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Galerie im Körnerpark

Galerie im Körnerpark Galerie für zeitgenössische Kunst in ehemaliger Orangerie | Gallery for contemporary art in former Die Galerie im Körnerpark ist eine kommunale Galerie in Nord-Neukölln.

Sie wurde 1983 nach einer großangelegten Restaurierung der gesamten historischen Parkanlage in der alten Orangerie eröffnet. Seitdem ist sie eine wichtige Säule des kulturellen Geschehens im Bezirk Neukölln. Die Galerie mit ihrem großzügigen langgestreckten Raum, der hohen Fensterfront und dem malerischen Ausblick auf den Park bietet eine Plattform für Skulpturen, Installationen und andere Kunstsp

Sie wurde 1983 nach einer großangelegten Restaurierung der gesamten historischen Parkanlage in der alten Orangerie eröffnet. Seitdem ist sie eine wichtige Säule des kulturellen Geschehens im Bezirk Neukölln. Die Galerie mit ihrem großzügigen langgestreckten Raum, der hohen Fensterfront und dem malerischen Ausblick auf den Park bietet eine Plattform für Skulpturen, Installationen und andere Kunstsp

Wie gewohnt öffnen

[DE]Das handgeschriebene Notizbuch von Hripsime Tobijan, der Urgroßmutter von Silvina Der-Meguerditchian [], steht im Mi...
20/09/2022

[DE]
Das handgeschriebene Notizbuch von Hripsime Tobijan, der Urgroßmutter von Silvina Der-Meguerditchian [], steht im Mittelpunkt der Installation „Treasures“. Als Überlebende des Völkermordes an den Armeniern (1915) floh sie nach Argentinien. Im Exil in Córdoba verfasste sie das Notizbuch und hielt ihr Wissen über traditionelle Heilmethoden, die sie in ihrer Heimatstadt Aintab (heutiges Gaziantep) gesammelt hat, fest. Darüber hinaus interessierte sich die Künstlerin auch für die Heilmittel und Krankheiten in den anderen armenisch besiedelten Gebieten des Osmanischen Reichs, weshalb sie das Projekt „Houshamadyan“ ins Leben rief. Unter anderem publizierte die Künstlerin Artikel über die Volksmedizin der angrenzenden Gebiete Aintabs.
Die Webseite dient vor allem auch der wissenschaftlichen und künstlerischen Aufarbeitung armenischen Lebens und Alltagskultur. In der Ausstellung könnt ihr in den Heften über die verschiedenen Heilmethoden und Heilpflanzen nachlesen.

Online: https://www.houshamadyan.org/themes/local-characteristics/folk-medicine.html

Tief verwurzelt – Natur als Archiv und Träger von Erinnerungen

[EN]
Central to Silvina Der-Meguerditchian’s work “Treasures” is a notebook handwritten by her great-grandmother. A survivor of the Armenian Genocide (1915), she fled to Argentina. In exile in Córdoba, she wrote the notebook about traditional healing methods, she has collected in her hometown of Aintab (present-day Gaziantep). In addition, the artist was also interested in the remedies and diseases in the other Armenian-populated areas of the Ottoman Empire, which is why she created the "Houshamadyan" project. The artist published articles about the folk medicine of the neighboring areas of Aintab. Furthermore the website serves as a scientific and artistic reconstruction of Armenian life and everyday culture. In the exhibition you can read in the booklets about the different healing methods.

Online: https://www.houshamadyan.org/themes/local-characteristics/folk-medicine.html

Deeply Rooted - Nature as an Archive and Medium of Memories
03.09 – 16.11.2022

Pics • Emgy Ruiz []

[DE]Wusstet ihr, dass jeder Stein, jedes Sandkorn, jeder Kiesel durch die drei Eiszeiten aus Skandinavien nach Berlin ab...
16/09/2022

[DE]
Wusstet ihr, dass jeder Stein, jedes Sandkorn, jeder Kiesel durch die drei Eiszeiten aus Skandinavien nach Berlin abgetragen wurde? Der Boden
unter unseren Füßen ist Importware, deswegen sind in Berlin so viele
verschiedene Steine zu finden. Damals war Berlin nämlich eine
Sumpflandschaft und erst durch das Gletschermaterial bildete sich fester
Untergrund. 🤯
Im Rahmen ihrer Arbeit Pflaumenbaum“ führte Sonya Schönberger
[] 9 Interviews mit verschiedenen Experten:innen und
Wissenschaftlern, die vom Nachlass Franz Körners oder von der Geschichte
Berlins handeln. Im Interview mit der Leiterin der Geologischen Sammlung
des Stadtmuseums Berlin, Beate Witzel, erfahren wir viele spannende Insights
über die Entstehung Berlins.

In der Ausstellung gibt es eine Hörstation mit den Interviews und ein Booklet zum Mitnehmen!

Tief verwurzelt – Natur als Archiv und Träger von Erinnerungen

03.09 – 16.11.2022

[EN]
Did you know that every stone, every grain of sand, every pebble was eroded from Scandinavia to Berlin by the three ice ages? The soil under
our feet is imported good. That's why you can find so many different stones
in Berlin. At that time, Berlin was a swamp landscape and only glacial material formed solid ground.

In the context of her work "Pflaumenbaum" Sonya Schönberger
[] conducted 9 interviews with different experts and
scientists about Franz Körner's estate or the history of Berlin. In the interview with the head of the Geological Collection of the City Museum,
Beate Witzel, we learn many exciting insights about the formation of
Berlin.

In the exhibition there is a listening station with the interviews and a booklet for take away.

Deeply Rooted - Nature as an Archive and Medium of Memories

03.09 – 16.11.2022

Pics • Beatris Wakaresko

[DE]Ein Einblick in die kürzlich eröffnete Ausstellung „Tief verwurzelt - Natur als Archiv und Träger von Erinnerungen“ ...
07/09/2022

[DE]
Ein Einblick in die kürzlich eröffnete Ausstellung „Tief verwurzelt - Natur als Archiv und Träger von Erinnerungen“ mit Sonya Schönberger [] und Silvina Der-Meguerditchian []

03.09 - 16.11.2022

[EN]

An insight into the recently opened exhibition "Deeply Rooted - Nature as Archive and Medium of Memories" with Sonya Schönberger [] and Silvina Der-Meguerditchian [].

03.09 - 16.11.2022

Pics • Marcelina Wellmer []

[DE]Estranged Habitats - Soundperformance der Künstlerin Betty Böhm [ ]mit den Sounds von Pflanzen und elektromagnetisch...
06/09/2022

[DE]
Estranged Habitats - Soundperformance der Künstlerin Betty Böhm [ ]mit den Sounds von Pflanzen und elektromagnetischer Strahlung

Ausgehend von ihrer Installation in der vergangenen Ausstellung Silent Spring hat Betty Böhm eine ortsspezifische Klanglandschaft konzipiert, die sich mit den Pflanzen im Garten der Galerie befasst. Mit speziellen Mikrofonen hat sie die jeweils eigenen Bewegungsvibrationen bestimmter Pflanzen aufgenommen und in eine Körnerpark-spezifische Komposition transformiert. Über diese Grundkomposition, diesen Klangteppich, wird sie mit einem Spezialmikrofon live performen. Das Mikrofon wandelt elektromagnetische Strahlung in akustische Signale um, womit sie live künstliche Strahlungsquellen wie Elektrogeräte, Laptops sowie Mobiltelefone der Besucher:innen hörbar machen und "bespielen" wird.

Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

[EN]
Estranged Habitats - Sound Performance with the artist Betty Böhm []and the sounds of plants and electromagnetic radiation
Based on her installation at the past exhibition Silent Spring, Betty Böhm has conceived a site-specific soundscape that deals with the plants of the garden of the Galerie im Körnerpark. Using special microphones, she has recorded the respective movement vibrations of certain plants and transformed them into a Körnerpark-specific composition. Beyond this basic composition she will perform live, using a special microphone. The microphone converts electromagnetic radiation into acoustic signals, which she will use to make artificial sources of radiation such as electrical appliances, laptops and visitors' cell phones audible and "play" them live.

Sponsored by the Federal Government Commissioner for Culture and Media.



Pic • Betty Böhm

[DE]Tief verwurzelt – Natur als Archiv und Träger von ErinnerungenEröffnung: Freitag | 02.09.2022 | 18 UhrAusgehend von ...
25/08/2022

[DE]
Tief verwurzelt – Natur als Archiv und Träger von Erinnerungen

Eröffnung: Freitag | 02.09.2022 | 18 Uhr

Ausgehend von persönlichen Objekten unternehmen die Künstlerinnen eine archäologische Spurensuche. Schicht für Schicht legen sie Erzählungen frei und entfalten eine Vielzahl möglicher Verknüpfungen.
Mit ihrer Arbeit „Pflaumenbaum“ untersucht Sonya Schönberger [] die Geschichte und das Schaffen von Franz Körner, dem Namensgeber des Körnerparks. Ausgangspunkt ist ein Pflaumenbaum, der auf ihrer Parzelle in einer Berliner Kleingartenanlage im Neuköllner Stadtteil Britz steht, die – ebenso wie der Körnerpark – auf einer ehemaligen Kiesgrube Franz Körners errichtet wurde.
Zentral für Silvina Der-Meguerditchians [] Werk „Treasures“ ist das handgeschriebene Notizbuch ihrer Urgroßmutter, die als Überlebende des Genozids an den Armeniern 1915 nach Argentinien floh. Es enthält übe 300 Heilmittel und Rezepte, die vorwiegend auf anatolischen Pflanzen basieren. Das Buch gibt uns einen Einblick in die Materialien, die zur Behandlung der häufigsten Krankheiten ihrer Zeit verwendet wurden.

[EN]
Deeply rooted – Nature as an Archive and Medium of Memories

Opening: Friday | 02.09.2022 | 6 pm

Taking personal objects as a starting point for the installations, each artist undertakes an archaeological examination of traces. Layer by layer, they uncover narratives and unfold a multitude of possible connections.
Sonya Schönberger’s “Pflaumenbaum” is an examination of the history and work of Franz Körner the developer for who Körner Park was named. The starting point is a plum tree that stands on Sonya Schönberger’s garden plot in a Berlin allotment site in the Brizt district of Neukölln, which – like Körner Park – was built on a former gravel pit belonging to Körner.
Central to Silvina Der-Meguerditchian’s work “Treasures” is a notebook handwritten by her great-grandmother, a survivor of the Armenian genocide who fled to Argentina in 1915. It contains more than 300 remedies and recipes based mostly on Anatolian plants, giving us a glimpse into the ingredients used to treat the most common diseases of the time.

Pic • P. J.Redouté

[DE]Wir laden euch herzlich ein zur Finissage von ANONMYE ZEICHNER 2022 & LINES FICTIONmit Anke Becker [] und Bettina Mu...
17/08/2022

[DE]
Wir laden euch herzlich ein zur Finissage von ANONMYE ZEICHNER 2022 & LINES FICTION
mit Anke Becker [] und Bettina Munk []

Schaut euch ein letztes Mal die übriggebliebenen der ursprünglich 600 internationalen Zeichnungen an sowie die digitalen Animationen und Zeichentrickfilme der 99 Künstler:innen im Videoraum.

Zwischen 17 und 20 Uhr können das letzte Mal Zeichnungen in der Galerie erworben werden.

[EN]
We cordially invite you to the closing event of ANONYMOUS DRAWINGS 2022 & LINES FICTION
with Anke Becker [] and Bettina Munk []

Take a last look at the remaining of the originally 600 international drawings as well as the digital animations and cartoons of the 99 artists in the video room.

Between 5 and 8 pm drawings can be purchased for the last time in the gallery.

[DE]An was denkt ihr, wenn ihr das Wort „Scham“ hört? Die Bedeutung von Scham ist vieldeutig und hat unendlich viele Fac...
16/08/2022

[DE]
An was denkt ihr, wenn ihr das Wort „Scham“ hört? Die Bedeutung von Scham ist vieldeutig und hat unendlich viele Facetten. Die Scham zeigt etwas an und verhüllt es zugleich. Scham bedeckt oder verbirgt, ist öffentlich und privat und alles, was dazwischen liegt vielleicht auch.

„Scham“, „F**k Yoga“ und „Belly rolls“ sind drei Exponate aus der Serie „Dreck in die Wunde“ von Kimbery Brooke Meenan []

„Dreck in die Wunde“ ist noch bis zum 31. August 2022 im Körnerpark zu sehen.

//

[EN]
What do you think of when you hear the German word Scham? The meaning of the word Scham in German is ambiguous and has infinite facets: Scham reveals something and conceals it at the same time. Scham covers or conceals, is public and private and everything in between perhaps too.

„Scham“, "F**k Yoga" and "Belly rolls" are three exhibits from the series „Dreck in die Wunde“ by Kimbery Brooke Meenan [].

„Dreck in die Wunde“ is on view at Körnerpark until August 31, 2022.

•pics Kimberly Brooke Meenan []

[DE]An was denkt ihr, wenn ihr das Wort „Scham“ hört? Die Bedeutung von Scham ist vieldeutig und hat unendlich viele Fac...
16/08/2022

[DE]
An was denkt ihr, wenn ihr das Wort „Scham“ hört? Die Bedeutung von Scham ist vieldeutig und hat unendlich viele Facetten. Die Scham zeigt etwas an und verhüllt es zugleich. Scham bedeckt oder verbirgt, ist öffentlich und privat und alles, was dazwischen liegt vielleicht auch.
„Scham“, „F**k Yoga“ und „Belly rolls“ sind drei Exponate aus der Serie „Dreck in die Wunde“ von Kimbery Brooke Meenan []

„Dreck in die Wunde“ ist noch bis zum 31. August 2022 im Körnerpark zu sehen.

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[EN]
What do you think of when you hear the German word Scham? The meaning of the word Scham in German is ambiguous and has infinite facets: Scham reveals something and conceals it at the same time. Scham covers or conceals, is public and private and everything in between perhaps too.

„Scham“, "F**k Yoga" and "Belly rolls" are three exhibits from the series „Dreck in die Wunde“ by Kimbery Brooke Meenan [].

„Dreck in die Wunde“ is on view at Körnerpark until August 31, 2022.

•pics Kimberly Brooke Meenan []

[DE]Das außerirdische Körnchen ST∆RDUST von  ist im Körnerpark gelandet!ST∆RDUST ist die skulpturale Nachbildung eines m...
16/08/2022

[DE]
Das außerirdische Körnchen ST∆RDUST von ist im Körnerpark gelandet!

ST∆RDUST ist die skulpturale Nachbildung eines mikroskopierten Körnchens, das mit einem Meteoriten vor 25 Jahren auf die Erde gestürzt ist. Die Berliner Künstlerin Sabine Kacunko hat den außerirdischen „Sternenstaub“ in eine gewichtige Plastik aus Cortenstahl transformiert und zum Modell eines erweiterten Umweltbewusstseins erklärt: Dieses bringt die Kunst und Wissen ebenso zusammen, wie die Verbindung von „Mikro“ und „Makro“.

Die Skulptur ist vom 15. August bis zum 15. Oktober 2022 rund um die Uhr auf der Terrasse vor der Galerie im Körnerpark zu sehen.

Programm

Di, 18. August, 18 Uhr
Sabine Kacunko´s ST∆RDUST im Körnerpark
Soft Opening

Di, 6. September, 18 Uhr
Sabine Kacunko’s ∆NIM∆-App – „The World´s First Collaborative Lung Machine“
Kuratorengespräch und App-Vorführung mit PD Dr. Slavko Kacunko

Di, 4. Oktober, 18 Uhr
ST∆RDUST, ∆NIM∆TED SCULPTURE und das ∆NIM∆-ProjektKünstlerinnengespräch mit Sabine Kacunko

[EN]
The alien grain ST∆RDUST by landed at Körnerpark.

ST∆RDUST is the sculptural replica of a microscopic grain that fell to earth 25 years ago with a meteorite. This “space mineral” points to the similarities between (micro-)photographic, scientific and artistic processes: it is the suspension of sizes and relationships that brings art and science together, as does the mystical connection between “micro” and ” macro”.

The sculptures will be on display around the clock in Körner Park from August 15 through October 15.

Programme
Tue, August 16, 6 pm
Sabine Kacunko´s ST∆RDUST at Körnerpark – a first encounter

Tue, September 6, 6 pm
Sabine Kacunko´s ∆NIM∆-App – "the world´s first collaborative lung machine”
Talk with the curator PD Dr. Slavko Kacunko

Tue, Oktober 4, 6 pm
ST∆RDUST, ∆NIM∆TED SCULPTURE and the ∆NIM∆-Projekt
Artist talk with Sabine Kacunko

[DE]S C H N I P P   S C H N A P PCollage Workshop mit Adrian Wylezol [ ] und Eva Niehle [@ _eves_eyes_/ ]In diesem Works...
25/07/2022

[DE]
S C H N I P P S C H N A P P

Collage Workshop mit Adrian Wylezol [ ] und Eva Niehle [@ _eves_eyes_/ ]

In diesem Workshop wird geschnitten, gerissen, zerlegt, kombiniert und geklebt. Aus ausgesuchtem und gefundenem Bildmaterial werden neue Bilder kreiert. Außerdem werden aktuelle und traditionelle Beispiele aus der Collage vorgestellt. Bitte bringt Klebestifte oder Papierleim, Skalpell, Schere, und Zeitschriften oder Bücher mit! Einiges an Material wird vor Ort sein.

Die Teilnehmer:innenzahl ist auf maximal 20 begrenzt. Daher bitten wir um Anmeldung unter [email protected]

Anschließend können zwischen 17 und 20 Uhr Zeichnungen in der Galerie erworben werden []

[EN]
S C H N I P P S C H N A P P

Collage Workshop with Adrian Wylezol [ ] and Eva Niehle [@ _eves_eyes_/ ]

In this workshop we cut, tear, disassemble, combine and glue. New images will be created from selected and found visual material. Current and traditional examples of collage will also be presented. Please bring glue sticks or paper glue, scalpel, scissors, and magazines or books! Some materials will be on site.

The number of participants is limited to a maximum of 20. Therefore, we ask for registration under [email protected]

Afterwards, drawings can be purchased in the gallery between 5 and 8 pm.

[DE]Kommt nächsten Mittwoch, am 20. Juli zwischen 17 und 20 Uhr vorbei für einenAusstellungsrundgang und Filmvorführungm...
12/07/2022

[DE]
Kommt nächsten Mittwoch, am 20. Juli zwischen 17 und 20 Uhr vorbei für einen

Ausstellungsrundgang und Filmvorführung
mit Anke Becker [] und Bettina Munk []

Anke Becker gibt im Gespräch mit den Besucher:innen einen Einblick hinter die Kulissen des Projekts „Anonyme Zeichner“: Unter welchen Gesichtspunkten wurden die Arbeiten für die Ausstellung ausgewählt, angeordnet und installiert. Was bedeuten Anonymität und einheitliche Preise im Kunst(markt)-kontext?
Bettina Munk erläutert die Bedeutung der animierten Linie und der unterschiedlichen Herangehensweise an das bewegte Bild – Stop-Motion, Bearbeitung im Computer – anhand von Beispielen der in der Galerie präsentierten Filme.

Vorab können zwischen 15 und 17 Uhr Zeichnungen in der Galerie erworben werden.

[EN]
Join us next Wednesday, July 20, between 5 and 8 pm for

Exhibition tour and film screening
with Anke Becker [] and Bettina Munk []

In conversation with the visitors, Anke Becker gives an insight behind the scenes of the project “Anonymous Drawings“: Under which aspects were the works selected, arranged and installed for the exhibition? What do anonymity and uniform sales prices mean in the art (market) context?
Bettina Munk explains the significance of the animated line and the different approaches to the moving image – stop-motion, editing in the computer – using examples of the films presented in the gallery.

Prior to the event, drawings can be purchased in the gallery between 3 and 5 pm.

Adresse

Schierker Str. 8
Berlin
12051

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 20:00
Dienstag 10:00 - 20:00
Mittwoch 10:00 - 20:00
Donnerstag 10:00 - 20:00
Freitag 10:00 - 20:00
Samstag 10:00 - 20:00
Sonntag 10:00 - 20:00

Telefon

493056823939

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Bemerkungen

[DE]
Ab nächsten Montag übernehmen die Künstler:innen der Gruppe pilote] bis zum 8. Mai unseren Account! Arbeiten der Künstler:innen könnt ihr zur Zeit bei uns in der Ausstellung Silent Spring, kuratiert von Lena Fließbach [Lena Fließbach]], sehen. Wir freuen uns auf spannende Einblicke in die Arbeitsweise dieser 10 unterschiedlichen künstlerischen Positionen!

[EN]
Starting next Monday, the artists of the group pilote] will take over our account until May 8th! Works of the artists can currently be seen in our exhibition Silent Spring, curated by Lena Fließbach [Lena Fließbach]]. We are looking forward to exciting insights into the artistic process of these 10 unique positions!

.ganser

[DE]
Nach den Feiertagen geht es weiter mit der Vorstellung der konzeptuellen Arbeiten von Stefan Klein [] im Rahmen der Ausstellung Silent Spring, kuratiert von Lena Fließbach [].

Der Künstler trug über ein Jahr das gefaltete Bild des kleinen Südseestaats Kiribati in seiner Brieftasche. Inmitten des Pazifischen Ozeans ist Kiribati eines der ersten und am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder.
Dieses Werk, das sich die Besucher:innen in der Ausstellung auch selber mitnehmen können, um es in der Brieftasche mit sich zu tragen, schlägt eine neue Form des Gedenkens vor. Anstelle einer Statue wirkt dieses Denkmal auf bescheidene und fluide Weise.
Ebenso fluide ist eine weitere Arbeit von Stefan Klein. Für 74.520 m³ (Galerie im Körnerpark), mietet der Künstler für die gesamte Dauer der Ausstellung den Luftraum über dem Galeriegebäude. Eine skulpturale Annäherung an eine Form, die durch eine rechtliche Vereinbarung geschaffen und definiert wird, dabei aber in sich fließend bleibt.

[EN]
After the holidays, we continue with the presentation of Stefan Klein's [] conceptual works as part of the exhibition Silent Spring, curated by Lena Fließbach [].

The artist carried the folded image of the small South Sea state of Kiribati in his wallet for over a year. In the middle of the Pacific Ocean, Kiribati is one of the first and most severely affected countries by climate change.
This work, which visitors of the exhibition can also take with them to carry in their wallets, proposes a new form of commemoration. Instead of a statue, this memorial works in a modest and fluid way.

Equally fluid is another work by Stefan Klein. For 74,520 m³ (Galerie im Körnerpark), the artist rented the airspace above the gallery building for the entire duration of the exhibition. A sculptural approach to a form created and defined by a legal agreement, which yet remains fluid in itself.

pics • Stefan Klein + Nihad Nino Pušija

Neuköllner Kinder und Jugendliche, die mit den Künstler:innen und Kulturschaffenden Elisa Dierson [] und Saiid Isamti eine Woche lang zusammen gearbeitet haben stellen ihr Projekt vor und laden das Publikum ein sich mit ihnen auf eine Exkursion durch die Ausstellung Silent Spring zu begeben. Der Rote Faden der Veranstaltung ist die Frage: „Wie kann ich Kunst genießen?“ Das beantworten die jungen Kunstakteure ganz aus ihrer Sicht und laden das Publikum zu kleinen Aufgaben und Denkanstößen ein.

Die Veranstaltung ist familienfreundlich. Kinder, Eltern und Interessierte sind willkommen.

Das Projekt wird ermöglicht durch die Zusammenarbeit zwischen Kunst Werk Stadt Berlin e.V., dem Nachbarschaftsheim Neukölln e.V. und der Kunstvermittlung der Galerie im Körnerpark, sowie einer großzügigen Förderung im Programm „Museum macht Stark“ des Deutschen Museumsbundes durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.
[DE]
Der italienische Bildhauer Attilio Tono [] ist unserer aktuellen Ausstellung Silent Spring mit einer in Olivenöl getränkten Papierarbeit bei uns in der Galerie vertreten.

Zunächst sind es rechteckige Formen: klar, regelmäßig, rational, von Menschenhand gezeichnet. Darauf folgt die natürliche Reorganisation der Materie durch den Dialog, der zu einem Gleichgewicht der Kräfte führt, aus welchem organische Formen hervorgehen.

Jeden Tag von 10 bis 20 Uhr sind die Arbeiten bei uns im Körnerpark zu sehen.

[EN]
Italian sculptor Attilio Tono [] is featured in our current exhibition, Silent Spring, with an olive oil-infused paper piece at the gallery.

At the beginning rectangular forms, clear, regular, rational, drawn by a voluntary human act, then the natural reorganization of matter through dialogue, the relationship that gives rise to a balance of forces from which organic conformations arise.

Every day from 10 to 8 the works can be seen at Galerie im Körnerpark.

pics • Nihad Nino Pušija,
[DE]
Carla Mercedes Hihn [] bringt für unsere Ausstellung Silent Spring den Amazonas Regenwalds zu uns in die Galerie.
Die Naturlandschaft des Amazonas-Regenwaldes zählt zu den artenreichsten Gebieten unseres Planeten. Hier wird der Wald von vielen Menschen als lebendiger, beseelter Organismus wahrgenommen. Während einer Residency im Regenwald um Manaus entwickelte Carla Mercedes Hihn eine intuitive Arbeitspraxis, bei der sie sich über eine japanische Meditationstechnik mit der sie umgebenden Natur verbindet und so die Zweiteilung aufbricht. Anschließend benutzt sie quadratische Stücke Papier, um organischen Strukturen, Spuren und Farben der Rinde, Wurzeln und Blätter abzureiben, die ihr bei uns in der Ausstellung nun sehen könnt.

[EN]
For our current exhibition Silent Spring, Carla Mercedes Hihn [] brings a piece of the Amazon rainforest to the gallery.
The natural landscape of the Amazon rainforest is one of the most species-rich areas on our planet. The forest is perceived by many people in the region as a living, animate organism. During a residency in the rainforest around Manaus, Carla Mercedes Hihn developed an intuitive work practice in which she begins her work by connecting with the surrounding nature through a Japanese meditation technique, thus breaking down the dichotomy. She then uses square pieces of paper to rub off organic textures, traces and colors of bark, roots and leaves, which you can see now at the exhibition in the gallery.

Video • Carla Mercedes Hihn, Drawing in the Amazon, 2017/2021

[DE]
Beim Betreten unserer Ausstellung S I L E N T S P R I N G, kuratiert von Lena Fließbach [], fällt der Blick sofort auf das Werk von Catherine Rose Evans [].
Die Arbeiten „A Soft Archive“ und „Ein Vokabular“ sind dieses Jahr entstanden und stellen eine künstlerische Intervention auf der Wettbewerbsbaustelle der Autobahn A100 dar.
Wörter, die mit der Vorsilbe ‚irr‘ beginnen, sind in Steine eingraviert, die beim Bau der Autobahn A100 ausgegraben wurden. Während der Ausstellung werden neue Steine hinzugefügt. Nach der Ausstellung werden sie an ihren Fundort unter der Autobahn zurückkehren und vergraben, bevor diese versiegelt wird. Auf diese Weise entsteht eine Zeitkapsel für eine Sprache, eine künstlerische Intervention, die nicht sichtbar ist, sondern erst beim Darüberfahren aktiviert wird.
Über einem der Steine hängt eine Jalousie horizontal so, dass sie sich unter ihrem eigenen Gewicht verbiegt. Die sonst geraden Linien der Lamellen sind gebogen und schief, wie Erdschichten oder eine schräge Partitur.

[EN]
When entering our current exhibition S I L E N T S P R I N G, curated by Lena Fließbach [] the first thing that catches your eye is the work of Catherine Rose Evans [].
The works "A Soft Archive" and "A Vocabulary" were made this year and represent an artistic intervention at the contested A100 construction site.
Words beginning with the prefix ‘irr’ are engraved on small stones that have been excavated during the construction of the A100 highway. New stones are added during the exhibition before being returned to their original site, to be buried beneath the highway before it is sealed. In this way a time capsule for a language is created, an artistic intervention that is not visible, but that will be first activated when driven over.A common Venetian blind is hung horizontally so that it bows under its own weight. The usually formal lines of the blind are bent and skewed, like layers of earth or a rogue musical score.

pics • Nino Nihad Pušija + .a.fox

[DE]
Heute möchten wir euch die Videoarbeiten von Robert Zhao Renhui [] vorstellen, von denen ihr drei in der Ausstellung S I L E N T S P R I N G, kuratiert von Lena Fließbach [] sehen könnt.
„Evidence of Things Not Seen“ (2020) zeigt Aufnahmen in einem privaten Schutzgebiet für Vögel in Shunde, Guangzhou. Der Künstler traf dort Herrn Xian, der 1998 ein 180 Hektar großes Grundstück pachtete, um dort
Bambus für sein Baugeschäft anzubauen. Als Zugvögel ihre Häuser in seinem Wald bauten, beschloss Herr Xian, den Bambus nicht mehr zu ernten, sondern den Wald für die Vögel zu pachten. Dies ist die einzige
Möglichkeit, wie Wildvögel in einer urbanisierten Stadt überleben können.
Die Arbeiten „And A Great Sign Appeared” (2021) und “We Watch Them Disappear” (2019), die im Videoraum zu sehen sind, setzen sich ebenso mit dem immer kleiner werdenden Lebensraum für Zugvögel in den Großstädten Singapur und Dan D**g, China auseinander.

[EN]
Today we would like to introduce you to the video works of Robert Zhao Renhui [], three of which you can see in the exhibition S I L E N T S P R I N G, curated by Lena Fließbach [].
"Evidence of Things Not Seen" (2020) shows footage taken at a private sanctuary for birds in Shunde, Guangzhou. The artist met Mr. Xian, who leased a 180-hectare plot of land in 1998 to grow bamboo for his construction business. When migratory birds built their houses in his forest, Mr. Xian decided to stop harvesting the bamboo and lease the forest for the birds. This is the only way wild birds can survive in an urbanized city.
The works "And A Great Sign Appeared" (2021) and "We Watch Them Disappear" (2019), which can be seen in the video room, similarly address the ever-shrinking habitat for migratory birds in the large cities of Singapore and Dan D**g, China.

Video: Robert Zhao Renhui, And A Great Sign Appeared, 2021
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