Theater heute

Theater heute Das Büro ist von 09:00 - 17:00 Uhr besetzt, danach sind wir in der Regel im Theater.

Theater heute berichtet engagiert und anregend mit profilierten Autoren über die wichtigsten Schauspielproduktionen im deutschsprachigen Raum und in den Theatermetropolen der Welt. Dazu Porträts wichtiger oder neu zu entdeckender Theatermenschen, Essays, Berichte über kulturpolitische Entwicklungen, Reportagen und die Premierenvorschau. Theater heute veröffentlicht jeden Monat ein Theaterstück und wird so für seine Leser zu einer eigenständigen Bibliothek der Gegenwartsdramatik.

Was droht der Kunstfreiheit bei einer möglichen AfD-Regierungsbeteiligung? Wie können sich Theater dagegen wehren? Und w...
04/09/2026

Was droht der Kunstfreiheit bei einer möglichen AfD-Regierungsbeteiligung? Wie können sich Theater dagegen wehren? Und weshalb ist für die Polarisierungsunternehmer der AfD ausgerechnet die Kulturpolitik so interessant? Der Journalist und Theaterkritiker Peter Laudenbach hat bereits 2023 ein Buch darüber geschrieben («Volkstheater – Der recht Angriff auf die Kunstfreiheit», Verlag Klaus Wagenbach) – und anlässlich der kommenden Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern noch einmal neu recherchiert. Seine Reportage ist zu lesen im Jahrbuch 2026.

Foto: Landtag von Sachsen-Anhalt am Magdeburger Domplatz; © picture alliance /dpa / Klaus-Dietmar Gabbert

Mit «Peer Gynt» hat Ida Müller das Bühnenbild des Jahres geschaffen. Christine Wahl würdigt das ganze Gyntsche Universum...
03/09/2026

Mit «Peer Gynt» hat Ida Müller das Bühnenbild des Jahres geschaffen. Christine Wahl würdigt das ganze Gyntsche Universum, das sich über die Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz erstreckt.

Fotos: (1+2) Gyntiania von Ida Müller in der Berliner Volksbühne: eine Stadt westlicher Verderbnis, in der White-Trash-Peer aufwächst; © Julian Röder (3+4) Der Bühnenkosmos von Vinge/Müller/ Reinholdtsens «Peer Gynt» nach Ibsen beginnt mit der Ausstellung von Wimmelbildern im Foyer der Volksbühne und setzt sich auf der großen Bühne fort; © Just Loomis/VM/VingeMüller

Die Begabung von Annika Neugart, der Nachwuchsschauspielerin des Jahres, fällt so sehr auf, dass schon mehrere Porträts ...
02/09/2026

Die Begabung von Annika Neugart, der Nachwuchsschauspielerin des Jahres, fällt so sehr auf, dass schon mehrere Porträts über sie geschrieben wurden. Jetzt auch eins von Eva Behrendt im Jahrbuch 2026.

Fotos: (1) © Sima Dehgani
(2) «Wallenstein» mit Annika Neugart (Max Piccolomini) und Annette Paulmann (Octavio Piccolomini) an den Münchner Kammerspielen, Regie Jan-Christoph Gockel; © Armin Smailovic

Was tun? Für das Jahrbuch 2026 haben wir Theatermenschen gefragt, wie sich auf eine Gegenwart reagieren lässt, in der po...
01/09/2026

Was tun? Für das Jahrbuch 2026 haben wir Theatermenschen gefragt, wie sich auf eine Gegenwart reagieren lässt, in der politische Gewissheiten brüchig werden und gesellschaftliche Konflikte härter geführt werden. Fünf Antworten, fünf sehr unterschiedliche Perspektiven.

Fotos: Safira Robens; © Julia Dragosits
Bastian Lomsché; © Kerstin Schomburg
Ildikó Gáspár; © Judit Horvath
Enrico Lübbe; © picture alliance

Der Schauspieler des Jahres Guido Lambrecht verbindet in der Inszenierung von Michel Houellebecqs Roman «Serotonin» dess...
31/08/2026

Der Schauspieler des Jahres Guido Lambrecht verbindet in der Inszenierung von Michel Houellebecqs Roman «Serotonin» dessen Protagonisten mit Fragmenten seiner eigenen Biografie, «so dass die beiden ein Stück weit verschwimmen können». Ein Email-Interview, beantwortet mit Audiofiles, nachzulesen im Jahrbuch 2026.

Foto: Guido Lambrecht in «Serotonin» nach dem Roman von Michel Houellebecq, Regie und Bühne Sebastian Hartmann am Hans Otto Theater; © Thomas M. Jauk

Die Schauspielerin des Jahres Paulina Alpen liebt Figuren, die von Losern, Nerds, Maniacs und Verzweifelten erzählen. Ih...
30/08/2026

Die Schauspielerin des Jahres Paulina Alpen liebt Figuren, die von Losern, Nerds, Maniacs und Verzweifelten erzählen. Ihre Regisseurin Lucia Bihler hat fürs Jahrbuch 2026 aufgeschrieben, was sie an der Arbeit mit Paulina Alpen so sehr schätzt.

Fotos: (1) © Leif Piechowski
(2) Paulina Alpen (vorn) als Erzählerin, dahinter Doppelgänger Pauline Grossmann, Karl Leven Schroeder und Felix Jordan in Thomas Melles «Die Welt im Rücken» am Schauspiel Stuttgart; © Julian Baumann

«Neue Welt» lautete der Titel des Jahrbuchs. Zur neuen Welt gehört nicht nur das Ende der globalen Ordnung, wie wir sie ...
29/08/2026

«Neue Welt» lautete der Titel des Jahrbuchs. Zur neuen Welt gehört nicht nur das Ende der globalen Ordnung, wie wir sie seit der Nachkriegszeit kennen, mitsamt neuen Kriegen, Krisen und Technologien wie KI. Sondern auch ein Backlash, der sich gewaschen hat.

Wir haben 16 Theatermenschen gefragt, was zu tun ist. Der Dramatiker und Autor Lukas Rietzschel schreibt: «Unzufriedenheit ist wichtig, Herrschaftskritik notwendig.“ Sein Text ist auf unserer Website frei lesbar.

Foto: Hanna Lenz

Die Münchner Kammerspiele sind das Theater des Jahres 2026! Trotzdem soll bald schon wieder Schluss sein mit der jetzt s...
28/08/2026

Die Münchner Kammerspiele sind das Theater des Jahres 2026! Trotzdem soll bald schon wieder Schluss sein mit der jetzt so erfolgreichen Intendanz von Barbara Mundel. Wer sagt eigentlich, dass man aufhören soll, wenn es gerade anfängt, schön zu sein? – Die Würdigung im Jahrbuch 2026 von Silvia Stammen ist auf unserer Website frei lesbar.

Fotos: (1) Das Ensemble der Münchner Kammerspiele blockiert kurz die Maximilianstraße; © Julian Baumann
(2) Barbara Mundel, Intendantin seit 2020; © Sandra Singh

🎭🏆 Das Jahrbuch 2026 von «Theater heute» ist da und mit ihm die Ergebnisse der Umfrage unter 45 Kritiker:innen. Die Ausw...
27/08/2026

🎭🏆 Das Jahrbuch 2026 von «Theater heute» ist da und mit ihm die Ergebnisse der Umfrage unter 45 Kritiker:innen. Die Auswertung ist auf unserer Website frei lesbar.

🏆 Die Gewinner:innen sind:
- Theater des Jahres: Münchner Kammerspiele
- Schauspielerin des Jahres: Paulina Alpen
- Schauspieler des Jahres: Guido Lambrecht
- Inszenierung des Jahres: Jan-Christoph Gockels «Wallenstein» an den Münchner Kammerspielen
- Stücke des Jahres: Caren Jeß’ «To My Little Boy» und Avishai Milsteins «Play Auerbach!»
- Bühnenbild des Jahres: Ida Müller für «Peer Gynt» an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
- Kostüm des Jahres: Sara Valentina Giancane für «ll Gattopardo» am Schauspielhaus Zürich & Victoria Behr für «Die Welt im Rücken» am Schauspiel Stuttgart
- Video des Jahres: Mario Simon und Jan Isaak Voges für «Imagine» am Schauspiel Köln
- Nachwuchsschauspielerin des Jahres: Annika Neugart
- Dramaturgie des Jahres: Viola Hasselberg und Claus Philipp für «Wallenstein» an den Münchner Kammerspielen
- Das Multitalent des Jahres: Nachwuchsschauspieler, Performer, Rechercheur und Dramaturg Serge Okunev

👏 Herzlichen Glückwunsch an alle!

Außerdem im Jahrbuch:

🌍 Schwerpunkt «Neue Welt»
Keine Frage, die Alte Welt gibt es noch, aber sie schwächelt gewaltig. Geopolitische Gewissheiten geraten ins Wanken, Europa schottet sich ab, die liberale Demokratie kämpft gegen illiberale Herausforderungen, künstliche Intelligenz bedroht Arbeitsmärkte, Berufsbilder oder Ausbildungsgänge. Auch im Lokalen geraten Strukturen unter Druck. Was geschieht mit Kulturinstitutionen und Freier Szene, wenn eine rechtsextreme Partei eine Landesregierung übernimmt? Unter welchen zunehmenden politischen Druck gerät Kunstförderung?

📔 Auf dem Titel: Die Köche, die in der Inszenierung des Jahres «Wallenstein» in der Regie von Jan-Christoph Gockel an den Münchner Kammerspielen den großen Krieg anrühren.

Inge Keller, die große Diva des DDR-Theaters, konnte im Sommer 1979, als eigentlich ein Baustopp auf Hiddensee herrschte...
17/08/2026

Inge Keller, die große Diva des DDR-Theaters, konnte im Sommer 1979, als eigentlich ein Baustopp auf Hiddensee herrschte, auf Veranlassung von Honecker dort ein Haus bauen – angeblich als Belohnung für die Nichtunterzeichnung des Offenen Briefs gegen die Ausbürgerung Biermanns. Diese und viele andere Anekdoten aus der geschichtsträchtigen Inselwelt erzählt Annekatrin Hendels Dokumentarfilm «Hiddensee»; die Besprechung dazu im aktuellen Heft. Kinostart: 20. August.

Fotos: Lieblingsinsel der DDR-Kulturbohème: Szenen aus «Hiddensee»; ©It Works! Medien GmbH/Beate Nelken/Peter Brune

Adresse

Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße 24
Berlin
10785

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

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