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Benhadj&Djilali Galerie

Benhadj&Djilali Galerie Art gallery
- By appointment only - Independent Gallery focusing cultural socially relevant exhibitions and projects.

Wie gewohnt öffnen

01/11/2021
THE LAST MODERNOST ALIVE- Olaf Winkler

OLAF WINKLER | "USEFUL OBJECTS"
NOV13 | 18H-21H30 | VILLA HEIKE
Freienwalder Str. 17, 13055 Berlin
.
Olaf Winkler ist vielleicht der neu entdeckte modernistische Künstler der Gegenwart. Seine Werke sind Erkundungen, Kämpfe um Akzeptanz und Verweigerung, die auf die prägendsten Phasen des 20. Jahrhunderts anspielen.
.
Gefördert durch Stiftung Kunstfonds | NeustartKultur
.
#thelastmodernistalive

24/10/2021
THE LAST MODERNIST ALIVE

Olaf Winkler
THE LAST MODERNIST ALIVE
.
“Useful Objects”
.
Olaf Winkler is the newly discovered modernist artist of today. His works are at the same time abstract and figurative explorations, battles of acceptance, resistance and denial, alluding to the masterpieces of the 20th century.
.
Supported by Stiftung Kunstfonds | NeustartKultur
.
#BenhadjDjilaliGalerie
#OlafWinkler
#TheLastModernistAlive
#BenhadjDjilali

Supported by Stiftung Kunstfonds | NeustartKultur

25/06/2021
TOWARDS THE NEW HUMAN ein Gespräch mit Olaf Winkler

Yasmine Benhadj-Djilali im Gespräch mit dem Journalisten und Architektur- und Kunstkritiker Olaf Winkler über die aktuelle Ausstellung bei Benhadj&Djilali

TOWARDS THE NEW HUMAN
20.-30. Juni 2021

Unterstützt von Stiftung Kunstfonds | NeustartKultur

Towards The New Human#comingsoon
09/05/2021

Towards The New Human

#comingsoon

Michael Schäfer | INVASIVE LINKSOkt./ Nov. 2020In Kooperetion mit Galerie Springer Berlin* * * * *Im Herbst 2014 hat sic...
19/11/2020

Michael Schäfer | INVASIVE LINKS

Okt./ Nov. 2020

In Kooperetion mit Galerie Springer Berlin

* * * * *
Im Herbst 2014 hat sich Michael Schäfer zum ersten Mal mit Videos konfrontiert, die von Kämpfern und Zivilisten beim Kampf um Kobane gefilmt und ins Netz gestellt wurden. Die Radikalität und Gewalt, die ungefilterte Art der Berichterstattung, die uns solche Videos via Internetplattform direkt ins Wohnzimmer, beziehungsweise auf unsere Bildschirme liefern, haben ihn seither nicht mehr losgelassen. Das Fehlen jeglicher Kontextualisierung, etwa durch einen Reporter oder eine Redaktion, verstärkt die Unmittelbarkeit dieser Bilder. Dazu gesellt sich die generelle Ausweglosigkeit jener verstrickten Konflikte im Nahen Osten. Wir sind den apokalyptischen Zuständen in den Krisengebieten medial nah und diese Nähe verlange eigentlich ein Handeln von uns, so der Künstler. Doch wir haben keinen Einfluss auf das Geschehen, wir können
nicht, wie beispielsweise während des Vietnamkrieges, gegen eine Regierung demonstrieren, da zu viele verschiedene Kräfte beteiligt sind. Es bleibt uns nur die Reflexion der Zustände, die immerhin zu einer menschlichen und hilfsbereiten Haltung gegenüber den Geflüchteten führen sollte.

Für die Serie „Invasive Links" fertigt Michael Schäfer Screenshots von Videos der Akteure oder Zeugen in Kriegsgebieten an und setzt Personen aus seinem näheren oder weiteren Umfeld per digitaler Montage in diese Videostills ein. Hierzu fotografiert er vor allem Freunde, Bekannte und sich selbst unter Studiobedingungen. Diese persönliche Nähe ist ihm wichtig, um ein kollektives „wir" formulieren zu können, um „uns" mit den Konflikten bildlich in Beziehung zu setzen.
Durch ihre Präsentation als großformatige Tapeten lassen sich die Bilder direkt erfahren, sie werden auf eindrückliche Art Teil des Raumes.

* * * *
In the fall of 2014, Michael Schäfer was confronted for the first time with video footage captured and posted on the net by fighters and civilians during the battle for Kobane. Since then, he has been preoccupied with this kind of video footage, its extremism and violence, its unfiltered reporting, which is delivered via internet straight into our living room respectively onto our screens. The lack of any contextualization by a reporter or an editor reinforces the immediacy of these images. Furthermore, this immediacy is accompanied by a general sense of hopelessness in regards to the seemingly intractable conflicts in the Middle East. Through media, we experience a closeness to the apocalyptic conditions that prevail in the crisis regions – and, according to the artist, this proximity would basically demand us to act. However, unlike during the Vietnam War, we don’t have any influence over the unfolding events. For example, we cannot demonstrate against a single government, because too many different forces are involved. All that remains for us to do is to scrutinize these conditions. This might at least result in a humane and helping attitude towards refugees.
For his "Invasive Links" series, Michael Schäfer uses screen shots of videos taken by participants or witnesses of war zones. Using the technique of digital montage he then inserts protagonists in mundane, everyday situations into the image spaces of the video stills. For this purpose he takes pictures with his studio camera of friends, aquaintances and of himself. This personal closeness is important to him in order to establish a collective "we", to visually build a connection between "us" and the conflicts taking place elsewhere.
Presented as large-scale photographs on wallpaper, the images leave an immediate impression on the viewer. In an absorbing fashion, they become part of the room.

Michael Schäfer | INVASIVE LINKSOkt./ Nov. 2020In Kooperetion mit Galerie Springer Berlin* * * * *Im Herbst 2014 hat sic...
19/11/2020

Michael Schäfer | INVASIVE LINKS

Okt./ Nov. 2020

In Kooperetion mit Galerie Springer Berlin

* * * * *
Im Herbst 2014 hat sich Michael Schäfer zum ersten Mal mit Videos konfrontiert, die von Kämpfern und Zivilisten beim Kampf um Kobane gefilmt und ins Netz gestellt wurden. Die Radikalität und Gewalt, die ungefilterte Art der Berichterstattung, die uns solche Videos via Internetplattform direkt ins Wohnzimmer, beziehungsweise auf unsere Bildschirme liefern, haben ihn seither nicht mehr losgelassen. Das Fehlen jeglicher Kontextualisierung, etwa durch einen Reporter oder eine Redaktion, verstärkt die Unmittelbarkeit dieser Bilder. Dazu gesellt sich die generelle Ausweglosigkeit jener verstrickten Konflikte im Nahen Osten. Wir sind den apokalyptischen Zuständen in den Krisengebieten medial nah und diese Nähe verlange eigentlich ein Handeln von uns, so der Künstler. Doch wir haben keinen Einfluss auf das Geschehen, wir können
nicht, wie beispielsweise während des Vietnamkrieges, gegen eine Regierung demonstrieren, da zu viele verschiedene Kräfte beteiligt sind. Es bleibt uns nur die Reflexion der Zustände, die immerhin zu einer menschlichen und hilfsbereiten Haltung gegenüber den Geflüchteten führen sollte.

Für die Serie „Invasive Links" fertigt Michael Schäfer Screenshots von Videos der Akteure oder Zeugen in Kriegsgebieten an und setzt Personen aus seinem näheren oder weiteren Umfeld per digitaler Montage in diese Videostills ein. Hierzu fotografiert er vor allem Freunde, Bekannte und sich selbst unter Studiobedingungen. Diese persönliche Nähe ist ihm wichtig, um ein kollektives „wir" formulieren zu können, um „uns" mit den Konflikten bildlich in Beziehung zu setzen.
Durch ihre Präsentation als großformatige Tapeten lassen sich die Bilder direkt erfahren, sie werden auf eindrückliche Art Teil des Raumes.

* * * *
In the fall of 2014, Michael Schäfer was confronted for the first time with video footage captured and posted on the net by fighters and civilians during the battle for Kobane. Since then, he has been preoccupied with this kind of video footage, its extremism and violence, its unfiltered reporting, which is delivered via internet straight into our living room respectively onto our screens. The lack of any contextualization by a reporter or an editor reinforces the immediacy of these images. Furthermore, this immediacy is accompanied by a general sense of hopelessness in regards to the seemingly intractable conflicts in the Middle East. Through media, we experience a closeness to the apocalyptic conditions that prevail in the crisis regions – and, according to the artist, this proximity would basically demand us to act. However, unlike during the Vietnam War, we don’t have any influence over the unfolding events. For example, we cannot demonstrate against a single government, because too many different forces are involved. All that remains for us to do is to scrutinize these conditions. This might at least result in a humane and helping attitude towards refugees.
For his "Invasive Links" series, Michael Schäfer uses screen shots of videos taken by participants or witnesses of war zones. Using the technique of digital montage he then inserts protagonists in mundane, everyday situations into the image spaces of the video stills. For this purpose he takes pictures with his studio camera of friends, aquaintances and of himself. This personal closeness is important to him in order to establish a collective "we", to visually build a connection between "us" and the conflicts taking place elsewhere.
Presented as large-scale photographs on wallpaper, the images leave an immediate impression on the viewer. In an absorbing fashion, they become part of the room.

Benhadj&Djilali Museum zeigt:Michael Schäfer | INVASIVE LINKSPreview: 4.10.2020 von 16 bis 19 UhrEröffnung: 9.10.2020 vo...
02/10/2020

Benhadj&Djilali Museum zeigt:

Michael Schäfer | INVASIVE LINKS

Preview: 4.10.2020 von 16 bis 19 Uhr
Eröffnung: 9.10.2020 von 19 bis 22 Uhr
Ausstellungsdauer: 4.10.-1.11.2020
Öffnungszeiten: Mo.- Sa. 12 - 20 Uhr

In Kooperetion mit Galerie Springer Berlin

#emop #berlin

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Im Herbst 2014 hat sich Michael Schäfer zum ersten Mal mit Videos konfrontiert, die von Kämpfern und Zivilisten beim Kampf um Kobane gefilmt und ins Netz gestellt wurden. Die Radikalität und Gewalt, die ungefilterte Art der Berichterstattung, die uns solche Videos via Internetplattform direkt ins Wohnzimmer, beziehungsweise auf unsere Bildschirme liefern, haben ihn seither nicht mehr losgelassen. Das Fehlen jeglicher Kontextualisierung, etwa durch einen Reporter oder eine Redaktion, verstärkt die Unmittelbarkeit dieser Bilder. Dazu gesellt sich die generelle Ausweglosigkeit jener verstrickten Konflikte im Nahen Osten. Wir sind den apokalyptischen Zuständen in den Krisengebieten medial nah und diese Nähe verlange eigentlich ein Handeln von uns, so der Künstler. Doch wir haben keinen Einfluss auf das Geschehen, wir können
nicht, wie beispielsweise während des Vietnamkrieges, gegen eine Regierung demonstrieren, da zu viele verschiedene Kräfte beteiligt sind. Es bleibt uns nur die Reflexion der Zustände, die immerhin zu einer menschlichen und hilfsbereiten Haltung gegenüber den Geflüchteten führen sollte.

Für die Serie „Invasive Links" fertigt Michael Schäfer Screenshots von Videos der Akteure oder Zeugen in Kriegsgebieten an und setzt Personen aus seinem näheren oder weiteren Umfeld per digitaler Montage in diese Videostills ein. Hierzu fotografiert er vor allem Freunde, Bekannte und sich selbst unter Studiobedingungen. Diese persönliche Nähe ist ihm wichtig, um ein kollektives „wir" formulieren zu können, um „uns" mit den Konflikten bildlich in Beziehung zu setzen.
Durch ihre Präsentation als großformatige Tapeten lassen sich die Bilder direkt erfahren, sie werden auf eindrückliche Art Teil des Raumes.

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In the fall of 2014, Michael Schäfer was confronted for the first time with video footage captured and posted on the net by fighters and civilians during the battle for Kobane. Since then, he has been preoccupied with this kind of video footage, its extremism and violence, its unfiltered reporting, which is delivered via internet straight into our living room respectively onto our screens. The lack of any contextualization by a reporter or an editor reinforces the immediacy of these images. Furthermore, this immediacy is accompanied by a general sense of hopelessness in regards to the seemingly intractable conflicts in the Middle East. Through media, we experience a closeness to the apocalyptic conditions that prevail in the crisis regions – and, according to the artist, this proximity would basically demand us to act. However, unlike during the Vietnam War, we don’t have any influence over the unfolding events. For example, we cannot demonstrate against a single government, because too many different forces are involved. All that remains for us to do is to scrutinize these conditions. This might at least result in a humane and helping attitude towards refugees.
For his "Invasive Links" series, Michael Schäfer uses screen shots of videos taken by participants or witnesses of war zones. Using the technique of digital montage he then inserts protagonists in mundane, everyday situations into the image spaces of the video stills. For this purpose he takes pictures with his studio camera of friends, aquaintances and of himself. This personal closeness is important to him in order to establish a collective "we", to visually build a connection between "us" and the conflicts taking place elsewhere.
Presented as large-scale photographs on wallpaper, the images leave an immediate impression on the viewer. In an absorbing fashion, they become part of the room.

Adresse

Freienwalder Straße 17
Berlin
13055

Telefon

+491631654275

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Olaf Winkler DER LETZTE LEBENDE MODERNIST "Useful Objects" 13. November 2021 | 18H - 21H30 Ort Villa Heike https://youtu.be/t2Xn4oqVsdE
OLAF WINKLER | "USEFUL OBJECTS" NOV13 | 18H-21H30 | VILLA HEIKE Freienwalder Str. 17, 13055 Berlin . Olaf Winkler ist vielleicht der neu entdeckte modernistische Künstler der Gegenwart. Seine Werke sind Erkundungen, Kämpfe um Akzeptanz und Verweigerung, die auf die prägendsten Phasen des 20. Jahrhunderts anspielen. . Gefördert durch Stiftung Kunstfonds | NeustartKultur . #thelastmodernistalive
Olaf Winkler "Useful Objects" Exhibition NOV 13 - DEC 6 | 2021 Location Villa Heike Gefördert durch StiftungsKunstfonds | Neustart Kultur
Olaf Winkler THE LAST MODERNIST ALIVE . “Useful Objects” . Olaf Winkler is the newly discovered modernist artist of today. His works are at the same time abstract and figurative explorations, battles of acceptance, resistance and denial, alluding to the masterpieces of the 20th century. . Supported by Stiftung Kunstfonds | NeustartKultur . #BenhadjDjilaliGalerie #OlafWinkler #TheLastModernistAlive #BenhadjDjilali Supported by Stiftung Kunstfonds | NeustartKultur
Adrian Luz und Pierre Andrieux im Gespräch mit dem Journalisten und Architektur- und Kunstkritiker Olaf Winkler über die aktuelle Ausstellung bei Benhadj&Djilali TOWARDS THE NEW HUMAN Unterstützt von Stiftung Kunstfonds | NeustartKultur
Yasmine Benhadj-Djilali im Gespräch mit dem Journalisten und Architektur- und Kunstkritiker Olaf Winkler über die aktuelle Ausstellung bei Benhadj&Djilali TOWARDS THE NEW HUMAN 20.-30. Juni 2021 Unterstützt von Stiftung Kunstfonds | NeustartKultur
Towards The New Human #comingsoon
Michael Schäfer | INVASIVE LINKS Okt./ Nov. 2020 In Kooperetion mit Galerie Springer Berlin * * * * * Im Herbst 2014 hat sich Michael Schäfer zum ersten Mal mit Videos konfrontiert, die von Kämpfern und Zivilisten beim Kampf um Kobane gefilmt und ins Netz gestellt wurden. Die Radikalität und Gewalt, die ungefilterte Art der Berichterstattung, die uns solche Videos via Internetplattform direkt ins Wohnzimmer, beziehungsweise auf unsere Bildschirme liefern, haben ihn seither nicht mehr losgelassen. Das Fehlen jeglicher Kontextualisierung, etwa durch einen Reporter oder eine Redaktion, verstärkt die Unmittelbarkeit dieser Bilder. Dazu gesellt sich die generelle Ausweglosigkeit jener verstrickten Konflikte im Nahen Osten. Wir sind den apokalyptischen Zuständen in den Krisengebieten medial nah und diese Nähe verlange eigentlich ein Handeln von uns, so der Künstler. Doch wir haben keinen Einfluss auf das Geschehen, wir können nicht, wie beispielsweise während des Vietnamkrieges, gegen eine Regierung demonstrieren, da zu viele verschiedene Kräfte beteiligt sind. Es bleibt uns nur die Reflexion der Zustände, die immerhin zu einer menschlichen und hilfsbereiten Haltung gegenüber den Geflüchteten führen sollte. Für die Serie „Invasive Links" fertigt Michael Schäfer Screenshots von Videos der Akteure oder Zeugen in Kriegsgebieten an und setzt Personen aus seinem näheren oder weiteren Umfeld per digitaler Montage in diese Videostills ein. Hierzu fotografiert er vor allem Freunde, Bekannte und sich selbst unter Studiobedingungen. Diese persönliche Nähe ist ihm wichtig, um ein kollektives „wir" formulieren zu können, um „uns" mit den Konflikten bildlich in Beziehung zu setzen. Durch ihre Präsentation als großformatige Tapeten lassen sich die Bilder direkt erfahren, sie werden auf eindrückliche Art Teil des Raumes. * * * * In the fall of 2014, Michael Schäfer was confronted for the first time with video footage captured and posted on the net by fighters and civilians during the battle for Kobane. Since then, he has been preoccupied with this kind of video footage, its extremism and violence, its unfiltered reporting, which is delivered via internet straight into our living room respectively onto our screens. The lack of any contextualization by a reporter or an editor reinforces the immediacy of these images. Furthermore, this immediacy is accompanied by a general sense of hopelessness in regards to the seemingly intractable conflicts in the Middle East. Through media, we experience a closeness to the apocalyptic conditions that prevail in the crisis regions – and, according to the artist, this proximity would basically demand us to act. However, unlike during the Vietnam War, we don’t have any influence over the unfolding events. For example, we cannot demonstrate against a single government, because too many different forces are involved. All that remains for us to do is to scrutinize these conditions. This might at least result in a humane and helping attitude towards refugees. For his "Invasive Links" series, Michael Schäfer uses screen shots of videos taken by participants or witnesses of war zones. Using the technique of digital montage he then inserts protagonists in mundane, everyday situations into the image spaces of the video stills. For this purpose he takes pictures with his studio camera of friends, aquaintances and of himself. This personal closeness is important to him in order to establish a collective "we", to visually build a connection between "us" and the conflicts taking place elsewhere. Presented as large-scale photographs on wallpaper, the images leave an immediate impression on the viewer. In an absorbing fashion, they become part of the room.
Michael Schäfer | INVASIVE LINKS Okt./ Nov. 2020 In Kooperetion mit Galerie Springer Berlin * * * * * Im Herbst 2014 hat sich Michael Schäfer zum ersten Mal mit Videos konfrontiert, die von Kämpfern und Zivilisten beim Kampf um Kobane gefilmt und ins Netz gestellt wurden. Die Radikalität und Gewalt, die ungefilterte Art der Berichterstattung, die uns solche Videos via Internetplattform direkt ins Wohnzimmer, beziehungsweise auf unsere Bildschirme liefern, haben ihn seither nicht mehr losgelassen. Das Fehlen jeglicher Kontextualisierung, etwa durch einen Reporter oder eine Redaktion, verstärkt die Unmittelbarkeit dieser Bilder. Dazu gesellt sich die generelle Ausweglosigkeit jener verstrickten Konflikte im Nahen Osten. Wir sind den apokalyptischen Zuständen in den Krisengebieten medial nah und diese Nähe verlange eigentlich ein Handeln von uns, so der Künstler. Doch wir haben keinen Einfluss auf das Geschehen, wir können nicht, wie beispielsweise während des Vietnamkrieges, gegen eine Regierung demonstrieren, da zu viele verschiedene Kräfte beteiligt sind. Es bleibt uns nur die Reflexion der Zustände, die immerhin zu einer menschlichen und hilfsbereiten Haltung gegenüber den Geflüchteten führen sollte. Für die Serie „Invasive Links" fertigt Michael Schäfer Screenshots von Videos der Akteure oder Zeugen in Kriegsgebieten an und setzt Personen aus seinem näheren oder weiteren Umfeld per digitaler Montage in diese Videostills ein. Hierzu fotografiert er vor allem Freunde, Bekannte und sich selbst unter Studiobedingungen. Diese persönliche Nähe ist ihm wichtig, um ein kollektives „wir" formulieren zu können, um „uns" mit den Konflikten bildlich in Beziehung zu setzen. Durch ihre Präsentation als großformatige Tapeten lassen sich die Bilder direkt erfahren, sie werden auf eindrückliche Art Teil des Raumes. * * * * In the fall of 2014, Michael Schäfer was confronted for the first time with video footage captured and posted on the net by fighters and civilians during the battle for Kobane. Since then, he has been preoccupied with this kind of video footage, its extremism and violence, its unfiltered reporting, which is delivered via internet straight into our living room respectively onto our screens. The lack of any contextualization by a reporter or an editor reinforces the immediacy of these images. Furthermore, this immediacy is accompanied by a general sense of hopelessness in regards to the seemingly intractable conflicts in the Middle East. Through media, we experience a closeness to the apocalyptic conditions that prevail in the crisis regions – and, according to the artist, this proximity would basically demand us to act. However, unlike during the Vietnam War, we don’t have any influence over the unfolding events. For example, we cannot demonstrate against a single government, because too many different forces are involved. All that remains for us to do is to scrutinize these conditions. This might at least result in a humane and helping attitude towards refugees. For his "Invasive Links" series, Michael Schäfer uses screen shots of videos taken by participants or witnesses of war zones. Using the technique of digital montage he then inserts protagonists in mundane, everyday situations into the image spaces of the video stills. For this purpose he takes pictures with his studio camera of friends, aquaintances and of himself. This personal closeness is important to him in order to establish a collective "we", to visually build a connection between "us" and the conflicts taking place elsewhere. Presented as large-scale photographs on wallpaper, the images leave an immediate impression on the viewer. In an absorbing fashion, they become part of the room.
Benhadj&Djilali Museum zeigt: Michael Schäfer | INVASIVE LINKS Preview: 4.10.2020 von 16 bis 19 Uhr Eröffnung: 9.10.2020 von 19 bis 22 Uhr Ausstellungsdauer: 4.10.-1.11.2020 Öffnungszeiten: Mo.- Sa. 12 - 20 Uhr In Kooperetion mit Galerie Springer Berlin #emop #berlin * * * * * Im Herbst 2014 hat sich Michael Schäfer zum ersten Mal mit Videos konfrontiert, die von Kämpfern und Zivilisten beim Kampf um Kobane gefilmt und ins Netz gestellt wurden. Die Radikalität und Gewalt, die ungefilterte Art der Berichterstattung, die uns solche Videos via Internetplattform direkt ins Wohnzimmer, beziehungsweise auf unsere Bildschirme liefern, haben ihn seither nicht mehr losgelassen. Das Fehlen jeglicher Kontextualisierung, etwa durch einen Reporter oder eine Redaktion, verstärkt die Unmittelbarkeit dieser Bilder. Dazu gesellt sich die generelle Ausweglosigkeit jener verstrickten Konflikte im Nahen Osten. Wir sind den apokalyptischen Zuständen in den Krisengebieten medial nah und diese Nähe verlange eigentlich ein Handeln von uns, so der Künstler. Doch wir haben keinen Einfluss auf das Geschehen, wir können nicht, wie beispielsweise während des Vietnamkrieges, gegen eine Regierung demonstrieren, da zu viele verschiedene Kräfte beteiligt sind. Es bleibt uns nur die Reflexion der Zustände, die immerhin zu einer menschlichen und hilfsbereiten Haltung gegenüber den Geflüchteten führen sollte. Für die Serie „Invasive Links" fertigt Michael Schäfer Screenshots von Videos der Akteure oder Zeugen in Kriegsgebieten an und setzt Personen aus seinem näheren oder weiteren Umfeld per digitaler Montage in diese Videostills ein. Hierzu fotografiert er vor allem Freunde, Bekannte und sich selbst unter Studiobedingungen. Diese persönliche Nähe ist ihm wichtig, um ein kollektives „wir" formulieren zu können, um „uns" mit den Konflikten bildlich in Beziehung zu setzen. Durch ihre Präsentation als großformatige Tapeten lassen sich die Bilder direkt erfahren, sie werden auf eindrückliche Art Teil des Raumes. * * * * In the fall of 2014, Michael Schäfer was confronted for the first time with video footage captured and posted on the net by fighters and civilians during the battle for Kobane. Since then, he has been preoccupied with this kind of video footage, its extremism and violence, its unfiltered reporting, which is delivered via internet straight into our living room respectively onto our screens. The lack of any contextualization by a reporter or an editor reinforces the immediacy of these images. Furthermore, this immediacy is accompanied by a general sense of hopelessness in regards to the seemingly intractable conflicts in the Middle East. Through media, we experience a closeness to the apocalyptic conditions that prevail in the crisis regions – and, according to the artist, this proximity would basically demand us to act. However, unlike during the Vietnam War, we don’t have any influence over the unfolding events. For example, we cannot demonstrate against a single government, because too many different forces are involved. All that remains for us to do is to scrutinize these conditions. This might at least result in a humane and helping attitude towards refugees. For his "Invasive Links" series, Michael Schäfer uses screen shots of videos taken by participants or witnesses of war zones. Using the technique of digital montage he then inserts protagonists in mundane, everyday situations into the image spaces of the video stills. For this purpose he takes pictures with his studio camera of friends, aquaintances and of himself. This personal closeness is important to him in order to establish a collective "we", to visually build a connection between "us" and the conflicts taking place elsewhere. Presented as large-scale photographs on wallpaper, the images leave an immediate impression on the viewer. In an absorbing fashion, they become part of the room.