Alexander und Renata Camaro Stiftung

Alexander und Renata Camaro Stiftung Die Camaro Stiftung pflegt das Werk von Alexander Camaro und macht es der Öffentlichkeit zugänglich. Sie fördert den interdisziplinären Gedanken in Form eigener Projekte sowie die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Positionen.

Während des Aufenthalts im Camaro Haus ist in allen Bereichen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Bei Veranstaltungen dürfen Sie diese abnehmen, sobald Sie Ihren Sitzplatz eingenommen haben.

Wie gewohnt öffnen

#weeklycamaro #7o.T. (1949), Lithographie auf Papier, o.A.(c)Camaro Stiftung / VG Bild-Kunst BonnIn zahlreichen Lithogra...
16/12/2021

#weeklycamaro #7
o.T. (1949), Lithographie auf Papier, o.A.
(c)Camaro Stiftung / VG Bild-Kunst Bonn

In zahlreichen Lithographien thematisiert Alexander Camaro Eindrücke aus seiner Zeit in Breslau. Szenen aus dem Luna Park verdeutlichen, was die Erlebniswelt zu bieten hatte.
Die Lithographie entstand um die gleiche Zeit, wie das Gemälde von 1946 und zeigt ein Mädchen an einem Kaleidoskop.
Mit wenigen Strichen findet das Mädchen auf der rechten Seite Gestalt. Sie hält das Kaleidoskop in ihrer rechten Hand und schaut mit einem Auge hindurch.
Mit schwunghaften Linien verdeutlicht der Künstler auf der linken Bildhälfte projiziert, was das Mädchen sieht.

Eine Reihe an Lithographien werden zur Zeit in einer Sonderausstellung im Camaro Haus gezeigt.

_________________________
In numerous lithographs Alexander Camaro gives impressions from his time in Wroclaw. Scenes from visits at the Luna Park illustrate the adventure worlds offer.
Here you see a girl with a kaleidoscope. The artist used the depiction of a painting from 1946.
She holds he kaleidoscope in her right hand and looks through it with one eye.
The artist illustrated with sweeping lines on the left side, what the girl is discovering.

Eine besondere Vorweihnachtsbotschaft an die Freunde von CamaroWir werden immer wieder von Besuchern gefragt, ob sie ein...
14/12/2021

Eine besondere Vorweihnachtsbotschaft an die Freunde von Camaro

Wir werden immer wieder von Besuchern gefragt, ob sie ein Werk von Camaro käuflich erwerben können. - Diesem Wunsch möchten wir gerne entsprechen und mit einer kleinen Aktion entgegenkommen:
Exklusiv für Camaro-Freunde präsentieren wir bis Ende Januar eine Auswahl originaler Auflagen-Grafik aus den Jahren 1946-1971.
Signierte und unsignierte Blätter können zum Vorzugspreis von 150 € und 400 € erstanden werden.
Der Erlös kommt unserem afrikanischen Zirkusprojekt der Stiftung zu gute.

Sie können unsere Ausstellungen zu den Öffnungszeiten anschauen oder einen individuellen Termin auch zwischen den Jahren vereinbaren. Dabei bitten wir um Einhaltung der pandemiebedingten 2G-Regelung.

Wir freuen uns auf Euch!
_________________
pecial pre-xmas message
wishes becomes true - from time to time we´re asked whether the foundation sells art work by Alexander Camaro.
In a special exhibition original (signed and not signed) lithographs from 1946-1971 can be purchased for 150€ and 400€.
You can view our exhibitions during the opening times or make an individual appointment between the years.

The proceeds from the sale will benefit our foundation's African circus project.

#camarostiftung #lithos #kunstfürzuhause #alexandercamaro
#camarohaus #lunapark #nachkriegskunst

#weeklycamaro #6Liebes Paar (1946), Öl auf Hartfaser, 37x40,5cm(c) Camaro Stiftung/VG Bild-Kunst Bonn, 2021 Das Werk „Li...
09/12/2021

#weeklycamaro #6

Liebes Paar (1946), Öl auf Hartfaser, 37x40,5cm
(c) Camaro Stiftung/VG Bild-Kunst Bonn, 2021

Das Werk „Liebes Paar“ von 1946 zeigt auf dem ersten Blick eine intime Situation zweier Menschen.
Händehaltend sitzt das Paar eng nebeneinander auf dem Boden einer kargen Landschaft – fernab jeglicher Zivilisation.

In dem Kleinformat wird das Motiv des Welttheaters von Alexander Camaro ersichtlich.
Die gestaffelte Landschaft erzeugt eine Tiefenwirkung und lässt an ein Bühnenbild erinnern: während das Paar im Vordergrund platziert wurde, türmen sich links und rechts Bergformationen und vegetabile Umrisse auf. Sie werden im Hintergrund aufgebrochen und der Blick auf den lichten Horizont ermöglicht.

Ein Aufbrechen und Unterbrechen findet ebenfalls in der vorderen Szene statt.
Dort scheint das intime Moment des Paares unterbrochen und die Zweisamkeit gestört.
Gerade waren sie noch mit sich selbst, doch nun richtet sich ihre Aufmerksamkeit auf den Störfaktor – sie Blicken in Richtung des Betrachters.
Die schemenhaft ausgeführten Gesichtszüge offenbaren den Unmut beider Figuren.
Fast schon mahnend verweisen sie auf die unerwünschte entstandene Nähe.
Alexander Camaro verstärkt mit der Wahl des Bildausschnitts diesen aufdringlichen Charakter des Betrachters auf die Figuren.

Beide Figuren fügen sich in die Tonalität ihrer Umgebung ein, heben sich zugleich durch ihre Farbigkeit hervor.
Alexander Camaro hat die Szene primär in Lehmgrün-, -blau- und -gelbtönen gehalten, während sich die Braun- und Fliederfarben des Bodens und im Horizont in der Kleidung des Paares wiederfinden.
Die erdigen Farben sowie der leicht grün-gelbliche Kopf des Mannes lassen auf die ehemalige Schülerschaft Camaros bei Otto Mueller in Breslau schließen.

Ein interessanter Hinweis: In dieser Zeit signierte der Künstler noch mit den Initialen AK – für Alexander Kamaroff und sollte sich in der Folgezeit endgültig zu C für Camaro ändern.

Die derzeitige Ausstellung „Alexander Camaro zum 120. Geburtstag“ sowie das kürzlich erschienene Werkverzeichnis „Alexander Camaro (1901-1992). Leben und Werk“
bieten nahe und intime Einblicke sowohl in Alexander Camaros Leben als auch in sein künstlerisches Schaffen.
Interessierte sind herzlichst eingeladen, sich die Ausstellung im Camaro Haus anzusehen.
Im kleinsten Kreis (von maximal 10 Personen) bei Kaffee oder einem Gläschen Sekt, werden Sie durch die Ausstellung geführt und können sich das Werkverzeichnis anschauen.
Bitte melden Sie sich vorab verbindlich an: [email protected]

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und eine gemeinsame persönliche Zeit.

_____________

Alexander Camaro painted „Liebes Paar“ – „lovers“ in 1946 - an intimate situation between woman and men. They are holding each others hand, sitting site by site on the ground in a barren, deserted landscape.
The motif of the world theatre is visible. The staggered landscape gets a deep space as in stage sets: the sitting couple in the foreground are encircled by mountains and high natural contures. In the background you can see a light horizon.
The togehterness of the couple seems to be interruped – they are watching in direction of the viewer.

The figures fit into the tonality of their surroundings, at same time they are highlighted by their colourfulness. Alexander Camaro kept the scene primarily in clay green, blue and yellow. But brown and lilac on the ground and in the horizon also are used in the clothes of the couple.
By using the earthy colours and the slightly green-yellowish head of the man, this painting reveals Camaro as an former student of Otto Müller in Wroclaw.

This and much more paintings you can discover at the current exhibition "Alexander Camaro zum 120. Geburtstag" in the Camaro Haus.
Come around also in small groups (maximum 10 persons). We are looking forward to your binding registration: [email protected]

#weeklycamaro #6

Liebes Paar (1946), Öl auf Hartfaser, 37x40,5cm
(c) Camaro Stiftung/VG Bild-Kunst Bonn, 2021

Das Werk „Liebes Paar“ von 1946 zeigt auf dem ersten Blick eine intime Situation zweier Menschen.
Händehaltend sitzt das Paar eng nebeneinander auf dem Boden einer kargen Landschaft – fernab jeglicher Zivilisation.

In dem Kleinformat wird das Motiv des Welttheaters von Alexander Camaro ersichtlich.
Die gestaffelte Landschaft erzeugt eine Tiefenwirkung und lässt an ein Bühnenbild erinnern: während das Paar im Vordergrund platziert wurde, türmen sich links und rechts Bergformationen und vegetabile Umrisse auf. Sie werden im Hintergrund aufgebrochen und der Blick auf den lichten Horizont ermöglicht.

Ein Aufbrechen und Unterbrechen findet ebenfalls in der vorderen Szene statt.
Dort scheint das intime Moment des Paares unterbrochen und die Zweisamkeit gestört.
Gerade waren sie noch mit sich selbst, doch nun richtet sich ihre Aufmerksamkeit auf den Störfaktor – sie Blicken in Richtung des Betrachters.
Die schemenhaft ausgeführten Gesichtszüge offenbaren den Unmut beider Figuren.
Fast schon mahnend verweisen sie auf die unerwünschte entstandene Nähe.
Alexander Camaro verstärkt mit der Wahl des Bildausschnitts diesen aufdringlichen Charakter des Betrachters auf die Figuren.

Beide Figuren fügen sich in die Tonalität ihrer Umgebung ein, heben sich zugleich durch ihre Farbigkeit hervor.
Alexander Camaro hat die Szene primär in Lehmgrün-, -blau- und -gelbtönen gehalten, während sich die Braun- und Fliederfarben des Bodens und im Horizont in der Kleidung des Paares wiederfinden.
Die erdigen Farben sowie der leicht grün-gelbliche Kopf des Mannes lassen auf die ehemalige Schülerschaft Camaros bei Otto Mueller in Breslau schließen.

Ein interessanter Hinweis: In dieser Zeit signierte der Künstler noch mit den Initialen AK – für Alexander Kamaroff und sollte sich in der Folgezeit endgültig zu C für Camaro ändern.

Die derzeitige Ausstellung „Alexander Camaro zum 120. Geburtstag“ sowie das kürzlich erschienene Werkverzeichnis „Alexander Camaro (1901-1992). Leben und Werk“
bieten nahe und intime Einblicke sowohl in Alexander Camaros Leben als auch in sein künstlerisches Schaffen.
Interessierte sind herzlichst eingeladen, sich die Ausstellung im Camaro Haus anzusehen.
Im kleinsten Kreis (von maximal 10 Personen) bei Kaffee oder einem Gläschen Sekt, werden Sie durch die Ausstellung geführt und können sich das Werkverzeichnis anschauen.
Bitte melden Sie sich vorab verbindlich an: [email protected]

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und eine gemeinsame persönliche Zeit.

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Alexander Camaro painted „Liebes Paar“ – „lovers“ in 1946 - an intimate situation between woman and men. They are holding each others hand, sitting site by site on the ground in a barren, deserted landscape.
The motif of the world theatre is visible. The staggered landscape gets a deep space as in stage sets: the sitting couple in the foreground are encircled by mountains and high natural contures. In the background you can see a light horizon.
The togehterness of the couple seems to be interruped – they are watching in direction of the viewer.

The figures fit into the tonality of their surroundings, at same time they are highlighted by their colourfulness. Alexander Camaro kept the scene primarily in clay green, blue and yellow. But brown and lilac on the ground and in the horizon also are used in the clothes of the couple.
By using the earthy colours and the slightly green-yellowish head of the man, this painting reveals Camaro as an former student of Otto Müller in Wroclaw.

This and much more paintings you can discover at the current exhibition "Alexander Camaro zum 120. Geburtstag" in the Camaro Haus.
Come around also in small groups (maximum 10 persons). We are looking forward to your binding registration: [email protected]

"Alexander Camaro zum 120.Geburtstag"neue Ausstellung im Camaro Haus& neues Werkverzeichnis: Alexander Camaro (1901-1992...
06/12/2021

"Alexander Camaro zum 120.Geburtstag"
neue Ausstellung im Camaro Haus
& neues Werkverzeichnis: Alexander Camaro (1901-1992). Leben und Werk (von Anna Krüger)

Unser Haus ist offen!

Wir laden Interessierte herzlichst ein,
sich im kleinen Kreis (nicht mehr als 10 Personen) bei Kaffee oder einem Gläschen Sekt durch die Ausstellung führen zu lassen und sich das Werkverzeichnis anzuschauen.

Bitte melden Sie sich verbindlich mit Ihrem Wunschdatum und Uhrzeit innerhalb der Öffnungszeiten des Camaro Hauses an:
[email protected]

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und eine gemeinsame persönliche Zeit.
Die Führungen sind auch im Rahmen von Weihnachtsfeiern von Unternehmen möglich. (auch hier max. 10 Personen)

Es gelten im Camaro Haus die aktuellen Sentas-Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.
(derzeit 2G)

#camarostiftung #ausstellung #nachkriegskunst #alexandercamaro #exhibition #exhibitionberlin #artexhibition #publication #artpublication

_______________

The Camaro House is open!
Interested persons are cordially invited to make a individual binding registration: in small circle (not more than 10 persons) with coffee or a glass of sparkling wine, you will be guided through the exhibition and can take a look at the catalog raisonné. We are looking forward to your registration:
[email protected]

"Alexander Camaro zum 120.Geburtstag"
neue Ausstellung im Camaro Haus
& neues Werkverzeichnis: Alexander Camaro (1901-1992). Leben und Werk (von Anna Krüger)

Unser Haus ist offen!

Wir laden Interessierte herzlichst ein,
sich im kleinen Kreis (nicht mehr als 10 Personen) bei Kaffee oder einem Gläschen Sekt durch die Ausstellung führen zu lassen und sich das Werkverzeichnis anzuschauen.

Bitte melden Sie sich verbindlich mit Ihrem Wunschdatum und Uhrzeit innerhalb der Öffnungszeiten des Camaro Hauses an:
[email protected]

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und eine gemeinsame persönliche Zeit.
Die Führungen sind auch im Rahmen von Weihnachtsfeiern von Unternehmen möglich. (auch hier max. 10 Personen)

Es gelten im Camaro Haus die aktuellen Sentas-Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.
(derzeit 2G)

#camarostiftung #ausstellung #nachkriegskunst #alexandercamaro #exhibition #exhibitionberlin #artexhibition #publication #artpublication

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The Camaro House is open!
Interested persons are cordially invited to make a individual binding registration: in small circle (not more than 10 persons) with coffee or a glass of sparkling wine, you will be guided through the exhibition and can take a look at the catalog raisonné. We are looking forward to your registration:
[email protected]

#weeklycamaro #5 ✍🏻ist ein grafisches Werk: Im *Zwiegespräch* zeichnet Camaro aus feinen Linien eine abstrahierte Bühnen...
04/01/2021

#weeklycamaro #5 ✍🏻ist ein grafisches Werk: Im *Zwiegespräch* zeichnet Camaro aus feinen Linien eine abstrahierte Bühnensituation, die in ihrem spielerischen Bildaufbau, den gekippten Flächen, den Mustern und kleinen Schnörkeln an die Bildsprache des berühmten französischen Malers Henri #Matisse erinnert. Obwohl die beiden Figuren durch die räumliche Gliederung im Bild voneinander getrennt sind, scheinen sie doch miteinander zu kommunizieren – ein Zwiegespräch zu führen.
✏️☕ Die caféartigen Tische in der Bildmitte sind mit Bleistift durchgestrichen, was vermuten lässt, dass die Zeichnung als Vorstudie für das gleichnamige Ölgemälde diente. Auf diesem sind die Stühle tatsächlich nicht mehr eingefügt.

[EN]
#weeklycamaro #5 ✍🏻is a graphic work: In *Dialogue* (*Zwiegespräch*) Camaro draws an abstracted stage situation from fine lines, which refers to the visual language of the famous French painter Henri #Matisse by its playful image structure, the tilted surfaces, the patterns and small ornaments. Although the two figures are separated from each other by the spatial arrangement in the painting, they seem to communicate with each other - they carry on a dialogue.
✏️☕ The café-like tables in the center of the painting are crossed out in pencil, suggesting that the drawing served as a preparatory study for the oil painting of the same name and year. On this one, the chairs are actually no longer inserted.

#weeklycamaro #5 ✍🏻ist ein grafisches Werk: Im *Zwiegespräch* zeichnet Camaro aus feinen Linien eine abstrahierte Bühnensituation, die in ihrem spielerischen Bildaufbau, den gekippten Flächen, den Mustern und kleinen Schnörkeln an die Bildsprache des berühmten französischen Malers Henri #Matisse erinnert. Obwohl die beiden Figuren durch die räumliche Gliederung im Bild voneinander getrennt sind, scheinen sie doch miteinander zu kommunizieren – ein Zwiegespräch zu führen.
✏️☕ Die caféartigen Tische in der Bildmitte sind mit Bleistift durchgestrichen, was vermuten lässt, dass die Zeichnung als Vorstudie für das gleichnamige Ölgemälde diente. Auf diesem sind die Stühle tatsächlich nicht mehr eingefügt.

[EN]
#weeklycamaro #5 ✍🏻is a graphic work: In *Dialogue* (*Zwiegespräch*) Camaro draws an abstracted stage situation from fine lines, which refers to the visual language of the famous French painter Henri #Matisse by its playful image structure, the tilted surfaces, the patterns and small ornaments. Although the two figures are separated from each other by the spatial arrangement in the painting, they seem to communicate with each other - they carry on a dialogue.
✏️☕ The café-like tables in the center of the painting are crossed out in pencil, suggesting that the drawing served as a preparatory study for the oil painting of the same name and year. On this one, the chairs are actually no longer inserted.

#weeklycamaro #4 🌈🎡 Im 6 Meter breiten und 2,50 Meter hohen Triptychon *Luftschaukel* interessierte Camaro besonders der...
29/12/2020

#weeklycamaro #4 🌈🎡 Im 6 Meter breiten und 2,50 Meter hohen Triptychon *Luftschaukel* interessierte Camaro besonders der Moment der Bewegung. In sechs abstrahierten Schaukeln schwingen Figuren mit wehenden Haaren und Kleidern durch die Lüfte. Die auf die Leinwand gespritzte, zerlaufende Farbe wirkt dabei wie die sichtbar gemachten Schwunglinien und unterstreicht den rasanten Eindruck der drei großformatigen Gemälde.
Auch wenn der kommende Jahreswechsel diesmal nicht ganz so ausgelassen sein kann, wünschen wir euch ein frohes und fröhliches *Rüberschwingen* ins Neue Jahr, und hoffen, dass es besser wird als 2020! 🍀
Passt auf euch auf und bis bald!

[EN]
#weeklycamaro #4 🌈🎡 In the 6 meters wide and 2.50 meters high triptych *Air swing* (*Luftschaukel*) Camaro was interested in the moment of movement. In six abstracted swings, figures with blowing hair and clothes fly through the air. The splashed paint on the canvas seems to make the swing lines visible and underlines the fast-paced impression of the three large-format paintings.
Even though the coming turn of the year can't be quite as wild this time, we wish you a happy and joyful *swing* into the New Year, and hope it will be better than 2020! 🍀
Take care and see you soon!

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Potsdamer Str. 98A
Berlin
10785

Telefon

+493026392975

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Die Alexander und Renata Camaro Stiftung

„Man könnte ja den Grundstein für eine Sammlung oder Stiftung durchaus legen. Aber es besteht Gefahr das Werk zu verwalten statt noch zu gestalten. Denn die Verpflichtung wird verlagert auf Unschöpferisches.“

Alexander Camaro, Berlin, 31. Mai 1983

Die Alexander und Renata Camaro Stiftung pflegt vor allem das Werk von Alexander Camaro und macht es der Öffentlichkeit zugänglich. Sie fördert den interdisziplinären Gedanken in Form eigener Projekte sowie die Auseinandersetzung mit ausgewählten, zeitgenössischen künstlerischen Positionen. Die Camaro Stiftung vergibt zielgerichtete Stipendien zur Aufarbeitung des künstlerischen Gesamtwerks und schreibt regelmäßig, gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern, Artist in Residence-Programme aus. Besonders Malerei und Tanz, aber auch Literatur, Musik, Film und Zirkus sind namentlich die Kunstrichtungen, die sich auf das vielseitige Schaffen von Alexander Camaro beziehen.

Die Stifterin Renata Camaro, geboren 1934, besuchte zunächst in Krefeld die Textilfachschule bei den Bauhäusler*innen Georg Muche und Elisabeth Kadow, bevor sie dann 1959 in Alexander Camaros Malklasse an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin studierte. Das spätere Paar heiratete 1966 und stand in engem schöpferischen Austausch. Nach dem Tod von Alexander Camaro 1992 verwaltete seine Witwe den künstlerischen Nachlass. 2009 verwirklichte sie mit Hilfe ihres Bruders Theodor Gentner den gemeinsamen Traum des Künstlerpaares: Die Gründung der Alexander und Renata Camaro Stiftung in Berlin. Der Mäzen und Diplom-Ingenieur prägte ein Konzept, das die Stiftung noch heute trägt. Theodor Gentner ist seit der Gründung Vorsitzender des Stiftungsvorstandes.

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#weeklycamaro #7 o.T. (1949), Lithographie auf Papier, o.A. (c)Camaro Stiftung / VG Bild-Kunst Bonn In zahlreichen Lithographien thematisiert Alexander Camaro Eindrücke aus seiner Zeit in Breslau. Szenen aus dem Luna Park verdeutlichen, was die Erlebniswelt zu bieten hatte. Die Lithographie entstand um die gleiche Zeit, wie das Gemälde von 1946 und zeigt ein Mädchen an einem Kaleidoskop. Mit wenigen Strichen findet das Mädchen auf der rechten Seite Gestalt. Sie hält das Kaleidoskop in ihrer rechten Hand und schaut mit einem Auge hindurch. Mit schwunghaften Linien verdeutlicht der Künstler auf der linken Bildhälfte projiziert, was das Mädchen sieht. Eine Reihe an Lithographien werden zur Zeit in einer Sonderausstellung im Camaro Haus gezeigt. _________________________ In numerous lithographs Alexander Camaro gives impressions from his time in Wroclaw. Scenes from visits at the Luna Park illustrate the adventure worlds offer. Here you see a girl with a kaleidoscope. The artist used the depiction of a painting from 1946. She holds he kaleidoscope in her right hand and looks through it with one eye. The artist illustrated with sweeping lines on the left side, what the girl is discovering.
Eine besondere Vorweihnachtsbotschaft an die Freunde von Camaro Wir werden immer wieder von Besuchern gefragt, ob sie ein Werk von Camaro käuflich erwerben können. - Diesem Wunsch möchten wir gerne entsprechen und mit einer kleinen Aktion entgegenkommen: Exklusiv für Camaro-Freunde präsentieren wir bis Ende Januar eine Auswahl originaler Auflagen-Grafik aus den Jahren 1946-1971. Signierte und unsignierte Blätter können zum Vorzugspreis von 150 € und 400 € erstanden werden. Der Erlös kommt unserem afrikanischen Zirkusprojekt der Stiftung zu gute. Sie können unsere Ausstellungen zu den Öffnungszeiten anschauen oder einen individuellen Termin auch zwischen den Jahren vereinbaren. Dabei bitten wir um Einhaltung der pandemiebedingten 2G-Regelung. Wir freuen uns auf Euch! _________________ pecial pre-xmas message wishes becomes true - from time to time we´re asked whether the foundation sells art work by Alexander Camaro. In a special exhibition original (signed and not signed) lithographs from 1946-1971 can be purchased for 150€ and 400€. You can view our exhibitions during the opening times or make an individual appointment between the years. The proceeds from the sale will benefit our foundation's African circus project. #camarostiftung #lithos #kunstfürzuhause #alexandercamaro #camarohaus #lunapark #nachkriegskunst
#weeklycamaro #6 Liebes Paar (1946), Öl auf Hartfaser, 37x40,5cm (c) Camaro Stiftung/VG Bild-Kunst Bonn, 2021 Das Werk „Liebes Paar“ von 1946 zeigt auf dem ersten Blick eine intime Situation zweier Menschen. Händehaltend sitzt das Paar eng nebeneinander auf dem Boden einer kargen Landschaft – fernab jeglicher Zivilisation. In dem Kleinformat wird das Motiv des Welttheaters von Alexander Camaro ersichtlich. Die gestaffelte Landschaft erzeugt eine Tiefenwirkung und lässt an ein Bühnenbild erinnern: während das Paar im Vordergrund platziert wurde, türmen sich links und rechts Bergformationen und vegetabile Umrisse auf. Sie werden im Hintergrund aufgebrochen und der Blick auf den lichten Horizont ermöglicht. Ein Aufbrechen und Unterbrechen findet ebenfalls in der vorderen Szene statt. Dort scheint das intime Moment des Paares unterbrochen und die Zweisamkeit gestört. Gerade waren sie noch mit sich selbst, doch nun richtet sich ihre Aufmerksamkeit auf den Störfaktor – sie Blicken in Richtung des Betrachters. Die schemenhaft ausgeführten Gesichtszüge offenbaren den Unmut beider Figuren. Fast schon mahnend verweisen sie auf die unerwünschte entstandene Nähe. Alexander Camaro verstärkt mit der Wahl des Bildausschnitts diesen aufdringlichen Charakter des Betrachters auf die Figuren. Beide Figuren fügen sich in die Tonalität ihrer Umgebung ein, heben sich zugleich durch ihre Farbigkeit hervor. Alexander Camaro hat die Szene primär in Lehmgrün-, -blau- und -gelbtönen gehalten, während sich die Braun- und Fliederfarben des Bodens und im Horizont in der Kleidung des Paares wiederfinden. Die erdigen Farben sowie der leicht grün-gelbliche Kopf des Mannes lassen auf die ehemalige Schülerschaft Camaros bei Otto Mueller in Breslau schließen. Ein interessanter Hinweis: In dieser Zeit signierte der Künstler noch mit den Initialen AK – für Alexander Kamaroff und sollte sich in der Folgezeit endgültig zu C für Camaro ändern. Die derzeitige Ausstellung „Alexander Camaro zum 120. Geburtstag“ sowie das kürzlich erschienene Werkverzeichnis „Alexander Camaro (1901-1992). Leben und Werk“ bieten nahe und intime Einblicke sowohl in Alexander Camaros Leben als auch in sein künstlerisches Schaffen. Interessierte sind herzlichst eingeladen, sich die Ausstellung im Camaro Haus anzusehen. Im kleinsten Kreis (von maximal 10 Personen) bei Kaffee oder einem Gläschen Sekt, werden Sie durch die Ausstellung geführt und können sich das Werkverzeichnis anschauen. Bitte melden Sie sich vorab verbindlich an: [email protected] Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und eine gemeinsame persönliche Zeit. _____________ Alexander Camaro painted „Liebes Paar“ – „lovers“ in 1946 - an intimate situation between woman and men. They are holding each others hand, sitting site by site on the ground in a barren, deserted landscape. The motif of the world theatre is visible. The staggered landscape gets a deep space as in stage sets: the sitting couple in the foreground are encircled by mountains and high natural contures. In the background you can see a light horizon. The togehterness of the couple seems to be interruped – they are watching in direction of the viewer. The figures fit into the tonality of their surroundings, at same time they are highlighted by their colourfulness. Alexander Camaro kept the scene primarily in clay green, blue and yellow. But brown and lilac on the ground and in the horizon also are used in the clothes of the couple. By using the earthy colours and the slightly green-yellowish head of the man, this painting reveals Camaro as an former student of Otto Müller in Wroclaw. This and much more paintings you can discover at the current exhibition "Alexander Camaro zum 120. Geburtstag" in the Camaro Haus. Come around also in small groups (maximum 10 persons). We are looking forward to your binding registration: [email protected]
"Alexander Camaro zum 120.Geburtstag" neue Ausstellung im Camaro Haus & neues Werkverzeichnis: Alexander Camaro (1901-1992). Leben und Werk (von Anna Krüger) Unser Haus ist offen! Wir laden Interessierte herzlichst ein, sich im kleinen Kreis (nicht mehr als 10 Personen) bei Kaffee oder einem Gläschen Sekt durch die Ausstellung führen zu lassen und sich das Werkverzeichnis anzuschauen. Bitte melden Sie sich verbindlich mit Ihrem Wunschdatum und Uhrzeit innerhalb der Öffnungszeiten des Camaro Hauses an: [email protected] Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und eine gemeinsame persönliche Zeit. Die Führungen sind auch im Rahmen von Weihnachtsfeiern von Unternehmen möglich. (auch hier max. 10 Personen) Es gelten im Camaro Haus die aktuellen Sentas-Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. (derzeit 2G) #camarostiftung #ausstellung #nachkriegskunst #alexandercamaro #exhibition #exhibitionberlin #artexhibition #publication #artpublication _______________ The Camaro House is open! Interested persons are cordially invited to make a individual binding registration: in small circle (not more than 10 persons) with coffee or a glass of sparkling wine, you will be guided through the exhibition and can take a look at the catalog raisonné. We are looking forward to your registration: [email protected]
#weeklycamaro #5 ✍🏻ist ein grafisches Werk: Im *Zwiegespräch* zeichnet Camaro aus feinen Linien eine abstrahierte Bühnensituation, die in ihrem spielerischen Bildaufbau, den gekippten Flächen, den Mustern und kleinen Schnörkeln an die Bildsprache des berühmten französischen Malers Henri #Matisse erinnert. Obwohl die beiden Figuren durch die räumliche Gliederung im Bild voneinander getrennt sind, scheinen sie doch miteinander zu kommunizieren – ein Zwiegespräch zu führen. ✏️☕ Die caféartigen Tische in der Bildmitte sind mit Bleistift durchgestrichen, was vermuten lässt, dass die Zeichnung als Vorstudie für das gleichnamige Ölgemälde diente. Auf diesem sind die Stühle tatsächlich nicht mehr eingefügt. [EN] #weeklycamaro #5 ✍🏻is a graphic work: In *Dialogue* (*Zwiegespräch*) Camaro draws an abstracted stage situation from fine lines, which refers to the visual language of the famous French painter Henri #Matisse by its playful image structure, the tilted surfaces, the patterns and small ornaments. Although the two figures are separated from each other by the spatial arrangement in the painting, they seem to communicate with each other - they carry on a dialogue. ✏️☕ The café-like tables in the center of the painting are crossed out in pencil, suggesting that the drawing served as a preparatory study for the oil painting of the same name and year. On this one, the chairs are actually no longer inserted.
#weeklycamaro #4 🌈🎡 Im 6 Meter breiten und 2,50 Meter hohen Triptychon *Luftschaukel* interessierte Camaro besonders der Moment der Bewegung. In sechs abstrahierten Schaukeln schwingen Figuren mit wehenden Haaren und Kleidern durch die Lüfte. Die auf die Leinwand gespritzte, zerlaufende Farbe wirkt dabei wie die sichtbar gemachten Schwunglinien und unterstreicht den rasanten Eindruck der drei großformatigen Gemälde. Auch wenn der kommende Jahreswechsel diesmal nicht ganz so ausgelassen sein kann, wünschen wir euch ein frohes und fröhliches *Rüberschwingen* ins Neue Jahr, und hoffen, dass es besser wird als 2020! 🍀 Passt auf euch auf und bis bald! [EN] #weeklycamaro #4 🌈🎡 In the 6 meters wide and 2.50 meters high triptych *Air swing* (*Luftschaukel*) Camaro was interested in the moment of movement. In six abstracted swings, figures with blowing hair and clothes fly through the air. The splashed paint on the canvas seems to make the swing lines visible and underlines the fast-paced impression of the three large-format paintings. Even though the coming turn of the year can't be quite as wild this time, we wish you a happy and joyful *swing* into the New Year, and hope it will be better than 2020! 🍀 Take care and see you soon!