Saarländische Galerie

Saarländische Galerie Wir bieten jungen Künstlerinnen und Künstlern aus dem Saarland und den Partnerregionen Luxemburg, Ostbelgien und Frankreich eine Plattform in Berlin.

Öffnungszeiten: Di - Fr, 14-18 h

Wie gewohnt öffnen

ERÖFFNUNG HEUTE ab 19 Uhr!Elmar Hess - Continued SymphonySaarländische Galerie Berlin15.09. - 30.10.2021SONDERÖFFNUNGZEI...
15/09/2021

ERÖFFNUNG HEUTE ab 19 Uhr!

Elmar Hess - Continued Symphony
Saarländische Galerie Berlin

15.09. - 30.10.2021

SONDERÖFFNUNGZEITEN ZUR BERLIN ART WEEK: Do – So, 12 – 19 Uhr

Weitere Informationen unter: https://www.saarlaendische-galerie.eu/veranstaltung/e-hess-continued-symphony/

ERÖFFNUNG HEUTE ab 19 Uhr!

Elmar Hess - Continued Symphony
Saarländische Galerie Berlin

15.09. - 30.10.2021

SONDERÖFFNUNGZEITEN ZUR BERLIN ART WEEK: Do – So, 12 – 19 Uhr

Weitere Informationen unter: https://www.saarlaendische-galerie.eu/veranstaltung/e-hess-continued-symphony/

ERÖFFNUNG am 15.09. zur Berlin Art Week!Elmar Hess - Continued SymphonySaarländische Galerie Berlin15.09. - 30.10.2021SO...
10/09/2021

ERÖFFNUNG am 15.09. zur Berlin Art Week!

Elmar Hess - Continued Symphony

Saarländische Galerie Berlin
15.09. - 30.10.2021

SONDERÖFFNUNGZEITEN ZUR BERLIN ART WEEK: Do – So, 12 – 19 Uhr

„…Welch zerstörendes, wüstes Leben um mich her! Nichts als Trommeln, Kanonen, Menschenelend aller Art.
So nehme ich denn Abschied von dir, und zwar traurig, geliebte Hoffnung, die ich mit hierher nahm. Selbst der hohe Mut, der mich oft in den schönen Sommertagen beseelte, er ist verschwunden. Lass einmal einen reinen Tag der Freude mir erscheinen. So lange schon ist der wahren Freude inniger Widerhall mir fremd.
Ich wollt‘, es wär‘ noch einmal in der früh‘; und in Frieden!“ *

Obwohl vor über 200 Jahren verfasst, scheint auch in der Gegenwart vieles an menschlicher Befindlichkeit und Verfassung in vergleichbarem Worten formulierbar – am vordringlichsten die Verzweiflung und vergebliche Hoffnung jener vielleicht, die auf der Flucht vor Krieg und Vertreibung vor den Toren Europas ums Überleben kämpfen.

Der Urheber des Textes, Ludwig van Beethoven, hatte Europa, das nicht nur in Flüchtlingsfragen selten Einigkeit findet, einst noch posthum mit seiner als Europahymne genutzten Komposition aus seiner 9. Symphonie zu einem Gemeinschaft stiftenden Moment verholfen.

Die Installation „Continued Symphony“ von Elmar Hess bringt Beethovens eng mit Humanismus verbundenes Werk mit einem Ereignis in Verbindung, das sich im Zusammenhang mit der europäischen Flüchtlingspolitik unlängst im Mittelmeer abspielte: der Rettung von Schiffbrüchigen durch das Schiff „Sea-Watch 3“ und dessen Kapitänin Carola Rackete.

Das Geschehen aus dem Sommer 2019 formuliert die Installation dabei als Teil eines humanitären Dramas, das sich nahe jener Gegend abspielte, die in der Antike Wiege von Philosophie, Humanismus und der demokratischen Staatsform war. Es sind die Ideale, auf die sich heute nicht nur die EU stützt, sondern sich auch schon jene historische Periode zurück besann, in der Beethovens Schaffen begann, die der Wiener Klassik. Doch während sich die EU in Flüchtlingsfragen weiterhin sträubt, ist es vor allem ein Teil einer jungen Generation, der im Sinne alter Ideale handelt. Die Rettung von Geflüchteten durch Carola Rackete und der Widerstand italienischer Behörden gegen die Kapitänin scheinen dabei alle Zutaten einer klassischen Tragödie zu vereinen, die in manchem Detail an die in Beethovens Libretti mehrfach zitierte Dichtung Schillers erinnert …

In den Installationen von Elmar Hess, die sich zumeist aus mehreren Räumen zusammensetzen, werden filmische, klanginstallative und fotografische Elemente konzeptionell in Bezug zu gesellschaftspolitischen Themen gesetzt. In den Arbeiten vermitteln sich zwischenmenschliche Konfikte als Resultat systembedingter Zwänge, wobei Hess subjektives Geschehen zeitgeschichtlichen Ereignissen gleichsetzt.

Mit seinen Arbeiten war Elmar Hess in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten, u.a. bei „German Open“ im Kunstmuseum Wolfsburg, „Lost Paradise“ im Kunstraum Wien und „Man Son – Vom Schrecken der Situation“ in der Hamburger Kunsthalle, sowie zuletzt mit den Einzelausstellungen „La Mère perdue“ im Europäischen Kunstforum Berlin, „Dear“ im Centre of Contemporary Art, Gdansk sowie „Einen Frieden später“ in der Kunsthalle Rostock. Seine filmischen Arbeiten wurden u.a. auf den Filmfesten in Moskau und Cannes gezeigt.

* L.v.Beethoven, Brief an H.v.Struve, 1795

ERÖFFNUNG am 15.09. zur Berlin Art Week!

Elmar Hess - Continued Symphony

Saarländische Galerie Berlin
15.09. - 30.10.2021

SONDERÖFFNUNGZEITEN ZUR BERLIN ART WEEK: Do – So, 12 – 19 Uhr

„…Welch zerstörendes, wüstes Leben um mich her! Nichts als Trommeln, Kanonen, Menschenelend aller Art.
So nehme ich denn Abschied von dir, und zwar traurig, geliebte Hoffnung, die ich mit hierher nahm. Selbst der hohe Mut, der mich oft in den schönen Sommertagen beseelte, er ist verschwunden. Lass einmal einen reinen Tag der Freude mir erscheinen. So lange schon ist der wahren Freude inniger Widerhall mir fremd.
Ich wollt‘, es wär‘ noch einmal in der früh‘; und in Frieden!“ *

Obwohl vor über 200 Jahren verfasst, scheint auch in der Gegenwart vieles an menschlicher Befindlichkeit und Verfassung in vergleichbarem Worten formulierbar – am vordringlichsten die Verzweiflung und vergebliche Hoffnung jener vielleicht, die auf der Flucht vor Krieg und Vertreibung vor den Toren Europas ums Überleben kämpfen.

Der Urheber des Textes, Ludwig van Beethoven, hatte Europa, das nicht nur in Flüchtlingsfragen selten Einigkeit findet, einst noch posthum mit seiner als Europahymne genutzten Komposition aus seiner 9. Symphonie zu einem Gemeinschaft stiftenden Moment verholfen.

Die Installation „Continued Symphony“ von Elmar Hess bringt Beethovens eng mit Humanismus verbundenes Werk mit einem Ereignis in Verbindung, das sich im Zusammenhang mit der europäischen Flüchtlingspolitik unlängst im Mittelmeer abspielte: der Rettung von Schiffbrüchigen durch das Schiff „Sea-Watch 3“ und dessen Kapitänin Carola Rackete.

Das Geschehen aus dem Sommer 2019 formuliert die Installation dabei als Teil eines humanitären Dramas, das sich nahe jener Gegend abspielte, die in der Antike Wiege von Philosophie, Humanismus und der demokratischen Staatsform war. Es sind die Ideale, auf die sich heute nicht nur die EU stützt, sondern sich auch schon jene historische Periode zurück besann, in der Beethovens Schaffen begann, die der Wiener Klassik. Doch während sich die EU in Flüchtlingsfragen weiterhin sträubt, ist es vor allem ein Teil einer jungen Generation, der im Sinne alter Ideale handelt. Die Rettung von Geflüchteten durch Carola Rackete und der Widerstand italienischer Behörden gegen die Kapitänin scheinen dabei alle Zutaten einer klassischen Tragödie zu vereinen, die in manchem Detail an die in Beethovens Libretti mehrfach zitierte Dichtung Schillers erinnert …

In den Installationen von Elmar Hess, die sich zumeist aus mehreren Räumen zusammensetzen, werden filmische, klanginstallative und fotografische Elemente konzeptionell in Bezug zu gesellschaftspolitischen Themen gesetzt. In den Arbeiten vermitteln sich zwischenmenschliche Konfikte als Resultat systembedingter Zwänge, wobei Hess subjektives Geschehen zeitgeschichtlichen Ereignissen gleichsetzt.

Mit seinen Arbeiten war Elmar Hess in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten, u.a. bei „German Open“ im Kunstmuseum Wolfsburg, „Lost Paradise“ im Kunstraum Wien und „Man Son – Vom Schrecken der Situation“ in der Hamburger Kunsthalle, sowie zuletzt mit den Einzelausstellungen „La Mère perdue“ im Europäischen Kunstforum Berlin, „Dear“ im Centre of Contemporary Art, Gdansk sowie „Einen Frieden später“ in der Kunsthalle Rostock. Seine filmischen Arbeiten wurden u.a. auf den Filmfesten in Moskau und Cannes gezeigt.

* L.v.Beethoven, Brief an H.v.Struve, 1795

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 UhrMit dem Wissen, das aus Er...
14/08/2021

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021
Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 Uhr

Mit dem Wissen, das aus Erinnerungen und Träumen zu uns kommt, befassen sich die Arbeiten von Felicitas Zenke und Hwakyeong Kim. Felicitas Zenkes Gedicht „Der schale Geschmack bleibt“ handelt von dem schmerzhaften Moment, in dem uns ein Wissen, vor dem uns unsere eigene Erinnerung bewahrt hat, erreicht. Dadurch, dass es jemand anderes ausspricht ist es fortan unlöschbar in unserem Bewusstsein eingeschrieben. Das Kopfkissen in Hwakyeong Kims Installation „Newton‘s Apple on my pillow“ verweist auf den Schlaf und den Zwischenbereich zwischen Wachen und Schlafen, in dem man versucht, sich an den Inhalt eines Traums zu erinnern. Man sammelt die Haare – Spuren eines wilden Traums? – und versucht vergeblich, mehr über den Inhalt des Traums zu erfahren.

Felicitas Zenke: Der schale Geschmack bleibt, 2020, Text und Zeichnung, Ausdruck auf Papier, 22 x 27 cm (mit Rahmen)

Hwakyeong Kim: Newton's apple on my pillow, 2020, Äpfel, Haare, Kopfkissen, 100x70x 280 cm

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 UhrMiriam Dockendorfs großfor...
13/08/2021

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021
Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 Uhr

Miriam Dockendorfs großformatiges Bild „What‘s it all about“ reflektiert unseren Umgang mit Informationen. Die Künstlerin ist in der Zeit der Pandemie zum „Informationsjunkie“ geworden. Ihr Bild ist aus dieser Lebenspraxis heraus entstanden. Aus der Flut an übermitteltem Wissen hat sie für sie interessante Partikel/Bilder ausgewählt und sie assoziativ mit anderen verbunden oder auch überschrieben.

Miriam Dockendorf: What's it all about, 2020, Acryl auf Leinwand, ca. 250 x 215 cm

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021
Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 Uhr

Miriam Dockendorfs großformatiges Bild „What‘s it all about“ reflektiert unseren Umgang mit Informationen. Die Künstlerin ist in der Zeit der Pandemie zum „Informationsjunkie“ geworden. Ihr Bild ist aus dieser Lebenspraxis heraus entstanden. Aus der Flut an übermitteltem Wissen hat sie für sie interessante Partikel/Bilder ausgewählt und sie assoziativ mit anderen verbunden oder auch überschrieben.

Miriam Dockendorf: What's it all about, 2020, Acryl auf Leinwand, ca. 250 x 215 cm

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 UhrIst Wissen das, was im Int...
12/08/2021

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021
Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 Uhr

Ist Wissen das, was im Internet steht? Jihoon Jungs Arbeit „Rudolf Henke Projekt“ besteht aus einem klassischen Wikipedia-Eintrag über den verstorbenen Komponisten Rudolf Henke. Die Biografie, die man über die interaktive Installation lesen kann, ist erfunden, die Musik, die man hört, stammt von einem anderen Komponisten. Der Fake-Eintrag legt offen, wie gefährlich groß unser Vertrauen in aktuelle Wissensspeicher und -plattformen ist.

Jihoon Jung: Rudolf Henke Projekt, 2020, Sound, Digitaldruck, Laptop

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021
Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 Uhr

Ist Wissen das, was im Internet steht? Jihoon Jungs Arbeit „Rudolf Henke Projekt“ besteht aus einem klassischen Wikipedia-Eintrag über den verstorbenen Komponisten Rudolf Henke. Die Biografie, die man über die interaktive Installation lesen kann, ist erfunden, die Musik, die man hört, stammt von einem anderen Komponisten. Der Fake-Eintrag legt offen, wie gefährlich groß unser Vertrauen in aktuelle Wissensspeicher und -plattformen ist.

Jihoon Jung: Rudolf Henke Projekt, 2020, Sound, Digitaldruck, Laptop

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 UhrFür die Motivation, immer ...
11/08/2021

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021
Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 Uhr

Für die Motivation, immer mehr wissen zu wollen, die uns als Neugier antreibt, hat Kyungju Kim mit ihrer Video-Arbeit ein überzeugendes Bild gefunden. Man sieht, wie sie sich nach einem Juckreiz am Körper anfängt zu kratzen und immer weiter kratzt : Der Impuls zu Kratzen funktioniert wie der Wissensdrang. Wenn man etwas erfahren hat, will man immer noch mehr wissen. Parallel dazu zeigt der Splitscreen ihre Rechercheergebnisse aus dem Internet.

Kyungju Kim: Es juckt mich, Video, 12 min

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021
Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 Uhr

Für die Motivation, immer mehr wissen zu wollen, die uns als Neugier antreibt, hat Kyungju Kim mit ihrer Video-Arbeit ein überzeugendes Bild gefunden. Man sieht, wie sie sich nach einem Juckreiz am Körper anfängt zu kratzen und immer weiter kratzt : Der Impuls zu Kratzen funktioniert wie der Wissensdrang. Wenn man etwas erfahren hat, will man immer noch mehr wissen. Parallel dazu zeigt der Splitscreen ihre Rechercheergebnisse aus dem Internet.

Kyungju Kim: Es juckt mich, Video, 12 min

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 UhrDas soll ein Kreis sein? J...
11/08/2021

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021
Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 Uhr

Das soll ein Kreis sein? Julia Gerhards lässt in ihrer Installation unser theoretisches Wissen darüber, wie ein Kreis aussieht auf die konkrete physische Form ihrer Arbeit prallen. Wir sehen einen Stapel mit vielen Blättern, auf die eine durchgehende Linie gezeichnet ist. Archiviert ist in diesem Stapel die Spur einer großen Kreisbewegung, die Julia Gerhards mithilfe eines überdimensionalen Zirkels auf einem im Kreis ausgelegten Blättern vollzogen hat.

Julia Gerhards: Circle (1014), 2020, Papier, Holz, Dokumentation

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021
Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 Uhr

Das soll ein Kreis sein? Julia Gerhards lässt in ihrer Installation unser theoretisches Wissen darüber, wie ein Kreis aussieht auf die konkrete physische Form ihrer Arbeit prallen. Wir sehen einen Stapel mit vielen Blättern, auf die eine durchgehende Linie gezeichnet ist. Archiviert ist in diesem Stapel die Spur einer großen Kreisbewegung, die Julia Gerhards mithilfe eines überdimensionalen Zirkels auf einem im Kreis ausgelegten Blättern vollzogen hat.

Julia Gerhards: Circle (1014), 2020, Papier, Holz, Dokumentation

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 UhrWie findet theoretisches W...
10/08/2021

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021
Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 Uhr

Wie findet theoretisches Wissen seinen Weg in die praktische Anwendung? Für seine Arbeit „Treiben“ hat sich Marius Buck (3. Preis) von Konstruktionszeichnungen von Leonardo da Vinci anregen lassen. Entstanden ist eine digital gesteuerte elektromechanische, Klang produzierende „Maschine“. Eine schneckenförmige Scheibe hebt eine Stange mit verdicktem Kopf an und lässt sie auf eine gepolsterte Scheibe fallen: aus Mechanik wird Klang. Für seine Installation hat Marius Buck das Wissen der Renaissance mit ganz aktuellem zusammengebracht: Gesteuert wird die Installation über den digitalen Code eines Mikrocontrollers.

Marius Buck: Treiben, 2020, Holz, Stahl, Elektromotor, Flachriemen, Stehlager

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021
Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 Uhr

Wie findet theoretisches Wissen seinen Weg in die praktische Anwendung? Für seine Arbeit „Treiben“ hat sich Marius Buck (3. Preis) von Konstruktionszeichnungen von Leonardo da Vinci anregen lassen. Entstanden ist eine digital gesteuerte elektromechanische, Klang produzierende „Maschine“. Eine schneckenförmige Scheibe hebt eine Stange mit verdicktem Kopf an und lässt sie auf eine gepolsterte Scheibe fallen: aus Mechanik wird Klang. Für seine Installation hat Marius Buck das Wissen der Renaissance mit ganz aktuellem zusammengebracht: Gesteuert wird die Installation über den digitalen Code eines Mikrocontrollers.

Marius Buck: Treiben, 2020, Holz, Stahl, Elektromotor, Flachriemen, Stehlager

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 UhrSeokjin Hongs Installation...
10/08/2021

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021
Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 Uhr

Seokjin Hongs Installation „Drin“ (2. Preis) verbindet die Projektionstechnik eines Overheadprojektors mit einem darüber gehängten Glaskugel-Spiel. Was sieht man in der Projektion an der Wand: Einzeller unter dem Mikroskop? Fischeier im Wasser? Gedankenblasen im Gehirn? Die Arbeit greift Fragen auf, die in dem bekanntesten „Bild“ einer Projektion aus der Philosophiegeschichte zum ersten Mal gestellt wurde, dem Höhlengleichnis: Was können wir überhaupt wissen und was sind die Grenzen und Beschränkungen unserer eigenen Erkenntnismöglichkeiten?

Seokjin Hong: Drin, 2020, Lichtinstallation, Overheadprojektor, Mini Ventilator, Wasser, Glas, Angelschnur, Draht , Holzplatte

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021
Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 Uhr

Seokjin Hongs Installation „Drin“ (2. Preis) verbindet die Projektionstechnik eines Overheadprojektors mit einem darüber gehängten Glaskugel-Spiel. Was sieht man in der Projektion an der Wand: Einzeller unter dem Mikroskop? Fischeier im Wasser? Gedankenblasen im Gehirn? Die Arbeit greift Fragen auf, die in dem bekanntesten „Bild“ einer Projektion aus der Philosophiegeschichte zum ersten Mal gestellt wurde, dem Höhlengleichnis: Was können wir überhaupt wissen und was sind die Grenzen und Beschränkungen unserer eigenen Erkenntnismöglichkeiten?

Seokjin Hong: Drin, 2020, Lichtinstallation, Overheadprojektor, Mini Ventilator, Wasser, Glas, Angelschnur, Draht , Holzplatte

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 UhrIn Polina Trishkinas Arbei...
08/08/2021

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021
Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 Uhr

In Polina Trishkinas Arbeit „Das Salz der Erde“ (1. Preis) ist in einem zweijährigen Verdunstungs-Prozess aus einem in eine Steinsalzlösung gelagerten Buch eine Skulptur geworden. In dem von Salzkristallen überzogenen Buchobjekt trifft das Konservierungsmittel Salz auf das kulturelle Konservierungsmittel Buch, in dem Jahrhunderte altes Wissen gespeichert ist: „Wer weiß? Vielleicht kommt irgendwann das Meer wieder in unsere Städte, nimmt Museen, Bibliotheken, alle unsere Artefakte und konserviert alles in einem gigantischen Salzdom.“ (P. Trishkina)

Polina Trishkina: Das Salz der Erde, 2018-20, Steinsalz, Zeitschrift, 30x30x30 cm

WISSEN | Peter und Luise Hager-Preis 2021
Ausstellung bis 28. August 2021, Di – Sa, 14 - 18 Uhr

In Polina Trishkinas Arbeit „Das Salz der Erde“ (1. Preis) ist in einem zweijährigen Verdunstungs-Prozess aus einem in eine Steinsalzlösung gelagerten Buch eine Skulptur geworden. In dem von Salzkristallen überzogenen Buchobjekt trifft das Konservierungsmittel Salz auf das kulturelle Konservierungsmittel Buch, in dem Jahrhunderte altes Wissen gespeichert ist: „Wer weiß? Vielleicht kommt irgendwann das Meer wieder in unsere Städte, nimmt Museen, Bibliotheken, alle unsere Artefakte und konserviert alles in einem gigantischen Salzdom.“ (P. Trishkina)

Polina Trishkina: Das Salz der Erde, 2018-20, Steinsalz, Zeitschrift, 30x30x30 cm

Adresse

Charlottenstrasse 3
Berlin
10969

Öffnungszeiten

Dienstag 14:00 - 18:00
Mittwoch 14:00 - 18:00
Donnerstag 14:00 - 18:00
Freitag 14:00 - 18:00

Telefon

+49 160 9628147

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SAARLÄNDISCHE GALERIE — EUROPÄISCHES KUNSTFORUM E.V.

Die Saarländische Galerie in Berlin unterstützt seit 2004 Künstler*innen aus dem Saarland und den Partnerregionen Luxemburg, Ostbelgien und Frankreich dabei, sich mit ihren Arbeiten in der Bundeshauptstadt zu präsentieren.

In dem ehrenamtlich geführten Verein haben sich Saarländer*innen und Freund*innen des Saarlandes zusammengeschlossen, um Kunst und Kultur aus der Großregion in der Mitte Europas in Berlin zu fördern. Der Lage des Saarlandes entsprechend versteht sich die Galerie darauf, Grenzen zu überwinden, im künstlerischen wie im geografischen Sinn. Der Verein ist politisch unabhängig, gemeinnützig und selbstlos tätig.

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Bemerkungen

Verfolgt man das Programm, so sollte man meinen, es gäbe im Saarland nur Männer, die nennenswerte Kunst machen. Nichts gegen die Künstler und deren Positionen! Aber: Einen Kunstraum, der (noch dazu als Landesvertretung) zu gefühlt 99% Männer präsentiert (Einzelausstellungen), kann man nicht mehr ernst nehmen. 2019!