Alexander und Renata Camaro Stiftung

Alexander und Renata Camaro Stiftung Institution for the interdisciplinary arts // exhibitions // artistic estate of Alexander and Renata Camaro

HEINZ TRÖKES – AUGENREISEN noch bis zum 31.7.2026.Camaro HausPotsdamer Straße 98A, 2. Hof, 3. Etage, 10785 BerlinDi, Mi,...
29/07/2026

HEINZ TRÖKES – AUGENREISEN noch bis zum 31.7.2026.

Camaro Haus
Potsdamer Straße 98A, 2. Hof, 3. Etage, 10785 Berlin
Di, Mi, Fr 13-17 Uhr / Do 13-20 Uhr oder nach Absprache
Eintritt frei
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HEINZ TRÖKES – AUGENREISEN until 31 July 2026.

Camaro Haus
Potsdamer Straße 98A, 2nd courtyard, 3rd floor, 10785 Berlin
Tue, Wed, Fri 1:00–5:00 p.m. / Thu 1:00–8:00 p.m. or by appointment
Free entry

Von Augen- zu Ohrenreisen 👀🥁Im Rahmen unserer aktuellen Ausstellung haben wir ein außergewöhnliches Experiment gewagt. A...
13/07/2026

Von Augen- zu Ohrenreisen 👀🥁

Im Rahmen unserer aktuellen Ausstellung haben wir ein außergewöhnliches Experiment gewagt. Auf Anregung von Manuel Trökes, Sohn von Heinz Trökes und Leiter des Trökes Archivs, wurden vier Farbstiftzeichnungen als musikalische Partituren gelesen. Im Dialog mit der Kuratorin Anna Krüger entstanden Impulse für die Interpretation, die Sabrina Ma auf verschiedenen Percussion-Instrumenten unmittelbar in Klang übersetzte.
Eine besondere Premiere, die gezeigt hat, wie Sehen und Hören miteinander in Dialog treten können.
Wir danken allen Beteiligten – und natürlich unserem neugierigen und experimentierfreudigen Publikum, das sich auf diese besondere Reise eingelassen hat.

HEINZ TRÖKES – AUGENREISEN ist noch bis zum 31.07.2026 im Camaro Haus zu sehen. Der Eintritt ist frei – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

25/06/2026

Liebe Besuchende, aufgrund der hohen Temperaturen bleibt die Camaro Stiftung am Freitag, den 26. Juni geschlossen. Wir wünschen allen gute Abkühlung! 💦💙

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird die Galerie Gerd Rosen zu einem wichtigen Ort des künstlerischen Neubeginns in...
18/06/2026

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird die Galerie Gerd Rosen zu einem wichtigen Ort des künstlerischen Neubeginns in Berlin. Hier gründet Heinz Trökes 1946 gemeinsam mit Hannah Höch, Hans Thiemann, Hans Uhlmann und Mac Zimmermann die Gruppe der „Fantasten“.

Die Künstlerinnen und Künstler richten ihren Blick auf das Unbewusste, das Visionäre und das Fantastische. Mit ihren Werken setzen sie einen bewussten Gegenpol zur jüngsten Vergangenheit und suchen nach neuen Ausdrucksformen für eine Zeit des Umbruchs.

Diesen spannenden Abschnitt im Schaffen von Heinz Trökes können Sie in unserer Ausstellung AUGENREISEN entdecken.

📍 Camaro Haus
🗓️ Noch bis zum 31. Juli 2026
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Following the end of the Second World War, the Gerd Rosen Gallery became an important centre for artistic renewal in Berlin. It was here that Heinz Trökes joined Hannah Höch, Hans Thiemann, Hans Uhlmann and Mac Zimmermann in 1946 to form the group known as the “Fantasten”.

Together, the artists explored the unconscious, the visionary and the fantastical. Their work offered a deliberate counterpoint to the recent past and sought new forms of expression for a society in transition.

Discover this fascinating chapter in Heinz Trökes’s artistic journey in the exhibition AUGENREISEN.

📍 Camaro Haus
🗓️ On view through 31 July 2026.

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– Ausstellungsansicht Camaro Stiftung, Foto: Alexander und Renata Camaro Stiftung © VG Bild-Kunst, Bonn 2026/Trökes-Archiv, Berlin
– Titelseite Ausst.kat. Fantasten-Ausstellung im Februar 1946; Digitalisat: Universitätsbibliothek Heidelberg, via Deutsche Digitale Bibliothek
– Heinz Trökes in seinem Atelier in Berlin-Schöneberg, 1946 © VG Bild-Kunst, Bonn 2026/Trökes-Archiv, Berlin

Nachruf Theodor GentnerMit Theodor Gentner, von uns allen einfach Theo genannt, ist am 20. Mai in Berlin ein Mensch von ...
01/06/2026

Nachruf Theodor Gentner

Mit Theodor Gentner, von uns allen einfach Theo genannt, ist am 20. Mai in Berlin ein Mensch von außergewöhnlicher Tatkraft, großer Herzlichkeit, feinem Humor und unerschütterlicher Verlässlichkeit im Alter von 98 Jahren verstorben – er war uns Vater, Freund, Weggefährte und Familienmensch.

Theo wurde 1927 im beschaulichen Herrenberg bei Stuttgart als eines von zwölf Kindern geboren. Seine Eltern, insbesondere seine willensstarke Mutter, sorgten trotz schwieriger Zeiten dafür, dass alle Kinder eine gute Ausbildung erhielten. In dieser großen Familie entstanden früh jene Werte, die Theo sein Leben lang prägten: Zusammenhalt, Verantwortung und Fürsorge füreinander. Später war er es, der die Familie über Generationen hinweg verband und den familiären Zusammenhalt als einen der wichtigsten Werte lebte.

Noch im letzten Kriegsjahr wurde er mit sechzehn Jahren als Flakhelfer eingezogen. Die Erfahrungen jener Zeit hinterließen tiefe Spuren. „Nie wieder Krieg“ und die Ablehnung von Faschismus waren für Theo Ausdruck einer tiefen persönlichen Überzeugung, die er mit vielen seiner Generation und besonders mit seiner Frau, der Künstlerin Margot Trierweiler, teilte.

Nach einer Lehre als Werkzeugmacher studierte Theo Maschinenbau und begann seine berufliche Laufbahn bei Borsig, die ihn später zu Babcock-Borsig führte. Dank seines Fachwissens, seiner Fähigkeit ein Team zu motivieren und seines großen Verantwortungsgefühls arbeitete er sich bis in den Vorstand des Unternehmens hoch. Auch als Präsident der venezolanischen Niederlassung in Caracas leitete er über viele Jahre internationale Projekte. Menschen zu verbinden und Vertrauen zu schaffen, gehörte zu seinen besonderen Stärken – beruflich wie privat.

Gemeinsam mit seiner Frau Margot baute er in seiner Wahlheimat Berlin ein Zuhause für die Familie und die drei Töchter Paula Anke, Kerstin und Katja auf. Für die über hundertköpfige Großfamilie aus Geschwistern, Kindern, Nichten, Neffen, Enkelinnen und Enkeln war Theo eine verbindende Kraft.

Auch nach seiner Pensionierung dachte er nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen. Mit ungebrochener Energie widmete er sich im Familienteam dem Umbau einer verfallenen ehemaligen Seidenspinnerei in Südfrankreich. Über ein Jahrzehnt hinweg arbeitete er mit Planungsgeschick und Beharrlichkeit an einem heute aktiven Ort der Kunst und der Gastfreundschaft.

Ein weiteres Herzensprojekt wurde die Alexander und Renata Camaro Stiftung, die er gemeinsam mit seiner jüngsten Schwester Renata Camaro 2009 in Berlin gründete. Als langjähriger Vorsitzender widmete er sich mit großer Hingabe der Sanierung des heutigen Camaro Hauses in der Potsdamer Straße und schuf zugleich die finanziellen Grundlagen für die nachhaltige Arbeit der Stiftung. Dank seines Engagements und eines gewachsenen Stiftungsteams wirbt die Alexander und Renata Camaro Stiftung bis heute mit Ausstellungen und Projekten für die Auseinandersetzung mit Kunst und dem Werk von Alexander und Renata Camaro.

Die letzten Jahre seines Lebens wurden durch die Pflege seiner Frau Margot und seine fortschreitende Taubheit erschwert. Dennoch blieb Theo bis zuletzt aufmerksam und innerlich zugewandt. Noch vor wenigen Wochen nahm er im Kreis seiner Familie an der ersten Hochzeit eines Enkels teil. Dabei konnte er noch einmal das Glück erleben, der jungen Generation Mut für die aktive Gestaltung ihrer Zukunft zu geben.

Es war ihm ein letztes Anliegen, noch einmal die Stiftung zu sehen und sich von seinem Team zu verabschieden. Theo hat Menschen und Orte geprägt. Seine Tatkraft und Hingabe für die Stiftung sowie seine Großzügigkeit im Umgang mit Menschen leiten und begleiten uns weiterhin.

Im Namen des Vorstandes, des Stiftungsrates und des Teams der Alexander und Renata Camaro Stiftung

Hölzernes Theater x Schloss FriedensteinEine Ausstellung der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und der Alexander u...
12/05/2026

Hölzernes Theater x Schloss Friedenstein

Eine Ausstellung der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und der Alexander und Renata Camaro Stiftung. Mit reproduzierten Gemälden von Alexander Camaro und Fotografien von Marcel Krummrich.

Das komplett aus Holz erbaute Ekhof-Theater (1681–1687) auf Schloss Friedenstein in Gotha, wo sich Alexander Camaro (1901–1992) in den 1930er-Jahren aufhielt, wurde zur Inspirationsquelle für seinen Bilderzyklus Hölzernes Theater von 1946:

„Zu den seltsamsten, poetischsten und schönsten Engagements meiner Bühnentätigkeiten gehört die Zeit … in Gotha, wo ich auf dem dortigen Schloss wohnte … Am entgegengesetzten Ende des gewaltigen Hofes war das kleine hölzerne Theater, das mich dann später zu dem Zyklus Hölzernes Theater inspirierte.“

Ort: Schloss Friedenstein | Treppenhaus Westflügel/Westturm

Eine Ausstellung der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und der Alexander und Renata Camaro Stiftung. Mit reproduzierten Gemälden von Alexander...

04/05/2026

Adresse

Berlin

Öffnungszeiten

Dienstag 13:00 - 17:00
Mittwoch 13:00 - 17:00
Donnerstag 13:00 - 20:00
Freitag 13:00 - 17:00

Telefon

+493026392975

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