Galerie Poll

Galerie Poll After 50 years of continuous and dedicated work Galerie Poll is still turning away from fads and trends and is focusing on realism and figuration.
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Frohe Weihnachten und ein erlebnisreiches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr! / Merry Christmas and an eventful, hea...
19/12/2019

Frohe Weihnachten und ein erlebnisreiches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr! / Merry Christmas and an eventful, healthy and successful new year!

Wir freuen uns auf interessante Begegnungen und anregende Gespräche mit Ihnen auch im nächsten Jahr. / We are looking forward to interesting meetings and inspiring talks with you also next year.

Winterpause / Winter break: 24.12.2019-01.01.2020

Abb.: Göran Gnaudschun, Coriandoli, Prampolini (aus der Serie / from the series: Are You Happy?), 2017, Pigmentdruck auf Barytpapier / pigment print on baryta paper, 43,6 x 29,1 cm

Lichtblicke in dieser dunklen Jahreszeit!In unserer Galerie sind aktuell Berge von Heike Negenborn & italienische Landsc...
10/12/2019

Lichtblicke in dieser dunklen Jahreszeit!

In unserer Galerie sind aktuell Berge von Heike Negenborn & italienische Landschaften von Andreas Silbermann zu sehen (noch bis 11. Januar 2020). Parallel im Schaulager in neuer Hängung: “Are You Happy? Fotografien von Göran Gnaudschun“ (noch bis 1. Februar 2020).

Macht garantiert gute Laune!

Abb.: © Andreas Silbermann – Trani, 2017, Öl auf Leinwand auf Holz, 30 x 35 cm

Are You Happy? Fotografien von Göran Gnaudschun. Diesen Samstag, den 26. Oktober 2019 letzte Chance, die Ausstellung in ...
24/10/2019

Are You Happy? Fotografien von Göran Gnaudschun.

Diesen Samstag, den 26. Oktober 2019 letzte Chance, die Ausstellung in ihrem gesamten Umfang bei uns zu sehen! Danach nur noch im Schaulager bis 1. Februar 2020!

Abb.: Blick in die Ausstellung, Foto: Göran Gnaudschun

Ein erster Einblick in das neue Buch. Dieses wird heute um 19.30 Uhr im Rahmen eines Künstlergespräches, moderiert von B...
10/10/2019
DISTANZ

Ein erster Einblick in das neue Buch. Dieses wird heute um 19.30 Uhr im Rahmen eines Künstlergespräches, moderiert von Brigitte Werneburg, im Schaulager der Galerie vorgestellt. Anwesend ist auch Matthias Kliefoth vom DISTANZ-Verlag.

NEW ON OUR SHELVES
& BOOK PRESENTATION

During his residency at the German Academy Villa Massimo in Rome, the photographer Göran Gnaudschun avoided the postcard-perfect Rome that attracts millions of tourists. For the series Are You Happy? the artist instead trained his lens on the Eternal City’s eastern periphery and its residents. They live in cramped conditions, in tenements surrounded by brownfields. Only a stone’s throw away, the ancient city wall separates neighborhoods preferred by a young and upwardly mobile crowd from the outlying districts.
Gnaudschun strolled through these so-called deprived areas, exploring their high-rise complexes and failed urban renewal projects. In portraits that capture the individuality of their subjects and atmospheric renditions of the austere architecture that is characteristic of Rome’s east, Gnaudschun offers a searching analysis of the urban fabric in which everyday life is set and the rhythms that organize its time. With essays by Emilia Giorgi, Göran Gnaudschun, Yvonne Dohna Schlobitten, and Marie-Amélie zu Salm-Salm.

Exhibition
Göran Gnaudschun – “Are You Happy?”
Galerie Poll, Berlin
September 6 until October 26, 2019

Artist Talk & Book presentation:
October 10, 2019, 7:30 pm
https://www.facebook.com/events/374927943383690/

Galerie Poll

Heute ein wunderbarer Artikel von Mathias Königschulte in der TAZ-Wochenendausgabe! Es geht um die Serie "Are You Happy?...
21/09/2019

Heute ein wunderbarer Artikel von Mathias Königschulte in der TAZ-Wochenendausgabe! Es geht um die Serie "Are You Happy?" von Göran Gnaudschun, dessen Fotografien aktuell bei uns in der Galerie gezeigt werden.

Kunstmesse vom 12. - 15. September 2019
12/09/2019

Kunstmesse vom 12. - 15. September 2019

Kunstmesse vom 12. - 15. September 2019

Finalwoche für “erinnern – träumen – zeichnen“. Mit Zeichnungen und Radierungen von Danja Akulin, Peer Boehm, Ralf Kerba...
27/07/2019

Finalwoche für “erinnern – träumen – zeichnen“. Mit Zeichnungen und Radierungen von Danja Akulin, Peer Boehm, Ralf Kerbach und ORLANDO. Letzte Chance für einen Besuch dieser sommerlich leichten Ausstellung:
3. August 2019. Im August nur nach Vereinbarung!

Abb.: Blick in die Ausstellung, Fotos: Richard Thieler

Ausstellung vom 14. Juni bis 3. August 2019
25/06/2019

Ausstellung vom 14. Juni bis 3. August 2019

Ausstellung vom 14. Juni bis 3. August 2019

Diesen Donnerstag, den 13. Juni 2019 eröffnet 18-21 Uhr unsere neue Ausstellung "erinnern – träumen – zeichnen. Zeichnun...
11/06/2019

Diesen Donnerstag, den 13. Juni 2019 eröffnet 18-21 Uhr unsere neue Ausstellung "erinnern – träumen – zeichnen. Zeichnungen und Radierungen" mit Arbeiten von Danja Akulin, Peer Boehm, Ralf Kerbach und ORLANDO. Wir laden Sie und Euch herzlich ein!

Um 19 Uhr wird der Journalist und Kunstkritiker Jochen L. Stöckmann ein Gespräch mit den Künstlern führen.

Dauer der Ausstellung: 14. Juni bis 3. August 2019
Di-Sa 12-18 Uhr und nach Vereinbarung

© Abb.: ORLANDO, Sehnung (Fragment II), seit 2010, Radierung, 90 x 175 cm

Die aktuelle Ausstellung von Jenö Gindl ist nur noch diese Woche zu sehen. Letzte Möglichkeit: Samstag, 8. Juni 2019, 12...
06/06/2019

Die aktuelle Ausstellung von Jenö Gindl ist nur noch diese Woche zu sehen. Letzte Möglichkeit: Samstag, 8. Juni 2019, 12-18 Uhr. Unbedingt noch schnell vorbeikommen!

Ausstellung vom 26. April bis 8. Juni 2019Eröffnung: Donnerstag, den 25. April 2019, 18-21 Uhr
18/04/2019

Ausstellung vom 26. April bis 8. Juni 2019
Eröffnung: Donnerstag, den 25. April 2019, 18-21 Uhr

Ausstellung vom 26. April bis 8. Juni 2019
Eröffnung: Donnerstag, den 25. April 2019, 18-21 Uhr

Zur heutigen Eröffnung der Ausstellung "Sabina Grzimeks Welt. Menschen – Tiere – Landschaften"  laden wir Sie und Euch h...
07/03/2019

Zur heutigen Eröffnung der Ausstellung "Sabina Grzimeks Welt. Menschen – Tiere – Landschaften" laden wir Sie und Euch herzlich ein. Gezeigt werden Skulpturen, Papierarbeiten und einige Malereien der Künstlerin Sabina Grzimek, welche ebenfalls anwesend sein wird. Beginn ist 18 Uhr!

Dauer der Ausstellung: 9. März bis 20. April 2019
Di-Sa 12-18 Uhr und nach Vereinbarung

Nicht vergessen! Unsere Ausstellung „Pop & Politik“ ist nur noch bis einschließlich Samstag, den 2. März 2019 zu sehen!
22/02/2019

Nicht vergessen! Unsere Ausstellung „Pop & Politik“ ist nur noch bis einschließlich Samstag, den 2. März 2019 zu sehen!

Ausstellung vom 19. Januar 2019 bis 2. März 2019
06/02/2019

Ausstellung vom 19. Januar 2019 bis 2. März 2019

Ausstellung vom 19. Januar 2019 bis 2. März 2019

Merry Christmas and a peaceful, healthy and successful new year! We are looking forward to interesting meetings and insp...
21/12/2018

Merry Christmas and a peaceful, healthy and successful new year! We are looking forward to interesting meetings and inspiring conservations with you also next year!

Our gallery is closed from 22nd December 2018 to 1st January 2019. We are available for you again after this date on the usual opening times.

Abb.: Winter Mountain (Winterberg), 2015, colored crayon, pastel and gouache on paper, 129 x 159 cm

Ausstellung vom 10. November 2018 bis 12. Januar 2019 / Eröffnung: Freitag, den 9. November 2018, 18-21 Uhr
31/10/2018

Ausstellung vom 10. November 2018 bis 12. Januar 2019 / Eröffnung: Freitag, den 9. November 2018, 18-21 Uhr

Ausstellung vom 10. November 2018 bis 12. Januar 2019 / Eröffnung: Freitag, den 9. November 2018, 18-21 Uhr

Publikation aus Anlass des 50-jährigen Bestehensder Galerie Poll mit einem umfangreichen Abbildungsteil, Fotografien, ei...
28/08/2018

Publikation aus Anlass des 50-jährigen Bestehens
der Galerie Poll

mit einem umfangreichen Abbildungsteil, Fotografien, einem Text von Dr. Lucius Grisebach, Wiederabdrucken ausgewählter Texte zur Geschichte der Galerie Poll sowie einer Übersicht der Ausstellungen und Editionen 1968-2018. POLLeditionen, ISBN 978-3-931-759-40-7, Preis: 25 Euro

begleitend zu den Ausstellungen:

„Does sex cause cancer?“
Ein Querschnitt durch das Werk des Berliner Realisten Peter Sorge (1937–2000)

Editionen, Plakate und Drucksachen aus 50 Jahren
Galerie Poll, gegründet 1968 in West-Berlin

Die 60er & 70er Jahre in Berlin:
Albert, Kraemer, Lange, Petrick, Sorge
Werke aus der Sammlung der Kunststiftung Poll

8. September bis 3. November 2018
in der Galerie Poll und deren Schaulager
sowie in der Kunststiftung Poll.

Galerie Poll auf derPOSITIONS Berlin Art Fair27.-30. September 2018Wir zeigen Arbeiten der KünstlerJohannes Daniel (*198...
06/07/2018

Galerie Poll auf der
POSITIONS Berlin Art Fair
27.-30. September 2018

Wir zeigen Arbeiten der Künstler

Johannes Daniel (*1987)
Eric Keller (*1985)
Daniel Poller (*1984)

Donnerstag, 27. September 2018
Professional Preview 13-17 Uhr / Eröffnung 17-21 Uhr
Freitag, 28. September 2018, 13-20 Uhr
Samstag, 29. September 2018, 13-20 Uhr
Sonntag, 30. September 2018, 11-18 Uhr


Flughafen Tempelhof
Columbiadamm 10
Hangar 4
12101 Berlin

Kommende Ausstellung:50 Jahre Galerie PollDoes sex cause cancer? Ein Querschnitt durch das Werk des Berliner RealistenPe...
29/06/2018

Kommende Ausstellung:

50 Jahre Galerie Poll
Does sex cause cancer?
Ein Querschnitt durch das Werk des Berliner Realisten
Peter Sorge (1937-2000)

parallel im Schaulager der Galerie Poll:
Editionen, Plakate und Drucksachen aus 50 Jahren
Galerie Poll, gegründet 1968 in West-Berlin

parallel in der Kunststiftung Poll:
Die 60er & 70er Jahre in Berlin: Albert, Kraemer, Lange, Petrick, Sorge
Werke aus der Sammlung der Kunststiftung Poll

Ausstellungen vom 8. September bis 3. November 2018
Eröffnung: Freitag, 7. September 2018, 18-21 Uhr

Es erscheint eine umfangreiche Publikation.

In einer Altbauwohnung in der Niebuhrstraße 77 in Berlin-Charlottenburg eröffnete am 8. Oktober 1968 mit einer Einzelausstellung des Malers, Zeichners und Graphikers Peter Sorge (1937-2000) die Galerie Poll. Zum Jubiläum – 50 Jahre danach – zeigt sie vom 8. September bis 2. November 2018 mit „Does sex cause cancer?“ einen Querschnitt durch das Werk des Berliner kritischen Realisten. Denn 1968, das Gründungsjahr der Galerie, ist zur historischen Chiffre geworden für gesellschaftliche Veränderungen und einen kulturellen Aufbruch. Der im Erinnerungsjahr der Studentenrevolte vielfach zelebrierte Rückblick war ein Grund dafür, Peter Sorge auszuwählen: Unmittelbar reagierte der Berliner Künstler in seinen Arbeiten mit Zitaten aus Tageszeitungen, Illustrierten, Porno- und Sportmagazinen auf die Gescheh­nisse. Und es wirkt heute noch aktuell, wie Sorge Schlaglichter wirft auf die mörderische Kriegsführung der USA in Vietnam oder die brutale Zerschlagung des Prager Frühlings durch sowjetische Truppen. Auch wenn er den Deutschen die Hungersnot in Biafra vor Augen führt, die Menschenrechtsverletzungen der Militärdiktatur in Griechenland, Folteropfer des spanischen Franco-Regimes oder des persischen Schahs, dann werden Parallelen sichtbar.

Inspiriert von Methoden der Pop-Art und gegen die Vorherrschaft der abstrakten Malerei „porträtierte“ Sorge die mediale Wirklichkeit der politisch aufgewühlten 60er in Gemälden, Zeichnungen und Druckgraphiken. Bei seinen Werken handelt es sich häufig um Mehrfeld-Bilder, in denen der Künstler anscheinend Unzusammenhängendes miteinander kombiniert: manchmal ergibt sich ein scharfer, sofort ins Auge springender Kommentar, meist aber überlässt es Sorge dem Betrachter, assoziativ an seine provozierend zusammengestellten Motive anzuknüpfen. Seine medienkritische, auf Bewusstmachung zielende Kunst ist ein kulturhistorisch bedeutsames Kapitel deutscher Nachkriegskunst. Sie ist zudem, angesichts zunehmender Gleichgültigkeit gegenüber der schieren Masse digitaler Bilder, hoch aktuell.

„Ich mache also Bildzitate aus den sog. Massenmedien. Die Kästchen und Strich- oder Farbrahmen drumrum sind die Anführungsstriche. Mehrere dieser Zitate stelle ich nun auf einem Blatt zusammen bzw. gegeneinander und erhalte so manchmal Bilderrätsel, manchmal Kalauer, wenns hoch kommt, Paradoxe und Antithesen, aus denen der Betrachter seine Synthesen machen kann und soll. (…) Ich möchte, dass die Leute das optische Angebot, das sie jeden Tag vorgeschüttet bekommen, nicht Seite für Seite konsumieren und wieder vergessen, sondern durch befremdliche Kombinationen dieses Angebots betroffen werden und vielleicht gar ‚Denkanstöße‘ erhalten.“ (Peter Sorge, 1972)

Peter Sorges Arbeiten sind in zahlreichen öffentlichen Sammlungen vertreten, er wurde bei einer Umfrage des Kunstmagazins Flash art in West-Berlin 1972 von Museumsdirek­toren, Galeristen und Kunstkritikern als einer der wichtigsten Protagonisten der damaligen Kunstszene benannt. Dennoch ist sein Werk heute nur einem engen Kreis bekannt. Es gilt, ihn neu zu entdecken.

Sorge studierte ab 1958 an der Hochschule für Bildende Künste Berlin und schloss sein Studium dort 1964 als Meisterschüler bei Fred Thieler und Mac Zimmermann ab. Er war Gründungsmitglied der heute legendären Produzentengalerie Grossgörschen 35 (1964-1968) sowie der Gruppe Aspekt (1972-1977). 1968 erhielt er den Burda-Kunstpreis in der Sparte Grafik, 1969 den Kunstpreis der Stadt Wolfsburg. Von 1980 bis 1982 lehrte er als Gastprofessor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Museen, Kunstvereinen und Galerien folgten. Die Galerie Poll widmete dem Künstler nach 1968 zahlreiche weitere Einzelausstellungen.

Eva und Lothar C. Poll setzten mit ihrer Galerie die Tradition von Großgörschen 35 fort. Stand der Name Poll anfangs vor allem für die Kunstrichtung des „Kritischen Realismus“, gilt die heute von Nana Poll gemeinsam mit ihrer Mutter Eva Poll geleitete Galerie als Ort für Kunst der Gegen­wart seit 1960 mit den Schwerpunkten deutsche Malerei, Zeichnung, Fotografie und Skulptur.

Nach mehreren Standorten, davon dreißig Jahre am Lützowplatz 7 in Berlin-Tiergarten, hat die Galerie ihren Sitz seit Sommer 2015 in der Gipsstraße 3 in Berlin-Mitte. Im selben Gebäude arbeitet auch die 1986 gegründete Kunststiftung Poll. Mit einem zusätzlichen Schaulager bietet der gemeinsame Standort insgesamt rund 350 m² Ausstellungsfläche. Das Gebäudeensemble der ehemaligen Musikschule Mitte wurde Ende der 1990er Jahre nach den Entwürfen des Architekten Jürgen Pleuser zu einem Kunst- und Atelierhaus ausgebaut.

Die Galerie Poll ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler (BVDG) und im Landesverband Berliner Galerien (lvbg), zu dessen Gründungsmitgliedern sie ebenso zählt wie zu den Gründungsmitgliedern der Vorgängerin, der 1968 gegründeten Interessengemeinschaft Berliner Kunsthändler (IBK), die Ende der 1960er Jahre parallel zu Köln in Berlin die ersten Messen für zeitgenössische Kunst veranstaltete und deren Vorsitz Eva Poll von 1976 bis 1982 innehatte.

Eva Poll war im Kunstbeirat des Senats tätig, sie hat die Vergabe des Otto-Nagel-Preises, mit Ausstellung und Förderstipendium, mit initiiert. Sie gehört u. a. dem Vorstand des von Günter Grass (1927-2015) gestifteten Daniel-Chodowiecki-Preises an. Zusammen mit Lothar C. Poll gründete sie 1986 die Kunststiftung Poll und hat als Kuratorin zahlreicher Ausstellungen in Museen in Deutschland und im europäischen Ausland sowie in Goethe-Instituten Zeichen gesetzt. In Würdigung ihrer großen Verdienste um die Berliner Kunstlandschaft und als Auszeichnung für ihr langjähriges kulturpolitisches Engagement wurde Eva Poll im Jahr 1993 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Der lvbg trug ihr im Jahr 2008 die Ehrenpräsidentschaft an. Nana Poll arbeitet seit 2014 im Vorstand des lvbg mit.

Ein Teil des umfangreichen Archivs der Galerie Poll befindet sich seit 2009 im Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels (ZADIK).

Zu den Ausstellungen erscheint eine begleitende Publikation mit einem umfangreichen Abbildungsteil, Fotografien, einem Text von Dr. Lucius Grisebach, Wiederabdrucken ausgewählter Texte zur Geschichte der Galerie Poll sowie einer Übersicht der Ausstellungen und Editionen 1968-2018. POLLeditionen, ISBN 978-3-931-759-40-7, Preis: 25 Euro

9. Juni bis 28. Juli 2018 / Eröffnung: Freitag, 8. Juni, 18-21 Uhr
08/06/2018

9. Juni bis 28. Juli 2018 / Eröffnung: Freitag, 8. Juni, 18-21 Uhr

9. Juni bis 28. Juli 2018 / Eröffnung: Freitag, 8. Juni, 18-21 Uhr

Kommende Ausstellung:Eric KellerStille DriftEröffnung: Freitag, 8. Juni, 18-21 Uhr9. Juni bis 28. Juli 2018Unter dem Tit...
22/05/2018

Kommende Ausstellung:
Eric Keller
Stille Drift
Eröffnung: Freitag, 8. Juni, 18-21 Uhr

9. Juni bis 28. Juli 2018

Unter dem Titel „Stille Drift“ zeigt die Galerie Poll Arbeiten des Malers Eric Keller aus den vergangenen zwei Jahren erstmals in einer Einzelausstellung. Seit 2012 waren Bilder des Künstlers bereits mehrmals in Themenausstellungen zu sehen.

Mit seiner Malerei umkreist Eric Keller Stadt- und Industrielandschafen, Menschen und Porträts sowie Interieurs verlassener Orte. Die Motive entstehen zumeist aus der Erinnerung, hin und wieder nach Skizzen. Dem Künstler kommt es nicht auf das Abbild an, ihm geht es um eine Wiedergabe von Erlebtem, Erfahrungen und Stimmungen. Immer wieder übermalt und verändert Keller im Entstehungsprozess einzelne Partien seiner Gemälde. Die dabei verrinnende Zeit ist ein wichtiger Faktor, weil das Detail in der Erinnerung immer mehr an Bedeutung verliert, die formale Verallgemeinerung tritt in den Vordergrund. Die Ölfarbe wird in mehreren lasierenden Schichten übereinander auf den Bildträger Holz, nur selten auf Leinwand aufgetragen. Die Farbpalette des Künstlers mit blassen gedeckten Grau-, Blau-, Violett- oder auch Ockertönen lässt die Bilder wie eingefroren wirken und betont eine gewisse Melancholie.

„Diese statische Darstellung führt einerseits zu der den Bildern innewohnenden spezifischen Zeitlosigkeit, wenn Raum und Figur aus dem Hier und Jetzt gefallen zu sein scheinen; andererseits gelingt es Keller, gerade diese Zeitlosigkeit durch eine ausgesprochene zeitgenössische Darstellung von auf sich selbst zurückgeworfenen Menschen ironisch zu brechen“, beschreibt die Kunsthistorikerin Gwendolin Kremer Kellers Malerei. Für den Maler Michael Klipphahn, einen ehemaligen Kommilitonen, stellen die Bilder einen „Kommentar zur heutigen ostdeutschen Realität des Nichterlebens“ dar.

Eric Keller, geboren 1985 in Grimma, ist seit 2016 Meisterschüler bei Annette Schröter an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Von 2006 bis 2008 studierte er Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Rolf-Gunter Dienst und von 2008 bis 2014 Malerei bei Elke Hopfe und Ralf Kerbach an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Seine Werke befinden sich u.a. in der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und in der Sammlung der Ostsächsischen Sparkasse. Eric Keller lebt und arbeitet in Dresden und Leipzig.

Adresse

Gipsstraße 3 (Ecke Auguststraße)
Berlin
10119

U8 Weinmeisterstraße, Tram M1 Weinmeisterstr./ Gipsstr., S 3/5/7/9 Hackescher Markt

Öffnungszeiten

Dienstag 12:00 - 18:00
Mittwoch 12:00 - 18:00
Donnerstag 12:00 - 18:00
Freitag 12:00 - 18:00
Samstag 12:00 - 18:00

Telefon

+49302617091

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