25/08/2026
𝗔𝗻𝗲𝗿𝗸𝗲𝗻𝗻𝘂𝗻𝗴 𝘃𝘀. 𝗕𝗲𝗶𝗳𝗮𝗹𝗹, 𝗞𝗼𝗺𝗽𝗹𝗶𝗺𝗲𝗻𝘁𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗟𝗼𝗯
„𝐷𝑎𝑠 𝑡𝑖𝑒𝑓𝑠𝑡𝑒 𝑃𝑟𝑖𝑛𝑧𝑖𝑝 𝑑𝑒𝑟 𝑚𝑒𝑛𝑠𝑐ℎ𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒𝑛 𝑁𝑎𝑡𝑢𝑟 𝑖𝑠𝑡 𝑑𝑖𝑒 𝑆𝑒ℎ𝑛𝑠𝑢𝑐ℎ𝑡 𝑛𝑎𝑐ℎ 𝐴𝑛𝑒𝑟𝑘𝑒𝑛𝑛𝑢𝑛𝑔.“ – 𝑊𝑖𝑙𝑙𝑖𝑎𝑚 𝐽𝑎𝑚𝑒𝑠
Wenn wir aussprechen, wie die Handlungen eines anderen Menschen unser Leben positiv beeinflusst haben, drücken wir Anerkennung aus. Wenn wir im Gegensatz dazu Beifall, Komplimente und Lob aussprechen, stempeln wir die andere Person als „gut“ ab für das, was sie getan hat. Unsere Wertschätzung können wir mit den vier Schritten der Gewaltfreien Kommunikation ausdrücken: „Wow! Als ich Grippe hatte und du mir die Hühnersuppe brachtest, fühlte ich mich so dankbar, weil es mein Bedürfnis nach Fürsorge erfüllt hat.“ In diesem Beispiel nennt der Sprecher 1.) eine Beobachtung – „Als ich Grippe hatte und du mir die Hühnersuppe brachtest“, 2.) ein Gefühl – „fühlte ich mich so dankbar“, 3.) ein Bedürfnis – „weil es mein Bedürfnis nach Fürsorge erfüllt hat“.
Zum Vergleich: “Wow! Du bist so toll und bringst mir eine Hühnersuppe!“ stempelt die andere Person wegen ihres Handelns als „toll“ ab, statt auszudrücken, welche Wirkung es auf unser Leben hatte. Es mag nur wie ein kleiner Unterschied erscheinen, aber wenn wir unsere erfüllten Bedürfnisse nennen, statt den anderen als gut oder schlecht zu bezeichnen, erlangen wir eine geistige Klarheit, die unseren Kontakt zu uns selbst und zu anderen Menschen vertieft.
𝗡𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝗺𝗶𝗻𝗱𝗲𝘀𝘁𝗲𝗻𝘀 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗚𝗲𝗹𝗲𝗴𝗲𝗻𝗵𝗲𝗶𝘁 𝘄𝗮𝗵𝗿, 𝗷𝗲𝗺𝗮𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗜𝗵𝗿𝗲 𝗪𝗲𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵ä𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴 𝗮𝘂𝘀𝘇𝘂𝗱𝗿ü𝗰𝗸𝗲𝗻, 𝗶𝗻𝗱𝗲𝗺 𝗦𝗶𝗲 𝗶𝗵𝗺 𝘀𝗮𝗴𝗲𝗻, 𝘄𝗶𝗲 𝘀𝗲𝗶𝗻 𝗛𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗯𝗲𝗲𝗶𝗻𝗳𝗹𝘂𝘀𝘀𝘁 𝗵𝗮𝘁.
Mary Mackenzie: In Frieden leben (Junfermann 2007)
Wir veröffentlichen den Auszug aus diesem Buch mit Einverständnis unseres Kooperationspartners Junfermann Verlag. Für uns ist dies Ausdruck eines gelebten Miteinanders, für das wir uns herzlich bedanken.
https://www.fachverband-gfk.org/wertschaetzung-ausdruecken-gfk
Foto: KI generiert (Google Gemini)