Kulturhaus Schwartzsche Villa

Kulturhaus Schwartzsche Villa Die Schwartzsche Villa beherbergt die Kommunale Galerie des Bezirks für zeitgenössische Kunst. Sie ist ein Ort für Konzerte klassischer Kammermusik, Lesungen und Kindertheatervorstellungen. Im Erdgeschoss befindet sich ein Café.
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Das Kulturhaus Schwartzsche Villa in Berlin Steglitz ist ein Galerie- und Veranstaltungsraum für Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Kindertheater.

Berlin 1945: Eine App dokumentiert die Auferstehung einer Stadt
08/05/2020
Berlin 1945: Eine App dokumentiert die Auferstehung einer Stadt

Berlin 1945: Eine App dokumentiert die Auferstehung einer Stadt

Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg mit der deutschen Kapitulation. Berlin lag in Trümmern. Mit einer App des Stadtmuseums kann man die historischen Bilder nun ins heute holen und die dramatischen Veränderungen dokumentieren

Jenny Michel nutzt wissenschaftlich-technische Darstellungen, Karten und Lexika aus dem Fundus der Vergangenheit und kom...
07/05/2020

Jenny Michel nutzt wissenschaftlich-technische Darstellungen, Karten und Lexika aus dem Fundus der Vergangenheit und kombiniert sie mit Materialien, die zu Fragen nach Wert, Dauer und Vergänglichkeit führen. Sie löst dabei in einer ganz eigenen palimpsestartigen Ästhetik das Material auf, schneidet es aus, klebt, tackert und collagiert es, lässt es von der Decke baumeln oder spannt es an Wände und hängt es in den Raum hinein. Das kann bei Betrachtenden zu einem leichten Unbehagen führen, denn die dingliche Auflösung führt unumwunden die Fragwürdigkeit von Ideologien, Theorien und Wahrheiten vor Augen und macht dies vor allem physisch erfahrbar. Kunst verstanden als Abbild von Archiven und Aufzeichnungssystemen, als Speicher unseres kulturellen Erbes, spiegelt hier dagegen Auflösung und Verfall. ANTENNA DIARIES, so nannte Jenny Michel 2018 ihr Buch und die Ausstellung in der Schwartzschen Villa, denn sie will Kunst als »Medium der Interaktion«, als »Sinnbild für unser Bewusstsein« – Senden – Empfangen – Transformation – aufrufen.
ISBN 978-3-86442-271-3

In ihrem Berliner Atelier produziert Jenny Michel derzeit die neuen Arbeiten für ihre große institutionelle Überblicksau...
07/05/2020

In ihrem Berliner Atelier produziert Jenny Michel derzeit die neuen Arbeiten für ihre große institutionelle Überblicksausstellung im Herbst im Kunstmuseum Reutlingen unter der Leitung von Dr. Ina Dinter. Jenny Michel zeigte ihre Arbeiten in Berlin bereits 2018 in der in der von Dr. Brigitte Hausmann kuratierten Ausstellung »Antenna Diaries« in der Schwartzschen Villa.

Das Buch "Metropole Berlin – Traum und Realität 1920 | 2020" gibt einen Überblick über die Entwicklung der Stadtregion B...
04/05/2020

Das Buch "Metropole Berlin – Traum und Realität 1920 | 2020" gibt einen Überblick über die Entwicklung der Stadtregion Berlin zu einer modernen Metropole. Es beschreibt das Berlin der 1920er Jahre als sozialen Raum und als Handlungsfeld der kommunalen Selbstverwaltung. Welche Probleme waren zu bewältigen? Welche Lösungsstrategien wurden erprobt? Welche Konflikte waren zu lösen? Und welche Zukunftsvorstellungen von Berlin wurden damals entwickelt? Dabei spielen Bereiche wie Bevölkerungsstruktur, die Wohnungssituation, die Verkehrsinfrastruktur und das Thema Schule eine wichtige Rolle. Vergleiche zu heutigen Debatten um Berlin und seine Entwicklung werden offensichtlich.

SIe erhalten das Buch kostenlos in vielen Berliner Bezirksmuseen oder als Download direkt hier: https://buff.ly/2xzYGPi

Autor/in bzw. Herausgeber/in: Berliner Landeszentrale für politische Bildung, 2020, 144 Seiten

03/05/2020
Down by the Sally Gardens Panflöte Harfe

Lassen Sie sich von den sphärischen Klängen der Panflöte im Zusammenklang mit dem Engelsinstrument Harfe inspirieren.
👉 https://youtu.be/Lv-5FErETvg
Wir hoffen sehr, dass wir das ausgefallene Konzert von heute nachholen können!
Ernesto Villalobos, Panflöte & Jessyca Flemming, Harfenistin

Down by the Sally Gardens, irisches Traditional (Gort na Saileán) Duo Elysion: Ernesto Villalobos, Panflöte | Jessyca Flemming, Harfe Der Text zum Stück basi...

02/05/2020
Gabriele Banko

Hier finden Sie einen Live-Konzertausschnitt des Chansonprogramms von Gabriele Banko "Sehnsucht – von Knef bis Alexandra":
https://www.youtube.com/watch?v=GnCDNoCmcZw
Ihr Auftritt heute bei uns in der Schwartzschen Villa muss leider entfallen.

Konzertausschnitt aus dem Chansonprogramm "Sehnsucht - von Knef bis Alexandra", Lieder für eine abgrundtiefe Stimme, live aus dem Sendesaal in Bremen, 22.02....

In BACK AND FORTH von Nasan Tur geht es um die Verletzlichkeit der in der Demokratie so wichtigen Instanzen Journalismus...
30/04/2020

In BACK AND FORTH von Nasan Tur geht es um die Verletzlichkeit der in der Demokratie so wichtigen Instanzen Journalismus und politischer Diskurs. Der in Berlin lebende Künstler ist nicht erst seit der DOCUMENTA 14 international bekannt. Das Buch beschäftigt sich mit der politischen Teilhabe und der Verteidigung demokratischer Grundwerte in bewegten Zeiten. Nasan Tur dazu: "Dieser Prozess ist ein Hin und Her zwischen dem Verschwindenlassen und Wiederherstellen von etwas, zwischen Vergessen und Erinnern. Was ist wichtig? Welche Entscheidungen treffe ich in meinem Leben und wer will ich sein?"

Sie erhalten diesen Begleitkatalog zu der 2019 bei uns gezeigten Ausstellung direkt über uns oder im Buchhandel.
Nasan Tur: Back and Forth, ISBN 978-3-95763-469-6

Christine Nippe Revolver Publishing Nasan Tur

Wir freuen uns über die Nachricht, dass die Kunsthochschule Weißensee Berlin die Berufung des Künstlers Nasan Tur als ne...
30/04/2020

Wir freuen uns über die Nachricht, dass die Kunsthochschule Weißensee Berlin die Berufung des Künstlers Nasan Tur als neuen Professor des international ausgerichteten Postgraduiertenprogramms SPATIAL STRATEGIES bekannt gibt und denken zurück an seine Ausstellung Back and Forth letztes Jahr in der Schwartzschen Villa, kuratiert von Christine Nippe.

Gratulation Nasan Tur!

Solange das Puppentheater Fingerleicht in der Corona-Zeit nicht in der Schwartzschen Villa auftreten kann, freut es sich...
28/04/2020

Solange das Puppentheater Fingerleicht in der Corona-Zeit nicht in der Schwartzschen Villa auftreten kann, freut es sich auf Besuch in seinem digitalen Puppentheater auf instagram: https://www.instagram.com/fingerleichte_puppen

Hier gibt es Figuren und Geschichten vom Mist der Phantasie: Ronja Räubertochter und Pinocchio, Murkelei-Geschichten, Piraten-Abenteuer und vieles mehr. Dazu plaudern die Puppen in einem Puppen-Talk und erfinden Puppen Pocket Stories zum Selbst-Spielen.
Das Puppentheater Fingerleicht heißt alle Gäste willkommen! Das digitale Puppentheater ist rund um die Uhr geöffnet und bietet regelmäßig Neues zum Gucken.

Das Autorenforum Berlin e.V.
27/04/2020

Das Autorenforum Berlin e.V.

Das Autorenforum macht weiter! Jeden Montag, 20.00 Uhr als Zoom-Konferenz. Einfach Link über die E-Mail anfordern: [email protected]

Stadtmuseum Berlin
27/04/2020
Stadtmuseum Berlin

Stadtmuseum Berlin

#AnDiesemTag Vor genau 100 Jahren beschloss das Preußische Abgeordnetenhaus mit der überaus knappen Mehrheit von 16 Stimmen die Gründung der neuen Einheitsgemeinde #Berlin.

#berlin100 #1000xBerlin #GrossBerlin #HappyBirthdayBerlin

Eunhee Baek erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von drei Jahren. Sie studierte als Jungstudentin Klavier und...
27/04/2020
Eunhee Baek

Eunhee Baek erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von drei Jahren. Sie studierte als Jungstudentin Klavier und Komposition an der Korean National University of Arts.Mit 13 Jahren gab sie ihr erstes Solokonzert in Kumho Art Hall in Seoul, darauf folgten zahlreiche Rezitale sowie Konzerte mit verschiedenen Orchestern. Seitdem sie für Ihr Studium an der Universität der Künste Berlin nach Deutschland gekommen ist, gibt sie viele Konzerte in Deutschland, Korea, Italien und den Niederlanden. Ihr Konzert bei uns in der Schwartzschen Villa musste leider wie alle anderen Veranstaltungen entfallen. Wenn Sie trotzdem etwas von ihr sehen – bzw. vor allem natürlich von ihr hören möchten, besuchen Sie sie doch einmal auf YouTube.
https://www.youtube.com/channel/UC77Csmk8nymyyFpUv-WmU7Q

Ab dem 11. Mai dürfen wir unsere Ausstellung "Neu Groß Grün – 100 Jahre Architekturmoderne im Berliner Südwesten" wieder...
24/04/2020

Ab dem 11. Mai dürfen wir unsere Ausstellung "Neu Groß Grün – 100 Jahre Architekturmoderne im Berliner Südwesten" wieder öffnen und freuen uns auf Ihren Besuch.

Nicht stattfinden dürfen bis vorerst 31. Juli 2020 sämtliche Veranstaltungen (Konzerte, Lesungen, Vorträge, Ausstellungsführungen, Kindertheater und Kinderkunstkurse) in der Schwartzschen Villa und im Gutshaus Steglitz.

24/04/2020
Fb

Die Malerei von Katrin Plavčak schöpft aus der Kunstgeschichte wie der Populärkultur, etwa wenn sie Versatzstücke des Comics benutzt. Dabei verwandelt sie die Topoi durch ihren kritischen Blick, ihre Erfindungsgabe und ihre bravouröse Gestaltungskraft in künstlerisch völlig eigenständige und irritierend aktuelle Kommentare unserer politisch-sozialen und kulturellen Gegenwart. Surrealismus, Science-Fiction und Verismus gehen eine verstörende Allianz ein und generieren, was die Künstlerin als »Erstaunen« oder einen »Unterhaltungswert für sich selbst« bezeichnet. In Katrin Plavčaks Wiener Atelier befindet sich eine Couch – in 4 km Entfernung zum ehemaligen Standort der berühmten Couch von Sigmund Freud. Sie stand im Zentrum der Arbeiten, die 2018 erstmalig bei uns in der Schwartzschen Villa zu sehen waren. Mit dem Motiv der Couch entfaltete Katrin Plavčak verschiedene Themenkreise, vom Sujet »Malerin und Modell« bis hin zu den einschlägigen Aspekten der Freud’schen Tiefenpsychologie. Den Begleitkatalog zur Ausstellung erhalten Sie direkt bei uns und natürlich über den Buchhandel.
Katrin Plavčak: On the Couch, ISBN 978-3-86442-245-4

Katrin Plavčak erhält den österreichischen Klinkanpreis! Wir gratulieren der Preisträgerin, die unter 87 Einreichungen a...
24/04/2020

Katrin Plavčak erhält den österreichischen Klinkanpreis!
Wir gratulieren der Preisträgerin, die unter 87 Einreichungen ausgewählt wurde. Sie überzeugte die Jury mit ihrem Gemälde »From Kainis to Kainois and back«, das in Berlin in der von Dr. Brigitte Hausmann kuratierten Ausstellung »On the Couch« 2018 bei uns in der Schwartzschen Villa zu sehen war.

📸 Katrin Plavčak: From Kainis to Kainois and back, 2018, Foto Ludger Paffrath

Stadtmuseum Berlin
23/04/2020

Stadtmuseum Berlin

Die Ber­liner Bezirksmu­seen und das Stadtmuseum Berlin haben sich zusammengetan und geben ab heute unter ►www.1000x.berlin◄ einen faszi­nierenden Ein­blick in die letzten einhundert Jahre Stadt­ge­schichte.
150 thematische Fotoserien und 50 spannende Biografien laden zum Stöbern und Entdecken ein. #1000xBerlin #Berlin100

Wir hoffen, unsere Ausstellung »NEU, GROSS, GRÜN – 100 Jahre Architekturmoderne im Berliner Südwesten« bald wieder öffne...
22/04/2020

Wir hoffen, unsere Ausstellung »NEU, GROSS, GRÜN – 100 Jahre Architekturmoderne im Berliner Südwesten« bald wieder öffnen zu können. 🎉🙌

Um zu planen, wie wir Euch einen möglichst sicheren Ausstellungsbesuch gewährleisten können, brauchen wir allerdings noch etwas Zeit.

Über den Termin informieren wir so bald wie möglich.

📸 Friedhelm Hoffmann

Seit dem 14. März sind die Türen unserer Ausstellung „Neu, Groß, Grün“ jetzt schon verschlossen. All jenen, die sich dac...
17/04/2020

Seit dem 14. März sind die Türen unserer Ausstellung „Neu, Groß, Grün“ jetzt schon verschlossen. All jenen, die sich dachten, bis zum Ende der Laufzeit wäre ja noch viel Zeit, wurde durch die Corona-Krise ein Strich durch die Rechnung gemacht. Wir hoffen sehr, dass wir bis zum 26. Juni unsere Ausstellung wieder öffnen können, denn uns fehlen unsere Besucherinnen und Besucher wirklich sehr.

Wir hatten Vorträge zu Architekturthemen vorbereitet, die nun leider entfallen mussten und für den Mai waren im Rahmen eines Wochenendes der Moderne mehrere Rundgänge geplant, bei denen Sie eine Auswahl der Architekturschätze im Berliner Südwesten entdecken hätten können. Wenn es irgendwie möglich ist, versuchen wir wenigstens einen Teil der Veranstaltungen nachzuholen. Unsere Ausstellungskataloge, u. a. den Begleitkatalog zur aktuellen Ausstellung, können Sie auch online erwerben, wir schicken Ihnen diese dann gern zu.

Lassen Sie uns in Kontakt bleiben. Auf unseren Social-Media-Kanälen sind wir weiter für Sie da. Wir freuen uns sehr darauf, Sie bald wieder in unseren Häusern begrüßen zu dürfen.

Foto: Ludger Paffrath

Im Berliner Südwesten drohen gleich zwei Ikonen der Berliner Architektur verloren zu gehen. Das ehemalige Institut für H...
15/04/2020

Im Berliner Südwesten drohen gleich zwei Ikonen der Berliner Architektur verloren zu gehen. Das ehemalige Institut für Hygiene und Mikrobiologie von Hermann Fehling und Daniel Gogel sowie der sogenannte Mäusebunker von Gerd und Magdalena Hänska sind akut vom Abriss bedroht. Für die beiden zur Charité am Campus Benjamin Franklin gehörenden Gebäude bestehen bereits Beseitigungsanzeigen, gleichzeitig liegen zu beiden positive Denkmalgutachten vor.

Die Institutsbauten sind einzigartige Artefakte des Brutalismus. Der Begriff wurde durch Le Corbusiers Definition des rohen Betons geprägt: „Béton brut“. Alles wird so präsentiert, wie es ist, nichts versteckt, nichts beschönigt. Das Ensemble erzählt vom alten West-Berlin, dem Aufbau der FU und von den Bemühungen, die Stadt zu einem Wissenschaftsstandort zu machen. Die Forschungsbauten sollten sich durch ihre Architektur selbstbewusst im Stadtraum verorten.

Das Institut für Hygiene und Mikrobiologie steht mit seinen expressiven, geschwungenen Formen für eine großzügige und offene Architektur des Forschens und Lehrens. In seltsamem Kontrast dazu stehen direkt gegenüber die ehemaligen Zentralen Tierlaboratorien der Freien Universität. Der massive, düstere und wohl unheimlichste Bau der Nachkriegsmoderne trägt den Spitznamen „Mäusebunker“ und kommunizierte das gesellschaftlich hochumstrittene Handeln im Inneren des Hauses gnadenlos ehrlich nach außen. Er erinnert an ein Kriegsschiff oder an ein Sternenzerstörer-Raumschiff aus George Lucas’ „Star-Wars“-Universum. Seitlich ragen Lufteinlässe wie Kanonenrohre aus dem Rumpf und am „Bug“ erwecken zurückgesetzte Fensterreihen den Eindruck einer Kommandobrücke.

Das auch international geschätzte Zeugnis der Berliner Nachkriegsarchitektur wird, wenn nicht schnell etwas geschieht, aus dem Stadtbild verschwinden. 2019 war der Mäusebunker etwa im „Guardian“ abgebildet, zu einem Artikel über bedrohte brutalistische Bauten in aller Welt. Der Kunsthistoriker Felix Torkar und der Architekt Gunnar Klack haben daher eine Petition lanciert, um die markanten Gebäude vor dem Abriss zu bewahren, zu finden unter https://buff.ly/3eo1X4N

📸 Felix Torkar

Ab Montag zeigen wir in unserer Story was Sie in der zur Zeit geschlossenen Ausstellung zur Architekturmoderne im Berlin...
15/03/2020

Ab Montag zeigen wir in unserer Story was Sie in der zur Zeit geschlossenen Ausstellung zur Architekturmoderne im Berliner Südwesten sehen könnten.

Mit der Bildung der neuen Stadtgemeinde Groß-Berlin vor 100 Jahren wurde Berlin zur Weltstadt – und zum Experimentierfeld der Moderne. Bis heute sichtbar ist vor allem die Architektur dieser Jahre, die auch und gerade in Steglitz und Zehlendorf ihre Spuren hinterlassen hat.

Die vom team [BEST] projekte für baukultur und stadt kuratierte Ausstellung stellt 12 herausragende Beispiele des Neuen Bauens in Steglitz-Zehlendorf vor:⠀
🔹Versuchssiedlung Schorlemerallee⠀
🔹Hirsch-Kupferhaus⠀
🔹Waldsiedlung Onkel Toms Hütte⠀
🔹Rauchlose Siedlung⠀
🔹Stadion Lichterfelde⠀
🔹Fischtalpark⠀
🔹Titania-Palast⠀
🔹Strandbad Wannsee⠀
🔹Richard-Neutra-Häuser⠀
🔹U-Bahnhof Onkel Toms Hütte⠀
🔹Fabrik Robert Abrahamsohn⠀
🔹Gleichrichterwerk Zehlendorf⠀

Die Ausstellung ist Teil des berlinweiten Kooperationsprojektes "Großes B – dreizehnmal Stadt", mit dem das Stadtmuseum Berlin und die 12 Berliner Bezirke das 100-jährige Jubiläum Groß-Berlins begehen.

13/03/2020

Im Zuge der Präventionsmaßnahmen zu COVID-19 (Coronavirus) schließt die Schwartzsche Villa, sowie alle weiteren bezirklichen Einrichtungen für Kultur und Weiterbildung in Steglitz-Zehlendorf ab morgen, dem 14.03.2020 für den Publikumsverkehr. Diese Maßnahme gilt vorerst bis 19.04.2020.

Der Kreisel – uns gegenüber auf der anderen Seite der Schloßstraße – ist wohl das bekannteste Gebäude in Steglitz. Am 27...
17/02/2020

Der Kreisel – uns gegenüber auf der anderen Seite der Schloßstraße – ist wohl das bekannteste Gebäude in Steglitz. Am 27. Februar jährt sich nun zum 40. Mal die offizielle Eröffnung des 130 Meter hohen Gebäudes. Eine gute Gelegenheit, mal einen Blick auf seine Entstehungsgeschichte zu werfen.⠀

Mitte der 60er Jahre baute die Architektin Sigrid Kressmann-Zschach gleich um die Ecke, in der Albrechtstraße 34, ein Haus und erfuhr so nebenbei, dass in der Schloßstraße eine U-Bahn-Station gebaut werden soll. Dass sich ein Projekt dieser Größe ohne städtebaulichen und architektonischen Wettbewerb und ohne genaue Rentabilitätsprüfung realisieren ließ, lag daran, dass es der – laut Süddeutscher Zeitung „cleversten Bauherrin auf dem europäischen Kontinent“ gelang, rechtzeitig die fünf privaten Grundstücke auf dem Gelände käuflich zu erwerben und so dem Senat ihre Bedingungen aufzuzwingen.⠀

Sie plante, auf dem Areal ein Bürohochhaus mit Shopping-Mall zu errichten. Kressmann-Zschach erhob Einspruch gegen die Linienführung der U-Bahn und deutete damit an, wie sie den allgemein gewünschten U-Bahn-Bau langfristig hätte verzögern können. Der Senat vermied die juristische Konfrontation und akzeptierte ihre Pläne und auch die Bedingung, sich zu einem Viertel an den Baukosten zu beteiligen.⠀

Kressmann-Zschach gründete rasch eine Firma, die sie Avalon nannte. Avalon ist die sagenumwobene Insel der Seligen. Ihre Herrscherin ist die schöne Fee Morgana – wie passend. Also konnte es losgehen.

Die zu diesem Zeitpunkt gesetzlich gültige Geschossflächenzahl wurde durch das Projekt um ein Vielfaches übertroffen, trotzdem wurde mit der Umsetzung des Planes 1969 begonnen. Der Bebauungsplan wurde von der Bezirksverordnetenversammlung erst beschlossen, als das Gebäude schon stand.

Die Bauherrin fühlte sich wahrscheinlich auf der sicheren Seite, da sie – möglicherweise als vertrauensbildende Maßnahme – ein Verhältnis mit Dr. Klaus Arlt, einem Senatsdirektor aus der Finanzbehörde und rechte Hand des Finanzsenators Striek, begonnen hatte. Über jenen Dr. Arlt liefen die Verhandlungen zwischen der Avalon und der Stadt über das Kreisel-Projekt.⠀

Sigrid Kressmann-Zschach agierte als Architektin und Bauherrin zugleich, womit die innere Kontrolle des Unternehmens ausgeschaltet war. Als Architektin war die Bauherrin natürlich an höheren Kosten interessiert, ließ sich doch so ihr Honorar steigern. Mit jedem fertiggestellten Stockwerk wurde der Bau teurer. 1973 lagen die Baukosten statt veranschlagter 180 Millionen bei 330 Millionen DM.⠀

Schon bald hing die Finanzierung am seidenen Faden. Kressmann-Zschachs Firma Avalon bekam keine weiteren Kredite mehr und musste Konkurs anmelden. Das Land Berlin verlor mindestens 40 Millionen DM, für die es Bürgschaften übernommen hatte und blieb auf einer Bauruine sitzen. Jahrelang stand der Kreisel halbfertig da. Eine Brücke, die vom Hermann-Ehlers-Platz über die Albrechtstraße in die Shopping-Mall führen sollte („Kressies Gerippe“), rostete vor sich hin und wurde später wieder abgerissen.

Mehrere Versuche, die Skandal-Immobilie zu versteigern, scheiterten. 1977 kaufte schließlich der Investor Becker & Kries den Kreisel für 32 Millionen DM, nachdem Senat und Bezirk beschlossen hatten, dass die Bezirksverwaltung in das Bürohochhaus einziehen solle und eine Mietgarantie für 10 Jahre abgaben.⠀

Becker & Kries vollendete den Bau, das Bezirksamt zog am 27. Februar 1980 in das Kreisel-Hochhaus ein und das Finanzdesaster ging in die nächste Runde. Vom Einzug bis zum Ablauf des Mietvertrages Ende 1988 zahlte das Land Berlin rund 111 Millionen DM für den Kreisel. Nach Ablauf dieser 10 Jahre kaufte der Bezirk den Kreisel für weitere 67 Millionen DM, obwohl damals bereits klar war, dass das Gebäude mit Asbest belastet war. Das Aus für das Hochhaus brachte letztendlich die überalterte Technik und die nicht unter Kontrolle zu bekommende Asbestemission. Am 24. November 2007 war sein Schicksal besiegelt und das Bezirksamt zog aus.

Nachdem das Land Berlin das Gebäude für weitere 18,5 Millionen Euro schadstoffsaniert hatte, kaufte 2017 die CG-Gruppe den Sockel des Kreisels von Becker & Kries und das Hochhaus vom Land Berlin. Seitdem ist das Gebäudeensemble in einer Hand und soll in Zukunft als Wohnturm genutzt werden.

Foto: Nihad Nino Pušija

Adresse

Grunewaldstraße 55
Berlin
12165

S+U Rathaus Steglitz

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Die Geschichte der Schwartzschen Villa

Künstlerische Vielfalt – das wird in der Schwartzschen Villa großgeschrieben. Das Programm ist dementsprechend breitgefächert: Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, Konzerte klassischer Musik, Lesungen, Kindertheater. All das gibt es in dem herrschaftlichen Gebäude in Steglitz zu erleben. An der Südwestseite des denkmalgeschützten Hauses befindet sich ein Café mit großem Biergarten zum Sonne genießen.

Vom Sommersitz zum Kulturhaus: Die Geschichte der Schwartzschen Villa

Der Bankier Carl Schwartz lässt die Villa 1895 als Sommersitz für seine Familie errichten. Nach dem Tode Schwartz‘ 1915 wird das Haus umgebaut. Seine Töchter wohnen dort mit ihren Familien und Hausangestellten, bis gegen Ende des 2. Weltkriegs die letzte Bewohnerin des Hauses stirbt.

In den Nachkriegsjahren ist in der Villa erst ein Waisenhaus, danach eine Lagerhalle untergebracht. 1961 kauft das Land Berlin das Grundstück, aber erst 20 Jahre später setzt sich die Kulturinitiative Lankwitz dafür ein, dass die Villa zum Kulturhaus umgebaut wird.

Weitere elf Jahre vergehen, ehe 1992 der Grundstein für den Umbau gelegt wird. Seit 1995 ist die Schwartzsche Villa endlich eine Kulturstätte – Träger ist das Bezirksamt von Steglitz-Zehlendorf.

Wofür wird die Schwartzsche Villa heute genutzt?

Die Schwartzsche Villa führt viele Einrichtungen und Nutzungsmöglichkeiten in einem Gebäude zusammen:


  • ein Atelier im Dachgeschoss

  • Galerie und Zimmertheater im Obergeschoss

  • Großer und Kleiner Salon mit einem Konzertflügel im Erdgeschoss

  • das Kaminzimmer, ebenfalls im Erdgeschoss, das als Sitzungsraum dient

  • eine Druckwerkstatt, ein Fotolabor und eine Probebühne im Keller
  • Kunst & Unterhaltung in der Nähe


    Andere Kunst & Unterhaltung in Berlin

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    Bemerkungen

    Je veux que tu sois mon ami
    Heute, 19:30: Die schöne Müllerin!
    Schubert: Die Schöne Müllerin Michael Pinsker, Bariton Sébastien Joly, Klavier Samstag 1.2.2020, 19:30
    Kommt mit auf musikalische Weltreise: Auf dem Klavier geht es von Chopins Erinnerungen an seine polnische Heimat über eine gedankliche Weitreise von Debussy nach Asien über Spanien und Frankreich bis in das spätromantische Russland Scriabins. Mit all den musikalischen Eindrücken kommen wir zurück nach Deutschland zu Brahms erster Sonate. https://www.facebook.com/events/1991514164307560/
    Looking forward to the exhibition and book project with Elsa Salonen. Save the date: Thursday, 14th of February 2019, 7 pm at Kulturhaus Schwartzsche Villa
    SAMSTAG, 15 DEZEMBER 2018, 20 (Uhr) Die italienische Pianistin und Komponistin Maria Gabriella Mariani präsentiert zum ersten Mal in Berlin ihre eigenen Kompositionen für Klavier, wo auch ihr beeindruckendes Talent für die Improvisation zur Geltung kommt.
    For those who haven't managed to make the way to Steglitz: The last 1,5 weeks of the exhibition "Lorenzo Sandoval - Shadow Writing (Algorithm / Quipu)" are running. Kulturhaus Schwartzsche Villa's opening hours are: 10-18 o'clock every day. Enjoy the exhibitions, also from Jenny Michel "Antenna Diaries" and have a look if you would also join a concert or a reading in our Blauer Salon.