09/10/2026
✍ Ein Blick auf den Verleger Bruno Cassirer ✍
Ausstellungstalk & Schreibwerkstatt
Do., 22.10., 18.00 Uhr
Tickets 👉 Link in Bio unter „Veranstaltungen“
✍ Wer an die Berliner Kunstwelt um 1900 denkt, denkt an Namen wie Max Liebermann oder Max Slevogt. Doch wer sorgte dafür, dass ihre Kunst gesehen, diskutiert und verbreitet wurde?
Einer dieser zentralen Vermittler war Bruno Cassirer (1872–1941). Als Verleger und Kunsthändler bewegte er sich an der Schnittstelle von Kunst, Literatur und Öffentlichkeit. Mit seiner Zeitschrift Kunst und Künstler schuf er ein wichtiges Forum für die Kunstdebatten seiner Zeit. Seine besondere Leidenschaft galt dem Buch: Inhalt, Illustration und Gestaltung gehörten für ihn zusammen.
✍ Doch wie erzählt man heute das Leben eines Mannes, der hinter den Kulissen großen Einfluss auf die Kunst- und Literaturwelt seiner Zeit nahm - und das auf nur 74 Seiten?
✍ Darüber sprechen wir bei unserem ersten Ausstellungstalk mit Robert von Lucius. Für die Reihe "Jüdische Miniaturen" hat er eine Biografie Bruno Cassirers verfasst. Gemeinsam mit Ausstellungskuratorin Viktoria Bernadette Krieger gibt er Einblicke in seine Recherchen, Cassirers Persönlichkeit und dessen weitreichendes Netzwerk.
🎤Robert von Lucius ist Buchautor und Publizist. Von 1982 bis 2014 war er für die Frankfurter Allgemeine Zeitung tätig, unter anderem als Afrikakorrespondent in Johannesburg sowie als Korrespondent in Stockholm und Hannover.
✍ Im Anschluss geht es vom Gespräch ins eigene Gestalten: In einer offenen Schreibwerkstatt experimentieren wir mit dem Zusammenspiel von Text, Bild und Layout. Mit Schreibmaschinen, künstlerischen Materialien und Gelplatten für einfache Drucke können eigene Texte und visuelle Arbeiten entstehen und miteinander verbunden werden.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich - Neugier reicht aus!
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📷: Hans Henschke, Bruno Cassirer auf der Trabrennbahn, 1928, Detail, aus dem Fotoarchiv von