01/09/2025
Kaum zu glauben, dass das Festival schon vorbei ist 🧡
Lasst uns nun gemeinsam auf die dritte und letzte Festivalwoche zurückschauen! 🎉
Die Woche begann mit “Trailer Park”, einer Produktion von tanzmainz, Staatstheater Mainz und Moritz Ostruschnjak präsentiert in Zusammenarbeit mit Sasha Waltz & Guests im Radialsystem. Die Vorstellung sprühte nur so vor Energie. Inspiriert von Bewegungsstilen aus den sozialen Medien entstand daraus eine mitreißende Show für die Theaterbühne.
Weiter ging es mit der von “Screensaver Series: Sleeper Softwares” von J Neve Harrington in der St.Elisabeth-Kirche (Kultur Büro Elisabeth: Villa Elisabeth & St. Elisabeth Kirche). In dieser konnten wir Einblicke in die künstlerische Praxis von J Neve Harrington gewinnen, die auf Forschungen zu Spiel- und Beziehungsstrukturen basiert und sich mit Zugänglichkeit, Aufmerksamkeitsprozessen und Neurodiversität auseinandersetzt.
Mit Lia Rodrigues Companhia de Danças suchten wir nach den Zwischenräumen zwischen Eigenem und Fremden. In ihrem neuesten Stück erforschten neun Tänzer*innen die vielfältigen Bedeutungen des portugiesischen Wortes “Borda“ – Portugiesisch für Grenze, Schwelle, Saum oder Dekor. Ein perfekter Abschluss, um das Haus der Berliner Festspiele für dieses Jahr zu verabschieden.
Mit der von “The Valley of Sleep” von Yara Boustany im HAU3 (HAU Hebbel am Ufer) erlebten wir, wie Träume, Bilder, Symbole und Rituale als Formen des kollektiven Vorstellungsvermögens gesammelt und zu einem zeitlosen Tanz verwoben wurden, der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verband.
Weiter ging es mit der von “Some Thing Folk” von Cullberg und Ligia Lewis im HAU1 (HAU Hebbel am Ufer). Ein beeindruckendes Werk, das sich mit der Frage beschäftigte: Was bedeutet Zugehörigkeit jenseits von Nationen? Die Performer*innen entwarfen darin eine utopische Vision von Gemeinschaft.
Im HAU2 (HAU Hebbel am Ufer) folgte die von “Fandango Reloaded“ von Inka Romani. In dieser Arbeit traf Tradition auf – valenzianische Volkstänze wurden mit Breaking, House und zeitgenössischem Tanz verflochten.
Das Festival endete mit der von “from rock to rock... aka how magnolia was taken for granite”, der neuen Arbeit von Jeremy Nedd in den Sophiensaele. Am Beispiel des sogenannten Milly Rock lag dem humorvollen Stück die Frage zugrunde, wem eine Tanz-Bewegung gehört. Zeitgleich enthüllten Jeremy Nedd und vier Performer*innen die verborgene Poesie dieser Tanzbewegung.
Dann war es Zeit gemeinsam zu feiern! Es war wunderschön, mit euch allen am Samstagabend bei der Closing Party zusammenzukommen, zu tanzen und über die vergangenen Wochen ins Gespräch zu kommen. Dj St3v3 brachte die Tanzfläche zum Beben und ließ uns bis tief in die Nacht feiern!
***
Hard to believe the festival already come to an end.🧡
Let’s take a look back at the third and final week of the festival! 🎉
The week kicked off with “Trailer Park”, a production by tanzmainz, Staatstheater Mainz and Moritz Ostruschnjak Ostruschnjak, presented in cooperation with Sasha Waltz & Guests at Radialsystem. The performance was bursting with energy. Drawing on movements from the internet, they transformed them into a captivating show for the theatre stage.
We continued with the German premiere of Screensaver Series by J Neve Harrington at St. Elisabeth-Kirche (Kultur Büro Elisabeth: Villa Elisabeth & St. Elisabeth Kirche). In this way, we were introduced to J Neve Harrington’s artistic practice, which is grounded in research on play and relational structures, while also engaging with accessibility, processes of attention, and neurodiversity.
Together with Lia Rodrigues Companhia de Danças we searched for the spaces between the self and the other. In her latest piece, nine dancers explored the layered meanings of the Portuguese word “Borda” – border, threshold, edge, or ornament. A perfect way to bid farewell to Haus der Berliner Festspiele for this year.
With the premiere of “The Valley of Sleep” by Yara Boustany at HAU3 (HAU Hebbel am Ufer), we witnessed how dreams, images, symbols, and rituals were gathered as forms of collective imagination and woven into a timeless dance that connected past and present.
We continued with the world premiere of “Some Thing Folk” by Cullberg and Ligia Lewis at HAU1. It was a remarkable work that asked: What does belonging mean beyond nations? The artists created a utopian vision of community.
HAU2 (HAU Hebbel am Ufer) hosted the German premiere of "Fandango Reloaded" by Inka Romani. In this piece from Valencia, we witnessed how tradition met – Valencian folk dances were interwoven with breaking, house, and contemporary dance.
Das Festival endete mit der von “from rock to rock... aka how magnolia was taken for granite”, der neuen Arbeit von Jeremy Nedd. Am Beispiel des sogenannten Milly Rock lag dem humorvollen Stück die Frage zugrunde, wem eine Tanz-Bewegung gehört. Zeitgleich enthüllten Jeremy Nedd und vier Performer*innen die verborgene Poesie dieser Tanzbewegung.
Dann war es Zeit gemeinsam zu feiern! Es war wunderschön, mit euch allen am Samstagabend bei der Closing Party zusammenzukommen, zu tanzen und über die vergangenen Wochen ins Gespräch zu kommen. Dj St3v3 brachte die Tanzfläche zum Beben und ließ uns bis tief in die Nacht feiern!
📷 Credits:
HAU1 | © Naima Maleika
Radialsystem | © Naima Maleika
tanzmainz / Moritz Ostruschnjak | Trailer Park | © Andreas Etter
St. Elisabeth-Kirche | © Naima Maleika
Beyond the Stage: Screensaver Series: Sleeper Softwares | © Dajana Lothert
Lia Rodrigues Companhia de Danças | Borda | © Sammi Landweer
Yara Boustany | The Valley of Sleep | © Naima Maleika
Beyond the Stage: The Valley of Sleep | © Dajana Lothert
Cullberg / Ligia Lewis | Some Thing Folk | © Dajana Lothert
Inka Romaní | Fandango Reloaded | © Naima Maleika
Jeremy Nedd | from rock to rock ... aka how
magnolia was taken for granite | © Philip Frowein
Beyond the Stage: Jeremy Nedd | from rock to rock ... aka how
magnolia was taken for granite | © Dajana Lothert
Closing Party | WAU | © Naima Maleika