Renaissance-Theater Berlin

Renaissance-Theater Berlin Internationale Gegenwartsdramatik. Erst- und Uraufführungen. Berlins schönstes Theater im Herzen Charlottenburgs.
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Seit Mitte der 90er Jahre widmet sich das in Berlin einmalige Spielplankonzept des Renaissance-Theaters der internationalen Gegenwartsdramatik. Die Zuschauer unseres Hauses, das J. W. Preuß – einer der profundesten Kenner der Berliner Theaterszene – die "anspruchsvollste Privatbühne Deutschlands" nannte, erwartet ein Programm, das sich einerseits zeitkritisch mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen beschäftigt und andererseits emotional berührt und zur Auseinandersetzung auffordert. Unsere Produktionen finden weit über die Grenzen Berlins, teilweise sogar über die Grenzen unseres Landes hinaus, starke Beachtung beim Publikum, in den Medien und insbesondere auch bei den Dramatikern, die uns ihre Werke anvertrauen. Für international vielfach preisgekrönte Autoren, wie z. B. John Logan, Tom Stoppard, Maria Goos, Michael Frayn, Moisés Kaufman oder Doug Wright, deren Werke von New York, London, Paris oder Amsterdam aus die Bühnen der Welt erobern, gehört es mittlerweile fast zum guten Ton, dem Renaissance-Theater ihre Werke zur Erstaufführung in deutscher Sprache anzubieten. Hier wird ihren Stücken die Wertschätzung entgegengebracht, die sie verdienen: Bedeutende Darsteller spielen, geführt von einer sich dem Werk verpflichtet fühlenden Regie, in einem Rahmen, wie es ihnen nur das einzige, vollständig erhaltene Art-Déco-Theater Europas zu bieten hat.

25/05/2020
ONLINE WUNSCHKANAL Teil 4

Wir wünschen euch einen schönen Montag mit einer neuen Folge unseres Online-Wunschkanals. Heute liest Hansa Czypionka die MORGENWONNE von Joachim Ringelnatz. Viel Spaß beim Anhören :)

Auf diesem Wege und im Namen des gesamten Teams des Renaissance-Theaters möchten wir euch mal einen herzlichen Dank für ...
15/05/2020

Auf diesem Wege und im Namen des gesamten Teams des Renaissance-Theaters möchten wir euch mal einen herzlichen Dank für eure Unterstützung in den letzten Wochen aussprechen!

Wie viele Menschen in der Bevölkerung ist natürlich auch das Publikum des Renaissance-Theaters mit Sorgen und Nöten konfrontiert, die über die eigene Gesundheit und die der Liebsten hinausgehen. Nichtsdestotrotz habt ihr uns nicht vergessen. Viele haben sich ihren Ticketpreis nicht zurückerstatten lassen, andere haben eine direkte Spende überwiesen. Wir sind überwältigt von der Welle an Hilfsbereitschaft und warten nun umso ungeduldiger darauf, bald wieder für euch spielen zu dürfen!

Falls ihr zu denjenigen gehört, die noch überlegen, wie sie uns vielleicht unterstützen könnten, besteht jederzeit die Möglichkeit, in unserem Webshop auf unserer Homepage einen Gutschein zu kaufen. Dieser ist immer ein passendes Geschenk und gerade jetzt ein hoffnungsvoller Blick in die Zukunft - ohne Corona, dafür mit ganz viel Theater.

Bleibt gesund.

Euer Renaissance-Theater ❤️

📸: Wolfgang Bittner

06/05/2020
Online Wunschkanal Teil 3

Und der Online Wunschkanal geht weiter, heute mit Maria Hartmann, die Christian Morgenstern liest! Viel Spaß beim Zuhören.

Falls ihr einen Textwunsch habt, sendet uns eine Mail an [email protected]! Die kreativsten Vorschläge werden, falls realisierbar, von den Schauspielerinnen und Schauspielern des Theaters vorgelesen und erhalten außerdem eine unserer Soli-Masken, die in unserer Kostümabteilung gefertigt wurden :)

29/04/2020
VENUS UND ADONIS

Wie heißt es so oft: "Geschichte wiederholt sich". Blickt man auf die Theatergeschichte, scheint es gerade so zu sein. Gehen wir zurück in das das Jahr 1592. In London wütete die Pest und alle Theater wurden für 18 Monate geschlossen. William Shakespeare nutzte diese Zeit und schrieb sein episches Gedicht VENUS UND ADONIS. Auch wenn wir sehr hoffen, dass es unsere Gesellschaft und die Theater nicht genauso hart trifft, sind die Parallelen doch bemerkenswert.

Dies hat unseren designierten Intendanten Guntbert Warns dazu inspiriert, mit Schauspielerinnen und Schauspielern des Hauses den Text auf unserer Bühne für ein Video einzulesen.

Das Video ist ab sofort auf unserer Homepage (www.renaissance-theater.de) zu sehen.

Wir bedanken uns herzlich bei Anika Mauer, Michael Rotschopf, Felix von Manteuffel, Christoph M. Ohrt, Martin Schneider und Atheer Adel für ihre Mitwirkung bei diesem Projekt!

29/04/2020
Online-Wunschkanal Teil 2

Unser Online-Wunschkanal geht weiter, heute mit einem Ausschnitt aus den "13 1/2 Leben des Käptn Blaubär" von Walter Moers, gelesen von Nadine Schori. To be continued... 😉

25/04/2020
Moritz Carl Winklmayr - We'll meet again

Ihr habt es ja sicher bereits gelesen: Die Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung gegen das Corona-Virus haben dazu geführt, dass das Land Berlin bis einschließlich 31. Juli 2020 sämtliche Theater, Konzert- und Opernhäuser der Stadt, unabhängig von ihrer Größe, für den Publikumsverkehr geschlossen hat.

Wie ihr mit euren bereits gekauften Tickets verfahren könnt, erfahrt ihr unter www.renaissance-theater.de.

Wir vermissen euch und wir vermissen unsere tollen Schauspielerinnen und Schauspieler. Aber wir schließen uns Moritz Carl Winklmayr (er hatte gerade mit DER SOHN bei uns Premiere) an und sind uns sicher: We'll meet again

21/04/2020
ONLINE WUNSCHKANAL Folge 1 - Parkinsons Gesetz

ONLINE WUNSCHKANAL - Wir freuen uns, euch heute die erste Folge des Online Wunschkanals vorstellen zu können. Den Anfang macht der Wunsch des Ehepaares Hansal aus Potsdam. Es handelt sich um "Parkinsons Gesetz" von Cyril Northcote Parkinson, gelesen von Anika Mauer.

Vielen Dank für eure Zuschriften bisher. Wir arbeiten an der Umsetzung der weiteren Vorschläge. Ihr könnt uns gerne weiterhin eure Textwünsche zusenden, die von den Schauspielerinnen und Schauspielern des Hauses gelesen werden sollen

Zuschriften bitte an [email protected]. Die kreativsten Zusendungen erhalten eine unserer Soli-Masken, die in unserer Kostümabteilung hergestellt wurden

Ihr Lieben, heute möchten wir euch über den aktuellen Stand der Dinge in Sachen Corona-Virus informieren.Wie ihr  ja ber...
17/04/2020

Ihr Lieben, heute möchten wir euch über den aktuellen Stand der Dinge in Sachen Corona-Virus informieren.

Wie ihr ja bereits wisst, dürfen wir seit dem 13. März 2020 nicht mehr spielen. Die Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung gegen Covid-19 durch das Land Berlin sind nun bis zum 27. April 2020 verlängert worden. Das bedeutet, dass unsere April-Vorstellungen EWIG JUNG, ROBERT REDFORD RUFT BALD AN sowie REINEKE FUCHS leider entfallen müssen.

Im Laufe der nächsten Woche erwarten wir eine grundsätzliche Aussage des Berliner Senats darüber, welche Entscheidungen über die weitere Einstellung unseres Proben- und Spielbetriebs für die Zeit danach getroffen werden. Selbstverständlich informieren wir euch, sobald uns diese Informationen vorliegen.

Hinweise, wie ihr mit euren bereits gekauften Theaterkarten verfahren könnt, erhaltet ihr auf unserer Homepage (www.renaissance-theater.de).

Wir freuen uns bereits jetzt darauf, hoffentlich bald wieder für euch spielen zu dürfen. Bitte bleibt gesund.

Euer Renaissance-Theater Berlin ❤️

📸: Carolin Windloff

Wir hoffen, dass ihr - trotz allem - ein schönes Osterfest hattet!Viele Menschen und Orte benötigen momentan Hilfe in Be...
14/04/2020

Wir hoffen, dass ihr - trotz allem - ein schönes Osterfest hattet!

Viele Menschen und Orte benötigen momentan Hilfe in Berlin. An dieser Stelle möchten wir euch eine Website ans Herz legen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, gerade kleinen Orten eine Lobby zu geben:

https://helfen-shop.berlin/

Selbstverständlich freuen wir uns, falls ihr euch entscheidet, uns ebenfalls zu unterstützen: https://bit.ly/2QOGEiI

📸: Wolfgang Bittner

12/04/2020

Wir wünschen euch ein frohes Osterfest! Falls ihr Lust habt, euch kreativ zu betätigen, findet ihr hier die Anleitung zum selber nähen der Soli-Masken.

Unsere Vorlese-Aktion läuft übrigens noch! Schreibt uns eine Mail mit euren Wünschen an [email protected]. Die kreativsten Vorschläge werden von unseren KünstlerInnen vorgestellt und bekommen auch eine der Soli-Masken zugeschickt.

11/04/2020

Lesung der anderen Art: Wünscht euch einen Text von unseren Künstlerinnnen und Künstlern und mit etwas Glück lesen sie nicht nur für euch, sondern ihr gewinnt auch eine unserer Soli-Masken, die in unserer Schneiderei hergestellt wurden!

🙂 Zuschriften bitte an [email protected] 🙂

Happy birthday, liebe Simone Thomalla! Wir hoffen, du bekommst heute eine EXTRAWURST spendiert... oder ein schönes Stück...
11/04/2020

Happy birthday, liebe Simone Thomalla! Wir hoffen, du bekommst heute eine EXTRAWURST spendiert... oder ein schönes Stück Geburtstagstorte 😉 Alles Liebe ❤️🌹

📸: Barbara Braun / drama-berlin.de

Ihr fragt euch, was Boris Aljinovic momentan den lieben langen Tag zu Hause macht? Er gibt seinen drei Goldenen Vorhänge...
08/04/2020

Ihr fragt euch, was Boris Aljinovic momentan den lieben langen Tag zu Hause macht? Er gibt seinen drei Goldenen Vorhängen, den Publikumspreisen des Berliner Theaterclub e. V., jede Menge Aufmerksamkeit 😉

Der Offene Brief der Berliner Privattheater, der heute versendet wurde, im Wortlaut:Die Berliner Privattheater unterstüt...
07/04/2020

Der Offene Brief der Berliner Privattheater, der heute versendet wurde, im Wortlaut:

Die Berliner Privattheater unterstützen die Forderung von Kultursenator Dr. Klaus Lederer nach sofortiger wirtschaftlicher Hilfe des Bundes für die Kulturinstitutionen.

Wir weisen mit diesem offenen Brief eindringlich darauf hin, dass es ohne unbürokratische und schnelle Hilfsmaßnahmen zu einem massiven Theatersterben in der Stadt kommen wird. Besonders Kulturinstitutionen, die bisher keine oder geringe Zuwendung vom Land Berlin erhalten haben, stehen vor dem baldigen Aus. Ohne die Vielzahl an Theatern wäre unsere Stadt nicht so bunt, nicht so lebendig, nicht so lebenswert und nicht so attraktiv. Die Kulturlandschaft und in der Folge auch die gesamte wirtschaftliche Infrastruktur Berlins wären damit schwer beschädigt. Genau deswegen ist es wichtig, dass tatsächlich alle Theater, alle Kulturinstitutionen diese Krise überstehen und nicht nur einzelne Häuser.

Die Berliner Privattheater benötigen jetzt sehr konkrete Hilfe, und zwar in Form von Zuschüssen seitens des Berliner Senats und der Bundesregierung. Kredite helfen angesichts der monatelang ausbleibenden Einnahmen nicht!

Für das Krisenmanagement und das Engagement für die Berliner Kultur danken wir Kultursenator Dr. Klaus Lederer und dem Berliner Senat.

Berlin, den 07.04.2020

Holger Klotzbach für die BAR JEDER VERNUNFT und das TIPI AM KANZLERAMT
Oliver Reese für das Berliner Ensemble
Hendrik Frobel für das CHAMÄLEON Theater
Philipp Harpain für das GRIPS Theater
Astrid Brenk für das Kabarett-Theater Distel
Caroline und Frank Lüdecke für das Die Stachelschweine - Kabarett Theater
Karin Bares für das Kleines Theater Berlin
Martin Woelffer, Michael Forner für die Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater
Tomislav Bucec, Oliver Tautorat für das Prime Time Theater
Thomas Hermanns, Thomas Pape für den Quatsch Comedy Club
Jacob Höhne für das RambaZamba Theater
Horst-H. Filohn für das Renaissance-Theater Berlin
Thomas Ostermeier, Tobias Veit, Friedrich Barner für die Schaubühne Berlin
Dieter Hallervorden für das Schlosspark Theater Berlin und Die Wühlmäuse
Andrea Pier für das Stage Theater des Westens
Gabriele Streichhahn für das Theater im Palais
Lars Georg Vogel für die Vaganten Bühne
Georg Strecker für das Wintergarten Berlin

>> Der Brief wurde an die Staatsministerin für die Angelegenheiten von Kultur und Medien Prof. Monika Grütters, den Bundesfinanzminister Olaf Scholz sowie den Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier verschickt.

📸: Wolfgang Bittner

07/04/2020
Nina Achminow

Was macht eigentlich eine Inspizientin am Theater? Unsere Inspizientin Nina Achminow erklärt es euch auf ihrer Facebook Seite.

Nina ist nicht nur Inspizientin, sondern auch Autorin. Ihre schönsten Anekdoten aus dem Renaissance-Theater schreibt sie euch hier regelmäßig auf. Klickt mal rein 👇🏻

Wenn ich irgendwo meinen Beruf angeben soll, dann muss ich das meistens erklären. Inspizientin. Was ist denn das? Inspizientin am Theater, sage ich dann schon gleich dazu. Ich bin die Inspizientin vom Berliner Renaissance- Theater.

Aha…?

Und dann erkläre ich,was ich so mache, Vorstellungen betreuen, Schauspieler einrufen, Einsätze geben. Aber das alles erklärt nichts über das, was wir da auf die Bühne stellen. Nichts darüber, wie kostbar Theater ist. Theater ist life. Leben. Lebenszeit. Das gibt’s nur einmal. Und nur life.

Nebenberuflich bin ich Autorin. Manchmal fürs Theater, manchmal für den Rundfunk, manchmal für einen Verlag, manchmal aus Spaß, manchmal für Geld. Davon kann ich nicht leben, muss ich aber auch nicht. Ich schreibe, wenn ich etwas zu erzählen habe.

Jetzt ist das Theater zu. Und es fehlt mir. Also schreibe ich. Und erzähle vom Theater. So, wie ich es erlebe, wenn es lebt. Und weil ich es liebe. Ich stelle die Texte bröckchenweise hier ein, manche sind in sich geschlossen, manche kommen in Fortsetzungen. Zeit haben wir ja jetzt...

#theateristlife
#renaissancetheaterberlin

06/04/2020

Markus Gertken mit aufmunternden Worten zum Wochenanfang. Es zählt das WIR ❤️

31/03/2020

Auf dass wir uns alle bald wiedersehen. We'll meet again. Bleibt gesund, euer Renaissance-Theater Berlin ❤

🎥: Max Jackwerth

30/03/2020

Tag XY im Home Office got us like... 😜 Danke Atheer Adel für den Lacher am Montag ❤️ Atheer stand übrigens zum ersten Mal für EXTRAWURST auf unserer Bühne. Wir hoffen, ihr bleibt alle zu Hause, wenn ihr könnt, und bleibt schön gesund 🍀 #quarantena

Welttheatertag, Teil 2: Schaut doch mal bei den Kolleginnen und Kollegen von Berlin Bühnen vorbei 💖
27/03/2020

Welttheatertag, Teil 2: Schaut doch mal bei den Kolleginnen und Kollegen von Berlin Bühnen vorbei 💖

Die Solidaritätsaktion zum #Welttheatertag 2020: Damit bis zum Wiedersehen in Theatern, Palästen, Konzert- und Opernhäusern niemand verloren geht, laden wir zum solidarischen Spenden ein. Unterstützen wir gemeinsam die Kunstschaffenden & Kultureinrichtungen, die durch Schließungen und Absagen von Vorstellungen, Produktionen & Proben in finanzielle und existentielle Not geraten. Jetzt unterstützen! https://bit.ly/2vR19E1

#WorldTheatreDay #CoronaVirus #Solidarity

Heute ist Welttheatertag und unserer Zuschauerraum ist nach wie vor verlassen. Unsere Kollegin Vicki Spindler hat sich d...
27/03/2020

Heute ist Welttheatertag und unserer Zuschauerraum ist nach wie vor verlassen. Unsere Kollegin Vicki Spindler hat sich dazu ihre eigenen Gedanken gemacht...

Mitarbeiter-Tagebuch des Renaissance-Theaters am 27.März 2020
Gestern hab ich mich ganz alleine ein Weilchen in den fast dunklen Theatersaal gesetzt. Zuerst war es einfach nur still, doch dann begann für mich ein ganz besonderes "Konzert". Es knirscht leise unser Holz und ächzt auch dumpf. Es knackt ein bißchen und man meint, man höre den Staub sanft fallen und dabei seufzt er. Fast hundert Jahre steht es nun, unser Renaissance-Theater, war immer voller Leben und ich fühlte plötzlich eine Art Traurigkeit über allem, aber irgendwie auch eine große Erwartung, so, als hoffe das Haus. Ein großer dunkler Riese, der sich bereit hält. Umgeben von all diesem erinnerten Leben, wie eingekuschelt in diese Erfahrung, mußte ich lächeln und konnte den Applaus der Zukunft schon hören...Das war schön und tat gut!

Was machen eigentlich unsere Kolleginnen und Kollegen während der Corona-Zwangspause? Wie sollte es für Theatermenschen ...
26/03/2020

Was machen eigentlich unsere Kolleginnen und Kollegen während der Corona-Zwangspause? Wie sollte es für Theatermenschen anderes sein, betätigen sie sich natürlich kreativ 🙂

Unsere Leiterin der Kostümabteilung Bettina Gawronsky zum Beispiel hat ihre Wand verschönert. Bettina malt übrigens seit Jahren und hat auch schon eigene Ausstellungen mit ihren Werken gehabt 👏

Während wir uns mit dem Renaissance-Theater leider nach wie vor in der Zwangspause befinden, sind unsere Kolleginnen und...
24/03/2020

Während wir uns mit dem Renaissance-Theater leider nach wie vor in der Zwangspause befinden, sind unsere Kolleginnen und Kollegen weiter kreativ. Schaut öfter mal auf unsere Pinnwand, Vicki Spindler, Leiterin unseres Kartenvertriebes, teilt dort regelmäßig ihr Mitarbeiter-Tagebuch ❤️

Wie geht es euch in dieser Zeit? Welche schönen Erinnerungen an das Renaissance-Theater möchtet ihr mit uns teilen? Lasst es uns in den Kommentaren gerne wissen.

Bleibt gesund und munter!

Mitarbeiter-Tagebuch des Renaissance-Theaters am 23.März 2020
Ist ja nicht so, als ob es nichts mehr zu lachen gäbe: In der Bahn sitzen zwei Herren um die 50 in Berliner Verkehrsbetriebe Montur. A zu B: mensch, deine Frau muß sich ja furchtbar langweilen daheim. B zu A: hm. A überlegend: na ja, man kann ja nicht immer nur fernsehen, wenn man keine Hobbys hat. Aber sie könnte ja Nähen oder wie heißt das andere, ähm, Sticken!
Also meine Damen, die Corona-Krise katapultiert männliche Gedankengänge ins Mittelalter, während sie gerade zur Arbeit reiten, um die Welt zu retten. Weiber, ist euch langweilig - bestickt doch ein bißchen weiße Taschentücher oder so! Tempos waren eh alle!
Ach ja und ich hab mir wieder um 20 Uhr mein Gläschen auf die Theater genehmigt! Scheinbar alleene, keene Photos, schade.

21/03/2020
Puppentheater Halle

... lachen tut gut, gerade in einer so schwierigen Zeit wie der jetzigen. Das Puppentheater Halle hat uns mit diesem Video definitiv ein Lächeln ins Gesicht gezaubert ❤️

Puppenspieler und Puppen in Quarantäne - was da wohl passiert?
Gespielt von Sebastian Fortak.

#theaterzuhause #theshowmustgoon #puppenquarantäne #stayathome
#buehnenhalle #puppentheaterhalle

Klaus Lederer hat in der Abendschau über die derzeitige Lage der Kulturschaffenden in Berlin gesprochen und wie geholfen...
21/03/2020
Klaus Lederer

Klaus Lederer hat in der Abendschau über die derzeitige Lage der Kulturschaffenden in Berlin gesprochen und wie geholfen werden kann.

Wann geht es wieder auf die Bühne? Das wissen wir nicht. Hoffentlich bald. Dafür kommt es auch auf besonnenes Handeln jedes und jeder Einzelnen an. 😷 Im Moment arbeiten wir an Hilfemaßnahmen für Kunst & Kultur. Darüber habe ich gestern Abend mit der rbb24-Abendschau gesprochen:

20/03/2020
Vicki

Ein Beitrag unserer Kollegin Vicki Spindler, die bei uns die Leiterin des Kartenvertriebes ist. Besser kann man die Situation gerade nicht zusammenfassen... 💔

Momentan arbeiten wir an Möglichkeiten, weiter mit euch in Kontakt zu bleiben, um euch auch in schwierigen Zeiten ein bisschen Theaterfeeling verschaffen zu können. Bleibt gesund und passt aufeinander auf ❤️

Mitarbeiter-Tagebuch aus dem Renaissance-Theater Berlin am 19.März 2020:
Früher ging es hier zu wie im Bienenschwarm, alles summte trubelig umher und auf den Treppen und in den Gängen traf man Kollegen und warf sich kurz ein paar Bemerkungen zu und lachte gemeinsam. Jetzt ist es still und wenn die Wenigen, die noch ausharren, sich treffen, sind es immer eher Krisengespräche, die geführt werden. Wie geht es weiter mit uns? Geht es weiter? "Der Vater", "Der Sohn", ja sogar "Spatz und Engel", also die ganze "Amazing Family" haben sich an die "Tanke Sehnsucht" verzogen und tanken dort Sehnsucht. Verdammt, aber wir haben versprochen "Ewig jung" zu bleiben und bald, ja ganz gewiß bald, treffen wir alle wieder "Im weißen Rössl" und dann wird getanzt und gesungen! So wird es sein! Es lebe das Theater!

Ihr Lieben,wir sind nun auch im Home Office. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um uns bei euch für die vielen aufmunte...
17/03/2020

Ihr Lieben,

wir sind nun auch im Home Office. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um uns bei euch für die vielen aufmunternden Kommentare und Nachrichten zu bedanken, die uns über alle Kanäle erreichen.

Wir gehen als Gesellschaft gerade durch eine schwere Phase. Umso wichtiger ist es, dass wir nun alle solidarisch zusammenhalten. Unzählige Menschen, Betriebe und Kulturelle Institutionen in ganz Deutschland bangen um ihre Existenz. Auch wir können den finanziellen Schaden noch nicht beziffern. In den letzten Tagen erreichten uns vermehrt Anfragen, wie man auch ohne Ticketkauf das Renaissance-Theater Berlin unterstützen kann. Deswegen haben wir nun eine direkte Spendenmöglichkeit eingerichtet:

https://bit.ly/2vxmYbI

Für jede Spende bedanken wir uns sehr herzlich und freuen uns darauf, bald wieder für euch spielen zu dürfen. Wir halten euch auf dem Laufenden. Passt aufeinander auf und bleibt gesund.

Euer RT-Facebookteam

📸: Florian Profitlich

Adresse

Knesebeckstr. 100
Berlin
10623

Öffnungszeiten

Montag 10:30 - 19:00
Dienstag 10:30 - 19:00
Mittwoch 10:30 - 19:00
Donnerstag 10:30 - 19:00
Freitag 10:30 - 19:00
Samstag 10:00 - 19:00
Sonntag 13:00 - 17:00

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Bemerkungen

Mitarbeitertagebuch aus dem Renaissance-Theater Berlin am 10. April 2020 Ich habe lange geschwiegen, weil ich meine "verordnete" Freizeit nutzte. Ja, ich gebe zu, ich hab es genossen, weil ich Dinge tun konnte, die mir auch wichtig waren. Nun melde ich mich zurück und erkläre SYSTEMRELEVANT zum Unwort des Jahres! Bei Hungersnöten wären die Bauern wichtig, bei Feuersbrünsten die Feuerwehrleute und bei Gesundheitskrisen scheinen Musik,Tanz, Literatur und Schauspiel verzichtbar? Vielleicht glauben manche wirklich ohne dies existieren zu können, wenn Nudeln und Klopapier reichen?! Ein OH WEH der Welt, die aus Essen und Kacken besteht! Das wirklich Schöne, trägt seinen Wert in sich selbst und muß doch leider finanziert werden! Ein bezauberndes Lied, ein eindrucksvoller Tanz, ein gutes Wort, eine ergreifende Musik - unsterblich bin ich, wenn ich das fühlen kann, an solche Augenblicke erinnere ich mich, manchmal lebenslang, das wärmt, trägt, schützt, macht uns groß, weil wir dabei gewesen! Ich wünsche mir, daß der Offene Brief der privaten Theater Früchte trägt! Ich möchte wieder Theater!
#theateristlife Es war ein ganz normaler Abend. Nicht etwa ein früherer Vorstellungsbeginn, wie meist am Wochenende, nein, die Vorstellung begann wie immer zwanzig Uhr. Das heißt, dass alle Schauspieler verpflichtet sind, spätestens eine halbe Stunde vorher da zu sein. Trotzdem war die Kollegin vom Kostüm bereits um viertel nach sieben ein bisschen irritiert. Der Jüngste im Ensemble, ein junger Mann, knapp zwanzig Jahre alt, war um die Zeit normalerweise immer schon im Haus. Heute war die letzte Vorstellung des Stücks, hinterher würden wir feiern, deswegen wurde auch der Regisseur erwartet, und irgendwie war das seltsam, dass der Junge nicht im Haus war, fand auch die Souffleuse. Sie wusste wohl, warum; ihre erwachsenen Kinder, ebenfalls Schauspieler, waren am Abend vorher in der Vorstellung gewesen und mit dem Jungen losgezogen, um ihm am letzten Abend noch mal Berlin zu zeigen. Es wurde halb. Der Junge war nicht da. Ans Telefon ging er nicht, Handys gab´s noch nicht, und die Zeit lief unerbittlich weiter. Das Stück begann mit ihm, er war der Kellner in einem seltsamen Restaurant, das drei Ehepaare nach einer Broadwayshow besuchten, und im Lauf des Stückes bekam man den Eindruck, dass der Schauplatz so etwas wie ein Fegefeuer war, und die Show, von der die Leute redeten, ihr Leben. Und der Kellner so etwas wie der Wegweiser über den Lebensfluß. Der Gott der Unterwelt. Ein Engel. Oder so etwas. Wie auch immer. Nur, dass er halt nicht da war. Irgendwer musste zu ihm nach Hause fahren, um zu sehen, was los war. Die Souffleuse bot sich an. Sollte sie nicht rechtzeitig zurück sein und der Junge bis dahin eingetroffen, dann könnten wir ja ohne sie beginnen. Während wir überlegten, ob wir die Vorstellung ohne den Engel irgendwie anbieten können, versuchte die Souffleuse in dem Studentenwohnheim, in dem der Junge im Appartement eines Freundes wohnte, die richtige Tür zu finden. Denn wie das in solchen Fällen meistens schief läuft, hatte er zwar die Adresse, aber nicht die Apartement- Nummer angegeben, und auch nicht den Namen des Hauptmieters, der ihm das Apartement überlassen hatte. Wozu auch? Post vom Theater bekam er ja nicht geschickt, sondern in die Hand gedrückt, wir sahen uns ja täglich. Außer wenn er eben fehlte. Wie jetzt. Es wurde fünf vor acht. Normalerweise würde ich jetzt einläuten, damit die Zuschauer auf ihre Plätze gehen und wir halbwegs pünktlich beginnen. Stattdessen trat der Intendant vor das Publikum. Dass uns ein Schauspieler fehle, ein junger Mann, dass wir keinen Hinweis auf seinen Verbleib hätten, wir seien in großer Sorge, die Sorge solle aber nicht die der Zuschauer sein, sie mögen doch noch einmal aus dem Saal gehen, sie seien eingeladen, auf ein Getränk, bis wir eine Lösung hätten. Mittlerweile war die Souffleuse wieder eingetroffen. Sie hatte schließlich die richtige Tür gefunden, nachdem sie den Jungen beschrieben hatte, hatte an die Tür geklopft, gedonnert, durch den Briefschlitz gerufen: keine Reaktion. In der Wohnung konnte er nicht sein. Wir hatten keine Ahnung, wo wir suchen sollten. Das Theater war beinahe ausverkauft. Und die Zuschauer kamen schon zurück auf ihre Plätze. Der Regisseur, ein distinguierter älterer Herr, hatte sich auf einen genussvollen Abend gefreut. Jetzt sah er sich damit konfrontiert, die Vorstellung retten zu müssen. Was für eine ehrenhafte Position, und was für ein Vergnügen! Selbstverständlich hatte er keine Ahnung mehr, wie er den Kellner inszeniert hatte. Aber ebenso selbstverständlich wollte er den Auftritt lieber selber übernehmen, als ihn der Regieassistentin zu überlassen, die sich auskannte. Letztendlich traten sie gemeinsam auf. Der Regisseur als Kellner- Engel, nicht so schön wie das Original, aber souverän, eskortiert von der Regieassistentin mit dem Regiebuch, aus dem sie ihm Gänge, Handgriffe und Text einsoufflierte. Kaum auf der Bühne, stolperte er auf dem schrägen Boden, stieß gegen eine der Lichtsäulen im futuristisch anmutenden Raum und entschuldigte sich: Pardon! Ich bin nur Aushilfskellner! Der erste Lacher. Den ersten und den zweiten Kellnerauftritt hatte das ungewöhnliche Gespann aus Regisseur und Assistentin schon bewältigt, es folgten zwei Szenen ohne Kellner, und dann würde das Drama dramatisch werden. Denn in der nächsten Szene hatte der Kellner zahlreiche Handgriffe, die für die Dialoge der Kollegen alle irgendwie wichtig waren. Das Fegefeuer, als das der Regisseur das Stück für die Figuren angelegt hatte, drohte ihm selber zur Vorhölle anzuwachsen. Der Assistentin sah man an, wie fieberhaft sie überlegte, welche Aktionen sie auf welche Weise überspringen könne, ohne den Handlungsfluss zu sprengen. Und in dem Moment wendete sich das Blatt. Denn so lange alle auf der Bühne waren, hatte die Kollegin vom Kostüm Pause, saß im Requisitenraum, in dem es ein Telefon gab, und rief immer wieder bei dem jungen Kollegen an. Bis der irgendwann tatsächlich dran ging. „Bist du wahnsinnig“, grunzte er verschlafen „mich um neun anzurufen“? - „Es ist neun Uhr abend“, antwortete sie, „und du bist seit einer halben Stunde dran!“ So schnell ist der Junge wohl noch nie wach geworden. Jedenfalls verhältnismäßig wach. Später erzählte er uns, er sei wie von allen Teufeln gejagt auf die Straße vor seiner Tür gerannt, wo glücklicherweise nur ein einziges Auto kam, ein Taxi, das ihn aufnahm und ins Theater brachte. Die Kollegin vom Kostüm hielt seine Hose sprungbereit, warf ihm das Jackett über, während er weiter lief zur Bühne, vorbei am Regisseur und der Assistentin, denen die Requisitenschlacht der nächsten Szene auf der Bühne erspart blieb. Genau auf Stichwort torkelte der junge Engel mit dem zu servierenden Requisitenessen auf die Bühne. Dort wurde er zu seiner Überraschung mit einem donnernden Applaus begrüßt. Die Zuschauer waren genau so froh wie wir, dass ihm nichts zugestoßen war. Die Getränke, auf die die Zuschauer eingeladen worden waren, während sie warten mussten – die hat er bezahlt. Was genau er noch so zu sich genommen hatte, nachdem die Kinder der Souffleuse ihn in der Morgendämmerung vor seiner Haustür abgeladen hatten – das hat er uns nicht erzählt. Berlin, die Stadt die niemals schläft – die hat er jedenfalls weidlich ausgekostet. Auch wenn er selbst dann schließlich doch ziemlich tief geschlafen hat. Jahre später kam er mal zu Besuch. Wisst ihr noch, wie ich damals…? Ja. Wir wussten. Bei den Altgedienten im Haus ist das eine der beliebtesten Geschichten.
#theateristlife Eine meiner Lieblingsgeschichten, die ich als Inspizientin erlebt habe. ist schon eine Weile her. Voraufführung, die Pause ist vorbei, der zweite Teil beginnt. Türen zu? Alle bereit? Na, dann: Viel Spaß und: Ton ab, Saal aus! - Musik setzt ein, wird lauter, das Saallicht geht aus, also: Vorhang auf! Ich gebe das Zeichen. Aber nichts rührt sich. Der Vorhang blockiert. Im nächsten Moment steht der Regisseur, ein Österreicher, neben mir: „Ja, sag a mal, siagst du ned, was du tuast? Da Voahang is ned aaf! - Ich, Münchnerin, antworte reflexartig bayrisch: Ja, mei! Seng tua i´s scho, oba ändern ko i´s aa ned… Vor der Voraufführung hat der Regisseur bestellt, dass der Vorhang zur Pause mit Schmackes fallen und hörbar aufdonnern soll. Ist er auch, und jetzt geht er nicht mehr auf. Die Techniker tun, was sie können, aber irgendwann ist die Musik zuende und der Vorhang immer noch zu. Im nächsten Moment stehe ich im Zuschauerraum. Und sage das, was ich mir für solche Situationen zurechtgelegt habe: Meine Damen und Herren! Theater ist life. Manchmal geht’s schief. Wir kriegen den Vorhang nicht auf…. Donnernder Lacher. Als der abebbt, kann ich weiterreden. Der Vorhang ist ja eben so richtig schön gefallen, sage ich, aber dabei sind die Seile aus den Rollen gesprungen, und die müssen wir jetzt erst neu sortieren. Haben Sie ein bisschen Geduld, und dann fangen wir den zweiten Teil einfach nochmal an. Herzlichen Dank! Applaus. Als wir fünf Minuten später grünes Licht von der Technik bekommen, beginnen wir erneut. Eine beschwingte zweite Hälfte vor einem gut gelaunten Publikum, das sich über die Panne prächtig amüsiert hat. Und sich daran gewiss noch lange erinnert. Theater ist life! Vor dem Fernseher erlebt man sowas nicht...
Ihr fehlt mir! Ohne Theater life ist alles doof. Na ja, nicht alles. Aber doch... Und darum schreibe ich jetzt Theaterstories. In all den Jahrzehnten ist einiges zusammengekommen. Und jetzt, im theaterfernen Corona- Exil, spüre ich noch deutlicher, wie kostbar Theater ist. Und wie bewahrenswert. We´ll meet again, don´t know where, don´t know when, but Ì know we´ll meet again some sunny day! https://www.facebook.com/NinaAchminow/posts/1640823362767414
ich habe die Veranstaltung "Nein zum Geld" gesehen. Es war eine freundliche Unterhaltung. Der Mutter Rose würde ich gerne einen guten BH empfehlen.Wenn sie an der Bühne sich etwas bückt, hat man Sorge, der Busen fällt gleich auf die Bretter. Muß das sein??