Jazz am Helmholtzplatz e.V.

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Der Jazz ist zurück in Prenzlauer Berg!
„Jazz am Helmholtzplatz“ ist seit März 2018 aktiv und seit April 2021 ein eingetragener Verein, der Jazzmusiker*innen unterstützt und für lebendigen, diversen und internationalen Jazz steht.

31/08/2026
23/08/2026

Eröffnungskonzert der Reihe

Hot Tropical Nights. Die Jazzszenen in Rio de Janeiro und Havanna um 1950 und ihre internationale Rezeption.

Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt, Berlin

Kubanischer Jazz im Dialog mit den USA: Mario Bauzá, Dizzy Gillespie, Chano Pozo.

Es spielte das großartige Tree-O
mit
Regis Molina - sax
Javier Reyes - drums
Checho Gomez - bass

Danke an .berlin für das Video.

🌴 Hot Tropical Nights – Die Jazzszenen in Rio de Janeiro und Havanna um 1950 und ihre internationale Rezeption🗓29.08.202...
22/08/2026

🌴 Hot Tropical Nights – Die Jazzszenen in Rio de Janeiro und Havanna um 1950 und ihre internationale Rezeption

🗓29.08.2026 | ⏰️20 Uhr
REH Raumerweiterungshalle
Kopenhagener Straße 17, 10437 Berlin
🎟 15/10

Die Stars der Nacht und ihre Jazztrios in Copacabana (1950–1965)

Mit Musik von Elizeth Cardoso, Dolores Duran, Angela Maria, Elza Soares, Zimbo Trio, Milton Banana Trio u. a.

De Carvalho/Maciel/Duarte/Filip

Eutália de Carvalho – vocals
Tom Maciel – piano
Thiago Duarte – bass
Axel Filip – drums

Copacabana war in den 1950er und frühen 1960er Jahren das musikalische Zentrum Rio de Janeiros. In den legendären "boites" wie dem Vogue oder dem Little Club, später in den Bars des Beco das Garrafas und der Bottles Bar traten Nacht für Nacht Sängerinnen wie Elizeth Cardoso, Dolores Duran, Angela Maria und später Elza Soares auf. Hier entwickelte sich aus dem gefühlvollen Samba-canção, inspiriert von Jazz und hispanoamerikanischem Bolero eine neue Klangsprache, die schließlich in Bossa Nova und Samba-Jazz oder "Sambalanço" mündete.

Musiker wie Johnny Alf, Luiz Eça (der in Wien bei Friedrich Gulda studierte), Dom Salvador, Edison Machado oder das Tamba Trio schufen einen modernen brasilianischen Jazz und brachten genuin eigene Klangsprachen in den internationalen Jazz ein. Bis Mitte der 1960er waren etliche brasilianische Jazztrios aktiv, wie das Rio65 Trio, das Milton Banana Trio und das Trio 3D, ebenso wie das Sambrasa Trio, in dem Hermeto Pascoal und Airto Moreira mitwirkten. Mit dem Siegeszug von Pop und Rock geriet dieses außergewöhnliche musikalische Erbe jedoch zunehmend in Vergessenheit.

Dieses Konzert lässt die Atmosphäre der Copacabana jener Jahre wieder aufleben und verbindet die Musik der großen Diven mit den innovativen Jazztrios der Zeit.

Zum Quartett:
Eutália de Carvalho aus Minas Gerais wirkt unter anderem im "Oloyé Trio" mit.
Tom Maciel ist ein brasilianischer Pianist, der in Lissabon studiert hat, inzwischen nach Berlin gezogen ist.
Thiago Duarte arbeitete u. a. mit Egberto Gismonti zusammen und gehört zu den gefragtesten brasilianischen Bassisten der Berliner Szene.
Axel Filip stammt aus Argentinien und studierte am Jazz Institute Berlin.

Hot Tropical Nights – Die Jazzszenen in Rio de Janeiro und Havanna um 1950 und ihre internationale Rezeption🗓Freitag,28....
22/08/2026

Hot Tropical Nights – Die Jazzszenen in Rio de Janeiro und Havanna um 1950 und ihre internationale Rezeption

🗓Freitag,28.08.2026 |
⏰️ 20 Uhr
📍REH Raumerweiterungshalle
Kopenhagener Straße 17, 10437 Berlin
🎟 Tickets: Eventbrite
https://www.eventbrite.de/e/hot-tropical-nights-die-jazzszenen-in-rio-de-janeiro-und-havanna-um-1950-tickets-1993065133466
💶 Eintritt: 15 € / 10 €

MUACY TRIO

Tribute to Moacir Santos

Trigo Santana – bass
Mauricio Takara – drums
Eurico Ferreira Mathias – cello

Das zweite Konzert der Reihe ist einem der bedeutendsten und zugleich international noch immer zu wenig bekannten Komponisten Brasiliens gewidmet, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre: Moacir Santos (1926–2006)

Santos war Komponist, Arrangeur, Multiinstrumentalist und Pädagoge. Er prägte die brasilianische Musik des 20. Jahrhunderts wie kaum ein anderer und verband Jazz, afrobrasilianische Rhythmen, klassische Kompositionstechniken und die Musik des Nordostens Brasiliens zu einer völlig eigenen Klangsprache. Sein Album "Coisas" (1965) gilt als bahnbrechend für die brasilianische Musik.
Nach seiner Übersiedlung in die USA im Jahr 1967 arbeitete er als Komponist für Film und Fernsehen und beeinflusste Generationen brasilianischer und internationaler Musiker*innen.

Das Muacy Trio widmet sich diesem außergewöhnlichen musikalischen Erbe mit einer zeitgenössischen Perspektive und verbindet Respekt vor dem Original mit großer improvisatorischer Freiheit.

Zum Muacy Trio:
Trigo Santana zählt zu den vielseitigsten Bassisten der brasilianischen Jazz- und Improvisationsszene in Berlin.
Mauricio Takara gehört zu den prägenden Schlagzeugern der experimentellen brasilianischen Musik und bewegt sich zwischen Jazz, freier Improvisation, Rock und elektronischer Musik, während
Eurico Ferreira Mathias verstärkt den Klang des Trios mit seinem ausdr
ucksstarken Cellospiel. Die drei großartigen Musiker kamen zur Aus- und Weiterbildung nach Berlin und sind geblieben.

www.jazzamhelmholtzplatz.com

Gefördert durch die Projektförderung Jazz der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt, Berlin

Das Programm zur Reihe ist da!Hot Tropical Nights. Die Jazzszenen jn Rio de Janeiro und Havanna um 1950 und ihre interna...
22/08/2026

Das Programm zur Reihe ist da!

Hot Tropical Nights. Die Jazzszenen jn Rio de Janeiro und Havanna um 1950 und ihre internationale Rezeption.

(Siehe auch: Linktree/Webseite/Facebook - Links in Bio ⬆️ )

Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt, Berlin

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HOT AND FREE? Jazz im geteilten Berlin, 1950–1970Zwischen Tanzband, Rock und Avantgarde📅 Freitag, 21. August 2026🕗 20.00...
18/08/2026

HOT AND FREE?
Jazz im geteilten Berlin, 1950–1970

Zwischen Tanzband, Rock und Avantgarde

📅 Freitag, 21. August 2026

🕗 20.00 Uhr

📍 Brotfabrik Berlin, Caligariplatz 1, 13086 Berlin

🎟️ Eintritt: 15 € / 10 €

VVK: Eventbrite, Jazz am Helmholtzplatz e.V.



ULRICH GUMPERTS B3 QUARTETT

Ulrich Gumpert – B3 organ

Silke Eberhard – sax

Jan Roder – bass

Kay Lübke – drums


Der vierte Abend der Konzertreihe „Hot and Free? Jazz im geteilten Berlin, 1950–1970“ widmet sich einem der prägenden Musiker des DDR-Jazz: Ulrich Gumpert.

Seit den 1960er Jahren zählt Gumpert zu den wichtigsten Pianisten, Komponisten und Improvisatoren Deutschlands. Er prägte den modernen Jazz der DDR entscheidend mit – zunächst in den Bands von Klaus Lenz, später mit legendären Formationen wie SOK, Synopsis und dem Zentralquartett. Sein Weg führte von den Anfängen des modernen Jazz über Jazzrock bis hin zu einer eigenständigen europäischen Improvisationsmusik. Zugleich ist er Zeitzeuge einer Epoche, in der sich die Jazzszene trotz politischer Einschränkungen kontinuierlich weiterentwickelte.

Für dieses Konzert steht Ulrich Gumpert an der Hammond-B3-Orgel auf der Bühne. Gemeinsam mit Silke Eberhard, Jan Roder und Kay Lübke präsentiert er ein Programm des kreativen, zeitgenössischen Jazz. Das Quartett spannt den Bogen von den Wurzeln des Jazz über Rockeinflüsse bis hin zur Avantgarde und zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und innovativ sich der Jazz bis heute entwickelte.


Gefördert von der Lotto Stiftung Berlin

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