CultureBuzz Israel in Deutschland

CultureBuzz Israel in Deutschland Kulturabteilung der Botschaft des Staates Israel in Berlin Aktuelle Infos zu israelischer Kultur in Deutschland sowie zu Festivals und Special Events in Israel

08/10/2026

Ausstellung | Noa Eshkol HELLERAU vom 17.09.2026 – 31.10.2026 in Dresden.

Weiter geht es in der Sparte Bildende Künste, mit der zur Zeit stattfindenen Ausstellung NOA ESHKOL in Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste. Vom 17.09.2026 – 31.10.2026 kann die Ausstellung besucht werden.

Nach Noa Eshkol (1924–2007, Cholon, Israel) sollte Tanz ohne Bühnenbild, Kostüme oder Musik ausgeübt werden – die absolute Konzentration auf das Wesentliche war ihr Ziel. Körperteile werden in ihren choreografischen Stücken wie separate Instrumente behandelt.

Jedes einzelne hat dabei seine eigenen Spielräume und Möglichkeiten. Mit einem tiefen Verständnis für den Körper und Räumlichkeit entwickelte Eshkol choreografische Werke. Gemeinsam mit dem Architekten Abraham Wachmann entwickelte sie 1954 ein einzigartiges Notationssystem, mit dem sie diese Werke kodierte: die Eshkol-Wachmann Movement Notation (EWMN).

Den Gegenpol zu ihren minimalistischen Choreografien und grafischen Tanznotationen bilden großformatige und farbintensive Wandteppiche. Ab 1973 und mit Ausbruch des Jom-Kippur-Krieges begann Eshkol, diese abstrakten textilen Kompositionen aus gesammelten und gespendeten Stoffresten gemeinsam mit ihrem Ensemble zu kreieren. Es ist das erste Mal, dass ihre Werke in Dresden präsentiert werden.

Die Ausstellung umfasst eine Auswahl von Wandteppichen, deren Themen und Motive in direkten Dialog mit dem Festspielhaus und der umliegenden Gartenstadt treten. Die Ausstellung wird ergänzt durch Archivmaterialien.

Weitere Informationen unter: https://hellerau.org/kontext/noa-eshkol

Chabad Berlin und Kahal Adass Jisroel | Klavierabend mit der international renommierten Pianistin Polina Osetinskaya am ...
07/10/2026

Chabad Berlin und Kahal Adass Jisroel | Klavierabend mit der international renommierten Pianistin Polina Osetinskaya am 18. Oktober 2026

Wir starten musikalisch in den neuen Monat, mit einer Ankündigung zum bevorstehenden Klavierabend, zu dem die jüdische Gemeinde Chabad Berlin und Kahal Adass Jisroel im Pears Jüdischen Campus am 18. Oktober einladen.

Die international renommierten Pianistin Polina Osetinskaya spielt Leonid Desyatnikovs „Songs of Bukovina“ – 24 Präludien für Klavier.

18. Oktober 2026 | 19:00 Uhr (Einlass ab 18:45)
Pears Jüdischer Campus
Westfälische Straße 15, 10709 Berlin

Tickets und Informationen:
https://www.kontramarka.de/de/tour/polina-osetinskaja/

Bildrechte: Chabad Berlin und Kahal Adass Jisroel | Polina Osetinskaya

Yali Herbert | Kurzfilm “My Shadow and Me” | 41. Filmfest Osnabrück und beim Jungen Filmfestival Köln Weiter geht es in ...
01/10/2026

Yali Herbert | Kurzfilm “My Shadow and Me” | 41. Filmfest Osnabrück und beim Jungen Filmfestival Köln

Weiter geht es in dieser Woche in der Sparte Film, mit einer ganz besonderen Ankündigung:
Die israelische Animationskünstlerin und Regisseurin Yali Herbert ist in diesem Herbst gleich auf zwei weiteren deutschen Filmfestivals vertreten: beim 41. Filmfest Osnabrück und beim Jungen Filmfestival Köln / Cinepänz. Gezeigt wird ihr Kurzfilm My Shadow and Me, der als Teil einer besonderen Anthologie für den israelischen öffentlich-rechtlichen Bildungs- und Kinderkanal Kan Educational produziert wurde.

Beim Filmfest Osnabrück, das vom 6. bis 11. Oktober 2026 rund 80 internationale Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme präsentiert, ist My Shadow and Me Teil der UFOlinos für die jüngsten Kinofans. Am Festivalsonntag, den 11. Oktober, werden in der Lagerhalle drei Kurzfilmprogramme für Kinder ab 4, 7 und 10 Jahren mit deutscher Einsprache gezeigt.

Im Mittelpunkt von My Shadow and Me steht der fünfjährige Ido, der sich während eines Familienausflugs ans Meer übersehen und gelangweilt fühlt. Als er am Strand keinen Spielkameraden findet, nimmt sein Tag plötzlich eine zauberhafte Wendung: Sein eigener Schatten erwacht zum Leben, tanzt, fliegt und wirbelt umher und entführt Ido in eine fantasievolle Welt voller Spiel und Abenteuer.
Auch beim Jungen Filmfestival Köln / Cinepänz ist Herberts Kurzfilm in diesem Jahr zu sehen. Dort läuft My Shadow and Me in der Kategorie „Augen auf“ und wird im Rahmen des Festivals dreimal gezeigt.

Yali Herbert ist eine preisgekrönte Animationskünstlerin und Regisseurin mit einem Schwerpunkt auf traditioneller 2D-Animation. Sie absolvierte ihren Bachelor an der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem. Ihre Arbeiten wurden bereits auf zahlreichen internationalen Filmfestivals präsentiert.

Mehr Informationen unter:

https://filmfest-osnabrueck.de/

https://www.cinepaenz.de/film-2026/kurzes-fuer-kurze-4/

Bildrechte: Yali Herbert

Buch Neuerscheinung: Antisemitismus in den Künsten. Eine Einführung | Stella Leder (Hg.) und dem Institut für Neue Sozia...
28/09/2026

Buch Neuerscheinung: Antisemitismus in den Künsten. Eine Einführung | Stella Leder (Hg.) und dem Institut für Neue Soziale Plastik (Hg.)

Wir starten in die neue Woche mit einer Ankündigung in der Sparte Literatur, rund um die Neuerscheinung: Antisemitismus in den Künsten. Eine Einführung.

Herausgegeben von Stella Leder widmet sich der Sammelband Antisemitismus in den Künsten. Hierbei wird eine Einführung in die vielfältigen Erscheinungsformen von Antisemitismus in Kunst und Kultur gegeben. Als Orte der Imagination haben die Künste in der Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus eine besondere Funktion: Sie haben Bilder und Erzählungen über Jüdinnen und Juden hervorgebracht, die teilweise so wirkmächtig wurden, dass sie die reale jüdische Geschichte und Existenz überlagerten.

Stella Leder ist Mitbegründerin des Instituts für Neue Soziale Plastik und arbeitet für NGOs zu den Themen Antisemitismus, Gender und Rechtsextremismus. Zudem ist sie als freie Dramaturgin tätig. Das von ihr mitgegründete Institut entwickelt Performances, Installationen und Ausstellungen und hat sich unter ihrer Leitung zu einem wichtigen Knotenpunkt zwischen antisemitismuskritischen und jüdischen Künstler*innen sowie Theatern und Museen entwickelt.

Der Band gibt eine Einführung in unterschiedliche Formen des Antisemitismus, mit besonderem Fokus auf israelbezogenen Antisemitismus, und untersucht deren Ausdrucksformen in der Bildenden Kunst, Literatur, im Theater und in der Musik. Darüber hinaus beleuchtet er aktuelle Debatten, die den Umgang mit Antisemitismus im Kulturbereich prägen. Abgerundet wird die Publikation durch praktische Leitfäden für Kulturinstitutionen, unter anderem zum Umgang mit Veranstaltungsstörungen und zur Öffentlichkeitsarbeit.

Damit liegt erstmals ein Grundlagenwerk vor, das sich an Kulturschaffende und Mitarbeiter*innen von Kulturinstitutionen richtet, die sich fundiert mit Antisemitismus in künstlerischen Kontexten auseinandersetzen möchten.

Mit Beiträgen von Jakob Baier | Juliette Brungs | Florian Hiermeier | Ana Hoffner ex-Prvulovic* | Eva Marburg | Maria Kanitz und Lukas Geck | Steffen Klävers | Doron Rabinovici | Nike Thurn | Tina Turnheim | Tom Uhlig

Informationen rund um die Publikation: https://www.hentrichhentrich.de/de/programm/produkt/antisemitismus_in_den_kuensten

Erik Angel | “The Giant Jew” am 27 September in BerlinHeute geht es weiter mit einer Ankündigung in der Sparte Comedy: D...
23/09/2026

Erik Angel | “The Giant Jew” am 27 September in Berlin

Heute geht es weiter mit einer Ankündigung in der Sparte Comedy: Der in New York lebende israelische Comedian Erik Angel kommt 2026 mit seiner humorvollen englischsprachigen Stand-up-Show „The Giant Jew“ zurück nach Berlin!

Im Rahmen seiner Europatournee 2026 präsentiert Erik Angel seine englischsprachige Solo-Stand-up-Show „The Giant Jew“ erneut am kommenden Sonntag, den 27. September in Berlin.

Das Publikum erwartet einen Abend voller überraschender, pointierter und energiegeladener Comedy – mit persönlichen Geständnissen, jeder Menge absurdem Humor, spontaner Interaktion mit dem Publikum, kurzen Geschichten und natürlich viel zum Lachen.

In „The Giant Jew“ nimmt der in New York lebende israelische Comedian Erik Angel sein Publikum mit auf eine wilde und urkomische Reise durch die vergangenen Jahre seines Lebens – als Einwanderer, frisch verheirateter Mann und als jemand, der entdeckt hat, dass er jüdisch ist.

Erik tritt in renommierten Veranstaltungsorten in den USA auf und tourt regelmäßig durch Europa. Darüber hinaus war er bereits in Kanada und Asien sowie in Tokio zu sehen. Er eröffnete unter anderem für bekannte Comedians wie Zarna Garg, Yohay Sponder und Maz Jobrani und trat beim New York Comedy Festival sowie bei zahlreichen weiteren großen Comedy-Veranstaltungen auf.

Stand-up-Comedy auf Englisch
Sonntag, 27. September 2026
Einlass: 19:00 Uhr • Beginn: 19:30 Uhr
Z-Bar – Comedy Club

Bildrechte: Erik Angel

Mehr Informationen unter: https://www.eventbrite.com/e/erik-angel-the-giant-jew-in-berlin-tickets-1998389987247?aff=ebdssbdestsearch

Wir gratulieren Sharon On und Dirk Laucke zur Auszeichnung mit dem Robert Geisendörfer Preis 2026.Am 16. September 2026 ...
17/09/2026

Wir gratulieren Sharon On und Dirk Laucke zur Auszeichnung mit dem Robert Geisendörfer Preis 2026.

Am 16. September 2026 wurde der evangelische Medienpreis beim Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) in Mainz verliehen. Insgesamt acht Produktionen wurden in diesem Jahr ausgezeichnet.

In der Kategorie Hörfunk erhielt das Dokumentarhörspiel „Auch wenn es dunkel ist“ den Preis. Ausgezeichnet wurden Sharon On (Autorin) und Dirk Laucke (Regisseur), für ihre Produktion für den Rundfunk Berlin-Brandenburg aus dem Jahr 2025, Redaktion Contentbox Kultur, verantwortliche Redakteurin Juliane Schmidt.
Die Jury beschreibt das Dokumentarhörspiel als einen eindringlichen Blick auf die Opfer des Hamas-Terrorangriffs vom 7. Oktober 2023: „Aus Interviews mit Überlebenden und Angehörigen setzt sich aus unterschiedlichen Perspektiven ein Bild der Grausamkeiten zusammen. Die nachgesprochenen Zeugenaussagen schaffen dabei eine notwendige Distanz. Die Stärke des Stücks liegt darin, dass es nicht kommentiert oder deutet, sondern ganz auf die Wucht der Aussagen vertraut. So wird auch hörbar, wie die Betroffenen sich für das Leben entscheiden.”

Mehr Informationen unter: https://www.geisendoerferpreis.de/artikel/preisverleihung-2026

Bildrechte: Laura Albermann

Tanzresidenz Naomi Kats „Before It Disappears“ | Quartier am Hafen Köln - Offene Proben am 19. Und 20. September - mit N...
17/09/2026

Tanzresidenz Naomi Kats „Before It Disappears“ | Quartier am Hafen Köln - Offene Proben am 19. Und 20. September - mit Naomi Kats, Noam Deuitch, Ofir Galina.

Weiter geht es in dieser Woche mit einer tollen Ankündigung in der Sparte Tanz: Die israelische Tänzerin und Choreografin Naomi Kats ist gegenwärtig Residentin im Quartier am Hafen Köln - gemeinsam mit den Tänzerinnen Noam Deuitch und Ofir Galina arbeitet Naomi an ihrer ersten Ensemblearbeit "Before It Disappears".

Die Residenz von Naomi Kats findet im Rahmen der Kooperation zwischen das Quartier am Hafen und dem SoloDuo Festival statt. Beim SoloDuo Festival 2025 wurde sie als eine der ausgezeichneten Solo-Künstler:innen ausgewählt und erhielt dadurch eine Residenz bei der TANZRESIDENZ von 07.09. bis 13.09.2026.

Die Ensemblearbeit. "Before It Disappears" beschäftigt sich mit Bewegung und Stillstand, Wiederholung und Unterbrechung und fragt: Was hält uns ständig in Bewegung? Gibt es ein wirkliches Ankommen, oder wird jedes Ende zum Anfang einer neuen Bewegung?

Die Tanzresidenz im Quartier am Hafen öffnet ihre Türen und lädt herzlich dazu ein, die Offenen Proben und die Werkschau von „Before It Disappears“ von Naomi Kats im Rahmen der Offenen Ateliers 2026 zu besuchen.

Naomi Kats ist eine israelische Tänzerin, Choreografin und Lehrerin. Sie ist Absolventin des Maslool-Programms sowie der Jerusalem Academy of Dance. Sie hat international mit Choreograf*innen und Kompanien in Europa und Israel gearbeitet, und seit 2022 entwickelt sie ihre Arbeit als unabhängige Choreografin weiter.

Die Offene Probe und Werkschau geben Einblicke in den aktuellen Arbeitsprozess.

Choreographie: Naomi Kats
Tänzerinnen: Naomi Kats, Noam Deuitch, Ofir Galina.

19. und 20. September 2026 | Atelier 0.10, Quartier am Hafen, Köln

Mehr Informationen unter: https://qah.koeln/menschen/naomi-kats/

Bildrechte: Daria Alex, Daniel Shiff

L’Shana Tova U’Metuka 🍎 🍏 🍯Zum jüdischen Neujahrsfest heißen wir neue Anfänge willkommen – mit Hoffnung, Zusammenhalt un...
11/09/2026

L’Shana Tova U’Metuka 🍎 🍏 🍯

Zum jüdischen Neujahrsfest heißen wir neue Anfänge willkommen – mit Hoffnung, Zusammenhalt und Dankbarkeit für die reichen Traditionen, die uns verbinden. Wir wünschen Ihnen und Ihren Liebsten ein Jahr voller Frieden, Erfüllung und Freude.

L’Shana Tova U’Metuka 🍎 🍏 🍯

As we welcome the Jewish New Year, let us embrace new beginnings with hope, unity, and gratitude for the rich traditions that connect us. Wishing you and your loved ones a year filled with peace, joy, and fulfillment.

Yair Dalal & l’arte del mondo | Konzert am 17. September 2026 in Leverkusen.Weiter geht es in dieser Woche in der Sparte...
09/09/2026

Yair Dalal & l’arte del mondo | Konzert am 17. September 2026 in Leverkusen.

Weiter geht es in dieser Woche in der Sparte Musik mit einer schönen Konzert Ankündigung des Künstlers Yair Dalal & l’arte del mondo am 17. September in Leverkusen.

Seit der Gründung des Ensembles l’arte del mondo im Jahr 2004 verbindet das Ensemble eine inspirierende musikalische Zusammenarbeit mit dem israelischen Musiker und Komponisten Yair Dalal.

Mit ihrem neuen gemeinsamen Projekt „Hope“ entwickeln Werner Ehrhardt und Yair Dalal ein Programm, das sich rund um Dalals Komposition „No One Should Die“ entfaltet. Das Konzert feiert den Frieden, ehrt das Leben und die verbindende Kraft der Musik.

Der vielfach ausgezeichnete Komponist sowie Violin- und Oud-Spieler Yair Dalal zählt zu den prägenden Stimmen der zeitgenössischen Musik des Nahen Ostens. In seinen Kompositionen treffen jüdische, arabische und westliche Einflüsse aufeinander und schaffen einen einzigartigen musikalischen Dialog zwischen verschiedenen Kulturen.

17. September 2026 | 18 und 20 Uhr | Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer, Leverkusen

Mehr Informationen:

Erleben Sie ein bewegendes musikalisches Projekt mit Yair Dalal und l’arte del mondo, das Frieden und Hoffnung in den Vordergrund stellt.

Adresse

Auguste-Viktoria Str. 74-76
Berlin
14193

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