Clicky

INSELGALERIE Berlin

INSELGALERIE Berlin Plattform der gemeinnützigen Berliner Fraueninitiative Xanthippe e. V., Galerie, fördert Künstlerinnen, offen für alle Stile Die INSELGALERIE Berlin ist die Plattform der 1993 von Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen gegründeten gemeinnützigen Berliner Fraueninitiative Xanthippe e.

V. Ging es bei der Gründung noch darum, den Künstlerinnen aus der DDR, die mit den Mechanismen des westlichen Kunstmarktes wenig vertraut waren, eine Plattform zu bieten, stießen sehr schnell Berufskolleginnen aus dem Westteil der Stadt zum Verein. Schon bald spielte die einstige Teilung Berlins keine Rolle mehr. Die Galerie lädt heute bevorzugt Künstler*innen ein, die diskriminierten Gruppen ange

V. Ging es bei der Gründung noch darum, den Künstlerinnen aus der DDR, die mit den Mechanismen des westlichen Kunstmarktes wenig vertraut waren, eine Plattform zu bieten, stießen sehr schnell Berufskolleginnen aus dem Westteil der Stadt zum Verein. Schon bald spielte die einstige Teilung Berlins keine Rolle mehr. Die Galerie lädt heute bevorzugt Künstler*innen ein, die diskriminierten Gruppen ange

Wie gewohnt öffnen

Interview mit Britta Jürgs vom AvivA Verlag. Leider fielen zwei bei uns geplante Lesungen mit Neuerscheinungen aus ihrem...
23/02/2022
Warum Britta Jürgs nur Autorinnen im Programm hat

Interview mit Britta Jürgs vom AvivA Verlag. Leider fielen zwei bei uns geplante Lesungen mit Neuerscheinungen aus ihrem Haus in den zwei Lockdowns aus 😔 Hoffentlich gibt es bald wieder eine Gelegenheit 🌹

Britta Jürgs verlegt in ihrem AvivA-Verlag, den sie vor 25 Jahren gestartet hat, ausschließlich Werke von Autorinnen. Über die Gründe, und warum sie den Begriff "Frauenliteratur" ablehnt, erfährt man in einem Verlags-Porträt in der "FAZ".

10/02/2022

@dorospiro painter @inselgalerieberlin
.
.
#inselgalerieberlin #painter #neon #dorospiro #berlin #artistofinstagram

10/02/2022

@kiaakali at @inselgalerieberlin
.

#videoart #artistofinstagram #inselgalerie #autopilot #vernissage #eyes #breathe #breatheinbreatheout #berlin #berlinartgalleries

Einige Impressionen aus der Autopilot Ausstellung, die noch bis Sonntag läuft...
10/02/2022

Einige Impressionen aus der Autopilot Ausstellung, die noch bis Sonntag läuft...

@claudiadammkunst @inselgalerieberlin
.
.
#vernissage #berlin #paint #artistofinstagram

Vom 3. - 13. Februar 2022 übergeben wir unsere Räume besenrein an die jungen Künstler*innen des Projekts Art Up. Unter L...
28/01/2022

Vom 3. - 13. Februar 2022 übergeben wir unsere Räume besenrein an die jungen Künstler*innen des Projekts Art Up. Unter Leitung von Kim Dotty Hachmann stellen Claudia Damm, Kia Kali, Ivanka Penjak, Peterhintz, Doro Spiro und
Tanja Wekwerth dann bei uns aus. Wir dürfen als Gästinnen dabei zuschauen. Wir freuen uns drauf.
In der Pressemitteilung der Gruppe heißt es:
In Zeiten eines kollektiven Narzissmus, einer Übersättigung und gleichzeitiger Leere, erscheint die Rückbesinnung auf das eigene innere Kraftzentrum so erforderlich wie nie. Der Autopilot, bereits ein Archetyp unserer Gesellschaft, ist eine zwielichtige Energie und der Titel der finalen Ausstellung der aktuellen Künstler*innengruppe des im Rahmen des ESF-geförderten PEB-Projektes „Art up – Erfolg im Team“.

Die Eröffnung von AUTOPILOT findet am 3. Februar 2022 um 18:00 Uhr in der Inselgalerie statt.

Bitte teilen!!!Liebe Aktivist*innen, das Bündnis FAIR SHARE! für Künstlerinnen ruft erneut zu einer Aktion am 8. März au...
25/01/2022

Bitte teilen!!!

Liebe Aktivist*innen, das Bündnis FAIR SHARE! für Künstlerinnen ruft erneut zu einer Aktion am 8. März auf. Sie wird von 14-16 Uhr vor der Neuen Nationalgalerie stattfinden.
Gesucht werden 120 Mitwirkende!
Am 8. Februar findet ein erstes gemeinsames Zoom-Meeting statt! Kommt alle zahlreich!

Das FAIR SHARE Orga-Team arbeitet auf Hochtouren, alles zu organisieren. Ihr müsst nur dabei sein.

Hier ist ein Auszug aus ihrem Aufruf:
Nur mit Euch zusammen können wir öffentlich wirksam darauf aufmerksam machen, dass Künstlerinnen in den öffentlich geförderten Räumen mehr Präsenz bekommen müssen! Wir müssen uns Gehör verschaffen und größere Sichtbarkeit!
Bitte meldet Euch unter [email protected] oder gebt die Infos an Kollegen und Kolleginnen weiter!

Wir werden am 8.2. um 20 Uhr ein zoom meeting haben, zu dem wir Euch gerne den Link zuschicken, damit dort noch Fragen geklärt werden.
Eine AG ist seit Wochen dabei, die Liste der Künstlerinnen zusammenzutragen, die wir auf unseren T-Shirts tragen werden und danach symbolisch in die Neue Nationalgalerie hineinbringen wollen.
Wir werden alle Berliner und überregionale Zeitungen informieren und auch (Kultur-)Politiker*innen einladen.

Bitte liked und teilt unseren Aufruf auf Facebook und instagram! Es muss eine Lawine in Gang gesetzt werden!

Liebe Grüße
Rachel

P.S. Danke an diejenigen, die sich schon angemeldet hat, bitte nicht noch einmal anmelden, dafür weiterleiten 😊

Am Samstag ist bereits wieder Finissage, leider ohne Publikum. Hier zeigen wir Euch drei Bilder aus der Fotoserie "No dr...
19/01/2022

Am Samstag ist bereits wieder Finissage, leider ohne Publikum. Hier zeigen wir Euch drei Bilder aus der Fotoserie "No dress is innocent" von Susanne Wagner. So ist es wohl: Das rote Kleid ist hochemotional und in jedem Fall besudelt mit fabelhaften Träumen und Fantasien.

Amy J. Klement ist 1968 in den USA geboren. Seit 1997 lebt sie in Berlin. Seither hat die Concept- und Performance-Künst...
17/01/2022

Amy J. Klement ist 1968 in den USA geboren. Seit 1997 lebt sie in Berlin. Seither hat die Concept- und Performance-Künstlerin sich auf zahlreichen Festivals und Ausstellungen einen Namen gemacht.
Noch bis zur Finissage am kommenden Samstag, den 22. Januar 2022, könnt Ihr den Spinnerinnenstuhl ausprobieren. Ihr dürft ihn drehen, um den Raum, die Kunstwerke und die vergehende Zeit in Ruhe wahrnehmen zu können, und neue Geschichten einer für uns alle hoffnungsvolleren Zukunft spinnen. So erklärt es die Künstlerin in einer Handreichung zu ihrem Stuhl, der in ihrer Idee eine Verbildlichung des sprachlich-konzeptionellen Assoziationsraums um die deutschen und englischen Begriffe Spinne, spinnen, Spinner, herumspinnen, weben, World Wide Web, Internet, weaving, spider webs, spinning stories, the webs we weave usw. darstellt.

Auf unserem Foto seht ihr im Hintergrund des Stuhls weitere Arbeiten von Amy J. Klement, ihre gehäkelten Dots mit den Namen tumor dot (schwarz) chemo dot (rot) und radiant white dot (weiß). Sie entstanden in Zusammenhang mit Amys Erkrankung und Genesung, übrigens aus recycelter Wolle, behandeln also einen sehr persönlichen Aspekt, den sie so beschreibt: "Die ausgeprägte Dreidimensionalität und Plastizität dieser DOTS ..., ihre Texturen, organischen Formen und Verformbarkeit beschwören auch die Plastizität und Widerstandsfähigkeit des Körpers."

Unser Titelbild in der letzten Ausstellungswoche von COPPELIA 3 zeigt eine Arbeit von Rosika Jankó-Glage aus ihrer Serie...
14/01/2022

Unser Titelbild in der letzten Ausstellungswoche von COPPELIA 3 zeigt eine Arbeit von Rosika Jankó-Glage aus ihrer Serie "Plastikmüll für die Welt" von 2020. Sie zeichnete mit Acryl, Aquarell und Tusche auf Einkaufstüten aus Papier und montierte diese in Rahmen aus Pappkartons.

In der letzten Ausstellungswoche liegt unser Fokus auf dem Kabinett, in dem die Künstlerinnen Rosika Jankó-Glage, Amy J....
14/01/2022

In der letzten Ausstellungswoche liegt unser Fokus auf dem Kabinett, in dem die Künstlerinnen Rosika Jankó-Glage, Amy J. Klement und Gisela Kurkhaus-Müller ausstellen.

Unser Titelbild zeigt eine Arbeit von Rosika Jankó-Glage. Rosika ist eine politische Künstlerin. Nun, was heißt politisch? Einmal beschwerte sie sich über diese Kategorie. Zu Recht. Sie könnte eine engagierte Künstlerin genannt werden, aber das würde implizieren, dass andere nicht engagiert sind. Es ist selten geworden, dass Künstler*innen ganz ohne Umwege auf den Punkt kommen, und jeder sofort versteht, worum es geht. Das heißt auch, dass sie kaum einen Interpretationsspielraum gibt. Dennoch müssen Betrachter*innen genau hinsehen, um zu erkennen, dass die in freundlichen Farben gezeichneten Bilder auf den Tüten Szenen unserer Welt zeigen, an die wir nicht gern erinnert werden.

Mit Acryl, Aquarell und Tusche zeichnete Rosika auf Einkaufstüten aus Papier und montierte diese in Rahmen aus Pappkartons. "Plastikmüll für die Welt" zeigt Menschen, die in Bergen aus Müll herumwühlen, um verwertbare Dinge zu sammeln, vielleicht Plastikflaschen, aus denen dann Kleidung produziert wird, die das Label "sustainable" oder "recycelt" bekommt, Label, die Käufern ein gutes Gefühl geben. Es ist unschwer zu sehen, dass die Menschen auf den Bildern keine Europäer*innen sind. Ein Vogel steht an einem vermüllten Strand. Die Künstlerin schrieb darunter "Ein reich gedeckter Tisch".

Hier seht ihr weitere Zeichnungen aus der Serie von Rosika Jankó-Glage "Plastikmüll für die Welt" von 2020

Pauline Stockmann, geboren 1997, studiert Modedesign an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Neben ihrem St...
13/01/2022

Pauline Stockmann, geboren 1997, studiert Modedesign an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Neben ihrem Studium ist sie in zwei spannenden Zukunftsfeldern von Textil- und Mode-Industrie unterwegs: Am Fraunhofer Institut forscht sie zu smarten Textilien und beim Berliner Label THIMMHOTH Couture beschäftigt sie sich mit nachhaltiger Mode.

Ihre Arbeit in EIN KLEID FÜR ALLE reflektiert ironisch das gute alte Schneiderhandwerk. Stockmann passt das Kleidchen mit bunten Heftnähten zwei unterschiedlichen Personen an. Die Besucher*innen können auf dem Bildschirm dabei zuschauen. Das geheftete Modell hängt in der Warteschleife neben dem Screen auf der Schneiderpuppe. Wird jemand kommen und gute, feine Nähte ziehen, wo jetzt bunte Fusseln fispeln? Oder bleibt es als letzte Zeugin einer Anprobe und Anpassung einfach hängen?

Lesung mit Andreas Ulrich gestern und den Kindern von der Fischerinsel. 💯
12/01/2022

Lesung mit Andreas Ulrich gestern und den Kindern von der Fischerinsel. 💯

Auch Anja Koch-Kenk studierte Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Weissensee und der Aalto Universität Helsink...
10/01/2022

Auch Anja Koch-Kenk studierte Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Weissensee und der Aalto Universität Helsinki. Nach einem Praktikum in einer Modellbau-Werkstatt entdeckte sie ihre Leidenschaft für Modellbau. Heute baut sie für Bühne und Film. Und davon rückt sie auch nicht ab, wenn sie ein Kleid zugeschickt bekommt. Die Aufforderung "Setz dich/Sit down" ist der Name ihres Objekts und zugleich ernst gemeinte Aufforderung an die Besucher*innen der Galerie. Denn man muss sich auf ihr Kleid setzen. Und dann darf man etwas tun, was eigentlich streng verboten ist. Man darf unter das Kleid gucken.

https://anjakochkenk.de

Szenografie und Bühenbild gehören zur DNA der INSELGALERIE. Umso schöner ist es, dass die aktuelle Ausstellung COPPELIA ...
10/01/2022

Szenografie und Bühenbild gehören zur DNA der INSELGALERIE. Umso schöner ist es, dass die aktuelle Ausstellung COPPELIA 3 einmal wieder mit unserer DNA korrespondiert.
Cäcilia Gernand hat Innenarchitektur studiert und anschließend ein Diplom in Szenografie für Filmarchitektur erworben. Einfach gesagt, gestaltet sie Räume für Film und Fernsehen. An der TU Berlin erwarb sie später noch einen Master of Arts in Bühnenbild_Szenischer Raum.

Irgendwann hatte Cäcilia das Friseurhandwerk erlernt. Haar, Pelz und Fell interessieren sie in ihren freien künstlerischen Arbeiten, die seit den 90er Jahren entstehen. Es sind Objekt-, Papier- und textile Arbeiten.

Einige Besucher erschrecken vor der Haarpracht, unter denen ihr Kleid verschwindet. Wie verstörend doch schönes, langes Haar sein kann!
Doch keine Sorge! Es handelt sich um Kunsthaar!

http://www.caecilia-gernand.de

La Brunette von Cäcilia Gernand

Weihnachten ist vorbei. Kleiderwechsel! Unser aktuelles Titelbild zeigt einen Teil der Kleid-für-alle-Kreation von Anja ...
06/01/2022

Weihnachten ist vorbei. Kleiderwechsel!

Unser aktuelles Titelbild zeigt einen Teil der Kleid-für-alle-Kreation von Anja Vogel, Kommunikations-Designerin und Freie Künstlerin aus Hamburg. Sie hat ihr Kleid in Beton getaucht und das Objekt "allein-einsam-starr" genannt und sie lässt keinen Zweifel daran, dass sie damit auf die Folgen fürs Gemüt der Corona-Krise anspielt, die sich ja gerade mal wieder zu einer Welle aufschwingt.

Lasst Euch nicht entmutigen! Es kommen bessere Zeiten! Wir sehen uns 2022 in der Galerie! Das Xanthippen-Team freut sich auf Euch!

Hier seht ihr Anja Vogels Kleid-Objekt in ganzer Größe

Wie ihr wisst, stellt die INSELGALERIE auch angewandte Kunst aus. Das Projekt EIN KLEID FÜR ALLE vereint sowohl angewand...
29/12/2021

Wie ihr wisst, stellt die INSELGALERIE auch angewandte Kunst aus. Das Projekt EIN KLEID FÜR ALLE vereint sowohl angewandte als auch freie Kunst.

Einige der Kleider, die gerade auf den eleganten Schneiderpuppen hängen, würden wir, das INSELTEAM, sofort tragen, beispielsweise die Kreationen von Gloria Sophie Wille und Daniel Kroh.

Beide sind Berliner Designer, die vom Verkauf ihrer Entwürfe leben und auch freie Kunst betreiben.

Atelier und Shop von Daniel Kroh befindet sich inder Osloer Strasse 16. Sein bevorzugtes Material ist getragene Arbeitskleidung.

Seine mutmaßliche Überlegung, das rote Kleid brand- oder moddertechnisch zu massakrieren, hat er nur fürs Fotoshooting realisiert und das Kleid stattdessen in ein tolles Designerstück verwandelt.

Gloria Sophie Wille häkelt. Das lernte sie von ihrer Mutter und Großmutter und lehrt es heute in Workshops interessierten Laien. Doch sie ging weiter.

Crochet Art Design, also die Kunst des Häkelns schließt weit mehr ein. Es ist Kunsthandwerk. Gloria Sophie Wille kreiert ihre Muster selbst und baut Gehäkeltes gekonnt in besondere Kleider ein wie in den beiden Modelle, die ihr hier seht.
Sie hat auch schon mehrere Bücher über Crochet Art Design veröffentlicht.

https://www.danielkroh.com
Instagram @danielkrohstudios

https://www.gloriasophiewille.com
Instagram @gloria_sophie

Hier seht ihr DISCREET LUXURY von Susanne Suhr in voller Größe. Daneben METAMORPHOSE DRESS-MORPHOSE von Uta Seidel. Im H...
23/12/2021

Hier seht ihr DISCREET LUXURY von Susanne Suhr in voller Größe. Daneben METAMORPHOSE DRESS-MORPHOSE von Uta Seidel. Im Hintergrund sind zwei digitale Foto-Collagen aus der Serie NO DRESS IS INNOCENT von Susanne Wagner zu sehen. Bald dazu an dieser Stelle mehr.

Wir wünschen Euch allen fröhliche Weihnachten mit dieser feinen, goldbestaubten Variante des roten H&M Kleides von Susan...
23/12/2021
Aktuell - Susanne Suhr | Kostümbild · Costume Design

Wir wünschen Euch allen fröhliche Weihnachten mit dieser feinen, goldbestaubten Variante des roten H&M Kleides von Susanne Suhr.
Es könnte das Kleid der Weihnachtsfrau sein.

Discreet Luxury hat die Kostümbildnerin Susanne Suhr das mit Blattgold veredelte Stück genannt.

Susanne Suhr ist 1968 geboren. Sie studierte zunächst Kostüm an der Lette Schule in Berlin, wie sehr viele der Künstlerinnen, die EIN KLEID FÜR ALLE versammelt. Nach einer Zeit als freie Kostümbildnerin übernahm Susanne Suhr die Kostümdirektin am Staatstheater Cottbus. Seit 2017 ist sie die Künstlerische Leiterin Kostüm an der Komischen Oper Berlin. Seit 2020 ist sie zudem als Kostümdirektorin bei den Bayreuther Festspielen engagiert.
Discreet!

https://susanne-suhr.de

Das war unsere letzte Woche mit dem Schwarm* . Leider hatte Kaśka Bryla abgesagt. Hoffentlich sehen wir uns nächstes Jah...
23/12/2021

Das war unsere letzte Woche mit dem Schwarm* . Leider hatte Kaśka Bryla abgesagt. Hoffentlich sehen wir uns nächstes Jahr, liebe Kaśka. Mit Katja Winkler war es auch toll! Sie hatte sogar einen Trommler mitgebracht, Gottfried Rössler. Wir haben nicht gewusst, dass aus einer kleinen Blechtrommel so viel Musik raus kommt. Grandios!
Jemand sagte, wir seien sehr mutig, am 21. Dezember noch eine Lesung zu veranstalten, so kurz vor Weihnachten. André Kubiczek hatte den Mut, sich darauf einzulassen.

Der Schwarm zieht weiter. Melancholisch blicken wir ihm nach. Das Jahr ist zu Ende. Es war ziemlich gut. Danke an alle, die daran mitgewirkt haben.

Barbara Kessler ist neben Pia Wessels die zweite Initiatorin des Projekts EIN KLEID FÜR ALLE.Kessler ist den ganz normal...
17/12/2021

Barbara Kessler ist neben Pia Wessels die zweite Initiatorin des Projekts EIN KLEID FÜR ALLE.
Kessler ist den ganz normalen Weg gegangen, aber ihre Umwege sind eigentlich am spannendsten. Sie hat eine Schneiderlehre absolviert, Modedesign in Hamburg studiert. Das Studium Bühnenkostüm an der Universität der Künste Berlin schloss sie zunächst nicht ab. Sie folgte ihrem Ehemann nach Japan, wo sie viele Jahre lebte und an Theaterprojekten als Bühnen- und Kostümkünstlerin beteiligt war. Zurück in Berlin, schloss sie ihr Studium ab. Barbara Kessler war immer eine freie Künstlerin, ohne feste Engagements, obwohl das in Zeiten ihrer Berufstätigkeit noch üblich war. Sie zog die freie Arbeit stets vor, arbeitete für Theater, Oper und Tanz-Performances, Musical und Film. Immer wieder arbeitete sie in den USA und in verschiedenen Ländern Europas. Später folgten Lehraufträge, unter anderen der North Carolina School of Arts in den USA und der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

Ihre Kleider-Objekte für COPPELIA 3 hat sie zeitgemäß "kostümiert". Das schwarze Modell mit Schärpen und Blüten hat auf den ersten Blick nichts mit der Corona-Krise zu tun. Das rote hat sie mit Kunststoff-Federn exotisch aufgehüpft.

Adresse

Petersburger Straße 76a
Berlin
10249

Öffnungszeiten

Dienstag 14:00 - 19:00
Mittwoch 14:00 - 19:00
Donnerstag 14:00 - 19:00
Freitag 14:00 - 19:00
Samstag 14:00 - 19:00

Telefon

030-28 42 70 50

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von INSELGALERIE Berlin erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an INSELGALERIE Berlin senden:

Videos

Kategorie

Kunst & Unterhaltung in der Nähe


Andere Kunstgalerie in Berlin

Alles Anzeigen

Bemerkungen

Interview mit Britta Jürgs vom AvivA Verlag. Leider fielen zwei bei uns geplante Lesungen mit Neuerscheinungen aus ihrem Haus in den zwei Lockdowns aus 😔 Hoffentlich gibt es bald wieder eine Gelegenheit 🌹
Einige Impressionen aus der Autopilot Ausstellung, die noch bis Sonntag läuft...
Vom 3. - 13. Februar 2022 übergeben wir unsere Räume besenrein an die jungen Künstler*innen des Projekts Art Up. Unter Leitung von Kim Dotty Hachmann stellen Claudia Damm, Kia Kali, Ivanka Penjak, Peterhintz, Doro Spiro und Tanja Wekwerth dann bei uns aus. Wir dürfen als Gästinnen dabei zuschauen. Wir freuen uns drauf. In der Pressemitteilung der Gruppe heißt es: In Zeiten eines kollektiven Narzissmus, einer Übersättigung und gleichzeitiger Leere, erscheint die Rückbesinnung auf das eigene innere Kraftzentrum so erforderlich wie nie. Der Autopilot, bereits ein Archetyp unserer Gesellschaft, ist eine zwielichtige Energie und der Titel der finalen Ausstellung der aktuellen Künstler*innengruppe des im Rahmen des ESF-geförderten PEB-Projektes „Art up – Erfolg im Team“. Die Eröffnung von AUTOPILOT findet am 3. Februar 2022 um 18:00 Uhr in der Inselgalerie statt.
Bitte teilen!!! Liebe Aktivist*innen, das Bündnis FAIR SHARE! für Künstlerinnen ruft erneut zu einer Aktion am 8. März auf. Sie wird von 14-16 Uhr vor der Neuen Nationalgalerie stattfinden. Gesucht werden 120 Mitwirkende! Am 8. Februar findet ein erstes gemeinsames Zoom-Meeting statt! Kommt alle zahlreich! Das FAIR SHARE Orga-Team arbeitet auf Hochtouren, alles zu organisieren. Ihr müsst nur dabei sein. Hier ist ein Auszug aus ihrem Aufruf: Nur mit Euch zusammen können wir öffentlich wirksam darauf aufmerksam machen, dass Künstlerinnen in den öffentlich geförderten Räumen mehr Präsenz bekommen müssen! Wir müssen uns Gehör verschaffen und größere Sichtbarkeit! Bitte meldet Euch unter [email protected] oder gebt die Infos an Kollegen und Kolleginnen weiter! Wir werden am 8.2. um 20 Uhr ein zoom meeting haben, zu dem wir Euch gerne den Link zuschicken, damit dort noch Fragen geklärt werden. Eine AG ist seit Wochen dabei, die Liste der Künstlerinnen zusammenzutragen, die wir auf unseren T-Shirts tragen werden und danach symbolisch in die Neue Nationalgalerie hineinbringen wollen. Wir werden alle Berliner und überregionale Zeitungen informieren und auch (Kultur-)Politiker*innen einladen. Bitte liked und teilt unseren Aufruf auf Facebook und instagram! Es muss eine Lawine in Gang gesetzt werden! Liebe Grüße Rachel P.S. Danke an diejenigen, die sich schon angemeldet hat, bitte nicht noch einmal anmelden, dafür weiterleiten 😊
Am Samstag ist bereits wieder Finissage, leider ohne Publikum. Hier zeigen wir Euch drei Bilder aus der Fotoserie "No dress is innocent" von Susanne Wagner. So ist es wohl: Das rote Kleid ist hochemotional und in jedem Fall besudelt mit fabelhaften Träumen und Fantasien.
Amy J. Klement ist 1968 in den USA geboren. Seit 1997 lebt sie in Berlin. Seither hat die Concept- und Performance-Künstlerin sich auf zahlreichen Festivals und Ausstellungen einen Namen gemacht. Noch bis zur Finissage am kommenden Samstag, den 22. Januar 2022, könnt Ihr den Spinnerinnenstuhl ausprobieren. Ihr dürft ihn drehen, um den Raum, die Kunstwerke und die vergehende Zeit in Ruhe wahrnehmen zu können, und neue Geschichten einer für uns alle hoffnungsvolleren Zukunft spinnen. So erklärt es die Künstlerin in einer Handreichung zu ihrem Stuhl, der in ihrer Idee eine Verbildlichung des sprachlich-konzeptionellen Assoziationsraums um die deutschen und englischen Begriffe Spinne, spinnen, Spinner, herumspinnen, weben, World Wide Web, Internet, weaving, spider webs, spinning stories, the webs we weave usw. darstellt. Auf unserem Foto seht ihr im Hintergrund des Stuhls weitere Arbeiten von Amy J. Klement, ihre gehäkelten Dots mit den Namen tumor dot (schwarz) chemo dot (rot) und radiant white dot (weiß). Sie entstanden in Zusammenhang mit Amys Erkrankung und Genesung, übrigens aus recycelter Wolle, behandeln also einen sehr persönlichen Aspekt, den sie so beschreibt: "Die ausgeprägte Dreidimensionalität und Plastizität dieser DOTS ..., ihre Texturen, organischen Formen und Verformbarkeit beschwören auch die Plastizität und Widerstandsfähigkeit des Körpers."
Unser Titelbild in der letzten Ausstellungswoche von COPPELIA 3 zeigt eine Arbeit von Rosika Jankó-Glage aus ihrer Serie "Plastikmüll für die Welt" von 2020. Sie zeichnete mit Acryl, Aquarell und Tusche auf Einkaufstüten aus Papier und montierte diese in Rahmen aus Pappkartons.
In der letzten Ausstellungswoche liegt unser Fokus auf dem Kabinett, in dem die Künstlerinnen Rosika Jankó-Glage, Amy J. Klement und Gisela Kurkhaus-Müller ausstellen. Unser Titelbild zeigt eine Arbeit von Rosika Jankó-Glage. Rosika ist eine politische Künstlerin. Nun, was heißt politisch? Einmal beschwerte sie sich über diese Kategorie. Zu Recht. Sie könnte eine engagierte Künstlerin genannt werden, aber das würde implizieren, dass andere nicht engagiert sind. Es ist selten geworden, dass Künstler*innen ganz ohne Umwege auf den Punkt kommen, und jeder sofort versteht, worum es geht. Das heißt auch, dass sie kaum einen Interpretationsspielraum gibt. Dennoch müssen Betrachter*innen genau hinsehen, um zu erkennen, dass die in freundlichen Farben gezeichneten Bilder auf den Tüten Szenen unserer Welt zeigen, an die wir nicht gern erinnert werden. Mit Acryl, Aquarell und Tusche zeichnete Rosika auf Einkaufstüten aus Papier und montierte diese in Rahmen aus Pappkartons. "Plastikmüll für die Welt" zeigt Menschen, die in Bergen aus Müll herumwühlen, um verwertbare Dinge zu sammeln, vielleicht Plastikflaschen, aus denen dann Kleidung produziert wird, die das Label "sustainable" oder "recycelt" bekommt, Label, die Käufern ein gutes Gefühl geben. Es ist unschwer zu sehen, dass die Menschen auf den Bildern keine Europäer*innen sind. Ein Vogel steht an einem vermüllten Strand. Die Künstlerin schrieb darunter "Ein reich gedeckter Tisch". Hier seht ihr weitere Zeichnungen aus der Serie von Rosika Jankó-Glage "Plastikmüll für die Welt" von 2020