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Artikel Editionen

Artikel Editionen Artikel Editionen ist Peter Fabians Kunstverlag für Auflagenobjekte und Fotografie, gegr. 1995 in München, seit 2000 in Berlin. Multiples: „Vehikel zur Verbreitung von Ideen“ (Joseph Beuys)

„Das Multiple stellt Originale in Serien her.

Das heisst: die Objekte sind nicht einem Original nachgebaut, sondern selbst original. Sie sind nicht nur vervielfältigt, sondern in sich selbst vielfältig.“ Nach diesem Kernsatz, den Daniel Spoerri und Karl Gerstner mit der Gründung der Edition MAT (Multiplication d’Art Transformable) im Jahr 1959 formuliert haben, gilt das Multiple als eigene Kunstgattung. Multiples sind Ausdruck der Profanisier

Das heisst: die Objekte sind nicht einem Original nachgebaut, sondern selbst original. Sie sind nicht nur vervielfältigt, sondern in sich selbst vielfältig.“ Nach diesem Kernsatz, den Daniel Spoerri und Karl Gerstner mit der Gründung der Edition MAT (Multiplication d’Art Transformable) im Jahr 1959 formuliert haben, gilt das Multiple als eigene Kunstgattung. Multiples sind Ausdruck der Profanisier

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Soeben produziert: AM ANFANG WAR DAS WORT AM. Das wahrscheinlich originellste Beispiel der Konkreten Poesie – 1962 von T...
20/03/2022

Soeben produziert: AM ANFANG WAR DAS WORT AM. Das wahrscheinlich originellste Beispiel der Konkreten Poesie – 1962 von Timm Ulrichs erstmals publiziert und ab 2017 in Postkartengröße für die Museumsshops verlegt – gibt es jetzt in einer auf 25 Exemplare limitierten Sammlerausgabe als großes Wandbild. Auf der Rückseite hat die Acrylglastafel Abstandsleisten mit einer Nut zum Aufhängen.
http://www.artikel-editionen.com/de/artikel/am-anfang-war-das-wort-am-wandbild

SUBSKRIPTIONSSTART für Uwe Bremers Zauberbox „Die schwarze Kunst“.Die auf 48 Exemplare limitierte, 5,55 kg schwere „Zaub...
19/03/2022

SUBSKRIPTIONSSTART für Uwe Bremers Zauberbox „Die schwarze Kunst“.
Die auf 48 Exemplare limitierte, 5,55 kg schwere „Zauberbox“ enthält acht frische Holzschnitte zu einem Text von H. C. Artmann, zusammen mit textzitierenden Utensilien wie Ratte, Zauberstab und Zaubertuch. Die Edition wird am 12. Mai 2022 im Rahmen von „H.C.Artman.101“ zur PfingstArt im ­steirischen Kunsthaus Weiz präsentiert. Eine Preview gibt es am 21. April 2022 in der Multiple Box Hamburg.
Auf den auf der Verlags-Website aufgerufenen Verkaufspreis von 1.660 Euro gibt es bis 12. Mai 2022 einen Subskriptionsrabatt von 20 Prozent. Web: http://www.artikel-editionen.com/de/artikel/uwe-bremer-h-c-artmann-die-schwarze-kunst

Vorschau auf die Artikel Edition „Die schwarze Kunst“ von Uwe Bremer/H. C. Artmann. Das Exposé kommt auf Zuruf oder SMS:...
09/01/2022

Vorschau auf die Artikel Edition „Die schwarze Kunst“ von Uwe Bremer/H. C. Artmann. Das Exposé kommt auf Zuruf oder SMS: +49(0)171 2105200 (PDF lässt sich hier nicht hochladen)

Neuerscheinung: 20 Fotoportraits bildender Künstler, Musiker, Schriftsteller und Schauspieler. Aufgenommen zwischen 1961...
21/11/2021

Neuerscheinung: 20 Fotoportraits bildender Künstler, Musiker, Schriftsteller und Schauspieler. Aufgenommen zwischen 1961 und 1988 von Wolfgang Kunz. Kuratiert und beschrieben von Klaus Honnef. Postkarten mit zwölfseitigem, vom Fotografen signierten Folder im Klappetui. Für 29 Euro.
http://www.artikel-editionen.com/de/artikel/schau-spieler

Christian Schad (1894–1982), Aschaffenburg 1974
Richard Lindner (1901–1978), Hamburg 1965
Ernst Meister (1911–1979), Hagen 1974
Sergiu Celibidache (1912–1996), Salzau 1988
William Scott (1913–1989), Hamburg 1965
Rudolf Hausner (1914–1995), Hamburg 1965
Jean-Marie Serreau (1915–1973), Essen 1964
Leonard Bernstein (1918–1990), Eutin 1988
Tankred Dorst (1925–2017), Hamburg 1993
Mikis Theodorakis (1925–2021), Athen 1974
Miles Davis (1926–1991), Frankfurt 1961
John Coltrane (1926–1967), Frankfurt 1961
Alan Ginsberg (1926–1997), Hamburg 1979
Helmut Qualtinger (1928–1986), Hamburg 1975
Kilian Breier (1931–2011), Darmstadt 1967
Fritz Hakl (1932–2012), Wien 1975
Doris Gercke (*1937), Hamburg 1988
Hanne Darboven (1941–2009) + Almir Mavignier (1925–2018), Hamburg 1965
Anna Henkel (1953–1998), Hamburg 1975
Eva Mattes (*1954), Hamburg 1971
Wolfgang Kunz, (*1942) London 1966

Zum Hundertsten: Kurt Mühlenhaupt und Kreuzberg wurden 1921 getauft. Der Bezirk erhielt seinen Namen nach dem Eisernen K...
25/05/2021

Zum Hundertsten: Kurt Mühlenhaupt und Kreuzberg wurden 1921 getauft. Der Bezirk erhielt seinen Namen nach dem Eisernen Kreuz auf dem Schinkelschen Nationaldenkmal. Kurt Mühlenhaupt kam indes auf der Bahnfahrt von Prag nach Berlin zur Welt. Zum Doppeljubiläum Kreuzberg/Mühlenhaupt haben wir u.a. den „Kreuzberger Jahrhundert Gin!“ und „Mühlenhaupt’s Leierkasten Dschin“ (Mampe Gins) sowie die „Kreuzberger Müffelchen“ (Sawade-Pralinen) produziert. Beides zu finden im Shop des Kurt Mühlenhaupt Museums in Berlin-Kreuzberg, Fidicinstraße 40.

Neuerscheinung: Kurt Mühlenhaupt, Leierkasten [Bierdeckel], 1960s/2021. Offsetreproduktion von 9 Zeichnungen auf Bierdec...
05/05/2021

Neuerscheinung: Kurt Mühlenhaupt, Leierkasten [Bierdeckel], 1960s/2021. Offsetreproduktion von 9 Zeichnungen auf Bierdeckeln. Zum Doppeljubiläum 100 Jahre Mühlenhaupt und Kreuzberg. Erhältlich für 9,90 Euro im Kurt Mühlenhaupt Museum, Berlin-Kreuzberg und online:
http://www.artikel-editionen.com/de/artikel/leierkasten-bierdeckel

26/02/2021
Die Lieferung des Tages
09/02/2021

Die Lieferung des Tages

Gestern analoger Aufbau, morgen virtuelle Eröffnung: Margret Eichers Ausstellung „Lob der Malkunst“ mit 12 großformatige...
04/02/2021

Gestern analoger Aufbau, morgen virtuelle Eröffnung: Margret Eichers Ausstellung „Lob der Malkunst“ mit 12 großformatigen Tapisserien und unserer Tapeten-Edition im Berliner HaL Haus am Lützowplatz (bis 11. März). Ab nächster Woche Live-Rundgänge und Dialoge im Zoom – Termine siehe https://www.hal-berlin.de

Kunststück des Jahres 2020 prolongiert: Volker Diehl war der Erste, der den Eintritt in seine Galerie untersagt hat – zu...
20/01/2021

Kunststück des Jahres 2020 prolongiert: Volker Diehl war der Erste, der den Eintritt in seine Galerie untersagt hat – zur Ausstellung „Rette sich wer kann“ von Christiane Möbus im März 2020, angezeigt mit dem Schild „Betreten der Ausstellung verboten!“. 50 Jahre zuvor hat Timm Ulrichs dieses Zutrittsverbot zu seiner gleichnamigen Ausstellung an der versperrten Eingangstür des Kabinetts für aktuelle Kunst in Bremerhaven angebracht. Die 1970 als „Schild-Bürgerstreich“ belächelte Aussage Ulrichs’ bedient heute eine ernsthafte Nachfrage seitens der Galerien – in Form der seit 2007 bei Artikel Editionen erhältlichen Blechschilder.
http://www.artikel-editionen.com/de/artikel/betreten-der-ausstellung-verboten-shop-edition

Großes Interview mit Roger Fritz in der SZ-Wochenendausgabe. Eine Würdigung im 85. Lebensjahr des weltläufigen Fotografe...
03/01/2021

Großes Interview mit Roger Fritz in der SZ-Wochenendausgabe. Eine Würdigung im 85. Lebensjahr des weltläufigen Fotografen und Filmemachers im Schnelldurchlauf: vom 19-jährigen Beatles-Filmfotografen über den Mitbegründer des „Twen-Magazins“, den „Mädchen, Mädchen“-Regisseur, Visconti-Assistenten und Fassbinder-Mitspieler, Schneider/Delon-Mitbewohner, den Mapplethorpe-, Warhol- und Beuys-Porträtisten bis zum Münchener Szenekneipier. 24 Momentaufnahmen aus diesem aufregenden Leben sind in der 2019 erschienenen Foto-Edition „Time Portraits“ versammelt:
http://www.artikel-editionen.com/de/kuenstler/roger-fritz

„Timm Ulrichs hat sich jetzt eine E-Mail-Adresse zugelegt“, verrät Tilman Baumgärtel in der taz vom 25. Juli d.J. Sein U...
30/12/2020

„Timm Ulrichs hat sich jetzt eine E-Mail-Adresse zugelegt“, verrät Tilman Baumgärtel in der taz vom 25. Juli d.J. Sein Ulrichs-Interview erschien auf einer Doppelseite, neben einem vortrefflichen Portraitfoto, das Julia Baier von dem 80-jährigen Konzeptkünstler in dessen Ausstellung „Ich, Gott & die Welt. 100 Tage – 100 Werke – 100 Autoren“ im Haus am Lützowplatz gemacht hat. Die besagte taz-Ausgabe bleibt in 100 Exemplaren greifbar – nummeriert, gestempelt und auf der Doppelseite signiert, zusammen mit einer Lentikularkarte „The End“ in einer Zeichenmappe.
http://www.artikel-editionen.com/de/artikel/taz-edition-2020

Produktionsstart der fünften Bierdeckelbox Konkreter Poesie. Mit Peter Weibel kommt ein Avantgardist der Medienkunst in ...
08/12/2020

Produktionsstart der fünften Bierdeckelbox Konkreter Poesie. Mit Peter Weibel kommt ein Avantgardist der Medienkunst in die Reihe von je drei Motiven: Seine Palindromkomposition „spiegel-eve“ aus 1966 spannt ihre Engelsflügel über (Picassos erotischen) Traum und Ewigkeit, Tod und Leben, Gut und Böse. Das Wortbild „gott tot“ (1965) visualisiert die Ambivalenz der sich im Symbol des Christentums kreuzenden Achsen: Kreuzigung (von der im Alten Orient und in der Antike verbreiteten Hinrichtungsart bis zu G. W. Bush’s „Achse des Bösen“) und Selbstbekreuzigung. Das Epigramm „COGITO ERGO EGO“ (1965) fokussiert ­Descartes’ geflügelten Seinsgrundsatz durch eine fragmentierte ­Permutation auf die heute (a)sozial wie nationalistisch grassierende Egozentrik.

04/12/2020
Margret Eicher „Zeuss erscheint Eva in Gestalt einer Rakete“

Erste Edition von Margret Eicher im Verlagsprogramm – eine Tapisserie zum Tapezieren. Sammlerausgabe 100 Exemplare, neunteilig in Grafikrohr. Erschienen zu ihrer Ausstellung „Lob der Malkunst“ in der Villa Stuck München (19. Mai – 22. November 2020).
Ausstellung:
https://www.villastuck.de/ausstellungen/2020/eicher/index.htm
Bestellung:
http://www.artikel-editionen.com/de/artikel/zeus-erscheint-eva-gestalt-einer-rakete

Diese Maske ist Pflicht: Kiddy Citnys Herzgesichter, 1985 gemalt, waren das Filetstück der Berliner Mauer. 1990 Titelbil...
12/11/2020

Diese Maske ist Pflicht: Kiddy Citnys Herzgesichter, 1985 gemalt, waren das Filetstück der Berliner Mauer. 1990 Titelbild des Auktionskataloges, mit dem die 81 attraktivsten Mauersegmente in Monte-Carlo versteigert wurden. 2020 tragbare Notwendigkeit und liebevolles Zeichen in Physical distance-Zeiten. Später einmal Sammlerstück aus dem 1. Coronajahr.

Kiddy Citny, Herzgesichtsmaske
1. Auflage: 100 Exemplare, signiert und nummeriert, 33 Euro.
Lieferbar Ende November, Vorreservierungen willkommen:
http://www.artikel-editionen.com/de/artikel/herzgesichtsmaske

30 Jahre nach der deutschen „Wiedervereinigung“ ist die D-Mark zurück! Nach Thomas Baumgärtels erstem Bananen-Pochoir am...
03/10/2020

30 Jahre nach der deutschen „Wiedervereinigung“ ist die D-Mark zurück! Nach Thomas Baumgärtels erstem Bananen-Pochoir am Brandenburger Tor des 2002 verabschiedeten 5-DM-Scheins erscheint nun 18 Jahre später die Edition 2020, limitiert auf 90 Exemplare. Die 5-DM-Note zeigt das Brandenburger Tor von Berlin mit „eingebauter“ Musa des „Bananensprayers“ als Schablonengraffiti auf der Rückseite von originalen, 1991 gedruckten Geldscheinen mit Bettina von Arnims Porträt auf der Vorderseite. Der Exemplarpreis von 155 Euro dient zur Vor- bzw. Mitfinanzierung des Realisierungsvorhabens für Baumgärtels Projekt „Banane im Brandenburger Tor“ zum Euro-Bargeld-Jubiläum 2022.
http://www.artikel-editionen.com/de/artikel/5-dm-banane-2020

Die „Mondgesichter“ zählen neben den – seit der internationalen Versteigerung (1990) seiner Berliner Mauer-Graffiti von ...
07/09/2020

Die „Mondgesichter“ zählen neben den – seit der internationalen Versteigerung (1990) seiner Berliner Mauer-Graffiti von 1985 – weltbekannten Herzgesichtern und Prinzen zum ikonografischen Werkkanon von Kiddy Citny. Die androgynen Profile, die in der Gegenüberstellung als Ganzes den Vollmond ergeben, reflektieren den zwischen (germanisch) männlich und (romanisch) weiblich changierenden Mondbegriff. Mit seinem Mondmotiv wünscht uns Kiddy Citny ein einander zugeneigtes Zusammenleben, in dem der Mann im Mond mit La Luna zu einer Einheit verschmilzt. Er hat es 50-mal unikat in Acryl auf Leinwand gemalt, wir haben es auf MDF-Blöcke kaschiert und in Schmuckschatullen eingelegt.
http://www.artikel-editionen.com/de/artikel/schmuckstueck

Ich begrüße die Konzeptkünstlerin Margret Eicher im Verlagsprogramm. Ihre Edition heisst „Zeuss erscheint Eva in Gestalt...
30/08/2020

Ich begrüße die Konzeptkünstlerin Margret Eicher im Verlagsprogramm. Ihre Edition heisst „Zeuss erscheint Eva in Gestalt einer Rakete“ und ist eine Tapisserie zum Tapezieren. Auflage 100, lieferbar ab Anfang September; Reservierung von Wunschnummern willkommen.
http://www.artikel-editionen.com/de/artikel/zeuss-appears-eva-shape-rocket
Das Foto zeigt Margret Eicher in ihrer aktuellen Ausstellung in der Villa Stuck München (noch bis 13. September)

Heute: Zwei Zeitungsseiten Interview von Matthias Reichelt mit Timm Ulrichs in der Jungen Welt!
04/07/2020

Heute: Zwei Zeitungsseiten Interview von Matthias Reichelt mit Timm Ulrichs in der Jungen Welt!

Vorschau: Nach blitzschnellem Ausverkauf seiner ersten „Bananenmaske“ – und der damit verbundenen Enttäuschung vieler zu...
26/06/2020

Vorschau: Nach blitzschnellem Ausverkauf seiner ersten „Bananenmaske“ – und der damit verbundenen Enttäuschung vieler zu spät gekommener Pochoir-Liebhaber – hat Thomas Baumgärtel ein weiteres Maskenmotiv geschaffen – mit Kussmund! Produktion im Juli, Reservierungen:
http://www.artikel-editionen.com/de/artikel/bananenmaske-2-kussmund

Sommerauftakt im Haus(garten) am Lützowplatz: „Timm Ulrichs: Ich, Gott & die Welt – eine Anmaßung?“, Matthias Reichelt i...
25/06/2020

Sommerauftakt im Haus(garten) am Lützowplatz: „Timm Ulrichs: Ich, Gott & die Welt – eine Anmaßung?“, Matthias Reichelt im Gespräch mit Timm Ulrichs („Wir unterwerfen uns einer Schöpferfigur, die wir selbst erschaffen haben.“).

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Multiples: „Vehikel zur Verbreitung von Ideen“ (Joseph Beuys)

„Das Multiple stellt Originale in Serien her. Das heisst: die Objekte sind nicht einem Original nachgebaut, sondern selbst original. Sie sind nicht nur vervielfältigt, sondern in sich selbst vielfältig.“ Nach diesem Kernsatz, den Daniel Spoerri und Karl Gerstner mit der Gründung der Edition MAT (Multiplication d’Art Transformable) im Jahr 1959 formuliert haben, gilt das Multiple als eigene Kunstgattung.

Multiples sind Ausdruck der Profanisierungs- und Demokratisierungsbestrebungen in der bildenden Kunst mittels Objekten. Eine Linie, die von Marcel Duchamp ausgeht (Ready-made „Flaschentrockner“ 1914), mit der Edition MAT einen Namen („Multiples“) und eine Logistik erhielt, von Fluxus-Künstlern geprägt, von Pop Art-Künstlern popularisiert und von Joseph Beuys als Schiene für seine „Vehikel zur Verbreitung von Ideen“ ausgebaut und zur Bildung „sozialer Skulpturen“ eingesetzt wurde.

Post Beuys werden Multiples weiter als „Fortbewegungsmittel für Künstler“ (Beuys-Schüler Felix Droese) geschätzt und eingesetzt. Ohne elitären Nimbus finden sie, von den Medien auch außerhalb des Feuilletons bekannt gemacht, Eingang in die Alltagskultur – aus der sie die Künstler entnommen haben, oft durch Umdeutung eines Produktes der Konsumgüterindustrie.

Der Kunstverlag Artikel Editionen, 1995 in München von Peter Fabian gegründet und seit 2000 in Berlin zuhause, ist auf Auflagenobjekte spezialisiert. Das Programmspektrum in der Kunstgattung Multiples reicht von Ready-mades im Sinne Duchamps über Eat Art-Editionen bis zu skulpturalen Objekten mit Unikatcharakter. Bisher sind ca. 150 Editionen von 43 Künstlern aus 12 Ländern erschienen. Artikel Editionen werden in Museumsshops, Kunstbuchhandlungen, Galerien und Webshops gehandelt. Auf artikel-editionen.com sind sie auch direkt bestellbar. Auf Ebay heisst der Verlagsshop kunstkauf.berlin Mitglied im Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler.

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Bemerkungen

Ein Jiří Kolář aus Timm Ulrichsen für Peter Fabian / Artikel Editionen.
Since you asked: Die Metch-T-Shirts der Direkten Auktion gibt es bei Gunnar (Merchandising Berlin) in der Greifswalder Str. 33, Berlin zu kaufen. Ein graues Shirt (S,M,L, Lady M, Lady S) mit Motiv kostet 24 €. Eine Siebdruck-Transferfolie mit der Ihr jedes Shirt, heden Pulli, fast jede Jacke (außer Kunstleder) customizen könnt, kostet 12 € inkl. Aufdruck. Bringt einfach Euer Lieblings-Kleidungsstück mit. Die Shirts mit dem exklusiven Motiv des "Bananensprayers" Thomas Baumgärtel kosten 120 €. 50 Prozent davon gehen an Baumgärtel, der unermüdlich und über Jahrzehnte die gesprayte Banane zum Wiedererkennungssymbol des BRD-Kunstbetriebes gemacht hat, indem er jede relevante Galerie und Institution damit markiert hat. Bei uns gibt es zudem unter der Lotnummer 018 die dreifache "50 DM Banane" von Thomas Baumgärtel aus dem Jahr 2002, Katalogtext: "Schablonengrafitto (Pochoir) auf 50 DM-Scheinen. Limitiert auf 50 Unikate in Serie, signiert und nummeriert.Drei Scheine à 71 x 146 mm. Montiert auf A4 (29,7 x 21 cm), signiert, nummeriert, ungerahmt. 2002, zur Bargeld-Einführung des Euro hat der Kölner Künstler Thomas Baumgärtel (lange nur als „Bananensprayer“ bekannt) ausrangierte 50 DM-Scheine mit seiner berühmten Banane besprüht. Hier erscheint das Konterfei des Barockbaumeisters Balthasar Neumann gelb lasierend coloriert. 18 Jahre danach werden in dieser Auktion drei zusammenhängende, perfekt erhaltene Exemplare (5,6 und 7 von 50) angeboten." Limit/Taxe: 880/1200 Provenienz: Peter Fabian, Artikel Editionen Bidding is open. Register and bid under: jvv-berlin.de/direkteauktion
Viele, die dachten, sie seien längst vertraut mit dem Werk von Timm Ullrichs, mussten im zurückliegenden Jahr noch einmal neu denken. In zwei großen Retrospektiven – eine in der Akademie der Künste anlässlich der Verleihung des Käthe-Kollwitz-Preises, eine im Haus am Lützowplatz – war die gesamte Schaffensbreite des 1940 in Hannover geborenen Totalkünstlers zu besichtigen. Und jeder, der Augen hatte zu sehen, konnte feststellen, dass Timm Ulrichs wirklich und tatsächlich unheimlich viel durchdacht, vorweggenommen und ausgelotet hatte, was uns heute als relevante, präzise und gute Kunst gilt (Wir nennen hier keine Namen, Ihr wisst schon...). Wir freuen uns, ein schönes und typisches Werk von Ullrichs in der Direkten Auktion zu haben, der seine Multiples stets "demokratisch bepreist" hat, dessen Werke aber zuletzt auf Auktionen deutlich angezogen haben. Der Einlieferer Peter Fabian arbeitet seit Jahrzehnten mit Timm Ulrichs als dessen Editor zusammen. Checkt sein betörendes Sortiment unter Artikel Editionen! Er war so freundlich, uns einen Packen von Postkarten mit Timm Ulrichs vieelleicht bekanntesten Werk mitzugeben. Jeder, der bei uns etwas ersteigert, bekommt eine Original-"Ich kann keine Kunst mehr sehen"-Postkarte dazu. Sollte Timm Ulrichs am Tag der versteigerung selbst vor Ort sein, wird er sie sicher gern signieren. Timm Ulrichs (*1940) "Getarnte Landschaft" (DAS GETARNTE BILD, ODER 1. UND 2. NATUR (LANDSCHAFT ALS KUNSTLANDSCHAFT) Jahr: 1974 Camouflage-Art-Objekt, Fotografie s/w auf Leinwand, knüpfbarer Tarnstoff, 100 x 100 cm, KG 1998, signiert, nummeriert Maße: 102 x 102 cm Limit: 1200 € Taxe: 3200 € Slot: "Perlen aus Privatsammlungen", Freitag 27. November, 11:00h
Einholtermin bei Peter Fabian/Artikel Editionen: das „Tarnbild“ von Timm Ulrichs (1973), eine vergriffene 50er-Auflage „Herzgesichter“ des Mauerkünstlers Kiddy Sydney (1999), drei montierte 5-DM-Scheine mit durchgängiger Banane von Thomas Baumgärtel (2002), jede Menge Beifang, ein österreichischer Muskateller und das Honigbier von Timm Ulrichs. Rund, soweit.