dg:starter

dg:starter Die dg:starter sind eine Arbeitsgruppe der Dramaturgischen Gesellschaft. Unser Ziel ist die Vernetzung von jungen Dramaturg*innen. Die dg:starter sind eine Arbeitsgruppe der Dramaturgischen Gesellschaft und eine Plattform für junge Dramaturg*innen und Theaterschaffende.

Wir setzen uns mit allem auseinander, was mit dem Thema „jung im Beruf“ zu tun hat, unterstützen die digitale Vernetzung von Theaterschaffenden und engagieren uns speziell für die Einbindung von Theaterstudierenden und Berufsanfänger*innen in die Dramaturgische Gesellschaft. Deshalb bieten wir jährlich Reisestipendien an, die jungen Dramaturg*innen die Teilnahme an der Jahreskonferenz der Dramatur

Wir setzen uns mit allem auseinander, was mit dem Thema „jung im Beruf“ zu tun hat, unterstützen die digitale Vernetzung von Theaterschaffenden und engagieren uns speziell für die Einbindung von Theaterstudierenden und Berufsanfänger*innen in die Dramaturgische Gesellschaft. Deshalb bieten wir jährlich Reisestipendien an, die jungen Dramaturg*innen die Teilnahme an der Jahreskonferenz der Dramatur

Wie gewohnt öffnen

eindrücke von der #dgtagung „DIG IT ALL“ #LETSMEETdg starterin flora riezinger berichtet von der eigenartigen erfahrung,...
04/02/2021

eindrücke von der #dgtagung „DIG IT ALL“ #LETSMEET
dg starterin flora riezinger berichtet von der eigenartigen erfahrung, avatare zu durchkreuzen

"Es geht los. Zur Auswahl stehen verschiedene Akademieräume. Ich begebe mich also in einen, wo einige Namen aufgeführt sind. Ok, da ist ganz schön viel los! Kann mich jemand hören? Ist da gerade jemand durch mich hindurch gegangen? Und wenn ich mich zu nah an eine andere Person stelle, entsteht der Eindruck, als wäre ich in ihrem Kopf. In mehreren Ecken sprechen Leute miteinander. Oh, nur zu eurer Info: Unterhaltet euch vielleicht etwas objektiver. Das kann nämlich jeder hören! Hängt da hinten jemand in der Sitzecke fest?"

eindrücke von der #dgtagung „DIG IT ALL“ #LETSMEET
dg starterin flora riezinger berichtet von der eigenartigen erfahrung, avatare zu durchkreuzen

"Es geht los. Zur Auswahl stehen verschiedene Akademieräume. Ich begebe mich also in einen, wo einige Namen aufgeführt sind. Ok, da ist ganz schön viel los! Kann mich jemand hören? Ist da gerade jemand durch mich hindurch gegangen? Und wenn ich mich zu nah an eine andere Person stelle, entsteht der Eindruck, als wäre ich in ihrem Kopf. In mehreren Ecken sprechen Leute miteinander. Oh, nur zu eurer Info: Unterhaltet euch vielleicht etwas objektiver. Das kann nämlich jeder hören! Hängt da hinten jemand in der Sitzecke fest?"

eindrücke von der #dgtagung „DIG IT ALL“ #LETSMEETdg starterin anna bertram findet: let's go further in exploring it!„ES...
04/02/2021

eindrücke von der #dgtagung „DIG IT ALL“ #LETSMEET
dg starterin anna bertram findet: let's go further in exploring it!

„ES GIBT NOCH KEINE KONVENTIONEN, WEIL DIE RÄUME SO NEU SIND“
während ich da so durch die welt von stolzer & rütten fliege und kurz darauf in die gewässer der installation von vesela stanoeva untertauche, weiss ich: hier geht es nicht darum, irgendwas ersetzen zu wollen, irgendeinem theaterbegriff nachzujagen. es geht darum, neue welten zu entwerfen und diese erfahrbar zu machen. und während der tagung lerne ich: das unberechenbare ist genauso teil davon, wie das fehlerhafte teil jeder wirklichkeit ist. im analogen theater, und im digitalen vielleicht noch ein bisschen mehr. technologie ist launig.
daneben bin auch ich genervt von meinen immergleichen vier wänden, dem immer unausstehlicher werdenden weiss meines schreibtischs und dem bildschirm. die liste lässt sich fortführen, es geht uns allen so. es ist einsam. auch mit avataren, die wir bespielen.
und gleichzeitig waren wir an dem wochenende alle irgendwie gemeinsam dort - nennt es gemeinsam einsam - aber es war gemeinschaftsbildend. eine co-präsenz. wenn auch eine bisschen andere, eine neue. für mich hat das funktioniert und sogar eingehalten, was (mir) theater verspricht: neue räume schaffen, neue gesetzmäßigkeiten entwerfen, ausprobieren, erzählen.
die tagung hat bei mir viele fragen geweckt, aber vor allem auch die lust, sie zu beantworten: mich auf die neuen räume der theatralen praxis einzulassen, ohne die alten zu verraten. ich denke nicht, dass das analoge und das digitale sich ausgrenzen. es gibt viel zu entdecken und zu spielen im neuen raum, zu erzählen und zu erfahren. nach dem wochenende bin ich überzeugt: digitalität und theater gemeinsam - das birgt ein grosses potential.
let’s go further in exploring it!

eindrücke von der #dgtagung „DIG IT ALL“ #LETSMEET
dg starterin anna bertram findet: let's go further in exploring it!

„ES GIBT NOCH KEINE KONVENTIONEN, WEIL DIE RÄUME SO NEU SIND“
während ich da so durch die welt von stolzer & rütten fliege und kurz darauf in die gewässer der installation von vesela stanoeva untertauche, weiss ich: hier geht es nicht darum, irgendwas ersetzen zu wollen, irgendeinem theaterbegriff nachzujagen. es geht darum, neue welten zu entwerfen und diese erfahrbar zu machen. und während der tagung lerne ich: das unberechenbare ist genauso teil davon, wie das fehlerhafte teil jeder wirklichkeit ist. im analogen theater, und im digitalen vielleicht noch ein bisschen mehr. technologie ist launig.
daneben bin auch ich genervt von meinen immergleichen vier wänden, dem immer unausstehlicher werdenden weiss meines schreibtischs und dem bildschirm. die liste lässt sich fortführen, es geht uns allen so. es ist einsam. auch mit avataren, die wir bespielen.
und gleichzeitig waren wir an dem wochenende alle irgendwie gemeinsam dort - nennt es gemeinsam einsam - aber es war gemeinschaftsbildend. eine co-präsenz. wenn auch eine bisschen andere, eine neue. für mich hat das funktioniert und sogar eingehalten, was (mir) theater verspricht: neue räume schaffen, neue gesetzmäßigkeiten entwerfen, ausprobieren, erzählen.
die tagung hat bei mir viele fragen geweckt, aber vor allem auch die lust, sie zu beantworten: mich auf die neuen räume der theatralen praxis einzulassen, ohne die alten zu verraten. ich denke nicht, dass das analoge und das digitale sich ausgrenzen. es gibt viel zu entdecken und zu spielen im neuen raum, zu erzählen und zu erfahren. nach dem wochenende bin ich überzeugt: digitalität und theater gemeinsam - das birgt ein grosses potential.
let’s go further in exploring it!

02/02/2021

eindrücke von der #dgtagung „DIG IT ALL“ #LETSMEET
dg starter lucien strauch berichtet von belauschten gesprächen im virtuellen raum

Mehrfach lausche ich Gesprächen, in denen Teilnehmer/innen beeindruckt berichten, dass der virtuelle Raum hier ein „täuschend echter“ Nachbau der Dortmunder Akademie für Theater und Digitalität sei. Was hat es mit dieser Obsession vom Nachbau des Realen auf sich? Wenn wir neue Welten erschaffen, sollten wir sie dann nicht anders, besser, unmöglicher bauen als die bestehenden? Oder liegt eben doch in der Nachahmung und im Augenmerk auf die Abweichung ein Erkenntnispotenzial? Es klingt schön, dass auch Menschen, die nie die Möglichkeit hätten, nach Dortmund zu reisen, diesen Ort kennenlernen können - aber was lerne ich da wirklich kennen und was geht auf dem Weg verloren?
Überhaupt ungewohnt, so mühelos Kolleg/innen zu belauschen. „Wir vertrauen eher der Technik als den Menschen“, sagt Manuela Naveau in ihrem Impuls. Vielleicht verschieben sich auch deswegen die Parameter der Begegnung, wenn die Menschen so kunstvoll hinter einem Computerspiel versteckt sind.
Insgesamt scheint dieses Tagungsformat gut geeignet, um Leute wiederzutreffen, die man schon kennt. Mit Fremden ins Gespräch zu kommen ist schwieriger. Dennoch bieten die Hubs-Räume fluidere Gesprächs-Ein- und Ausstiege als jede Video-Konferenz. Hätte ich mir einen privaten Chat gewünscht? Vielleicht. Auf jeden Fall aber einen konsequenteren Vollbild-Modus.
Am Sonntagmittag kommt bei mir endlich das Gefühl auf, mich orientiert zu haben, und jetzt richtig loszulegen zu können. Dann ist alles auch schon wieder vorbei.

eindrücke von der #dgtagung „DIG IT ALL“ #LETSMEETdg starterin jessica weismann zieht ein fazit:loading ... loading ... ...
01/02/2021

eindrücke von der #dgtagung „DIG IT ALL“ #LETSMEET
dg starterin jessica weismann zieht ein fazit:

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tadaa: der akademieraum (twitch-kommentar: "warum muss man denn sogar die langweiligen lobbys nachbauen?")
ich lerne, dass man reale räume digital scannen kann, dass man bei mozilla hubs fliegen kann und dass alle ziemlich (positiv?) verwirrt sind von dem format.
wenn gerade pause ist, ruft hin und wieder jemand „unterhaltet euch doch mal“ in die digitale leere und meist folgt stille. überall irgendwie berührungsängste. alle vermissen die leibliche ko-präsenz und das physische theater - ich auch. klar, seit bald einem jahr wird fast alles, arbeit, studium, soziales und eben auch theater ins internet verlegt und wir haben alle keine lust mehr darauf. ich bekomme das gefühl, deswegen wird digitales theater an diesem wochenende manchmal als mangelhafter ersatz und nicht als gewinnbringende ergänzung zu analogem theater verstanden. aber: alles ist am anfang. mich machen die experimente der künstler*innen und häuser neugierig und ich bin gespannt auf die kommenden entwicklungen. theater sollte die neuen möglichkeiten des digitalen zeitalters nicht verpassen, auch wenn es erst mal ungewohnt ist. finde ich jedenfalls.
mein lieblingssatz vom wochenende: „bei mozilla hubs sind alle gleich schön.“

30/01/2021

eindrücke von der #dgtagung „DIG IT ALL“ #LETSMEET
dg starterin sarah tzscheppan teilt heute ihre fragen und ihre suche nach antworten:

„braucht das theater das internet?“ „was können wir im internet machen, was nur theater leisten und geben können?“ die einleitenden fragen zum ersten wochenende der dg konferenz „dig it all“ beschäftigen mich auch einige tage danach noch, denn antworten auf diese fragen habe ich im rahmen der konferenz für mich persönlich noch nicht gefunden. neben allen raffinessen und technischen möglichkeiten, die ich teilweise wirklich spannend und auch anregend fand, hat mich die tagung dann doch wieder auf das moment der leiblichen kopräsenz zurückgeworfen. und auch auf mich selbst. mozilla hubs war durchaus ein aufregender ort, aber auch einer der zum voyeurismus einlädt, mich dinge hören lässt, die nicht für meine ohren gedacht sind und die möglichkeiten der vernetzung noch schwieriger hat werden lassen. „theater ist kein nebenbei-medium.“ ein satz, den ich sehr oft von kolleg*innen im rahmen der tagung gehört habe. nein, das ist theater eben nicht. und auch wenn es sich sicherlich lohnt, die sphäre des digitalen als einen zusätzlichen theatralen ort zu erforschen und damit zu experimentieren, wünsche ich mir noch sehr viel mehr das gemeinsame erleben in der analogen welt zurück. nun frage ich mich, ob ich als jung-dramaturgin nun nicht aufgeschlossen genug bin, oder doch ein spießigeres theaterverständnis habe, als ich dachte… das gilt es bei den kommenden tagungswochenende ganz persönlich zu erforschen.

eindrücke von der #dgtagung „DIG IT ALL“ #LETSMEETdg starterin nora becker teilt heute ihre notizen:Ich merke, wie ich a...
29/01/2021

eindrücke von der #dgtagung „DIG IT ALL“ #LETSMEET
dg starterin nora becker teilt heute ihre notizen:

Ich merke, wie ich auf dem Bett sitze und nicke, um anzuzeigen, dass ich interessiert zuhöre. Währenddessen versuche ich meinen Mozilla Hubs-Avatar so zu drehen, dass ich durch niemand anderen hindurch laufe und es so aussieht, als schaue ich in die Richtung der sprechenden Person.

Wie legst du denn den Kopf in den Nacken? – Einfach die Maus nach oben bewegen.

Ich höre ganz laut eine andere Stimme, aber es steht niemand hinter mir.

Vom Stimmengewusel bin ich nach einer Stunde ziemlich angestrengt und schaue beim Vortrag aus dem Fenster, um mich ein bisschen konzentrieren zu können. Beim Wort „Hickup“ hängt kurz der Ton.

Ich fliege durch verlassene Dörfer im Ruhrgebiet, das Wasser steigt auf und ab, irgendetwas rieselt vom Himmel. Plötzlich ganz alleine genieße ich das Entdecken, Streunern, über den Rand hinaus Fliegen. Dazu singt die Drohne herzzerreißend auf Japanisch.

Die Kirche von Manheim steht wie ein Mahnmal in diesem Mozilla Hubs-Raum Pawāaraibu – filling the vacuum von Jana Kerima Stolzer und Lex Rütten. Der Himmel ist orange. Es ist schön hier. Kann man das Vergangene in digitale Räume retten? Ich muss an die Aktion zum Holocaust Memorial Day denken, zu der ich einen Beitrag sah. Ein Holocaust-Überlebender wurde beim Reden über seine Erfahrungen aufgezeichnet und sein 3D-Hologramm ist nun verfügbar, um auch nach seinem Tod weitererzählen zu können.

Kurze Treffen zwischendurch, Kaffeepause. Am Ende des Tages stehe ich alleine mit der Spielerfinderin von HoloPy3, Lena Biresch, in der Wüste vor ihrer Pyramide. Zeit nehmen, Fragen stellen können, das Spielprinzip und die Machtart verstehen – dafür scheint mir hier im Digitalen mehr Raum zu sein. Vielleicht weil die Hemmschwelle, Menschen anzusprechen, (zumindest für mich) niedriger ist. Dafür gibt es aber auch keine gemeinsamen Mittagspausen.

Am nächsten Morgen um 10.30 Uhr mache ich mich bereit für eine Reise nach Wohnanien mit dem Homewalk von Pulk Fiktion. Eineinhalb Stunden Urlaub in der eigenen Wohnung. Auch wenn der Walk, der über ein Audiogespräch in Jitsi stattfindet, für Junges Publikum konzipiert ist (oder vielleicht gerade deswegen), freue ich mich über Entdeckungen wie das Quietschen meines Kühlschranks und das Gefühl von Zahnpasta auf meiner Stirn.

Endlich wieder unterwegs sein und neue Orte oder Orte neu erleben – dieser Aspekt, den ich an Theater liebe, hat für mich an diesem Wochenende sehr gut funktioniert.

eindrücke von der #dgtagung „DIG IT ALL“ #LETSMEET
dg starterin nora becker teilt heute ihre notizen:

Ich merke, wie ich auf dem Bett sitze und nicke, um anzuzeigen, dass ich interessiert zuhöre. Währenddessen versuche ich meinen Mozilla Hubs-Avatar so zu drehen, dass ich durch niemand anderen hindurch laufe und es so aussieht, als schaue ich in die Richtung der sprechenden Person.

Wie legst du denn den Kopf in den Nacken? – Einfach die Maus nach oben bewegen.

Ich höre ganz laut eine andere Stimme, aber es steht niemand hinter mir.

Vom Stimmengewusel bin ich nach einer Stunde ziemlich angestrengt und schaue beim Vortrag aus dem Fenster, um mich ein bisschen konzentrieren zu können. Beim Wort „Hickup“ hängt kurz der Ton.

Ich fliege durch verlassene Dörfer im Ruhrgebiet, das Wasser steigt auf und ab, irgendetwas rieselt vom Himmel. Plötzlich ganz alleine genieße ich das Entdecken, Streunern, über den Rand hinaus Fliegen. Dazu singt die Drohne herzzerreißend auf Japanisch.

Die Kirche von Manheim steht wie ein Mahnmal in diesem Mozilla Hubs-Raum Pawāaraibu – filling the vacuum von Jana Kerima Stolzer und Lex Rütten. Der Himmel ist orange. Es ist schön hier. Kann man das Vergangene in digitale Räume retten? Ich muss an die Aktion zum Holocaust Memorial Day denken, zu der ich einen Beitrag sah. Ein Holocaust-Überlebender wurde beim Reden über seine Erfahrungen aufgezeichnet und sein 3D-Hologramm ist nun verfügbar, um auch nach seinem Tod weitererzählen zu können.

Kurze Treffen zwischendurch, Kaffeepause. Am Ende des Tages stehe ich alleine mit der Spielerfinderin von HoloPy3, Lena Biresch, in der Wüste vor ihrer Pyramide. Zeit nehmen, Fragen stellen können, das Spielprinzip und die Machtart verstehen – dafür scheint mir hier im Digitalen mehr Raum zu sein. Vielleicht weil die Hemmschwelle, Menschen anzusprechen, (zumindest für mich) niedriger ist. Dafür gibt es aber auch keine gemeinsamen Mittagspausen.

Am nächsten Morgen um 10.30 Uhr mache ich mich bereit für eine Reise nach Wohnanien mit dem Homewalk von Pulk Fiktion. Eineinhalb Stunden Urlaub in der eigenen Wohnung. Auch wenn der Walk, der über ein Audiogespräch in Jitsi stattfindet, für Junges Publikum konzipiert ist (oder vielleicht gerade deswegen), freue ich mich über Entdeckungen wie das Quietschen meines Kühlschranks und das Gefühl von Zahnpasta auf meiner Stirn.

Endlich wieder unterwegs sein und neue Orte oder Orte neu erleben – dieser Aspekt, den ich an Theater liebe, hat für mich an diesem Wochenende sehr gut funktioniert.

eindrücke von der #dgtagung „DIG IT ALL“ #LETSMEETdg starterin fabienne mathis teilt ihre offenen fragen, die hinter der...
28/01/2021

eindrücke von der #dgtagung „DIG IT ALL“ #LETSMEET
dg starterin fabienne mathis teilt ihre offenen fragen, die hinter der oberfläche arbeiten:

-funktioniert theater als nebenbeimedium?
-muss das flüchtige des theaters im digitalen raum beibehalten werden?
-wie kann man stream-aufführungen eventisieren?
-wer macht die neue arbeit und wie viele?
-ist es an der zeit das wir erlerntes vertrauen in technologie aufgeben/revidieren müssen?
-eine digitale identität entsteht nicht nebenbei, sie bedarf einer übersetzungsleistung und ressourcen.
-nicht was bringt internet dem theater sondern was kann theater ins internet bringen?

eindrücke von der #dgtagung „DIG IT ALL“ #LETSMEET
dg starterin fabienne mathis teilt ihre offenen fragen, die hinter der oberfläche arbeiten:

-funktioniert theater als nebenbeimedium?
-muss das flüchtige des theaters im digitalen raum beibehalten werden?
-wie kann man stream-aufführungen eventisieren?
-wer macht die neue arbeit und wie viele?
-ist es an der zeit das wir erlerntes vertrauen in technologie aufgeben/revidieren müssen?
-eine digitale identität entsteht nicht nebenbei, sie bedarf einer übersetzungsleistung und ressourcen.
-nicht was bringt internet dem theater sondern was kann theater ins internet bringen?

eindrücke von der #dgtagung „DIG IT ALL“ #LETSMEETdg starterin lena meyerhoff teilt beobachtungen zur wechselwirkung von...
28/01/2021

eindrücke von der #dgtagung „DIG IT ALL“ #LETSMEET
dg starterin lena meyerhoff teilt beobachtungen zur wechselwirkung von analogem und digitalem:

von analog zu digital, oder: importierte erfahrungen:
- das bedürfnis, zu den anderen avataren abstand zu halten
- zu spät zum vortrag kommen heißt, vorwiegend hinterköpfe zu sehen
- regelmäßig screenshots zu machen fühlt sich auch hier unangenehm touristisch an

von digital zu analog, oder: exportiertes:
- das bedürfnis nach einer teleportationsfunktion für den weg zwischen wohnung und büro
- die sehnsucht, mithilfe von tabs überall gleichzeitig zu sein
- unrealistische vorstellungen von haar
- der starke wunsch, als schwebender kopf nach der vorstellung möglichst kollisionsfrei die stuhlreihen im parkett verlassen zu können

eine: von neunauch in diesem jahr können neun junge dramaturg*innen und ihre avatare auf unsere kosten die tagung der dg...
22/01/2021

eine: von neun
auch in diesem jahr können neun junge dramaturg*innen und ihre avatare auf unsere kosten die tagung der dg besuchen. eine von ihnen ist anna bertram aus zürich.

sie freut sich auf...
...das herumalbern mit mozilla hubs technologien gleichermaßen wie
auf das gemeinsame nachgehen der vielen fragen, die damit aufkommen.

Adresse

Mariannenplatz 2
Berlin
10997

Allgemeine Information

Die dg:starter sind seit 2016: Friederike Engel (Nürnberg), Sina Flubacher (Stuttgart), Christoph Macha (Dresden) und Kathrin Simshäuser (Braunschweig).

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