Ballhaus Naunynstrasse

Ballhaus Naunynstrasse Kommunales Theater in Berlin-Kreuzberg
Künstlerische Leitung: Wagner Carvalho Kommunales Theaterhaus des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, in Programmträgerschaft von Kultursprünge gemeinnützige GmbH
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Das Ballhaus Naunynstraße ist seit der Wiedereröffnung als translokales Theater durch Shermin Langhoff 2008 ein Kristallisationspunkt für Künstler*innen vorwiegend migrantischer und postmigrantischer Verortung. Seither hatte das Haus konstant eine Auslastung von über 90% bei pro Jahr etwa 10 Premieren und Uraufführungen von Eigen- und Koproduktionen; mit Gastspielen von Hamburg bis München, Prag bis Amsterdam und Istanbul bis Nairobi; mit einer großen Anzahl interdisziplinärer Festivals, Filmreihen, Lesungen, Konzerten, Diskussionsveranstaltungen und mit lokalen Projekten zur Kunstvermittlung im Rahmen der kulturellen Bildung wie der Kiez-Monatsschau, einem etablierten Format der akademie der autodidakten. Die vom Ballhaus Naunynstraße ausgehenden neuen ästhetischen und inhaltlichen Impulse stießen einen Diskurs über postmigrantische Kulturproduktion an, der die deutschsprachige Theaterlandschaft nachhaltig verändert hat. Mit Festivals wie Black Lux – Ein Heimatfest aus Schwarzen Perspektiven (2013) und der Veranstaltungsreihe We are Tomorow – Visionen und Erinnerungen anlässlich der Berliner Konferenz von 1884 (2014/15) sowie Veranstaltungen wie der 1. Indaba Schwarzer Kulturschaffender in Deutschland (2015) wurden historische Leerstellen postkolonialer Themen im kollektiven Gedächtnis benannt und disziplinübergreifend hinterfragt. Der künstlerische Leiter des Hauses, Wagner Carvalho (von Spielzeit 12/13 bis Nov. 2014 gemeinsame Leitung mit Tunçay Kulaoğlu), stellt hierbei die Erweiterung postmigrantischer Perspektiven in den Mittelpunkt der programmatischen Ausrichtung, denn erst durch die Benennung von Verknüpfungen verschiedener Positionen wie der afrodeutschen, Schwarzen, Queerness sowie Gender können gesellschaftliche Realitäten in ihrer Komplexität verhandelt werden. Im Fokus steht hierbei immer die künstlerische Übersetzung dieser. Das beinhaltet stets neue ästhetische Rechercheansätze und Umsetzungen, da die Themen erst in enger Zusammenarbeit mit Regisseur*innen, Autor*innen, Schauspieler*innen und Performer*innen unterschiedlichster biografischer Provenienz am Haus entwickelt werden. Die so entstehenden Texte auf den Ebenen von Sprache(n) und Körper(bilder)n bringen (un)erhörte, (un)sichtbare Geschichten auf die Bühne und kulturelle Selbstverständlichkeiten der Mehrheitsgesellschaft ins Wanken – für ein Öffnen grenzüberschreitender Visionen! Vor diesem Hintergrund werden die geplante Veranstaltungsreihe zum Thema 10 Jahre Postmigrantisches Theater (kuratiert von Dr. Onur Suzan Nobrega) sowie ein Palestinensisches Diaspora-Festival (kuratiert von Pary El Qalqili und Anna Esther Younes 2016) mit Performances, Filmen, Konzerten und Diskussionen weiteren Dimensionen postmigrantischer Kulturproduktion nachgehen. Ferner sind die Nachwuchsförderung und die Schaffung von Zugängen sowie Experimentierfeldern für junge Künstler*innen bleibende wichtige Schwerpunkte der Arbeit des Ballhauses. So ließ z.B. die Produktion der akademie der autodidakten One day I went to *Idl geflüchtete junge Menschen selbst ihre eigenen Geschichten auf der Bühne künstlerisch übersetzen. Die künstlerische Praxis im Ballsaal von 1863 bleibt somit vielfaches Forschungs- und Vorzeigeobjekt verschiedenster Disziplinen. Fokus der Aufmerksamkeit ist ein breites Netzwerk an Künstler*innen und Kurator*innen. Unter anderem arbeiten Nora Abdel-Maksoud, Simone Dede Ayivi, Anestis Azas, Claudia Basrawi, Miraz Bezar, Elizabeth Blonzen, Salome Dastmalchi, Amina Eisner, Silvina Der-Meguerditchian, Modjgan Hashemian, Theresa Henning, Atif Hussein, Jasmin İhraç, Philipp Khabo Koepsell, Magda Korsinsky, Grada Kilomba, Hakan Savaş Mican, Tuğsal Moğul, Branwen Okpako, Simon Paetau, Ricardo de Paula, Juliana Piquero, Pary el Qalqili, Thandi Sebe, Iury Trojaborg, Prodromos Tsinikoris, İdil Üner, Olivia Wenzel und Reihaneh Youzbashi Dizaji für das Ballhaus. Ein seit Jahren stetig wachsendes Netzwerk an Schauspieler*innen, Tänzer*innen und Performer*innen hat das postmigrantische Theater über das bloße Schlagwort hinaus zu einem kreativen Kunstlabor gemacht: Am Ballhaus spielen u. a. Sanam Afrashteh, Elmira Bahrami, Nina Sarita Balthasar, Eva Bay, Vernesa Berbo, Knut Berger, Thelma Buabeng, Dejan Bućin, Black Cracker, Dela Dabulamanzi, Melek Erenay, Pınar Erincin, Sheri Hagen, Anne Haug, Ernest Allan Hausmann, Jerry Hoffmann, Thomas B. Hoffmann, Serkan Kaya, Toks Körner, Harriet Kracht, Jair Luna, Aérea Negrot, Attila Oener, Theo Plakoudakis, Sema Poyraz, Isabelle Redfern, Lisa Scheibner, DieterRita Scholl, Asad Schwarz-Msesilamba, Muri Seven, Michael Wenzlaff, Maryam Zaree u.v.a.

Mission: Förderung und Produktion postmigrantischer Kulturpraxis in einem translokalen Theater.

30/07/2020
www.ballhausnaunynstrasse.de

#OpenCall: Noch bis zum 10. August könnt ihr Euch bewerben!
Wir suchen Schwarze Tänzer*innen und Tänzer*innen of Color für eine neue Produktion. Thema: das Erbe Schwarzer Mütter*. Mit der Choreografin und Tänzer*in Nasheeka Nedsreal.
Mehr Infos 👉🏿 https://bit.ly/38PBCKF
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#OpenCall: You can apply until 10. August!

We’re looking for BIPoC und PoC dancers for a new #dance #production. The theme is: The Legacy of Black Mothers*. By dancer and choreographer Nasheeka Nedsreal.

More info 👉🏿 https://bit.ly/38PBCKF

#Reminder for #OpenCall: Looking for BIPoC und PoC Dancers for the #dance #production "Das Erbe Schwarzer Mütter*" by da...
23/07/2020

#Reminder for #OpenCall: Looking for BIPoC und PoC Dancers for the #dance #production "Das Erbe Schwarzer Mütter*" by dancer and choreographer Nasheeka Nedsreal.

This is an Open Call specifically open to dancers and performers who are interested in incorporating their own experiences and perspectives into the research of this piece. The closing date for applications is 10. August 2020.

More info 👉🏿 https://bit.ly/38PBCKF

#OpenCall: Schwarze Tänzer*innen und Tänzer*innen of Color für eine neue #Produktion zum Thema "Das Erbe Schwarzer Mütte...
13/07/2020

#OpenCall: Schwarze Tänzer*innen und Tänzer*innen of Color für eine neue #Produktion zum Thema "Das Erbe Schwarzer Mütter*" der Tänzerin und Choreografin Nasheeka Nedsreal gesucht.

Die Ausschreibung richtet sich explizit an Tänzer*innen und Performer*innen, die ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven in die Recherche einbringen wollen.
Mehr Infos 👉🏿 https://bit.ly/38PBCKF

#Petition: Die 1706 benannte M*straße, die die diskriminierende Fremdbezeichnung für Berlins erste Schwarze Bewohner*inn...
03/07/2020
Petition unterschreiben

#Petition: Die 1706 benannte M*straße, die die diskriminierende Fremdbezeichnung für Berlins erste Schwarze Bewohner*innen seit über drei Jahrhunderten im öffentlichen Raum präsentiert, in Anton-Wilhelm-Amo-Straße umbenennen!

Unterschreibt die vom Bündnis #DecolonizeBerlin (Umoja wa Watanzania Berlin Brandenburg, Tanzania-Network, ISD Berlin - Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V., AfricAvenir International e.V. und Berlin Postkolonial) initiierte Petition👇🏿

Berlins diskriminierende Mohrenstraße in Anton-Wilhelm-Amo-Straße umbenennen, jetzt!

#Savethedate: Am 24. Juli 2020 findet Niemand kommt, alle sind dabei, ein #Solidaritätsfestival für freie Berliner Künst...
01/07/2020
Niemand Kommt ❤️ Das Nicht-Festival des Sommers in Berlin.

#Savethedate: Am 24. Juli 2020 findet Niemand kommt, alle sind dabei, ein #Solidaritätsfestival für freie Berliner Künstler*innen und Kulturschaffende in Existenznot in Corona-Zeiten statt.
Die Idee: Künstler*innen und Kulturschaffende aller Sparten nehmen teil, indem sie nicht kommen. Mit dem Kauf eines Tickets für das Berliner Nicht-Festival des Jahres könnt ihr dabei helfen, dass die einzigartige Berliner Kunst- und Kulturlandschaft nach dieser Krise nicht völlig zerstört ist.
Unter anderem sind auch unsere wunderbaren Kolleg*innen von Theaterdiscounter, Ballhaus Ost und Sophiensaele (nicht) mit dabei!

Niemand kommt - Das Nicht-Festival des Sommers in Berlin - Solidaritätsfestival für freie Berliner Künstler*innen und Kulturschaffende

Die #AFROZENSUS #Onlinebefragung, konzipiert von Each One Teach One (EOTO) e.V. und Citizens For Europe, erfasst erstmal...
29/06/2020
Afrozensus

Die #AFROZENSUS #Onlinebefragung, konzipiert von Each One Teach One (EOTO) e.V. und Citizens For Europe, erfasst erstmals die Lebensrealitäten, Diskriminierungserfahrungen und Perspektiven Schwarzer, afrikanischer und afrodiasporischer Menschen.

Die Ergebnisse werden den Communities und der Politik zur Verfügung gestellt. So kann eine stark von intersektionaler Diskriminierung betroffene Bevölkerungsgruppe in Deutschland endlich die für eine bessere Interessenvertretung notwendige Sichtbarkeit erlangen.

Auf Basis der Ergebnisse werden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, um rassistische Diskriminierung abzubauen und Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland zu schützen und zu fördern.

Ihr fühlt euch angesprochen?
Anmeldung zur Teilnahme hier 👇🏿👇🏿👇🏿

In Deutschland leben über eine Million Menschen afrikanischer Herkunft. Sie prägen dieses Land mit – als Eltern, Journalist*innen, Reinigungskräfte, Pastor*innen, Afroshop Besitzer*innen, Rentner*innen, Sport Stars, Moderator*innen, Musiker*innen, Pflegekräfte, Aktivist*innen, Forscher*innen u...

26/06/2020
Wir sind bald wieder da! Ballhaus Naunynstraße, Spielzeitferien 2020

Liebe Besucher*innen,

Noch sind unsere Räume des Ballhaus Naunynstrasse leer. Wir vermissen euch, das Publikum, die Künstler*innen, die realen Begegnungen, das gemeinschaftliche Erlebnis.

Wir freuen uns sehr euch mit unserem heutigen Abschied in die #Spielzeitferien unsere #kommende #Spielzeit 2020/2021 ankündigen zu dürfen! Uns erwartet ein #empowerndes #Programm aus dekolonialer, postmigrantischer und queer*feministischer Perspektive von und mit Schwarzen Künstler*innen und Künstler*innen of Color: Anestis Azas, ShaNon Bobinger, Pepê Dayaw, Amina Eisner, Ali Enani, Raphael Hillebrand, Magda Korsinsky, Toks Körner, JAO MOON, Musa, Nasheeka Nedsreal, Atilla Oener, Silvia Ospina, Jasco Viefhues, meLê yamomo und viele weitere!

Wir hoffen sehr, euch nach der Sommerpause wiederzusehen und halten euch hier auf dem Laufenden.

Habt einen schönen Sommer und bleibt gesund!
Euer Ballhaus Naunynstraße

Video: Zé de Paiva

In voller #Solidarität mit Hengameh Yaghoobifarah haben wir einen #offenen #Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel mitun...
23/06/2020
Petition unterschreiben

In voller #Solidarität mit Hengameh Yaghoobifarah haben wir einen #offenen #Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel mitunterzeichnet. Schließt euch an!

Pressefreiheit statt Polizeigewalt!

"Finger weg von der Pressefreiheit" - Solidarität mit Journalist*in Hengameh Yaghoobifarah!
22/06/2020

"Finger weg von der Pressefreiheit" - Solidarität mit Journalist*in Hengameh Yaghoobifarah!

Dass Polizisten von einer satirischen Glosse beleidigt sein könnten, ist Horst Seehofer wichtiger als Journalist*innen vor Neonazis zu schützen. Wieder versucht Seehofer ein*e BPoC-Kolleg*in mundtot zu machen. Es reicht. Finger weg von der Pressefreiheit!
https://www.neuemedienmacher.de/pm-finger-weg-von-der-pressefreiheit-herr-innenminister/

"In Berlin gibt es viele Initiativen von und für schwarze Menschen – vor allem aber auch für alle anderen, die sich drin...
19/06/2020
Schwarze Menschen in Berlin: Initiativen und Vereine gegen Klischees

"In Berlin gibt es viele Initiativen von und für schwarze Menschen – vor allem aber auch für alle anderen, die sich dringend mit Rassismus und ihrem Privileg auseinandersetzen sollten."
Danke, liebe tip Berlin, für diese wichtige Auflistung 😊

Schwarze Menschen in Berlin: Zahlreiche Initiativen, Vereine und Kultureinrichtungen laden dazu ein, Stereotype zu hinterfragen. Denn: Black Lives Matter.

Hört rein! Aminata Touré, Karima Benbrahim und Onur Suzan Nobrega, moderiert von Eren Güvercin, sprechen am Fr, 26. Juni...
15/06/2020
MuslimDebate: Wie gehen wir in Deutschland und als Muslime mit antischwarzem Rassismus um?

Hört rein! Aminata Touré, Karima Benbrahim und Onur Suzan Nobrega, moderiert von Eren Güvercin, sprechen am Fr, 26. Juni zum Thema "Wie gehen wir in Deutschland und als Muslime mit antischwarzem Rassismus um?"

Die rassistisch motivierte Ermordung von George Floyd hat unseren Blick auch auf die Situation von Schwarzen in Deutschland gelenkt. In …

"Wenn ein nicht unerheblicher Teil der deutschen Bevölkerung rassistische Ressentiments hegt, warum sollten dann ausgere...
10/06/2020
Rassismus bei der deutschen Polizei: Beamte sind auch nur Deutsche

"Wenn ein nicht unerheblicher Teil der deutschen Bevölkerung rassistische Ressentiments hegt, warum sollten dann ausgerechnet Polizisten davor gefeit sein?"

Ein sehr lesenswerter Artikel von Klaus Hillenbrand in der taz.

Ein nicht unerheblicher Teil der deutschen Bevölkerung hegt rassistische Ressentiments. Warum sollten ausgerechnet PolizistInnen davor gefeit sein?

Stellungnahme des ISD Bund e.V. Initiative Schwarze Menschen in Deutschland zu rassistischer Polizeigewalt am 06. Juni 2...
10/06/2020
Stellungnahme zu rassistischer Polizeigewalt am 6.6.2020 in Berlin

Stellungnahme des ISD Bund e.V. Initiative Schwarze Menschen in Deutschland zu rassistischer Polizeigewalt am 06. Juni 2020 in Berlin. Unbedingt lesen!

 Bei den Berliner Protesten am vergangenen Samstag anlässlich des Mordes an George Floyd durch weiße Polizisten in den USA, rief uns die deutsche Polizei eindrücklich in Erinnerung, dass auch …

Stricken, die Installation - von Magda Korsinsky, die innerhalb einer #Performance bereits bei uns am Ballhaus Naunynstr...
08/06/2020
Performance "Stricken" - Schwarz-weißer Rassismus-Generationendialog

Stricken, die Installation - von Magda Korsinsky, die innerhalb einer #Performance bereits bei uns am Ballhaus Naunynstrasse zu sehen war, läuft derzeit virtuell beim diesjährigen Impulse Theater Festival:
👉🏿https://bit.ly/2Uoh0mz
Im Interview mit Deutschlandfunk Kultur spricht Magda Korsinsky über Entstehung und Inhalt ihres großartigen Stücks.

Sechs afrodeutsche Frauen sprechen über ihre weißen Großmütter - und damit auch über ihr komplexes Verhältnis zur NS-Vergangenheit. Mit dem Projekt "Stricken" zeigt Magda Korsinsky ein besonderes Stück deutscher Familiengeschichte.

Unbedingt lesen: Tahir Della, Sprecher des ISD Bund e.V. Initiative Schwarze Menschen in Deutschland in einem Interview ...
08/06/2020
»Der Umgang mit Rassismus findet hier genauso wenig statt wie in den USA« (neues deutschland)

Unbedingt lesen: Tahir Della, Sprecher des ISD Bund e.V. Initiative Schwarze Menschen in Deutschland in einem Interview in neues deutschland über fehlenden Umgang mit institutionellem Rassismus und die dringende Notwendigkeit sich diesem entgegenzustellen.

Am 25. Mai wurde George Floyd bei einem rassistischen Polizeiübergriff ermordet. In Deutschland sind viele Menschen davon schockiert. Dabei hat eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Rassismus hierzulande ebensowenig stattgefunden wie in den USA.

"Rassismus ist keine Meinung!"Die Kommunikationssoziologin und Autorin Dr. phil. Natasha A. Kelly in einem kommentierend...
05/06/2020
Rassismus ... in Deutschland

"Rassismus ist keine Meinung!"
Die Kommunikationssoziologin und Autorin Dr. phil. Natasha A. Kelly in einem kommentierenden Gespräch bei rbbKultur Radio über strukturellen und institutionellen Rassismus, den es nicht nur in den USA, sondern genauso auch in Deutschland gibt. Unbedingt hören!

Ein kommentierendes Gespräch mit Natasha A. Kelly

29/05/2020
Videogruß Pepe Dayaw zur verschobenen Porträtperformance am Ballhaus Naunynstraße

Heute Abend wollten wir sie feiern, die #Premiere der #Porträt #Performance von Pepê Dayaw, in der Alltag und Performancekunst ineinander übergehen.

Pepe Dayaw ist Fashiondesigner, Performer, Sänger, Koch. Er studierte Performing Arts, Visual Culture, Philippine Arts, unterrichtete traditionellen philippinischen Tanz.
Bei uns war er bereits in "Echoing Europe – Postcolonial Reverberations", "sonus – the sound within us" (jeweilige Regie: meLê yamomo), sowie im Rahmen des Festivals "Postcolonial Poly Perspectives" zu sehen.

Nun müssen wir uns noch gedulden. Aber das steigert nur die Vorfreude!

Mit Dank an den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg für die Realisierung der Produktion.

Video: ©Pepe Dayaw

Yes! Wir freuen uns riesig, dass Stricken, die Installation - von Magda Korsinsky am 04. Juni 2020 um 18:00 Uhr als Teil...
28/05/2020

Yes! Wir freuen uns riesig, dass Stricken, die Installation - von Magda Korsinsky am 04. Juni 2020 um 18:00 Uhr als Teil des Online-SHOWCASE des Impulse Theater Festivals 2020 gezeigt wird!
Die Arbeit ist in Zusammenarbeit mit unserem Haus und SAVVY Contemporary entstanden.

❗️ IMPULSE-ONLINE ❗️

Stricken, die Installation - von Magda Korsinsky ist Teil des Online-SHOWCASE des #impulsetheaterfestival 2020.

Wie gehen afrodeutsche Frauen mit der Vergangenheit ihrer weißen Großmütter um? In STRICKEN sind Video-Porträts von sechs Enkelinnen zu sehen, die über Nationalsozialismus und tiefsitzende Ressentiments sprechen, über Liebe und Leibgerichte aus Omas Küche, über familiäres Erbe und den Rassismus der Gegenwart.

Magda Korsinsky hat sechs Frauen zu ihren Familien befragt: Welche Werte wurden weitergegeben? Welche wurden übernommen, hinterfragt, verändert oder abgelehnt? Entstanden sind offene und ehrliche Porträts — projiziert auf Stoffbahnen aus Textilien, die die Frauen in den Schränken ihrer Großmütter gefunden haben: Bettlaken, Tischdecken und Handtücher, die sie teilweise schon seit ihrer Kindheit begleiten. Für die Online-Variante der Installation wurden diese Projektionen erneut abgefilmt.

STRICKEN, DIE INSTALLATION |
VIDEO-ON-DEMAND IN DEUTSCHER SPRACHE
MIT ENGLISCHEN UNTERTITELN |
PREMIERE: 4. JUNI 2020, 18:00 UHR, 62 MIN |
VERFÜGBAR BIS 13. JUNI 2020, 24:00 UHR |
KEINE ANMELDUNG ERFORDERLICH | KOSTENFREI

Extra: Stricken, Die Installation - Gespräch mit der Künstlerin.

Zuschauer*innen können einmal während des Festivalzeitraums die Gelegenheit nutzen, Magda Korsinsky Fragen zum Werk zu stellen.

STRICKEN, DIE INSTALLATION - GESPRÄCH MIT MAGDA KORSINSKY |
DEUTSCHE SPRACHE | 9. JUNI 2020, 19:00 UHR |
ANMELDUNG ERFORDERLICH | KOSTENFREI

Mehr Informationen zum Festivalprogramm 2020 und Anmeldung unter impulsefestival.de.

Foto: Carolin Seelinger.

Herzlichen Glückwunsch, lieber Raphael Hillebrand, zur #Ehrung durch den Dachverband Tanz im Rahmen des #DeutschenTanzpr...
27/05/2020

Herzlichen Glückwunsch, lieber Raphael Hillebrand, zur #Ehrung durch den Dachverband Tanz im Rahmen des #DeutschenTanzpreis' 2020!
Wir freuen uns sehr mit dir über diese Auszeichnung für herausragende künstlerische Entwicklungen im Tanz, die so zum ersten Mal an einen Künstler aus dem urbanen Tanz verliehen wurde.

EHRUNGEN FÜR HERAUSRAGENDE KÜNSTLERISCHE ENTWICKLUNGEN IM TANZ 2020 erhält der Tänzer und Choreograf Raphael Hillebrand (Berlin).

Raphael Hillebrand nutzt Ausbildung und künstlerischen Background im urbanen Tanz, um seine Visionen des Hip-Hop Tanztheaters zu verwirklichen, auch im Cross-over mit Ballett und zeitgenössischem Tanz.

www.raphael-hillebrand.com

Foto: Raphael Hillebrand © Kooné Photography

In der aktuellen Ausgabe der taz-Interviewreihe "Berliner Stimmen aus der Quarantäne" stellt unser künstlerischer Leiter...
26/05/2020
Berliner Stimmen aus der Quarantäne (3): Begegnungen sind unersetzlich

In der aktuellen Ausgabe der taz-Interviewreihe "Berliner Stimmen aus der Quarantäne" stellt unser künstlerischer Leiter und Geschäftsführer Wagner Carvalho fest: Begegnungen sind unersetzlich.

Wagner Carvalho, künstlerischer Leiter des Ballhaus Naunynstraße, vermisst das geschlossene Thetaer und hofft auf neue Werte durch die Krise.

#Lesetipp: In "1000 Serpentinen Angst“ erzählt Olivia Wenzel (die bei uns am Haus u.a. schon in "We are the Universe" un...
22/05/2020
Autorin Olivia Wenzel über Identität: „Coming-out als Nicht-Weiße“

#Lesetipp: In "1000 Serpentinen Angst“ erzählt Olivia Wenzel (die bei uns am Haus u.a. schon in "We are the Universe" und "Mais in Deutschland und anderen Galaxien" mitgewirkt hat) vom Aufwachsen als Schwarze Person in Ostdeutschland. Mehr über ihr "Coming-out of not being white" in einem spannenden Interview in der taz.

In „1000 Serpentinen Angst“ erzählt die Autorin vom Aufwachsen als schwarze Person in Ostdeutschland. Und sie spricht vom Glück im Leben.

Eigentlich wären wir mit Raphael Hillebrands #Tanzperformance "Auf meinen Schultern" beim diesjährigen Performing Arts F...
13/05/2020

Eigentlich wären wir mit Raphael Hillebrands #Tanzperformance "Auf meinen Schultern" beim diesjährigen Performing Arts Festival Berlin zu Gast gewesen. Ganz so wie geplant können wir es zwar nun nicht zeigen, freuen uns jedoch, dass Raphael Hillebrand Teil einer Dokumentarischen Miniserie beim Performing Arts Festival Berlin @home sein wird. Stay tuned!

Some of this year’s #paffaces !

On the days of the festival they will be sharing their experience of the current situation in the documentary miniseries we have created. Over the course of three episodes, the self-taped videos of the participants will shed light on different questions with the aim of making different perspectives visible, audible and tangible - a document of this time that demonstrates the options that the independent performing arts scene have in times of crisis to make a difference, to make a contribution to a future filled with hope and to discover new ways of working with the medium of the internet.

Performing Arts Festival Berlin @home takes place from the 19th to 24th of May - more info: https://performingarts-festival.de/en

#paf2020 #pafathome #performingarts #festival #berlin #stayathome #pafpeoplestayathome #theaterdarmstadt

#SaveTheDate! Heute in einer Woche startet das Performing Arts Festival Berlin, in diesem Jahr als Performing Arts Festi...
12/05/2020

#SaveTheDate! Heute in einer Woche startet das Performing Arts Festival Berlin, in diesem Jahr als Performing Arts Festival Berlin @home. Vom 19. - 24. Mai 2020 könnt ihr hier die Vielfalt der freien darstellenden Künste Berlins erleben – @home. Das Festival lädt zur mehrteiligen Doku-Serie der freien Szene, in den „Digital Showroom“, zu neuen Talenten bei „Introducing...“ und zu Einblicken in künstlerische Arbeiten bei „PAF Show & Tell“.
Auch wir wären in diesem Jahr eigentlich mit Raphael Hillebrands #Tanzperformance "Auf meinen Schultern" dabei gewesen und freuen uns nun darüber, zumindest digital teilhaben zu können.

#Vorfreude: Morgen beginnen Die Glänzenden Aktionstage der Vielen! Seid dabei!Am 8. Mai von 18 - 24 Uhr zeigt der Live-S...
07/05/2020

#Vorfreude: Morgen beginnen Die Glänzenden Aktionstage der Vielen! Seid dabei!

Am 8. Mai von 18 - 24 Uhr zeigt der Live-Stream Aktionen und Beiträge der über 4.400 Unterzeichner*innen der Erklärungen der Die Vielen in Deutschland und Österreich.

Am 9. Mai ab 12:30 Uhr werden Unterzeichner*innen die über 30 regionalen Erklärungen der Vielen gemeinsam verlesen und Chöre und Musiker*innen in ganz Deutschland anschließend eine alternative Europahymne Zuhause singen, streamen und über Social Media verbreiten.

Livestream: www.dievielen.de/stream
Mehr zum Programm: www.dievielen.de

Kultur muss erhalten bleiben! Der Theaterdiscounter ist akut bedroht, der Mietvertrag zum 31.8. gekündigt. #tdmussbleibe...
07/05/2020

Kultur muss erhalten bleiben! Der Theaterdiscounter ist akut bedroht, der Mietvertrag zum 31.8. gekündigt.
#tdmussbleiben #freieszene #theaterdiscounter

TD akut bedroht! Um das Grundstück Klosterstr. 44, Heimat des TD, wird hart gerungen.
Nach Kündigung vom Montag appellieren wir in unserer PM an den Investor.
Wir hoffen, dass durch intensive Gespräche sich eine Lösung auftut.
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www.theaterdiscounter.de/aktuelle-lage
.
www.theaterdiscounter.de/uploads/assets/TD_Pressemitteilung_KurzVorRaeumung_05.05.2020.pdf

++++ Presse / Interviews ++++
+++ taz.die tageszeitung – Artikel von Tom Mustroph, 19.05.2020 www.taz.de/!5683936

+++ Interview zur aktuellen Lage rbb radio 1 mit Georg Scharegg, 11.05.2020
www.theaterdiscounter.de/uploads/assets/Kuendigung_radio1_11_05_2020.mp3

+++ Interview zur aktuellen Lage rbb inforadio mit Ute Büsing, 08.05.2020
www.theaterdiscounter.de/uploads/assets/kuendigung_rbb_8_05_20.mp3

+++ Klaus Lederer auf Twitter, 06.05.2020
https://twitter.com/klauslederer/status/1258033407692603393

+++ nachtkritik.de zur Pressemeldung, 06.05.2020
https://nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=18090%3Atheaterdiscounter-berlin-mietvertrag-gekuendigt&catid=126%3Ameldungen-k&Itemid=100089&fbclid=IwAR1JMtZ_laLcKG5AHpl5dBg_6M6DpA6f_SQdT9QyF0H0wcFqRSBji0diTmE

Adresse

Naunynstr. 27
Berlin
10997

Allgemeine Information

Tickets online: www.ballhausnaunynstrasse.de Reservierung: Tel. (030) 754 537 25. Die Kasse ist an Spieltagen von 17.30 bis 20 Uhr geöffnet. Telefonische Reservierung sowie Informationen zu Gruppenpreisen, Sozialtickets und anderen Ermäßigungen: Mo–Fr von 17–19 Uhr, an Spieltagen (auch Sa/So) von 17–20 Uhr. Nur Barzahlung (keine EC- oder Kreditkarten). Reservierte Tickets müssen eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden!

Öffnungszeiten

Montag 17:00 - 20:00
Dienstag 17:00 - 20:00
Mittwoch 17:00 - 20:00
Donnerstag 17:00 - 20:00
Freitag 17:00 - 20:00
Samstag 17:00 - 20:00
Sonntag 16:30 - 19:00

Telefon

+493075453725

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Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Ballhaus Naunynstrasse erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

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Bemerkungen

Thank you so much for last night. It was beautiful. Is there a way to connect with the people who attended?
HARAKIRI is the first episode of a series of video-performances entitled CRISÁLIDA. This series was produced by me and by people who went through my experience in several places where I was in Brazil. This work is about transformation, affection and healing.