Goldrausch Künstlerinnenprojekt

Goldrausch Künstlerinnenprojekt Das Goldrausch Künstlerinnenprojekt fördert die Durchsetzung herausragender künstlerischer Positionen von Frauen*.

Das Goldrausch Künstlerinnenprojekt fördert die Durchsetzung herausragender künstlerischer Positionen von Frauen. Es ist ein unabhängiges berufliches Weiterbildungsprojekt für Bildende Künstlerinnen, in dessen Rahmen ein einjähriger, postgradualer Professionalisierungskurs und offene Workshops stattfinden.

25/02/2025

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Your Goldrausch team

Wir suchen dich! 📋 Ab sofort, befristet bis 31.12.2026, suchen wir Unterstützung in Verwaltung und Buchhaltung (m/w/d) i...
17/01/2025

Wir suchen dich! 📋 Ab sofort, befristet bis 31.12.2026, suchen wir Unterstützung in Verwaltung und Buchhaltung (m/w/d) im Goldrausch Künstlerinnenprojekt – 8 Std./Woche. 💡 Du bist organisiert, zahlenaffin und hast Interesse an Kunst & Kultur? 💌 Dann bewirb dich bis zum 03.02.2025 unter [email protected]. 💼 Mehr Infos: Link in Bio. Wir freuen uns auf dich! ✨

📸: Jasmin Valcarcel

SCRATCH THE GROUND AND YOU WILL FIND A LITTLE MORE SKY - Marei Loellmann  „Die Befragung des menschlichen Körpers in Int...
14/11/2024

SCRATCH THE GROUND AND YOU WILL FIND A LITTLE MORE SKY - Marei Loellmann

„Die Befragung des menschlichen Körpers in Interaktion mit seiner Umgebung spielt für Marei Loellmann, ausgebildet in Modedesign und Bühnenbild, eine wichtige Rolle. Von textilen Strukturen und ihrer Verfasstheit beeinflusst, setzt sich Loellmann auf einer materiellen Ebene mit vermeintlichen Gegensätzen auseinander.

Loellmanns Arbeiten veranschaulichen die Suche nach neuen Bedeutungsebenen durch das Einlassen auf die Wirkungskraft von Materialien und sind damit Sinnbild der wechselseitigen Einflüsse von Mensch und Umgebung.

Loellmanns Werke ermutigen uns, eingeprägte Annahmen in Frage zu stellen, und erinnern uns daran, dass Transformation ein kontinuierlicher Prozess ist, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft untrennbar miteinander verwoben sind.“


📸 Marei Loellmann

Text
Gestaltung
Lektorat
Fotografie Caroline Seeliger, Jonas Loellmann, Michael Depasquale
Bildbearbeitung Eberle & Eisfeld | Berlin
Produktion Red Cape Production, Berlin
Druck Druckhaus Sportflieger, Berlin

© 2024 für diese Publikation: Goldrausch Künstlerinnenprojekt, Marei Loellmann
Für die Werke von Marei Loellmann: © VG Bild-Kunst, Bonn 2024

Erscheint anlässlich der Ausstellung I only work with lost and found - Goldrausch 2024
Im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien

On display - Sofiia Yesakova  In Cargo 200. Experimental projections on surfaces 5.8 schafft Yesakova eine sieben Meter ...
01/11/2024

On display - Sofiia Yesakova

In Cargo 200. Experimental projections on surfaces 5.8 schafft Yesakova eine sieben Meter lange architektonische Wandintervention. Sie bezieht sich darin auf Malevich schwarzes Quadrat; im Gegensatz zur minimalistischen Abstraktion ist ihre Arbeit Träger fast unaushaltbarer Emotionalität. Die Arbeit handelt vom Krieg als Phänomen: Cargo 200, damit bezeichnet das Militär Transporte Gefallener in die Heimat, in einem Zinkbehälter. Das schwarze Quadrat ist hier der Ort der Beerdigung, von oben gesehen. Yesakovas minutiöses Gemälde befindet sich im Spannungsfeld zwischen abstrakter Form und bedrückendem Kontext; es ist ein Werk der Erinnerung und der Trauer. Indem sie sich der Gewalt mit fast mathematischer Präzision widmet, macht Yesakova das Unerträgliche sichtbar.

📸 Dorothea Dittrich, VG Bild-Kunst 2024

Teil der Ausstellung ,,I only work with lost and found - Goldrausch 2024“.
Kunstraum Kreuzberg/Bethanien.
31.08.-03.11.2024

On display - Jeanna Kolesova  Geprägt durch die Erfahrung des Zusammenbruchs der Sowjetunion dekonstruiert Jeanna Koleso...
17/10/2024

On display - Jeanna Kolesova

Geprägt durch die Erfahrung des Zusammenbruchs der Sowjetunion dekonstruiert Jeanna Kolesova Beispiele staatlicher Propaganda der Umformung kollektiver Erinnerungen und zeigt die Auswirkungen dieser Manipulationen. Für Jeanna Kolesova ist das Private untrennbar mit dem Politischen und mit dem Kollektiven verwoben. Die Installation Memory Is an Animal Which Barks with Various Mouths kombiniert Dokumentar- und Spielfilm, Realität und Fiktion, Kollektives und Persönliches.

📸 Dorothea Dittrich, VG Bild-Kunst 2024

Teil der Ausstellung ,,I only work with lost and found - Goldrausch 2024 ».
Kunstraum Kreuzberg/Bethanien.
31.08.-03.11.2024

On display - Belia Zanna Geetha BrücknerIn Hard to say l’m sorry zeigt Belia Zanna Geetha Brückner Objekte, die Personen...
14/10/2024

On display - Belia Zanna Geetha Brückner

In Hard to say l’m sorry zeigt Belia Zanna Geetha Brückner Objekte, die Personen als Versuch der Wiedergutmachung erhalten haben. Ausgangspunkt dieser Recherche sind Entschuldigungsgeschenke aus dem persönlichen Umfeld der Künstlerin. Kann die wiederholte Geste eines Versöhnungsgeschenkes bewusste Strategie der Manipulation und Kontrolle sein, steht der Warenwert der Dinge für das ,Freikaufen von Schuld’?

📸 Dorothea Dittrich, VG Bild-Kunst 2024

Teil der Ausstellung ,,I only work with lost and found - Goldrausch 2024”.
Kunstraum Kreuzberg/Bethanien.
31.08.-03.11.2024

Artists Intros 15/15 – Sofiia Yesakova  „Mit Gewalt und Religion habe ich mich schon vorher beschäftigt. Nach Ausbruch d...
01/10/2024

Artists Intros 15/15 – Sofiia Yesakova

„Mit Gewalt und Religion habe ich mich schon vorher beschäftigt. Nach Ausbruch des Krieges konnte ich zuerst gar nicht über Kunst nachdenken. Dann habe ich nach Wegen gesucht, über den Krieg zu sprechen und mich entschieden, diese sehr rationale Sprache zu benutzen. In meiner Kunst geht es nicht nur um den Krieg in der Ukraine, vielmehr versuche ich, die Mechanismen von Kriegen und Gewalt an sich zu thematisieren.“

Sofiia Yesakova (* 1998) studierte an der National Academy of Fine Arts and Architecture in Kiew wo sie 2021 als Meisterschülerin abschloss. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem bei HAUNT/Frontviews in Berlin, in der Fabbrica del Vapore in Mailand, in der Galerie The Address in Brescia, bei AS/EM space in Leipzig und in der antwerp art box in Antwerpen. Sie ist Teil des Vereins frontviews e.V. und lebt und arbeitet aktuell in Berlin. Als alternative Form der künstlerischen Erzählung wählt Yesakova eine „leblose Sprache“ – eine Art von Diagramm oder eine ingenieurmäßige, schematische Art der Zeichnung. Ihre Hauptmaterialien sind Gesso, Holz und viele Schichten Gelatine. Sie realisiert auch Mixed-Media-Installationen, die mit dem Raum interagieren.

Auszug aus einem Interview mit Beate Scheder

📸:

1. Sofiia Yesakova, Relativity, 2021
2. Sofiia Yesakova, Altar in a modern context. 1.2., 2021
3. Sofiia Yesakova

Artists Intros 14/15 – Evelina Reiter  „Ich zeige ein Leben in Berlin aus der Perspektive einer jungen Frau. Diese Persp...
01/10/2024

Artists Intros 14/15 – Evelina Reiter

„Ich zeige ein Leben in Berlin aus der Perspektive einer jungen Frau. Diese Perspektive finde ich einzigartig. Meistens male ich sogenannte Angsträume von FLINTA, die ich durch meine Bilder zurückerobern möchte. Das können beispielsweise U-Bahn-Stationen oder Unterführungen sein, bei denen es unangenehm ist, sie alleine zu durchqueren – Orte, die ich mit einer konkreten Erinnerung oder Erfahrung verbinde.“
Evelina Reiter (* 1998) ist eine Berliner Künstlerin. Sie studierte Malerei an der Weißensee Kunsthochschule Berlin. In ihren Werken beschäftigt sie sich mit der Sicherheit von FLINTA* im urbanen Raum. Sie dokumentiert ihre eigenen Erfahrungen in Berlin in Bildern auf Leinwand und organisiert feministische Projekte zur Unterstützung und Vernetzung anderer Künstlerinnen. 2023 hat sie an Academy Positions in Berlin-Tempelhof teilgenommen, 2024 war sie Finalistin des Kunstpreis Phoenix in München.

Auszug aus einem Interview mit Beate Scheder

📸:

1. Evelina Reiter: Mizi Lee
2. Evelina Reiter, Siebte Wolke, 2023 (Detail)
3. Evelina Reiter, Drama, 2022 (Detail)

Artists Intros 13/15 – Marei Loellmann  „Ich arbeite mit Materialien, die meinen Körper umgeben. Oftmals sind das solche...
01/10/2024

Artists Intros 13/15 – Marei Loellmann

„Ich arbeite mit Materialien, die meinen Körper umgeben. Oftmals sind das solche, die auf die menschliche Ausbeutung von Ressourcen zurückzuführen sind, wie Asche von der Verbrennung von Braunkohle oder Holz, Baumaterialien wie Beton und Spanngurte sowie zuletzt Vulkanasche. Ich löse die Materialien aus ihren sozialen Konstruktionen und füge sie zu Erzählungen zusammen, in denen Kategorien wie natürlich und künstlich oder menschlich ineinanderfließen.“

Marei Loellmann studierte Modedesign und Bühnenbild an der Willem de Kooning Academy in Rotterdam und an der Weißensee Kunsthochschule Berlin. Ihre Arbeiten wurden – solo und kollektiv – in unterschiedlichen Kontexten präsentiert, darunter in der Galerie im Körnerpark in Berlin, beim Copenhagen Opera Festival, im Haus der Kulturen der Welt in Berlin, in der Arthur Boskamp-Stiftung in Hohenlockstedt, in der Galerie Gosserez in Paris und bei District Berlin. Marei Loellmann wurde unter anderem mit einem Stipendium der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, der Stiftung Kunstfonds sowie dem Elsa-Neumann-Stipendium ausgezeichnet.

Auszug aus einem Interview mit Beate Scheder

📸:

1. Marei Loellmann, Shifting the essential from the fleeting, 2021, im Studio, Flutgraben e.V., 2022, Foto: Carolin Seeliger
2. Marei Loellmann, Mother of Time, Daughter of Destruction. your feet are light upon the water, 2023, Ausstellungsansicht, Haunt Berlin, 2024, Foto: Michael Depasquale
3. Marei Loellmann: Caroline Seeliger

Artists Intros 12/15 – Mizi Lee  „2022 habe ich für meine Abschlussprüfung die Band Horizontaler Gentransfer gegründet, ...
01/10/2024

Artists Intros 12/15 – Mizi Lee

„2022 habe ich für meine Abschlussprüfung die Band Horizontaler Gentransfer gegründet, mit der ich Konzerte, Performance und auch Ausstellungen mache. (…) Wir spielen nicht nur Musik, sondern es gibt auch Erzählungen und Videos. 2023 haben wir ein Musical produziert. Wir verstehen uns als bildende Künstlerinnen: Aus kunsthistorischen Zitaten ergeben sich verschachtelte Ebenen, die man nur verstehen kann, wenn man unsere Performances als Kunst wahrnimmt.“

Mizi Lee absolvierte 2023 ihr Diplom in Bildender Kunst bei Prof. Ricarda Roggan und Schorsch Kamerun an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, wo sie aktuell Meisterschülerin ist. Sie arbeitet interdisziplinär, nutzt alle Arten von Medien und überschreitet die Grenzen aller Disziplinen, um ein einzigartiges Ereignis zu schaffen. Mit ihrer Band Horizontaler Gentransfer ist sie unter anderem im Theater Rampe in Stuttgart sowie der Komischen Oper Berlin aufgetreten. Aktuell ist sie Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg.

Auszug aus einem Interview mit Beate Scheder

📸:

1. Horizontaler Gentransfer, Ultras, 2023, Performance, Schlussfigur, Heusteigtheater, Stuttgart, Foto: Jan Hottmann
2. Horizontaler Gentransfer, Punk am Pool, 2024, Performance, 10 Tage Freischwimmen, Theater Rampe, Stuttgart, Foto: Jan Hottmann
3. Mizi Lee: Jan Hottmann

Artists Intros 11/15 – Leonie Kellein   „Mir geht es weder inhaltlich noch formal um Repräsentation. Ein Trauma kann man...
01/10/2024

Artists Intros 11/15 – Leonie Kellein

„Mir geht es weder inhaltlich noch formal um Repräsentation. Ein Trauma kann man nicht „abbilden“. Durch das permanente Verändern eines formalen Zusammenhangs kann ich mich einer komplexen Sache besser nähern. Meine Filme gehen bewusst von verschiedenen Subjekten, Körpern und Zeiten aus. Ich versuche herauszufinden, wie man die Form, eigentlich den ganzen Film, im Sinne geteilter Momente erleben kann.“

Leonie Kellein (* 1993) arbeitet in den Bereichen Film, Video und Skulptur. In ihrer transmedialen Praxis erprobt sie die Durchlässigkeit von Materie und Materialität, indem sie komplexe Erzählungen über Trauma, verkörpertes Wissen und historische Kontinuitäten entwickelt. Kellein ist Absolventin des Goldsmiths, University of London und der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Sie hat zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhalten, darunter das Hamburger Arbeitsstipendium, das MAK-Schindler-Stipendium und den Förderpreis der Arthur Boskamp-Stiftung in Hohenlockstedt.

Auszug aus einem Interview mit Beate Scheder

📸:
1. Leonie Kellein, Stupor (Filmstill), 2024 © VG Bildkunst, Bonn 2024
2. Leonie Kellein, Note on the Lesion, 2024. Installationsansicht, Goldsmiths’ University of London © VG Bildkunst, Bonn 2024
3. Leonie Kellein:

Artists Intros 10/15 – Dior Thiam   „Beim Weiterverarbeiten ethnografischer Fotos habe ich mich vor allem für die Repräs...
23/09/2024

Artists Intros 10/15 – Dior Thiam

„Beim Weiterverarbeiten ethnografischer Fotos habe ich mich vor allem für die Repräsentation von Frauen interessiert. In der Kriminalfotografie sind jedoch fast nur Männer zu sehen, was an sich schon recht viel aussagt. Die Fotos sind von 1893. Neben der bekannten Profil- und Frontansicht – dem sogenannten mugshot – mussten die Gefangenen sich außerdem die Hände auf die Brust legen. Diese Geste hat etwas sehr Gewaltvolles, Entwaffnendes, andererseits etwas Intimes und Verletzliches. Dieses Paradox finde ich sehr spannend.“

Dior Thiam (* 1993 in Köln) ist eine multidisziplinäre Künstlerin. Von 2015 bis 2024 studierte sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und an der Universität der Künste Berlin. Ihre Arbeiten waren in zahlreichen Ausstellungen vertreten, unter anderem auf der 14. Biennale de Dakar, bei Savvy Contemporary in Berlin, in der Goodman Gallery in Johannesburg und im African Diaspora Art Museum of Atlanta. In den letzten Jahren hat sie mit Projekten und Institutionen wie Dekoloniale – Erinnerungskultur in der Stadt, dem Haus der Kulturen der Welt, Berlin The Watch und Archive Sites zusammengearbeitet.

Auszug aus einem Interview mit Beate Scheder

📸:

1. Dior Thiam, Gorée, 2021, Regards sur Cours, Senegal Art Festival, 2023, Foto: Dior Thiam
2. Dior Thiam, Fissures-I, 2023, Acryl und Kohle auf Leinwand, Ausstellungsansicht, A Black love exhibit: We need love, African Diaspora Art Museum of Atlanta (ADAMA), Foto: Dior Thiam
3. Dior Thiam: Marco Okamoto Hopf

Adresse

Herzbergstraße 40-43
Berlin
10365

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00

Telefon

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