Kulturhaus Schwartzsche Villa

Kulturhaus Schwartzsche Villa Die Schwartzsche Villa beherbergt die Kommunale Galerie des Bezirks für zeitgenössische Kunst. Sie ist ein Ort für Konzerte klassischer Kammermusik, Lesungen und Kindertheatervorstellungen.

Im Erdgeschoss befindet sich ein Café. Das Kulturhaus Schwartzsche Villa in Berlin Steglitz ist ein Galerie- und Veranstaltungsraum für Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Kindertheater.

Wie gewohnt öffnen

20/12/2021

Frisch aus der Druckerei: Der Katalog zu unserer Ausstellung in der Schwartzschen Villa »Spuren des Kolonialismus. Der private Nachlass des Wandervogels Karl Fischer« ist jetzt in der Ausstellung erhältlich.

Als Mitbegründer der Wandervogel-Bewegung spielte Karl Fischer (1881-1941) in der frühen Jugendbewegung eine prominente Rolle. Weniger bekannt ist, dass Fischer von 1907 bis 1914 als Militärfreiwilliger, kaufmännischer Angestellter und Zeitungsredakteur in die deutsche Kolonialherrschaft in China eingebunden war. Die Publikation zeichnet die Spuren des Kolonialismus im privaten Nachlass von Karl Fischer nach und nimmt sie zum Anlass für eine kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte. Darüber hinaus werden in Form einer ersten Spurensuche historische und aktuelle Spuren des Kolonialismus im heutigen Bezirk Steglitz-Zehlendorf vorgestellt.

Herausgeber: Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf
2021, 72 Seiten, ISBN 978-3-9819388-1-4
Preis 8 €

14/12/2021

Die Ausstellung »CAROL RAMA« im Gutshaus Steglitz ist täglich von 10–18 Uhr geöffnet (außer jeden 1. Dienstag im Monat). Der Eintritt ist frei.

Timeline Photos
08/12/2021

Timeline Photos

Das Oeuvre von Carol Rama (1918-2015) ist weitgehend autobiografisch und „therapeutisch“ in dem Sinne, dass von traumatischen Kindheitserlebnissen Hauptimpulse für das künstlerische Schaffen ausgingen. Ramas Mutter war von 1936-40 in der geschlossenen Psychiatrie interniert; noch in ihrem grafischen Spätwerk verarbeitet die Künstlerin in einer Reihe von Blättern Eindrücke von damals. „Appassionata II“ (1998) zeigt einen weiblichen Torso in einem Gitterbettchen, an dem Schlaufen zur Fixierung befestigt sind. Die Amputationen verweisen auf die seelische Verstümmelung wie die Handlungsunfähigkeit der Figur. Der durch wenige Linien angedeutete Raum vermittelt ihre Isolation. Appassionata ist aber nicht gebrochen, der üppig-wilde Blütenkranz symbolisiert ihre Vitalität.

ℹ️ Die Ausstellung »CAROL RAMA« im Gutshaus Steglitz ist täglich von 10–18 Uhr geöffnet (außer jeden 1. Dienstag im Monat). Der Eintritt ist frei.

📷 Carol Rama, Appassionata II, 1998, Strichätzung auf Zink, 158 × 120 mm, Foto: Alexandra Wetzel; © Archivio Carol Rama, Turin, Courtesy Franco Masoero und/and Alexandra Wetzel, Turin; Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin ⠀

#carolrama

Morgen findet in unserer frisch eröffneten Ausstellung „Spuren des Kolonialismus. Der private Nachlass des Wandervogels ...
06/12/2021

Morgen findet in unserer frisch eröffneten Ausstellung „Spuren des Kolonialismus. Der private Nachlass des Wandervogels Karl Fischer“ ein erstes Werkstattgespräch mit den Kurator*innen Dr. Hajo Frölich, Dr. Kimiko Suda und Dr. Christiana Brennecke statt.
Beginn ist um 18 Uhr; eine Anmeldung unter www.pretix.eu/Fachbereich-Kultur-Steglitz/07122021 ist erforderlich.

Die Veranstaltung findet gemäß der aktuellen Bestimmungen unter Anwendung der erweiterten 2G-Regelung statt: Zutritt haben nur Geimpfte und Genesene mit entsprechendem Nachweis. Es gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Die Ausstellung zeichnet die Spuren des Kolonialismus im privaten Nachlass des Wandervogels Karl Fischer (1881-1941) nach, der von 1907 bis 1914 als Militärfreiwilliger, kaufmännischer Angestellter und Zeitungsredakteur in die deutsche Kolonialherrschaft in China eingebunden war, und nimmt sie zum Anlass für eine kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte. Darüber hinaus wirft sie einen Blick auf historische und aktuelle Spuren des Kolonialismus im heutigen Bezirk Steglitz-Zehlendorf und regt zu einer Diskussion über die aktuelle Erinnerungspolitik im Bezirk an.

»Spuren des Kolonialismus. Der private Nachlass des Wandervogels Karl Fischer«⠀
Schwartzsche Villa⠀
bis 15. Mai 2022⠀
Mo-So 10-18 Uhr, Eintritt frei⠀

📸 Ludger Paffrath

Morgen findet in unserer frisch eröffneten Ausstellung „Spuren des Kolonialismus. Der private Nachlass des Wandervogels Karl Fischer“ ein erstes Werkstattgespräch mit den Kurator*innen Dr. Hajo Frölich, Dr. Kimiko Suda und Dr. Christiana Brennecke statt.
Beginn ist um 18 Uhr; eine Anmeldung unter www.pretix.eu/Fachbereich-Kultur-Steglitz/07122021 ist erforderlich.

Die Veranstaltung findet gemäß der aktuellen Bestimmungen unter Anwendung der erweiterten 2G-Regelung statt: Zutritt haben nur Geimpfte und Genesene mit entsprechendem Nachweis. Es gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Die Ausstellung zeichnet die Spuren des Kolonialismus im privaten Nachlass des Wandervogels Karl Fischer (1881-1941) nach, der von 1907 bis 1914 als Militärfreiwilliger, kaufmännischer Angestellter und Zeitungsredakteur in die deutsche Kolonialherrschaft in China eingebunden war, und nimmt sie zum Anlass für eine kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte. Darüber hinaus wirft sie einen Blick auf historische und aktuelle Spuren des Kolonialismus im heutigen Bezirk Steglitz-Zehlendorf und regt zu einer Diskussion über die aktuelle Erinnerungspolitik im Bezirk an.

»Spuren des Kolonialismus. Der private Nachlass des Wandervogels Karl Fischer«⠀
Schwartzsche Villa⠀
bis 15. Mai 2022⠀
Mo-So 10-18 Uhr, Eintritt frei⠀

📸 Ludger Paffrath

‼ Bewerbungsfrist für den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung in Steglitz-Zehlendorf verlängert‼⠀Bis zum 15. Februa...
06/12/2021

‼ Bewerbungsfrist für den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung in Steglitz-Zehlendorf verlängert‼⠀
Bis zum 15. Februar 2022 nehmen wir Anträge auf Förderung entgegen. 45.000 Euro stehen jährlich für kulturelle Kooperationsprojekte mit Kindern und Jugendlichen im Bezirk zur Verfügung. Unsere Fachjury wird im März aus allen eingegangen Anträgen eine Auswahl spannender Projekte bewilligen. Es können maximal 5.000 Euro beantragt werden. ⠀
Voraussetzung für eine Antragsstellung ist eine Zusammenarbeit zwischen einem Kunstpartner (Künstler*in, freie Gruppe, Kultureinrichtung) und einem Bildungs- und/oder Jugendpartner (Schule, Kita, Jugendclub, u.a.). ⠀
Der beantragte Durchführungszeitraum muss im Zeitraum zwischen dem 15.4. – 15.12.2022 liegen.⠀

Anträge sind postalisch zu richten an:⠀
Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin⠀
Kult 10⠀
14160 Berlin⠀

Alle Unterlagen und Informationen finden Sie auf der Internetseite des Fachbereichs Kultur: http://www.kultur-steglitz-zehlendorf.de⠀

#steglitz #zehlendorf #berlinsz #Kulturförderung Senatsverwaltung für Kultur und Europa Kulturprojekte Berlin Kulturförderpunkt Berlin

‼ Bewerbungsfrist für den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung in Steglitz-Zehlendorf verlängert‼⠀
Bis zum 15. Februar 2022 nehmen wir Anträge auf Förderung entgegen. 45.000 Euro stehen jährlich für kulturelle Kooperationsprojekte mit Kindern und Jugendlichen im Bezirk zur Verfügung. Unsere Fachjury wird im März aus allen eingegangen Anträgen eine Auswahl spannender Projekte bewilligen. Es können maximal 5.000 Euro beantragt werden. ⠀
Voraussetzung für eine Antragsstellung ist eine Zusammenarbeit zwischen einem Kunstpartner (Künstler*in, freie Gruppe, Kultureinrichtung) und einem Bildungs- und/oder Jugendpartner (Schule, Kita, Jugendclub, u.a.). ⠀
Der beantragte Durchführungszeitraum muss im Zeitraum zwischen dem 15.4. – 15.12.2022 liegen.⠀

Anträge sind postalisch zu richten an:⠀
Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin⠀
Kult 10⠀
14160 Berlin⠀

Alle Unterlagen und Informationen finden Sie auf der Internetseite des Fachbereichs Kultur: http://www.kultur-steglitz-zehlendorf.de⠀

#steglitz #zehlendorf #berlinsz #Kulturförderung Senatsverwaltung für Kultur und Europa Kulturprojekte Berlin Kulturförderpunkt Berlin

Photos from Galerie Gutshaus Steglitz's post
01/12/2021

Photos from Galerie Gutshaus Steglitz's post

BEHIND THE SCENES⠀Wir arbeiten fleißig am Aufbau unserer neuen Ausstellung. Sie zeichnet die Spuren des Mitbegründers de...
30/11/2021

BEHIND THE SCENES⠀
Wir arbeiten fleißig am Aufbau unserer neuen Ausstellung. Sie zeichnet die Spuren des Mitbegründers der Wandervogel-Bewegung Karl Fischer nach. Rekonstruiert werden Fischers Stationen in Ostasien: Im Herbst 1906 meldete sich Karl Fischer freiwillig zum Militärdienst beim III. Seebataillon in Qingdao (Tsingtau). Im Anschluss blieb er in China – zunächst als kaufmännischer Angestellter bei der Schantung-Bergbau-Gesellschaft. Danach war er von 1910 bis 1914 als Zeitungsredakteur in Shanghai in die Kulturpolitik der deutschen Kolonialmacht eingebunden, ehe er 1914 in japanische Kriegsgefangenschaft geriet. Darüber hinaus wirft die Werkstattausstellung einen ersten Blick auf historische und aktuelle Spuren des Kolonialismus im heutigen Bezirk Steglitz-Zehlendorf.⠀
Die Eröffnung findet am Donnerstag, 2.12. von 18 bis 20 Uhr statt. Bitte melden Sie an unter https://pretix.eu/Fachbereich-Kultur-Steglitz/02122021

#neueausstellung #aufbau #ausstellungsaufbau #comingsoon #newexhibition #wandervogel #wandervogelbewegung #karlfischer

30/11/2021

Die Figuren und Charaktere in den Arbeiten von Carol Rama sind immer mit ihrer persönlichen Geschichte verbunden. Zum Beispiel sind gelegentlich Kröten dargestellt: „Ich habe immer Dinge und Situationen geliebt, die geächtet waren. Wissen Sie, als ich ungefähr sechs war, schlief ich mit einer Kröte, die sich an mir festgeklammert hatte. Als mir mein Onkel Edoardo erklärte, dass sie sich anklammerte, weil sie ein Kaltblüter war, habe ich einen ganzen Tag lang geweint, weil ich geglaubt hatte, es sei ein Liebesbeziehung.“ ⠀

Die Ausstellung »CAROL RAMA« im Gutshaus Steglitz ist täglich von 10–18 Uhr geöffnet (außer jeden 1. Dienstag im Monat). Der Eintritt ist frei.⠀

📷 Carol Rama, Idilli, 1998, Strichätzung auf Zink, 180 × 133 mm, Foto: Alexandra Wetzel; © Archivio Carol Rama, Turin, Courtesy Franco Masoero und/and Alexandra Wetzel, Turin; Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin ⠀

#carolrama

Erotische Träume mit Blutegeln
23/11/2021
Erotische Träume mit Blutegeln

Erotische Träume mit Blutegeln

In aller Unschuld: Das Gutshaus Steglitz zeigt das zarte wie verstörende Spätwerk der italienischen Künstlerin Carol Rama.

19/11/2021
14/11/2021

‼️ Ab Montag, 15. November 2021, gilt für den Besuch unserer Ausstellungen die 2G-Regel. Das heißt, der Zutritt ist ausschließlich mit einem Impf- oder Genesungszertifikat möglich ist. Bitte zeigen Sie Ihr Zertifikat zusammen mit einem gültigen Lichtbildausweis am Einlass vor.
Besucher*innen ab 6 Jahren sind verpflichtet, in unseren Innenräumen eine medizinische oder FFP2- Gesichtsmaske zu tragen und den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten.

🔸 Unsere Ausstellungen sind täglich von 10-18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

#2G #berlinimpft #staysafe

13/11/2021

Morgen ist die letzte Möglichkeit, unsere Ausstellung »Elín Jakobsdóttir – In The First Place« zu sehen.

Die Ausstellung geht zurück zum biografischen Ursprung der Künstlerin, indem sie sich poetisch mit den Naturgewalten Islands und dem phantasievollen Spiel eines kleinen Jungen mit einer blauen Leinwand beschäftigt. Eine Spurensuche zu den Quellen des künstlerischen Schaffens: das Kindheitshaus der in Island geborenen Künstlerin wurde in der Asche eines Vulkanausbruchs begraben. Themen, die die Kraft und Schönheit der Natur betreffen, sind in die Kunstwerke eingewoben. Ihre translokalen Bezüge zu Island, Schottland und Berlin spiegeln nicht nur diese unterschiedlichen Orte wider, sondern machen auch die Tiefe ihrer Arbeit aus.

Zur Ausstellung erschien im Kerber Verlag eine Publikation mit Texten von Eva Scharrer und Christine Nippe sowie ein Interview mit der Künstlerin.

Am 27. November findet das 19. Steglitzer Literaturfest von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche statt. L...
09/11/2021

Am 27. November findet das 19. Steglitzer Literaturfest von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche statt. Lesungen, Illustrationswerk­stätten, Diskussionen – ein Literaturtag für die ganze Familie!

Am kommenden Wochenende sind alle Kunst-Interessierten in die Ateliers, Werkstätten, Studios und Galerien von 30 Künstle...
02/11/2021

Am kommenden Wochenende sind alle Kunst-Interessierten in die Ateliers, Werkstätten, Studios und Galerien von 30 KünstlerInnen aus Steglitz-Zehlendorf eingeladen. Von 13 – 19 Uhr können die neuesten Werke aus den Bereichen Malerei, Fotografie und Skulpturen bestaunt werden.

Offene Ateliers Steglitz-Zehlendorf Kunstverein KUNST RAUM Steglitz e.V. Künstlerhaus 19 Schlachtensee Carsten Iltsche Kristin Kolb Schräge Typen

Am kommenden Wochenende sind alle Kunst-Interessierten in die Ateliers, Werkstätten, Studios und Galerien von 30 KünstlerInnen aus Steglitz-Zehlendorf eingeladen. Von 13 – 19 Uhr können die neuesten Werke aus den Bereichen Malerei, Fotografie und Skulpturen bestaunt werden.

Offene Ateliers Steglitz-Zehlendorf Kunstverein KUNST RAUM Steglitz e.V. Künstlerhaus 19 Schlachtensee Carsten Iltsche Kristin Kolb Schräge Typen

31/10/2021

Wir freuen uns für Sie zu spielen:
Russland - das silberne Zeitalter
Konzert & Lesung
7.November, 19 Uhr
Kulturhaus Schwartzsche Villa
Cornelia Schönwald &
@Avlos Trio d'Anches Berlin

25/10/2021

Carol Rama (Turin 1918–2015) zählt zu den ungewöhnlichsten Künstlerinnenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Ihre Schaffensperiode umfasst mehr als 70 Jahre. Internationale Reputation erfuhr die in Italien zeitlebens in der Kunstwelt präsente Künstlerin erst im hohen Alter und posthum. So wurde sie 2003 für ihr Lebenswerk mit dem Goldenen Löwen der Biennale von Venedig ausgezeichnet und gerade in den letzten Jahren würdigten sie bedeutende Museen wie das Musée d'Art Moderne de Paris oder das New Museum in New York mit umfangreichen Retrospektiven.

Im Gutshaus Steglitz mit seinen kleinen, privaten Räumen wird in einer ersten institutionellen Einzelausstellung in Berlin Ramas grafisches Spätwerk vorgestellt, das sich einem eindrucksvollen Vitalitätsschub der betagten Künstlerin verdankt. Ab den frühen 1990er Jahren entsteht ein umfangreiches Konvolut an Radierungen. Die Ausstellung konzentriert sich auf eine Auswahl von Blättern aus den Zyklen Venticinque Aquaforti di Carol Rama, Keaton Idilli, Personaggi, Seduzioni, Cadeau, Malelingue, Feticci und Mucca Pazza. Motivisch und stilistisch sind die Arbeiten sehr unterschiedlich, von den märchenhaft anmutenden Werken der Mappe der Venticinque Aquaforti und teils jugendstilhaft zarten Seduzioni über die reduzierten, minimalistischen Cadeau-Radierungen bis hin zu den organischen Mucca Pazza-Collagen. Als eine Besonderheit ist zu erwähnen, dass sich unter den Auflagenwerken zahlreiche Unikate befinden.
In ihrem Schaffensdrang kolorierte Carol Rama einzelne Blätter in lebhaften Farben, meistens Aquarell, und setzte gelegentlich sogar ungewöhnliche Substanzen und Materialien wie Nagellack ein.

Zur Ausstellung erscheint bei Hatje Cantz ein Katalog mit zahlreichen Abbildungen und Texten von Brigitte Reinhardt und Alexandra Wetzel.

Gutshaus Steglitz
Schloßstraße. 48, 12165 Berlin
29. Oktober 2021 bis 1. Mai 2022
Eröffnung: 28. Oktober 2021, 19 Uhr
Mo–So 10–18 Uhr
Eintritt frei

📷 Appassionata 1998, Aquaforte, aquarelliert, artist proof, 49,5 x 34,5 cm Foto: Alexandra Wetzel
© Archivio Carol Rama, Turin Courtesy Franco Masoero und Alexandra Wetzel, Turin; Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin

Die deutsche Kolonialherrschaft in Afrika, China und dem Pazifik ist auch in den bis 1920 eigenständigen Gemeinden Stegl...
14/10/2021

Die deutsche Kolonialherrschaft in Afrika, China und dem Pazifik ist auch in den bis 1920 eigenständigen Gemeinden Steglitz, Zehlendorf und Groß-Lichterfelde sichtbar. Institutionen und Vereine verbreiten den kolonialen Gedanken, Firmen und Händler profitieren von der wirtschaftlichen Ausbeutung der Kolonien oder von neu entstehenden Geschäftsfeldern.
Der Rundgang thematisiert die Ausprägungen des deutschen Kolonialismus im bürgerlichen Südwesten Berlins. Kolonialwaren und Mission, Rassismus und Exotisierung, Kolonialkritiker und -Soldaten sind einige der Themen, auf deren Spuren wir die Stadt erkunden. Auch die aktuelle Erinnerungskultur und -politik im Bezirk wird uns dabei beschäftigen.
Der Stadtspaziergang mit Stefan Zollhauser startet an der Ecke Kadettenweg/Ringstraße und endet etwa 120 min. später auf dem Parkfriedhof Lichterfelde.

Sonntag, 24.10.2021, 11.00 Uhr
Der Eintritt ist frei. Wegen der begrenzten Teilnehmendenzahl ist eine Anmeldung erforderlich unter https://pretix.eu/Fachbereich-Kultur-Steglitz/spaziergang1/

Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln.

Veranstalter: Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf

Die deutsche Kolonialherrschaft in Afrika, China und dem Pazifik ist auch in den bis 1920 eigenständigen Gemeinden Steglitz, Zehlendorf und Groß-Lichterfelde sichtbar. Institutionen und Vereine verbreiten den kolonialen Gedanken, Firmen und Händler profitieren von der wirtschaftlichen Ausbeutung der Kolonien oder von neu entstehenden Geschäftsfeldern.
Der Rundgang thematisiert die Ausprägungen des deutschen Kolonialismus im bürgerlichen Südwesten Berlins. Kolonialwaren und Mission, Rassismus und Exotisierung, Kolonialkritiker und -Soldaten sind einige der Themen, auf deren Spuren wir die Stadt erkunden. Auch die aktuelle Erinnerungskultur und -politik im Bezirk wird uns dabei beschäftigen.
Der Stadtspaziergang mit Stefan Zollhauser startet an der Ecke Kadettenweg/Ringstraße und endet etwa 120 min. später auf dem Parkfriedhof Lichterfelde.

Sonntag, 24.10.2021, 11.00 Uhr
Der Eintritt ist frei. Wegen der begrenzten Teilnehmendenzahl ist eine Anmeldung erforderlich unter https://pretix.eu/Fachbereich-Kultur-Steglitz/spaziergang1/

Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln.

Veranstalter: Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf

Adresse

Grunewaldstraße 55
Berlin
12165

S+U Rathaus Steglitz

Telefon

+4930902992210

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Die Geschichte der Schwartzschen Villa

Künstlerische Vielfalt – das wird in der Schwartzschen Villa großgeschrieben. Das Programm ist dementsprechend breitgefächert: Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, Konzerte klassischer Musik, Lesungen, Kindertheater. All das gibt es in dem herrschaftlichen Gebäude in Steglitz zu erleben. An der Südwestseite des denkmalgeschützten Hauses befindet sich ein Café mit großem Biergarten zum Sonne genießen.

Vom Sommersitz zum Kulturhaus: Die Geschichte der Schwartzschen Villa

Der Bankier Carl Schwartz lässt die Villa 1895 als Sommersitz für seine Familie errichten. Nach dem Tode Schwartz‘ 1915 wird das Haus umgebaut. Seine Töchter wohnen dort mit ihren Familien und Hausangestellten, bis gegen Ende des 2. Weltkriegs die letzte Bewohnerin des Hauses stirbt.

In den Nachkriegsjahren ist in der Villa erst ein Waisenhaus, danach eine Lagerhalle untergebracht. 1961 kauft das Land Berlin das Grundstück, aber erst 20 Jahre später setzt sich die Kulturinitiative Lankwitz dafür ein, dass die Villa zum Kulturhaus umgebaut wird.

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Bemerkungen

Die Ich hab mit Ingwertee gegoogelt - BUCHPREMIERE im ausverkauften Kulturhaus Schwartzsche Villa startet in bester Stimmung, das Publikum übt sich beim ersten Text bereits im Call-and-Response-Gesang mit Susanne M. Riedel! Lennart Schilgen schließt mit seinen raffiniert-ironischen Liedern aufs Schönste an. Live-Kultur kann so schön sein! #ichhabmitIngwerteegegoogelt #Lesung #Humor #Steglitz
Die Ich hab mit Ingwertee gegoogelt - BUCHPREMIERE mit Susanne M. Riedel und Lennart Schilgen heute Abend im Kulturhaus Schwartzsche Villa ist restlos ausverkauft, es wird keine Abendkasse geben! Der Kartenvorverkauf für den Zusatztermin im Mehringhof-Theater am 24.11. läuft. #ichabmitIngwerteegegoogelt #Lesung #Buchpremiere #Humor #Berlin #steglitz ⤵️ http://www.mehringhoftheater.de/altprogramm/riedelschilgen2021/
Die Bücherfrage der Woche der Berliner Zeitung geht heute an Susanne M. Riedel: #IchhabmitIngwerteegegoogelt geht bald in die 5. Auflage und morgen ist die Ich hab mit Ingwertee gegoogelt - BUCHPREMIERE - wie geht das zusammen? Nun, dass die Antwort mit unser aller Lieblingspandemie #Corona zu tun hat, kann mensch sich denken. Wichtiger ist: Für morgen Abend steht der Sekt im Kulturhaus Schwartzsche Villa kalt und Lennart Schilgen ist auch topmotiviert! #Lesung #steglitz #steglitzzehlendorf #Humor
Aufgrund der großen Nachfrage nach Tickets für die Ich hab mit Ingwertee gegoogelt - BUCHPREMIERE im Kulturhaus Schwartzsche Villa am 2.11. geben #IchhabmitIngwerteegegoogelt-Autorin Susanne M. Riedel und ihr kongenialer musikalischer Konterpart Lennart Schilgen einen zweiten Abend "Vom großen Kino der kleinen Momente" am 24.11. im Mehringhof-Theater! Tickets: [email protected] oder 030/6915099 #Lesung #Humor
Im Kulturhaus Schwartzsche Villa ging es gestern magisch zu. Mein Auftritt hat mir sehr viel Spaß gemacht mit euch. Danke an alle, die gekommen sind und sich verzaubern ließen.
Was ich wohl dort entdeckt habe? Ich hoffe doch, dass ich euch morgen, am Samstag, im Kulturhaus Schwartzsche Villa entdecken kann. Beginn meiner Salonmagie um 20 Uhr. Plätze sind durch die 3G Regel eingeschränkt verfügbar. Wer sicher sein möchte einen Platz zu bekommen, der bzw. die sollte mir eine Nachricht bis 15 Uhr an [email protected] schicken.
Was irritiert mich denn da so? Die Antwort möchtest du wissen, dann komm in das Kulturhaus Schwartzsche Villa (Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin – Steglitz) am Samstag den 23. Oktober. Beginn meiner Salonmagie ist um 20 Uhr. Wahre Wunder haut nah erleben. Tickets an der Abendkasse erhältlich. Es gilt die 3G Reglung.
Kommenden Samstag, den 23. Oktober, zaubere ich im Salon des Kulturhaus Schwartzsche Villa. Beginn 20:00 Uhr. Tickets an der Abendkasse begrenzt erhältlich. Reservierung über [email protected]
Begegnungschor & Band endlich wieder live: Wann? Samstag, 21. August um 18.00 Uhr Wo? im Garten des Kulturhaus Schwartzsche Villa in Steglitz Wer? Begegnungschor & Band Was? Konzert bei Musik im Exil – Festival Wie? endlich wieder LIVE!!! 🤩 Die Platzreservierung erfolgt unter: https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/auf-einen-blick/kultur/schwartzsche-villa/musik-im-exil-1095645.php Der Eintritt ist frei! Wir freuen uns auf Euch!!!! 🎶☀ #openair #konzert #Begegnungschor #musikverbindet #endlichwiederlive #singenmachtglücklich #musikimexil
Ins Museum gehen oder mit einem Kaffeegetränk deiner Wahl in Ruhe den Katalog anschauen? Welchen Kunstgenuss würdest Du jetzt bevorzugen? Die Ausstellung "Neo Rauch. Der Beifang" ist noch bis 26. September im Gutshaus Steglitz zu sehen, der Katalog dazu ist lieferbar 😄 Und man muss sich ja eigentlich auch gar nicht entscheiden, sondern kann einfach beides machen! Originalpost von Kulturhaus Schwartzsche Villa: Neo Rauch: Zeichnungen auf Papier⠀ • Sense, 2013, 21x 29,7 cm⠀ • Das Gestirn, 2017, 29,7 x 21 cm⠀ • Ratlos, 2017, 29,7 x 21 cm⠀ ⠀ Die Ausstellung »Neo Rauch – Der Beifang« ist bis zum 26. September Mo–So von 10–18 Uhr im Gutshaus Steglitz zu sehen. Jeder 1. Dienstag im Monat ist ein Schließtag. Der Eintritt ist frei.⠀ 📸 Ausstellungsansichten, Gutshaus Steglitz, 2021, Foto: Ludger Paffrath Grafikstiftung Neo Rauch David Zwirner Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin #hirmerverlag #neorauch #derbeifang #gutshaussteglitz #steglitz #berlinsz #malerei #kunstinberlin #artinberlin #art #artwork #contemporaryart #artbook #exhibition
Der Wechsel von “unwell” zu “well”* impliziert eine Bewegung, oder überwiegend drei: Einen Akt des Loslassens, einen der Erdung und einen des Erhebens. Was als akademische Forschung über “sound” als Adjektiv (in der Bedeutung: heil, ganz, gesund) und der Art und Weise wie “Sound” (als Verb oder Substantiv) von Menschen für Heilung verwendet wird, bekam eine persönliche Wendung als Komposition, wie es bei den Werken von Taiga üblich ist. Das Ergebnis ist eine Umgebung, die dazu einlädt, langsamer zu werden und nach innen zu schauen, eine “sound” Reise von etwa 25 Minuten Länge (die größtenteils aus selbst aufgenommenen Sessions mit Freud*innen besteht), welche aus acht Lautsprechern erklingt. Sie ist in 9 Teile gegliedert: 5 Beispiele für “Erdung”, 2 für “Loslassen” und 2 für “Erregung”. Von Resonanz bis zur emotionalen Katharsis, von politischen Protesten bis zum Wiegenlied… Dieses Werk zielt nicht darauf ab zu heilen oder zu erziehen, sondern eine körperlich spürbare Neugierde für Wege zu wecken, wie wir unser Gleichgewicht wieder finden können. Dies ist Taigas erste Arbeit in dem sehr passenden räumlichen Format von Ambisonics. *krank zu gesund Die Arbeit von Taiga Trigo ist vom 8. bis zum 11. Juli zu sehen. Der Eintritt ist frei. Für die jeweils erste und die beiden letzten Stunden des Tages wird die Künstlerin selbst vor Ort in der Ausstellung sein. »Reflections« Schwartzsche Villa Do, Fr 10–18 Uhr Sa, So 12–18 Uhr Sound Studies and Sonic Arts - UdK Berlin
Little interview about "SONLUMA ALTARO", my latest sound & light installation, currently on show at the beautiful Kulturhaus Schwartzsche Villa Berlin