA? Wir hoffen, er macht euch Lust auf mehr und ihr kommt uns besuchen! Wir spielen unseren "liederlichen Abend" mit Harry Ermer, Noëlle Haeseling, Martin Schneider, Guntbert Warns und Moritz Carl Winklmayr noch bis zum 4. Oktober (weitere Termine sind in Planung).

Mehr Infos und Karten gibt es unter www.renaissance-theater.de

Trailer: Max Jackwerth

Erinnert ihr euch noch... unser Versprechen „Wir sehen uns wieder“? Heute machen wir es nun wahr! Wir freuen uns so sehr...
04/09/2020

Erinnert ihr euch noch... unser Versprechen „Wir sehen uns wieder“? Heute machen wir es nun wahr! Wir freuen uns so sehr auf euch und die Premiere von IRGENDWAS IS IMMA. Ein herzliches Toi Toi Toi für das Ensemble, bestehend aus Noëlle Haeseling, Guntbert Warns, Martin Schneider, Moritz Carl Winklmayr und Harry Ermer und alle weiteren Beteiligten🌹❤️

📸: Joachim Flicker

Vieles hat sich unter Corona geändert, eins ist gleich geblieben: Unsere Liebe zum Theater. Heute dürfen wir endlich wie...
03/09/2020

Vieles hat sich unter Corona geändert, eins ist gleich geblieben: Unsere Liebe zum Theater.

Heute dürfen wir endlich wieder unsere Türen öffnen. Erstmal nur für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Presse, morgen dann für alle anlässlich unserer Premiere von IRGENDWAS IS IMMA. Es fühlt sich gut an, wieder da zu sein - nun sogar mit größerer Beinfreiheit 😉

#renaissancetheaterberlin #renaissancetheater #theater #berlin #charlottenburg #theatre #theaterlove #theatrelove #theaterliebe #endlich #wiederda

So langsam wird es ernst... das Großplakat steht und der Countdown zur Premiere von IRGENDWAS IS IMMA läuft! Am Freitag ...
31/08/2020

So langsam wird es ernst... das Großplakat steht und der Countdown zur Premiere von IRGENDWAS IS IMMA läuft! Am Freitag um 19.30 Uhr starten wir ganz offiziell in die neue Spielzeit.

Bereits ab morgen hat unsere Kasse übrigens wieder zu den normalen Zeiten geöffnet, also ran an den Speck und Karten gekauft 😄

Tickets gibt es natürlich auch unter www.renaissance-theater.de oder 030 312 42 02.

Wir sind wieder da! Nicht nur auf dem Heck des M48 (vielen Dank, liebe BVG ❤️), sondern auch wieder auf der Bühne. Ab 4....
21/08/2020

Wir sind wieder da! Nicht nur auf dem Heck des M48 (vielen Dank, liebe BVG ❤️), sondern auch wieder auf der Bühne. Ab 4. September könnt ihr uns endlich besuchen und tolle Theaterabende erleben.

Neben den bekannten Formaten wie den Literarischen Streifzügen erwarten euch auch einige Neuerungen, u.a. unsere Late-Night Vorstellungen, die euch Freitags und Samstags durch die Nacht begleiten.

Eines dieser Late-Night Highlights wird ohne Frage das Rock-Musical HEDWIG AND THE ANGRY INCH werden. Sven Ratzke als HEDWIG wird ab 17. September unsere Bühne rocken - Tickets gibt es unter www.renaissance-theater.de oder 030 312 42 02.

Es gibt wieder was zu gucken: Die dritte Folge unserer BERLINER PORTRÄT GALERIE ist online:https://www.youtube.com/watch...
19/08/2020

Es gibt wieder was zu gucken: Die dritte Folge unserer BERLINER PORTRÄT GALERIE ist online:

https://www.youtube.com/watch?v=RyG-VmSQUGg&feature=emb_title

Im dritten Teil beschäftigt sich Maria Hartmann mit der großen Schauspielerin Therese Giehse, deren ganzes Leben auf einzigartige Weise dem Theater gewidmet war. Als Gast begrüßt sie Schauspielerin Imogen Kogge, die Therese Giehse ihre Stimme leiht. Schaut mal rein, es lohnt sich!

Und für alle, die langsam die Nase voll von Streaming und Co. haben: Am 20. September könnt ihr den vierten Teil der BERLINER PORTRÄT GALERIE live und in Farbe in Renaissance-Theater erleben. Zusammen mit ihrem Gast Guntbert Warns wird Maria Hartmann dann über Theo Lingen sprechen.

Karten für 18 € / ermäßigt 13 € gibt es wie immer unter www.renaissance-theater.de oder 030 312 42 02.

📸: Joachim Flicker

Karten für unsere Vorstellungen ab 04. September gibt es unter www.renaissance-theater.de oder von Montag bis Freitag zw...
22/07/2020

Karten für unsere Vorstellungen ab 04. September gibt es unter www.renaissance-theater.de oder von Montag bis Freitag zwischen 10.00 Uhr bis 15.30 Uhr (Öffnungszeiten bis einschließlich 31. August) an unserer Kasse (Tel. 030 312 42 02).

Wir freuen uns auf euch

Wie ihr ja bereits wisst, übernimmt Guntbert Warns ab 1. August die Leitung des Renaissance-Theaters von unserem bisheri...
17/07/2020
Berliner Renaissance Theater unter neuer Leitung

Wie ihr ja bereits wisst, übernimmt Guntbert Warns ab 1. August die Leitung des Renaissance-Theaters von unserem bisherigen Intendanten Horst-H. Filohn. Was schon von vornherein kein einfaches Unterfangen ist, wurde durch die Corona-Pandemie zu einer Mammutaufgabe. Mit Ute Büsing hat Guntbert Warns darüber gesprochen.

https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/kultur/202007/15/454075.html

📸: imago images/ POP-EYE/ Rene du Vinage

Das Berliner Renaissance Theater hat mit Guntbert Warns einen neuen Intendanten, der in schwierigen Zeiten seine Arbeit aufnimmt. Wie kommt das Theater durch die Krise und was plant Warns für das Haus? Kulturredakteurin Ute Büsing hat Warns in Italien erreicht.

Der zweite Teil unserer BERLINER PORTRÄT GALERIE ist ab sofort online verfügbar! Maria Hartmann hat sich dieses Mal Gerd...
11/07/2020

Der zweite Teil unserer BERLINER PORTRÄT GALERIE ist ab sofort online verfügbar! Maria Hartmann hat sich dieses Mal Gerd Wameling als Gast eingeladen, der aus der Biographie von Alexander Granach liest!

Viel Spaß beim Zuschauen auf YouTube oder unserer Homepage 🙂

https://www.youtube.com/watch?v=IDYrJWW8Xx8

Wer mal live bei einer der literarischen Salons von Maria Hartmann und Gästen dabei sein möchte hat ab September die Gelegenheit dazu. Karten gibt es ab sofort unter www.renaissance-theater.de

📸: Joachim Flicker

Wir freuen uns so sehr, dass Hedwig And The Angry Inch Berlin bald bei uns zu sehen sein wird ❤Tickets ab sofort unter w...
08/07/2020
Hedwig And The Angry Inch Berlin

Wir freuen uns so sehr, dass Hedwig And The Angry Inch Berlin bald bei uns zu sehen sein wird ❤

Tickets ab sofort unter www.renaissance-theater.de

HEDWIG WILL BE BACK!!!!!

Tickets are selling fast for Hedwigs Return September 17-20 at Renaissance-Theater Berlin.

Adresse

Knesebeckstr. 100
Berlin
10623

Öffnungszeiten

Montag 12:00 - 19:00
Dienstag 12:00 - 19:00
Mittwoch 12:00 - 19:00
Donnerstag 12:00 - 18:00
Freitag 12:00 - 19:00

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Bemerkungen

bundesweiter Vorlesetag ONLINE "Sonnenschein und keine Wolke" von Mathilde Wölk 9 Jahre, Preisträgerin aus dem Charlottenburger Schreibwettbewerb: 70 Kinder erzählen ihre Welt und ihren "Kiez"aus KINDERAUGEN 2 (Graphiti Verlag) Viel Spaß! · https://youtu.be/1pF5tOJAwSc "Sonnenschein und keine Wolke mehr" aus KINDERAUGEN " Graphiti Verlag, 70 Kinder erzählen ihre Welt gelesen von Margot Rothweiler auf YOUTUBE https://youtu.be/1pF5tOJAwSc Bil
Mitarbeiter-Tagebuch aus dem Renaissance-Theater Berlin am 25.Juni: genug geruht! Keine 100 Jahre, der Prinz kam eher und wie der hieß, sag ich hier nicht! Ein neuer Sitzplan - nach den derzeitigen Regeln - steht fest. Bei den paar Plätzen ist die Umgewöhnung von volle Pulle auf Bremsetreten schwer, egal. AN ALLE TREUEN FREUNDE des RT: ab 1.Juli kann der September und Oktober Spielplan gesehen und gekauft werden! Der Wahnsinn. Und mutig, denn täglich können neue Dinge/Regeln alles umwerfen und trotzdem: Leute, es geht wieder los! Also bitte buchen. Bissl per Online oder bei Extrawünschen per Kassentelefon, wie auch immer, jetzt bitte beweist uns, "das Maß aller Dinge ist das Vermissen" (Botho Strauß). Was geht, versuchen wir, was nicht geht, bitte Drüberwegsehen, ist ja vorübergehend! Ich freu mich wie Bolle...
Mitarbeiter-Tagebuch aus dem Renaissance-Theater Berlin: am 27.Mai 1945 inmitten der Trümmer Berlins ging in unserem Theater der Vorhang auf. Ein Neubeginn, ein Anfang, es gab das Gute noch, die Aussicht darauf zumindest und wir waren die ersten, die sich trauten wieder friedlich zu spielen! Es ist hohe Zeit, daß wir wieder auf der Bühne Geschichten erzählen dürfen und das die Menschen im dunklen Zuschauerraum, eng beieinander, sich darauf freuen! Es lebe das Theater!
Mitarbeitertagebuch aus dem Renaissance-Theater am 30.April 2020: Fundus: ein Grundstock, auf den jemand bei Bedarf zugreifen kann. In so einem Fundus liegt jetzt unsere halbe Spielzeit. Vielleicht wäre sie gut gewesen, vielleicht schlecht, egal, sie wäre unsere gewesen! Für die einen die letzte, für andere eine besondere oder normale, aber sie findet einfach nicht statt. Fehlende Erinnerungen! Unwiederbringlich. Mir tut das weh. Während draußen fröhlich geshoppt werden kann und soll, sitzen KünstlerInnen daheim und singen, tanzen, musizieren, rezitieren vor ihren Bildschirmen, damit man sie nicht ganz vergißt? Vielleicht sollten wir damit aufhören! Stille wäre und vielleicht überkommt die Welt dann das große Vermissen? Wenn alle Worte, Noten und Schritte im Fundus bleiben, vielleicht fiele die Lücke dann endlich auf? Viele vielleicht, viele Gedanken... aber so wie jetzt, ist es falsch! Theater braucht Luft, obwohl es schon immer mit Masken arbeitet!
Heute wäre EWIG JUNG... Stattdessen: eine Bastelmaske. Und eine #theateristlife -Story: Die Katastrophen, die wir am Theater überleben, sind sich ja eigentlich immer wieder ähnlich. Jemand fehlt, oder etwas fehlt, und weil wir die Zuschauer nicht nachhause schicken wollen, müssen wir uns etwas einfallen lassen. Das geht nicht immer, aber doch erstaunlich oft. Und in einer dieser Geschichten durfte ich die Heldin spielen. Aber das ist nicht der Grund, warum ich diese Geschichte erzählen möchte. Es war bei „Ewig Jung“ unserem wunderbaren Dauerbrenner. Die Schauspieler von heute sitzen in weiter Zukunft hochbetagt auf der Bühne des Theaters, das mittlerweile ein Altersheim geworden ist, und singen die Popsongs ihrer Jugend, aus denen sich eine ganz eigene Geschichte ergibt. Betreut werden die alten Leute auf der Bühne von Schwester Angelika, und die rief nun an: sie stand im Stau. Ein großer Unfall, blockierte Autobahn, kein Vorwärts, kein Zurück. Der Alptraum jedes Schauspielers traf sie völlig unschuldig, sie hatte in Absprache zwischen den Theatern vormittags Probe außerhalb von Berlin und für die Fahrt einen Chauffeur und reichlich Zeitpuffer eingeplant. Aber eine Karambolage auf der A9, weit weg von jeder Ausfahrt, durchkreuzte alles. Der Beginn der Vorstellung rückte unerbittlich näher, und sie hatte keine Chance, vor neun Uhr anzukommen. Bestenfalls. Was tun? Die Leute eine Stunde warten lassen? Und dann auch nicht sicher sein, dass Schwester Angelika im Haus ist? Eine Schauspielerin machte den Vorschlag: wie wäre es, wenn ich, die Inspizientin, die Auftritte der Schwester mit Textbuch in der Hand markieren würde? Denn die Schwester ist ja nicht durchgehend auf der Bühne, sie tritt auf, singt ein Lied und geht wieder. So könnten wir die Vorstellungen beginnen, und mit etwas Glück würde die echte Schwester Angelika mich bald ablösen. Die Kollegin vom Kostüm fand einen Hausmeisterkittel, der mir passte, ein Schauspieler schlug vor, die Regieanweisungen mitzulesen, der Direktionsdienst machte eine Ansage ans Publikum, erklärte das Problem und welche Lösung wir gefunden hatten, wünschte viel Spaß, und im nächsten Moment stand ich auf der Bühne, sagte zum Publikum: „Schwester Angelika bereitet den Raum vor“ und bekam meinen ersten Applaus. Das erste Lied ließ sich recht einfach rhythmisch sprechen, ein Kinderlied, das geht. Das zweite Lied, das Cover eines Popsongs, ging auch ganz gut. Das dritte Lied – eine ganze Weile später, aber, nein, die echte Angelika war leider noch nicht da – ist dann der Bach. Wie die echte Schwester Angelika trat ich auf, nickte den Kollegen zu, reichte die Noten dem Pianisten, und das war ein Fehler. Denn der hätte das Stück auch auswendig zusammen bekommen. Aber ich? Bei diesem Stück den Einsatz ohne Noten anhand des Textbuches zu finden, ohne Probe? Das war dann doch ein Tick zu viel. Egal! „Sterben“ krähte ich dann halt an der falschen Stelle, „Verrecken! - Oder so ähnlich!“ Das Prinzip kam trotzdem `rüber, der wunderschöne, ziselierte Bach und der makabre Text; die Zuschauer freuten sich, und viele von ihnen sahen die Vorstellung ohnedies nicht zum ersten Mal. Beim nächsten Auftritt war die echte Angelika dann da. Beim „We shall overcome“ beim Schlussapplaus standen wir dann alle gemeinsam auf der Bühne. Am Tag danach bekam die Intendanz eine Email von einem Zuschauer, einem Stammgast. Die Familie hatte die Eintrittskarten lange im Voraus gekauft, sie kannten das Stück schon und wollten sich in einer persönlich gesundheitlich schweren Situation einen Abend gönnen, der sie alle aufheitert. Es hatte Spitz auf Knopf gestanden, ob sie überhaupt hatten kommen können, und dann waren sie da und mussten befürchten, dass die Vorstellung ausfällt. Sie schrieben nun, um uns zu danken. Wie sehr es sie gefreut hat, dass wir ihren lang erwarteten Abend gerettet hatten. Und wie sympathisch sie es empfanden, dass wir in der Situation, in dieser Katastrophe so fröhlich gemeinsam eine witzige Lösung gefunden hätten. Das sind die Menschen, für die wir gerne da sind. Und das geht nicht mit Konserve. Das ist Life. #theateristlife #renaissance_theater_berlin
Mitarbeitertagebuch aus dem Renaissance-Theater Berlin am 10. April 2020 Ich habe lange geschwiegen, weil ich meine "verordnete" Freizeit nutzte. Ja, ich gebe zu, ich hab es genossen, weil ich Dinge tun konnte, die mir auch wichtig waren. Nun melde ich mich zurück und erkläre SYSTEMRELEVANT zum Unwort des Jahres! Bei Hungersnöten wären die Bauern wichtig, bei Feuersbrünsten die Feuerwehrleute und bei Gesundheitskrisen scheinen Musik,Tanz, Literatur und Schauspiel verzichtbar? Vielleicht glauben manche wirklich ohne dies existieren zu können, wenn Nudeln und Klopapier reichen?! Ein OH WEH der Welt, die aus Essen und Kacken besteht! Das wirklich Schöne, trägt seinen Wert in sich selbst und muß doch leider finanziert werden! Ein bezauberndes Lied, ein eindrucksvoller Tanz, ein gutes Wort, eine ergreifende Musik - unsterblich bin ich, wenn ich das fühlen kann, an solche Augenblicke erinnere ich mich, manchmal lebenslang, das wärmt, trägt, schützt, macht uns groß, weil wir dabei gewesen! Ich wünsche mir, daß der Offene Brief der privaten Theater Früchte trägt! Ich möchte wieder Theater!
#theateristlife Es war ein ganz normaler Abend. Nicht etwa ein früherer Vorstellungsbeginn, wie meist am Wochenende, nein, die Vorstellung begann wie immer zwanzig Uhr. Das heißt, dass alle Schauspieler verpflichtet sind, spätestens eine halbe Stunde vorher da zu sein. Trotzdem war die Kollegin vom Kostüm bereits um viertel nach sieben ein bisschen irritiert. Der Jüngste im Ensemble, ein junger Mann, knapp zwanzig Jahre alt, war um die Zeit normalerweise immer schon im Haus. Heute war die letzte Vorstellung des Stücks, hinterher würden wir feiern, deswegen wurde auch der Regisseur erwartet, und irgendwie war das seltsam, dass der Junge nicht im Haus war, fand auch die Souffleuse. Sie wusste wohl, warum; ihre erwachsenen Kinder, ebenfalls Schauspieler, waren am Abend vorher in der Vorstellung gewesen und mit dem Jungen losgezogen, um ihm am letzten Abend noch mal Berlin zu zeigen. Es wurde halb. Der Junge war nicht da. Ans Telefon ging er nicht, Handys gab´s noch nicht, und die Zeit lief unerbittlich weiter. Das Stück begann mit ihm, er war der Kellner in einem seltsamen Restaurant, das drei Ehepaare nach einer Broadwayshow besuchten, und im Lauf des Stückes bekam man den Eindruck, dass der Schauplatz so etwas wie ein Fegefeuer war, und die Show, von der die Leute redeten, ihr Leben. Und der Kellner so etwas wie der Wegweiser über den Lebensfluß. Der Gott der Unterwelt. Ein Engel. Oder so etwas. Wie auch immer. Nur, dass er halt nicht da war. Irgendwer musste zu ihm nach Hause fahren, um zu sehen, was los war. Die Souffleuse bot sich an. Sollte sie nicht rechtzeitig zurück sein und der Junge bis dahin eingetroffen, dann könnten wir ja ohne sie beginnen. Während wir überlegten, ob wir die Vorstellung ohne den Engel irgendwie anbieten können, versuchte die Souffleuse in dem Studentenwohnheim, in dem der Junge im Appartement eines Freundes wohnte, die richtige Tür zu finden. Denn wie das in solchen Fällen meistens schief läuft, hatte er zwar die Adresse, aber nicht die Apartement- Nummer angegeben, und auch nicht den Namen des Hauptmieters, der ihm das Apartement überlassen hatte. Wozu auch? Post vom Theater bekam er ja nicht geschickt, sondern in die Hand gedrückt, wir sahen uns ja täglich. Außer wenn er eben fehlte. Wie jetzt. Es wurde fünf vor acht. Normalerweise würde ich jetzt einläuten, damit die Zuschauer auf ihre Plätze gehen und wir halbwegs pünktlich beginnen. Stattdessen trat der Intendant vor das Publikum. Dass uns ein Schauspieler fehle, ein junger Mann, dass wir keinen Hinweis auf seinen Verbleib hätten, wir seien in großer Sorge, die Sorge solle aber nicht die der Zuschauer sein, sie mögen doch noch einmal aus dem Saal gehen, sie seien eingeladen, auf ein Getränk, bis wir eine Lösung hätten. Mittlerweile war die Souffleuse wieder eingetroffen. Sie hatte schließlich die richtige Tür gefunden, nachdem sie den Jungen beschrieben hatte, hatte an die Tür geklopft, gedonnert, durch den Briefschlitz gerufen: keine Reaktion. In der Wohnung konnte er nicht sein. Wir hatten keine Ahnung, wo wir suchen sollten. Das Theater war beinahe ausverkauft. Und die Zuschauer kamen schon zurück auf ihre Plätze. Der Regisseur, ein distinguierter älterer Herr, hatte sich auf einen genussvollen Abend gefreut. Jetzt sah er sich damit konfrontiert, die Vorstellung retten zu müssen. Was für eine ehrenhafte Position, und was für ein Vergnügen! Selbstverständlich hatte er keine Ahnung mehr, wie er den Kellner inszeniert hatte. Aber ebenso selbstverständlich wollte er den Auftritt lieber selber übernehmen, als ihn der Regieassistentin zu überlassen, die sich auskannte. Letztendlich traten sie gemeinsam auf. Der Regisseur als Kellner- Engel, nicht so schön wie das Original, aber souverän, eskortiert von der Regieassistentin mit dem Regiebuch, aus dem sie ihm Gänge, Handgriffe und Text einsoufflierte. Kaum auf der Bühne, stolperte er auf dem schrägen Boden, stieß gegen eine der Lichtsäulen im futuristisch anmutenden Raum und entschuldigte sich: Pardon! Ich bin nur Aushilfskellner! Der erste Lacher. Den ersten und den zweiten Kellnerauftritt hatte das ungewöhnliche Gespann aus Regisseur und Assistentin schon bewältigt, es folgten zwei Szenen ohne Kellner, und dann würde das Drama dramatisch werden. Denn in der nächsten Szene hatte der Kellner zahlreiche Handgriffe, die für die Dialoge der Kollegen alle irgendwie wichtig waren. Das Fegefeuer, als das der Regisseur das Stück für die Figuren angelegt hatte, drohte ihm selber zur Vorhölle anzuwachsen. Der Assistentin sah man an, wie fieberhaft sie überlegte, welche Aktionen sie auf welche Weise überspringen könne, ohne den Handlungsfluss zu sprengen. Und in dem Moment wendete sich das Blatt. Denn so lange alle auf der Bühne waren, hatte die Kollegin vom Kostüm Pause, saß im Requisitenraum, in dem es ein Telefon gab, und rief immer wieder bei dem jungen Kollegen an. Bis der irgendwann tatsächlich dran ging. „Bist du wahnsinnig“, grunzte er verschlafen „mich um neun anzurufen“? - „Es ist neun Uhr abend“, antwortete sie, „und du bist seit einer halben Stunde dran!“ So schnell ist der Junge wohl noch nie wach geworden. Jedenfalls verhältnismäßig wach. Später erzählte er uns, er sei wie von allen Teufeln gejagt auf die Straße vor seiner Tür gerannt, wo glücklicherweise nur ein einziges Auto kam, ein Taxi, das ihn aufnahm und ins Theater brachte. Die Kollegin vom Kostüm hielt seine Hose sprungbereit, warf ihm das Jackett über, während er weiter lief zur Bühne, vorbei am Regisseur und der Assistentin, denen die Requisitenschlacht der nächsten Szene auf der Bühne erspart blieb. Genau auf Stichwort torkelte der junge Engel mit dem zu servierenden Requisitenessen auf die Bühne. Dort wurde er zu seiner Überraschung mit einem donnernden Applaus begrüßt. Die Zuschauer waren genau so froh wie wir, dass ihm nichts zugestoßen war. Die Getränke, auf die die Zuschauer eingeladen worden waren, während sie warten mussten – die hat er bezahlt. Was genau er noch so zu sich genommen hatte, nachdem die Kinder der Souffleuse ihn in der Morgendämmerung vor seiner Haustür abgeladen hatten – das hat er uns nicht erzählt. Berlin, die Stadt die niemals schläft – die hat er jedenfalls weidlich ausgekostet. Auch wenn er selbst dann schließlich doch ziemlich tief geschlafen hat. Jahre später kam er mal zu Besuch. Wisst ihr noch, wie ich damals…? Ja. Wir wussten. Bei den Altgedienten im Haus ist das eine der beliebtesten Geschichten.