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Alexander und Renata Camaro Stiftung

Alexander und Renata Camaro Stiftung Die Camaro Stiftung pflegt das Werk von Alexander Camaro und macht es der Öffentlichkeit zugänglich. Sie fördert den interdisziplinären Gedanken in Form eigener Projekte sowie die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Positionen.

Im Camaro Haus gelten die aktuellen pandemiebedingten Regelungen.

Wie gewohnt öffnen

ausgewählte Arbeiten von Camaro bei Grisebach save the date: 15.09.2022 ab 18 UhrWir freuen uns über die Kooperation mit...
14/09/2022

ausgewählte Arbeiten von Camaro bei Grisebach
save the date: 15.09.2022 ab 18 Uhr

Wir freuen uns über die Kooperation mit der Gastkuratorin Dr. Sarah Hadda bei Grisebach:
In der Ausstellung "Ruth Walz – Die ganze Welt ist ein Theater" mit Fotografien von Ruth Walz werden auch ausgewählte Arbeiten von Alexander Camaro gezeigt.

Eröffnung: 15.09.2022, zw. 18 bis 21 Uhr
Galerieraum Grisebach in der Fasanenstr. 27
Ausstellungsdauer: 16.09. bis 08.10.2022
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We are delighted about the cooperation with the guest curator Dr. Sarah Hadda at Grisebach:
the exhibition "Ruth Walz – The whole world is a theatre" with photographs by Ruth Walz also shows selected art work by Alexander Camaro.

Verlängerung "Lichtfarben der Philharmonie" POP-UP! im Camaro Haus mit Arbeiten von Andreas KnappIm Rahmen der Berlin Ar...
13/09/2022

Verlängerung "Lichtfarben der Philharmonie" POP-UP! im Camaro Haus mit Arbeiten von Andreas Knapp

Im Rahmen der Berlin Art Week wird der Fotograf am 15.09. ab 16 Uhr und am 16.09. ab 15 Uhr im Camaro Haus sein.
Das Camaro Haus ist diesen Freitag bis 20 Uhr geöffnet.
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EXTENSION "Lichtfarben der Philharmonie" with fotographs by Andreas Knapp.

The photographer will be in the Camaro House on 15th from 4pm and on 16th from 3pm.
Because of the Berlin Art Week the Camaro House, we are open till 8pm on friday.

Facetten eines Künstlers – Filmabend im Camaro-Haus09. September 2022, 18 UhrIm Rahmen unserer aktuellen Ausstellung «Ei...
06/09/2022

Facetten eines Künstlers – Filmabend im Camaro-Haus
09. September 2022, 18 Uhr

Im Rahmen unserer aktuellen Ausstellung «Ein Verhältnis mit Kunst» zeigen wir zwei Filme über Alexander Camaro - darunter «Wissen um Weiß» von Joachim Schubert, einem ehemaligen Schüler von Alexander Camaro.
Moderiert wird der Abend von Dr. Helge Grünewald.
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Facets of an artist – film evening at the Camaro House
09. September 2022, 6pm

As a part of our current exhibition „Ein Verhältnis mit Kunst“ we show two films about Alexander Camaro. One of them is „Wissen um Weiß“, by Joachim Schubert, a former studend by Alexander Camaro.
The evening is moderated by Dr. Helge Grünewald.


Aperitivo im Camaro Haus Wir laden euch am 06.09.2022 zum musikalischen Abend mit der Pianistin und aktuellen "Artist in...
01/09/2022

Aperitivo im Camaro Haus
Wir laden euch am 06.09.2022 zum musikalischen Abend mit der Pianistin und aktuellen "Artist in Residence" Ida Pelliccioli und dem Quartet Berlin-Tokyo ein!
Eintritt: ab 18 Uhr
Kosten: 5€ für Snacks und Getränke
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Aperitivo
06.09.2022 at 6.30pm
concert with Ida Pelliccioli & Quartet Berlin-Tokyo

We invite you to our Aperitivo at the Camaro House.
At the piano, Ida Pelliccioli, our current artist in residence, plays together with the Quartet Berlin-Tokyo: J. Brahms-Piano Quintett in F-Moll. Op. 34
E. Granados-Piano Quintett in G-Moll, Op. 49
Entre: 6pm
costs: 5€ for snacks and drinks

 #26Alexander Camaro, Sommer der Najade (1972-78), Öl auf Leinwand, 245x290cm © Camaro StiftungAlexander Camaro vollende...
25/08/2022

#26
Alexander Camaro, Sommer der Najade (1972-78), Öl auf Leinwand, 245x290cm
© Camaro Stiftung

Alexander Camaro vollendete das Gemälde „Sommer der Najade“ durch den Halbjahreswechsel zwischen Berlin und Sylt innerhalb eines größeren Zeitraums. Die Entstehung des Gemäldes ist in Sequenzen des Kurzfilms "Sommer der Najade" (von 1972-73) festgehalten. Dort halten sich Renata und Alexander Camaro in ihrem Atelier in Sylt auf. Es zeigt ihr symbiotisches Miteinander: Renata rührt die Farben an und Alexander arbeitet am Werk. Am Ende des Kurzfilms werden sie vor dem noch unvollendetem Gemälde gezeigt. Alexander Camaro überlegt, es „Sommer der Sirene“ zu betiteln und Renata antwortet, dass sie „Sommer der Najade“ besser findet.
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Alexander Camaro completed the painting „Summer of Najade“ by the half-yearly change between Berlin and Sylt within a longer period. The creation of the artwork is partly recorded in the short film „Summer of Najade“ (from 1972-73): Alexander and Renata Camaro working in the studio. There, their symbiotic togetherness concerning the working process is shown - Renata stirring the colours while Alexander working on the painting. At the end of the short film both stand in front of the still unfinished painting. Alexander suggests calling it „Summer of Siren“ and Renata replies that she prefers „Summer of Najade“.

 #25Alexander Camaro, gefiederte Schlange (1962), Öl auf Leinwand, 175x125cm /Renata Camaro, Radiographie, Dein Bild (19...
18/08/2022

#25
Alexander Camaro, gefiederte Schlange (1962), Öl auf Leinwand, 175x125cm /
Renata Camaro, Radiographie, Dein Bild (1963), Öl auf Leinwand, 80x60cm /
Alexander Camaro, östliche Welt (1962), Öl auf Leinwand, 160x125cm /
© Camaro Stiftung

Unser „gefiederte Schlange“ steht exemplarisch für eine Reihe von Arbeiten mit dem Schwerpunkt östliche Mystik in Natur und Landschaft. Besonders in den Jahren zwischen 1958 bis 1970 beinhalten zahlreiche Werke Camaros die Themen Musik, Mythos und Magie.
In dieser Zeit entstand auch das Werk „östliche Welt“.
Beide Werke flankieren in der derzeitigen Ausstellung „Ein Verhältnis mit Kunst“ – Alexander und Renata Camaro. Katalyse, Symbiose, Muse? das Werk „Radiographie, Dein Bild“ von Renata Camaro. Die bildnerische Zusammenführung verdeutlicht den regen künstlerischen Austausch des Künstlerpaares. „Es verband sie eine Geistesverwandtschaft, die zu einer erfüllten künstlerischen Symbiose von großer Seltenheit führte.“ (Paula Anke 2022)
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Our #25 „Eastern World“ exemplifies a series of works with the focus on Eastern mysticism in nature and landscape. Especially in the years between 1958 and 1970, many of Camaro´s works included music, myth and magic. In this period, Camaro also painted „feathered snake“.
Both works flank the painting „Radiography, your painting“ by Renata Camaro in the current exhibition „A relationship with art“ - Alexander and Renata Camaro. Catalysis, symbiosis, muse?. The arrangement of the shown paintings illustrates the artistic exchange between the artist couple. „They were united by a kinship of mind that led to a fulfilled artistic symbiosis of great rarity.“ (Paula Anke, 2022)

 #24o.T. (1959) Lithografie, 44,5x64cm, Foto: Felix BroedeSusanne Riée, o.T. (1959), Lithografie, 62x46,5cm, Foto: Felix...
28/07/2022

#24
o.T. (1959) Lithografie, 44,5x64cm, Foto: Felix Broede
Susanne Riée, o.T. (1959), Lithografie, 62x46,5cm, Foto: Felix Broede
© Camaro Stiftung /

Unser #24 zeigt mit zwei Lithografien von Alexander Camaro und Susanne Riée aus dem Jahr 1959 den künstlerischen Austausch beider Künstler:innen. Die Werke entstanden im gemeinsamen Siebdruck-Atelier. Beide zeichneten gemeinsam, hatten gemeinsame Modelle und unterhielten enge Beziehungen zu weiteren Künstler:innen. Nach ihrer 18 Jahre andauernden Beziehung, verband beide ab den späten 1960er Jahren weiter ein unverzichtbares Bedürfnis nach Austausch und Präsenz.
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The two lithographs by Alexander Camaro and Susanne Riée from 1959 shows the artistic exchange between them. They were created in the silk-print studio. Both artists were drawing together, had the same models and relations with other artists. Onward, after their 18-year relationship, they shared an indispensable need for exchange and presence from the late 1960s.

 #23Die Braut (1947/48), Öl auf Leinwand, 66,6x99,2cm, Foto: Felix Broede© Camaro Stiftung Unica Zürn, Die Braut (Zeitun...
21/07/2022

#23
Die Braut (1947/48), Öl auf Leinwand, 66,6x99,2cm, Foto: Felix Broede
© Camaro Stiftung
Unica Zürn, Die Braut (Zeitungsausschnitt von 1949)
© Camaro Stiftung

Mit unserem #23 lässt sich hervorragend das symbiotische Verhältnis von Alexander Camaro und Unica Zürn skizzieren. Beide lernten sich im Rahmen des Künstlerkabaretts „Die Badewanne“ kennen. Unter Zürns Feder entstanden literarische Adaptionen von dort aufgeführten Programmnummern. Als sie bei Camaro wohnte, schrieb sie das Typoskript „Die Braut“ - „nach einem Bild von Alexander Camaro“.

Dies und weiteres wird in der Ausstellung "Ein Verhältnis mit Kunst" im Camaro Haus gezeigt. Während der Sommerpause können Sie gerne einen Termin mit uns vereinbaren und sich die Ausstellung anschauen.
[email protected]
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Our #23 illustrates the symbiotic relation between Alexander Camaro and Unica Zürn. At the artist cabaret „Die Badewanne“ 1949 they get to know each other. There Zürn created literary adaptions of shown program numbers. Zürn wrote „Die Braut“ after a painting by Camaro.

 #22Bildnis Liselore (um 1938), Öl auf Leinwand, 85,5x66cm, Foto: Felix Broede© Camaro StiftungWerbekarte (undatiert), L...
14/07/2022

#22
Bildnis Liselore (um 1938), Öl auf Leinwand, 85,5x66cm, Foto: Felix Broede
© Camaro Stiftung
Werbekarte (undatiert), Liselore Bergmann und Alexander Kamaroff (Camaro) als Bauernpaar kostümiert, Foto: unbekannt
© Camaro Stiftung

Unser #22 ist ein Portrait von Liselore Bergmann von 1938. Alexander Camaro stellte seine Tanzpartnerin und Lebensgefährtin (1933 bis 1945) in dem Gemälde als mondäne und ernsthafte junge Frau sitzend in Denkerpose dar. „Bergmann war für Camaro nicht Muse, sondern ebenbürtige, künstlerische Partnerin. Beide teilten die Auffassung einer engen, symbiotischen Verbindung von Kunst und Leben“. (Agnes Kern, 2022)
Eine Werbekarte verdeutlicht die Tätigkeit des Tanzpaares auf Frontbühnen.
Gemeinsam mit Liselore Bergmann trat Camaro ab 1935 mit einem kleinen Ensemble als „Tanzpaar Kamaroff“ auf.
In volkstümlicher Kostümwahl werden sie auf der illustrierten Werbekarte gezeigt, die zugleich auf das Repertoire – den aufgeführten Bauerntanz – hinweist.
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In 1938 Camaro painted the portrait of Liselore, where he depicted his former dance and life partner Liselore Bergmann (1933 until 1945) as a sophisitcated and serious young woman, sitting in a thinker pose. „Bergmann was not a muse for Camaro, but an equale artisitc partner. Both shared the idea of a close, symbiotic connection of art and life.“ (Agnes Kern, 2022)
The activity of the dance couple on front stages is clarified by an advertising card, where they are shown in traditionell costumes. Onwards 1935 Camaro performed together with Liselore Bergmann as „dance couple Kamaroff“.

Sommer-ZeitWir machen vom 09.06. bis 21.08.2022 Sommerpause.Dennoch können Termine für einen Besuch im Camaro Haus indiv...
07/07/2022

Sommer-Zeit
Wir machen vom 09.06. bis 21.08.2022 Sommerpause.

Dennoch können Termine für einen Besuch im Camaro Haus individuell vereinbart und die derzeitigen Ausstellungen besichtigt werden. Ab dem 22.08.2022 gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.

Wir wünschen euch einen schönen Sommer! – Euer Camaro Team
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Summer time!
Between July 9th and August 21st we make a summer break – nevertheless appointments for a visit to the Camaro Haus can be arranged individually and the current exhibitions can be visited.

Have a nice summer! - Your Camaro team

Ball-RückschauAllen Ballbesucher:innen und den Künstlerinnen des  vielen Dank für den wundervollen Abend!weitere Fotos f...
30/06/2022

Ball-Rückschau
Allen Ballbesucher:innen und den Künstlerinnen des vielen Dank für den wundervollen Abend!

weitere Fotos findet ihr auf unserer website
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Ball review

many thanks to all the visitors and especially to the female artists of the and their participation at the catwalk

more pictures on our website

 #21Gisa Ley (1930), Pastell, 57x49,5cm (c) Camaro Stiftung / VG Bild-Kunst BonnMit Pastell zeichnete Alexander Camaro s...
30/06/2022

#21

Gisa Ley (1930), Pastell, 57x49,5cm
(c) Camaro Stiftung / VG Bild-Kunst Bonn

Mit Pastell zeichnete Alexander Camaro seine ehemalige Tanzpartnerin Gisa Ley. In Dresden
tanzten beide bei Mary Wigman. Die intensive und konfliktreiche Beziehung endete nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Jadwiga Falk-Ley. Als Jüdin reiste Gisa Ley kurze Zeit später nach Italien aus.

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Alexander Camaro painted his former dance partner Gisa Ley with pastel. They both danced at Mary Wigman in Dresden. The intense and conflict-ridden relationship ended with the birth of their daughter. As a Jew, Gisa Ley moved to Italy shortly after.

Wir laden Sie zum Werkstattkonzert mit den Kindern und Jugendlichen von HANGARMUSIK am Sonntag den 26.06.2022 um 16Uhr e...
22/06/2022

Wir laden Sie zum Werkstattkonzert mit den Kindern und Jugendlichen von HANGARMUSIK am Sonntag den 26.06.2022 um 16Uhr ein.

Das Projekt HANGARMUSIK ist erster Preisträger des Peter Raue Preises und zu Gast in der Camaro Stiftung.
Seit 2016 ermöglicht HANGARMUSIK Kindern ohne musikalische Vorkenntnisse Orchestermusik zu spielen.
Alle dafür notwendigen Fähigkeiten werden in gemeinsamen Proben erarbeitet.
Der Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Kindern in Unterkünften für geflüchtete Menschen, doch das Projekt ist auch offen für Kinder, die bislang keine derartige musikalische Förderung erhalten können.

Sie hören unter anderem Musik von Beethoven und Mahler.

Gleichzeitig beginnt die POP-UP Ausstellung im Camaro Haus mit Fotografien von Andreas Knapp der farbigen Glasbausteine der Berliner Philharmonie.
Andreas Knapp „möchte die einzelnen « Lichtinstrumente » des philharmonischen Farbenensembles sichtbar machen.
Mit Dank an den großen Farbkünstler Alexander Camaro und seine Assistentin und Künstlerin Susanne Riée.“
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We invite you to the workshop concert with the children and young people of HANGARMUSIK on Sunday June 26th at 4pm as guest of the Camaro Foundation.

Since 2016, HANGARMUSIK allows children withoutany previous musical knowledge to play orchestral music.
All the necessary skills are developed in joint rehearsals.
The focus is on working with children in shelters forrefugees, but the project is also open to children who are not yet able to receive such musical support. The project got the first Peter Raue Prize.

You will hear music by Beethoven and Mahler.

At the same time, the POP-UP exhibition in the Camaro House begins with photographs by Andreas Knapp of the coloured glass blocks of the Berliner Philharmonie.
Andreas Knapp „wants to make the individual “lightinstruments“ of the Philharmonic Colour Ensemble visible.
With thanks to the great color artist Alexander Camaro and his assistant and artist Susanne Riée.“

Adresse

Potsdamer Str. 98A
Berlin
10785

Öffnungszeiten

Dienstag 13:00 - 17:00
Mittwoch 13:00 - 17:00
Donnerstag 13:00 - 20:00
Freitag 13:00 - 17:00

Telefon

+493026392975

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Die Alexander und Renata Camaro Stiftung

„Man könnte ja den Grundstein für eine Sammlung oder Stiftung durchaus legen. Aber es besteht Gefahr das Werk zu verwalten statt noch zu gestalten. Denn die Verpflichtung wird verlagert auf Unschöpferisches.“

Alexander Camaro, Berlin, 31. Mai 1983

Die Alexander und Renata Camaro Stiftung pflegt vor allem das Werk von Alexander Camaro und macht es der Öffentlichkeit zugänglich. Sie fördert den interdisziplinären Gedanken in Form eigener Projekte sowie die Auseinandersetzung mit ausgewählten, zeitgenössischen künstlerischen Positionen. Die Camaro Stiftung vergibt zielgerichtete Stipendien zur Aufarbeitung des künstlerischen Gesamtwerks und schreibt regelmäßig, gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern, Artist in Residence-Programme aus. Besonders Malerei und Tanz, aber auch Literatur, Musik, Film und Zirkus sind namentlich die Kunstrichtungen, die sich auf das vielseitige Schaffen von Alexander Camaro beziehen.

Die Stifterin Renata Camaro, geboren 1934, besuchte zunächst in Krefeld die Textilfachschule bei den Bauhäusler*innen Georg Muche und Elisabeth Kadow, bevor sie dann 1959 in Alexander Camaros Malklasse an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin studierte. Das spätere Paar heiratete 1966 und stand in engem schöpferischen Austausch. Nach dem Tod von Alexander Camaro 1992 verwaltete seine Witwe den künstlerischen Nachlass. 2009 verwirklichte sie mit Hilfe ihres Bruders Theodor Gentner den gemeinsamen Traum des Künstlerpaares: Die Gründung der Alexander und Renata Camaro Stiftung in Berlin. Der Mäzen und Diplom-Ingenieur prägte ein Konzept, das die Stiftung noch heute trägt. Theodor Gentner ist seit der Gründung Vorsitzender des Stiftungsvorstandes.

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Bemerkungen

ausgewählte Arbeiten von Camaro bei Grisebach
save the date: 15.09.2022 ab 18 Uhr

Wir freuen uns über die Kooperation mit der Gastkuratorin Dr. Sarah Hadda bei Grisebach:
In der Ausstellung "Ruth Walz – Die ganze Welt ist ein Theater" mit Fotografien von Ruth Walz werden auch ausgewählte Arbeiten von Alexander Camaro gezeigt.

Eröffnung: 15.09.2022, zw. 18 bis 21 Uhr
Galerieraum Grisebach in der Fasanenstr. 27
Ausstellungsdauer: 16.09. bis 08.10.2022
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We are delighted about the cooperation with the guest curator Dr. Sarah Hadda at Grisebach:
the exhibition "Ruth Walz – The whole world is a theatre" with photographs by Ruth Walz also shows selected art work by Alexander Camaro.

Verlängerung "Lichtfarben der Philharmonie" POP-UP! im Camaro Haus mit Arbeiten von Andreas Knapp

Im Rahmen der Berlin Art Week wird der Fotograf am 15.09. ab 16 Uhr und am 16.09. ab 15 Uhr im Camaro Haus sein.
Das Camaro Haus ist diesen Freitag bis 20 Uhr geöffnet.
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EXTENSION "Lichtfarben der Philharmonie" with fotographs by Andreas Knapp.

The photographer will be in the Camaro House on 15th from 4pm and on 16th from 3pm.
Because of the Berlin Art Week the Camaro House, we are open till 8pm on friday.

Facetten eines Künstlers – Filmabend im Camaro-Haus
09. September 2022, 18 Uhr

Im Rahmen unserer aktuellen Ausstellung «Ein Verhältnis mit Kunst» zeigen wir zwei Filme über Alexander Camaro - darunter «Wissen um Weiß» von Joachim Schubert, einem ehemaligen Schüler von Alexander Camaro.
Moderiert wird der Abend von Dr. Helge Grünewald.
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Facets of an artist – film evening at the Camaro House
09. September 2022, 6pm

As a part of our current exhibition „Ein Verhältnis mit Kunst“ we show two films about Alexander Camaro. One of them is „Wissen um Weiß“, by Joachim Schubert, a former studend by Alexander Camaro.
The evening is moderated by Dr. Helge Grünewald.


Aperitivo im Camaro Haus
Wir laden euch am 06.09.2022 zum musikalischen Abend mit der Pianistin und aktuellen "Artist in Residence" Ida Pelliccioli und dem Quartet Berlin-Tokyo ein!
Eintritt: ab 18 Uhr
Kosten: 5€ für Snacks und Getränke
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Aperitivo
06.09.2022 at 6.30pm
concert with Ida Pelliccioli & Quartet Berlin-Tokyo

We invite you to our Aperitivo at the Camaro House.
At the piano, Ida Pelliccioli, our current artist in residence, plays together with the Quartet Berlin-Tokyo: J. Brahms-Piano Quintett in F-Moll. Op. 34
E. Granados-Piano Quintett in G-Moll, Op. 49
Entre: 6pm
costs: 5€ for snacks and drinks
#26
Alexander Camaro, Sommer der Najade (1972-78), Öl auf Leinwand, 245x290cm
© Camaro Stiftung

Alexander Camaro vollendete das Gemälde „Sommer der Najade“ durch den Halbjahreswechsel zwischen Berlin und Sylt innerhalb eines größeren Zeitraums. Die Entstehung des Gemäldes ist in Sequenzen des Kurzfilms "Sommer der Najade" (von 1972-73) festgehalten. Dort halten sich Renata und Alexander Camaro in ihrem Atelier in Sylt auf. Es zeigt ihr symbiotisches Miteinander: Renata rührt die Farben an und Alexander arbeitet am Werk. Am Ende des Kurzfilms werden sie vor dem noch unvollendetem Gemälde gezeigt. Alexander Camaro überlegt, es „Sommer der Sirene“ zu betiteln und Renata antwortet, dass sie „Sommer der Najade“ besser findet.
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Alexander Camaro completed the painting „Summer of Najade“ by the half-yearly change between Berlin and Sylt within a longer period. The creation of the artwork is partly recorded in the short film „Summer of Najade“ (from 1972-73): Alexander and Renata Camaro working in the studio. There, their symbiotic togetherness concerning the working process is shown - Renata stirring the colours while Alexander working on the painting. At the end of the short film both stand in front of the still unfinished painting. Alexander suggests calling it „Summer of Siren“ and Renata replies that she prefers „Summer of Najade“.

#25
Alexander Camaro, gefiederte Schlange (1962), Öl auf Leinwand, 175x125cm /
Renata Camaro, Radiographie, Dein Bild (1963), Öl auf Leinwand, 80x60cm /
Alexander Camaro, östliche Welt (1962), Öl auf Leinwand, 160x125cm /
© Camaro Stiftung

Unser „gefiederte Schlange“ steht exemplarisch für eine Reihe von Arbeiten mit dem Schwerpunkt östliche Mystik in Natur und Landschaft. Besonders in den Jahren zwischen 1958 bis 1970 beinhalten zahlreiche Werke Camaros die Themen Musik, Mythos und Magie.
In dieser Zeit entstand auch das Werk „östliche Welt“.
Beide Werke flankieren in der derzeitigen Ausstellung „Ein Verhältnis mit Kunst“ – Alexander und Renata Camaro. Katalyse, Symbiose, Muse? das Werk „Radiographie, Dein Bild“ von Renata Camaro. Die bildnerische Zusammenführung verdeutlicht den regen künstlerischen Austausch des Künstlerpaares. „Es verband sie eine Geistesverwandtschaft, die zu einer erfüllten künstlerischen Symbiose von großer Seltenheit führte.“ (Paula Anke 2022)
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Our #25 „Eastern World“ exemplifies a series of works with the focus on Eastern mysticism in nature and landscape. Especially in the years between 1958 and 1970, many of Camaro´s works included music, myth and magic. In this period, Camaro also painted „feathered snake“.
Both works flank the painting „Radiography, your painting“ by Renata Camaro in the current exhibition „A relationship with art“ - Alexander and Renata Camaro. Catalysis, symbiosis, muse?. The arrangement of the shown paintings illustrates the artistic exchange between the artist couple. „They were united by a kinship of mind that led to a fulfilled artistic symbiosis of great rarity.“ (Paula Anke, 2022)

#24
o.T. (1959) Lithografie, 44,5x64cm, Foto: Felix Broede
Susanne Riée, o.T. (1959), Lithografie, 62x46,5cm, Foto: Felix Broede
© Camaro Stiftung /

Unser #24 zeigt mit zwei Lithografien von Alexander Camaro und Susanne Riée aus dem Jahr 1959 den künstlerischen Austausch beider Künstler:innen. Die Werke entstanden im gemeinsamen Siebdruck-Atelier. Beide zeichneten gemeinsam, hatten gemeinsame Modelle und unterhielten enge Beziehungen zu weiteren Künstler:innen. Nach ihrer 18 Jahre andauernden Beziehung, verband beide ab den späten 1960er Jahren weiter ein unverzichtbares Bedürfnis nach Austausch und Präsenz.
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The two lithographs by Alexander Camaro and Susanne Riée from 1959 shows the artistic exchange between them. They were created in the silk-print studio. Both artists were drawing together, had the same models and relations with other artists. Onward, after their 18-year relationship, they shared an indispensable need for exchange and presence from the late 1960s.

#23
Die Braut (1947/48), Öl auf Leinwand, 66,6x99,2cm, Foto: Felix Broede
© Camaro Stiftung
Unica Zürn, Die Braut (Zeitungsausschnitt von 1949)
© Camaro Stiftung

Mit unserem #23 lässt sich hervorragend das symbiotische Verhältnis von Alexander Camaro und Unica Zürn skizzieren. Beide lernten sich im Rahmen des Künstlerkabaretts „Die Badewanne“ kennen. Unter Zürns Feder entstanden literarische Adaptionen von dort aufgeführten Programmnummern. Als sie bei Camaro wohnte, schrieb sie das Typoskript „Die Braut“ - „nach einem Bild von Alexander Camaro“.

Dies und weiteres wird in der Ausstellung "Ein Verhältnis mit Kunst" im Camaro Haus gezeigt. Während der Sommerpause können Sie gerne einen Termin mit uns vereinbaren und sich die Ausstellung anschauen.
[email protected]
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Our #23 illustrates the symbiotic relation between Alexander Camaro and Unica Zürn. At the artist cabaret „Die Badewanne“ 1949 they get to know each other. There Zürn created literary adaptions of shown program numbers. Zürn wrote „Die Braut“ after a painting by Camaro.

#22
Bildnis Liselore (um 1938), Öl auf Leinwand, 85,5x66cm, Foto: Felix Broede
© Camaro Stiftung
Werbekarte (undatiert), Liselore Bergmann und Alexander Kamaroff (Camaro) als Bauernpaar kostümiert, Foto: unbekannt
© Camaro Stiftung

Unser #22 ist ein Portrait von Liselore Bergmann von 1938. Alexander Camaro stellte seine Tanzpartnerin und Lebensgefährtin (1933 bis 1945) in dem Gemälde als mondäne und ernsthafte junge Frau sitzend in Denkerpose dar. „Bergmann war für Camaro nicht Muse, sondern ebenbürtige, künstlerische Partnerin. Beide teilten die Auffassung einer engen, symbiotischen Verbindung von Kunst und Leben“. (Agnes Kern, 2022)
Eine Werbekarte verdeutlicht die Tätigkeit des Tanzpaares auf Frontbühnen.
Gemeinsam mit Liselore Bergmann trat Camaro ab 1935 mit einem kleinen Ensemble als „Tanzpaar Kamaroff“ auf.
In volkstümlicher Kostümwahl werden sie auf der illustrierten Werbekarte gezeigt, die zugleich auf das Repertoire – den aufgeführten Bauerntanz – hinweist.
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In 1938 Camaro painted the portrait of Liselore, where he depicted his former dance and life partner Liselore Bergmann (1933 until 1945) as a sophisitcated and serious young woman, sitting in a thinker pose. „Bergmann was not a muse for Camaro, but an equale artisitc partner. Both shared the idea of a close, symbiotic connection of art and life.“ (Agnes Kern, 2022)
The activity of the dance couple on front stages is clarified by an advertising card, where they are shown in traditionell costumes. Onwards 1935 Camaro performed together with Liselore Bergmann as „dance couple Kamaroff“.

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