Ulrichs Hauptstadt Domizil

Ulrichs Hauptstadt Domizil Fördern & fordern in der Kunst Niemand kommt der Unsterblichkeit so nahe wie sie. Das Ziel – eine kleine Illusion. Der Weg – eine große Vision.

Hier ist der Hauptsitz von Les MontmARTrois en Europe und ein Treff - & Anlaufpunkt für Künstler ,

Leitbild von Les Montmartrois en Europa

In der scheinbaren Ambivalenz von Leben und Tod, in dem winzigen Spalt zwischen Ende und Anfang, Sterben und Auferstehen, findet die Kunst einen Raum. Und doch findet auch diese Unsterblichkeit ihre Erfüllung stets nur in ihrem Streben nach sich selbst. Ulri

ch Häusler, der Gründervater von „Les Montmartrois en Europa“ wurde mit dieser kleinen Lücke zwischen Ende und Anfang im Jahr 2005 konfrontiert, als er einen Lebensabschnitt beendete und in Paris vor einem neuen, unbekannten Anfang stand. Seiner französischen Wahlheimat haftete trotz (oder gerade wegen) ihres pulsierenden Reichtums an Kulturen und Möglichkeiten auch die gewisse Verlorenheit in der Fremde an – und so suchte Ulrich Häusler zunächst einfach nur nach Begleitern. Seine Liebe zur Kunst war da nur ein verbindendes Element. Ein anderes war die deutsche Sprache. Auf Basis dieser Gemeinsamkeiten bildete sich die Pariser „Montmartre-Runde“ – ein Treffpunkt für internationale, deutschsprachige Künstlerinnen und Künstler und kulturinteressierte Menschen –, die sich bis heute zu einer starken Gruppe entwickelt hat und sich vor allem durch ihren familiären Zusammenhalt auszeichnet. Es war dieses Gefühl von Geborgenheit und von Verstandenwerden durch Gleichgesinnte, das Ulrich Häusler so nachhaltig beeindruckte, dass er genau diesen familiären Ansatz mit zurück nach Deutschland nahm, um 2010 in Berlin fortzuführen, was in Paris so vielversprechend begonnen hat. Denn „Les Montmartrois en Europa “ wird von einem besonderen Leitgedanken getragen: Künstler helfen Künstlern. Man hilft sich – so, wie es im besten Fall in einer Familie sein sollte. Und auch wenn sie eigentlich noch in den Kinderschuhen steckt, geht die Vision einer Familie bereits mit voller Kraft ihren Weg: In Berlin und 8 anderen Städten Europas haben sich ein Treffpunkte für Künstlerinnen und Künstler aller denkbaren Sparten etabliert, ein Ort, an dem man sich hilft, unterstützt, versteht – aber auch kritisiert und reibt, an dem gemeinsame Events geplant und umgesetzt werden, ein Ort, der sich seinen Platz im Fundament der Berliner Kunstszene schafft und diese stützt, fördert und von und mit ihr lernt. Ein familiärer Ort, an dem das Sterben genauso seinen Platz hat wie das Auferstehen. Gefragt nach seiner Motivation hinter diesem Engagement für Berliner Künstlerinnen und Künstler, überlegt Ulrich Häusler nur einen Wimpernschlag lang. „Vielleicht wäre ich selbst gern ein großer Künstler geworden“, sagt er dann. Und wenn man ganz genau hinsieht, dann ist allein das Gebären einer solchen Vision schon ein Akt der Kunst und damit ein „Verknüpfen“ mit der Welt – und mit ihrem Streben nach Unsterblichkeit. Text Eva Bali nach einem Interview mit Ulrich Häusler erstellt

Die Kunst lebt von der Seele, die sie schafft. Aber eben auch davon, gesehen zu werden. Und dafür braucht es Öffentlichkeit.

„Les Montmartrois en Europa “ als Treffpunkt für deutschsprachige europäische Künstlerinnen und Künstler vereint ein großes Potential an vielfältigen Kunstrichtungen – und damit ebenso vielfältigen Möglichkeiten zur Öffentlichkeit. Hier trifft das Instrument seine Stimme, der Tanz findet die Ewigkeit in der Malerei, das Wort einen Körper im Schauspiel und die Keramik einen Platz zwischen Mimen, Musik und Architektur. Um diesem ersten Schritt nach außen weitere folgen zu lassen, strebt „Les Montmartrois en Europa “ eine enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Veranstaltern und Veranstaltungsorten aus dem Event- und Gastronomiebereich an. Für die Künstlerinnen und Künstler eröffnet sich damit Raum, an dem sie öffentlich wahrgenommen werden, die Partnerinnen und Partner werden mit einem großen Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen belohnt. So fungiert „Les Montmartrois Europa“ auf mehreren Ebenen als Vermittler von Kunst. Und die Kunst als Vermittlerin ihrer selbst – an jeden, „dem es sich mitteilt“. Text Eva Bali nach einem Interview mit Ulrich Häusler erstellt

15/08/2024
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Adresse

Barbarossa Platz
Berlin
10781

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