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galerie gerken

galerie gerken Die Vielfalt der galerie gerken verbindet eine Bandbreite an zeitgenössischer Kunst aus den Bereichen Installation und bildende Kunst und zeigt damit auf was zeitgenössische Künstler bewegt und welche Materialien sie benutzen.

Solche Arbeiten stehen dem Ausstellungsraum gegenüber und lassen eine weitere Ebene zwischen Rezipient und Werk entstehen, die durch das Betrachten überwunden werden kann oder muss. Der Ausstellungsraum wird als Impulsgeber für aktuelle zeitgenössische Positionen verstanden. Die galerie gerken fordert immer wieder den Betrachter durch seine innovativen Ausstellungskonzepte heraus. Im Bereich der a

Solche Arbeiten stehen dem Ausstellungsraum gegenüber und lassen eine weitere Ebene zwischen Rezipient und Werk entstehen, die durch das Betrachten überwunden werden kann oder muss. Der Ausstellungsraum wird als Impulsgeber für aktuelle zeitgenössische Positionen verstanden. Die galerie gerken fordert immer wieder den Betrachter durch seine innovativen Ausstellungskonzepte heraus. Im Bereich der a

Wie gewohnt öffnen

30/10/2019

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Freunde der galerie gerken,

seit der in 2004 gegründeten Galerie nach über 16 Jahren blicke ich auf eine erfolgreiche Zeit zurück. Ich bin zufrieden, dass es so gut funktioniert hat in all den Jahren, dass die Kunstinteressierten so geströmt sind, dass sich das Publikum interessiert hat, dass immer noch so eine Energie von der Galerie auf die Kunstmetropole Berlin übertragen wird. Die Ausstellungen waren etwas ganz besonderes. Die galerie gerken war vor allem ein Ort für junge, vielversprechende zeitgenössische Skulptur und Malerei, aber auch Zeichnung, Installation und interdisziplinäre Positionen waren dabei, die ich zwischen 2004 bis zuletzt direkt in den Kunstakademien und Kunstuniversitäten entdeckt hatte. Ich habe viel Energie und Leidenschaft für deren Zukunft in die Kuration der Ausstellungen und in die Betreuung von noch unbekannten Positionen gesteckt. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Dennoch habe ich die Entscheidung getroffen, diese Laufbahn als Galeristin schweren Herzens zu beenden. Als Kunstsammlerin werde ich natürlich zukünftig auch weiterhin im Kunstmarkt unterwegs sein und die Kunstsammlung des museum schlössle aus Baden- Württemberg werde ich in den aktuellen Räumen der Galerie zukünftig zudem kuratieren dürfen. Die galerie gerken wird geschlossen. Die Räume werden jedoch vom museum und deren sammlung weiter genutzt. Nach reiflicher Überlegung habe ich diese Entscheidung getroffen. Es war eine schwere Entscheidung. Für Anliegen wenden Sie sich bitte ausschließlich per Post an die Galerieanschrift. Ich bitte um Verständnis, dass ich keine emotionalen Gespräche führen möchte. Email und Handy sind bereits ausgeschaltet und abgemeldet. Intagram ist bereits gelöscht. Facebook wird zu Jahresende gelöscht. Die Internetseite wird bereits zu November ausgeschaltet. Jedoch freue ich mich über meine neue berufliche Laufbahn doch sehr und vergesse die Zeit als Galeristin aber auch sehr ungern. Sicherlich werdet Ihr die laufenden Ausstellungen in der ehemaligen Galerie von Seiten der Kunstsammlung des Museum Schloessle genießen können. Kostenlos. Jedoch wird das erst im laufenden Jahr komplett eingerichtet werden. Momentan kann man nur einen kleinen Auszug aus meiner eigenen Sammlung von außen betrachten. Wir sind nicht weg, wir verändern uns und ich gehe zusätzlich andere Wege in Bezug auf meine berufliche Laufbahn. Darauf freue ich mich und verbleibe

mit freundlichen Grüßen,
Tanja Gerken

Peter Tomschiczek - Ausstellung 30. August bis 23.Oktober 2019
12/10/2019

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Peter Tomschiczek - Vernissage
20/09/2019

Peter Tomschiczek - Vernissage

© Peter Tomschiczek, ""Gatterweg", 2015, Mischtechnik auf Leinwand, 130 x 150 cmPeter TomschiczekDer 1940 in Iglau gebor...
11/08/2019

© Peter Tomschiczek, ""Gatterweg", 2015, Mischtechnik auf Leinwand, 130 x 150 cm

Peter Tomschiczek
Der 1940 in Iglau geborene Künstler Peter Tomschiczek ist ein fester Bestandteil der zeitgenössischen Kunst und inzwischen mehr als 60 Jahre als freischaffender Künstler tätig. Seinem künstlerischen Schaffens- und Wachstumsprozess hat dies jedoch nie Abbruch getan. Vielmehr ist seine Malerei der letzten Jahrzehnte Ausdruck einer permanenten vielfältigen Entfaltung. Seit vielen Jahren schon lebt und arbeitet er in Bad Aibling als auch auf der kroatischen Insel Losinj. Besonders letztere ist ihm Inspiration für zahlreiche seiner Werke.

Seine Arbeiten auf Leinwand entstehen in Serien, wobei Titel, Farb- und Formgebung verbindende Elemente sind. Sie erzählen vom Meer, weiten Landschaften, von Geräuschen und Klängen wie dem Wind, Bäumen und Sträuchern, dem eigenem Ich und dem einzelnen Subjekt innerhalb dieser alles umgebenden, objektivierenden Natur. So sind sie Spuren des Lebens und gleichzeitig Ausdruck seiner wachsamen und intensiven Wahrnehmung der Wirklichkeit. Charakteristisch für seine Bilder ist die Intensität an Farbe, welche alle Werke durchzieht und geradezu strahlend die Bildoberfläche dominiert. Neben der Farbgebung ist das Mittel der Komposition ein entscheidendes Kriterium für Tomschiczeks Malerei. Fortlaufend gelingt es ihm, innerhalb der vermeintlichen Vorgabe der monumentalen Bildflächen, durch das ausbalancierte Zusammenspiel von Form und Farbe, eine größtmögliche Spannung zu erzeugen. Dabei verlaufen seine Arbeiten nahezu in Abstraktion und bilden dennoch Gegenständliches ab. So rufen seine Bilder beim Betrachter zahlreiche Erinnerungen hervor und laden zum Verweilen ein.
Ihn dabei in eine bestimmte Stilrichtung einzuordnen fällt schwer und ist nicht zwingend notwendig. Während er zu Beginn seiner künstlerischen Herausbildung oftmals in Verbindung mit den Kunstrichtungen Art Brut, Informel oder Arte Povera gebracht wurde, so ist er dieser längst entwachsen und hat seine ganz eigene individuelle Form- und Bildsprache entwickelt, welche durch eine freie Ausdrucksweise geprägt ist.

“Peter Tomschiczek lebt, von seiner Kunst, mit seiner Kunst und in seiner Kunst. Erschautes und Erlebtes formen sich in Farbe und Kompositionen. Nichts ist zufällig, nichts ist gefällig. Deshalb behaupten sich Tomschiczeks Bilder in fremden Räumen - soweit diese ihnen standhalten”. (Dr. Michael Bauer)

Seine ausführlich erwachsenen und vielschichtigen Kompositionen setzen sich neben der Farbe aus größtenteils gefundenen Materialien wie Pappe, Papier, Erde, Asche, Kalk, Federn, Holz und Knochen auseinander. Materialien, die den jeweiligen Orten entstammen in denen sich der Künstler aufhält. Seine Fundstücke, wie er sie selbst nennt, sind unmittelbar in den Maluntergrund und die Farbe eingebunden. Obgleich sie nicht immer für den Betrachter direkt sichtbar sind, so sind sie doch ein fester und wichtiger Bestandteil des künstlerischen Schaffensprozess und Ausdruck multipler Strukturelemente. Seine Form und Linienführung ist dabei stark von dem Gesehenen in der Natur und von der Vorstellung der Vollkommenheit dieser beeinflusst. So ist die Natur an sich und das damit verbundene reine Naturerlebnis essentiell und unabdingbar für die Malerei Peter Tomschiczeks. Das Erlebte und Gefühlte sichtbar machen. Er selbst nennt es „meine Art, das Leben zu verstehen”, denn „die Bilder haben mit vielen Dingen zu tun, aber in erster Linie mit dem Leben selbst”.

© Gloria Aino Grzywatz

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Peter Tomschiczek
Born in 1940 in Iglau, the artist Peter Tomschiczek is an integral part of contemporary art scene and has been working as a freelance artist for more than 60 years. However, this has never detracted from his artistic creative and growth process. Rather, his paintings of the last decades are an expression of a permanent manifold development. For many years he has lived and worked in Bad Aibling as well as on the Croatian island Losinj. The latter is a particular inspiration for many of his works.

His works on canvas are produced in series, whereby title, colour and form are connecting elements. They tell of the sea, of wide landscapes, of sounds and noises like the wind, trees and shrubs, the own ego and the individual subject within this surrounding, objectifying nature. So they are traces of life and at the same time an expression of his attentive and intense perception of reality. Characteristic of his pictures is the intensity of colour, which permeates all works and almost radiantly dominates the picture surface. In addition to the colouring, the means of composition is a decisive criterion for Tomschiczek's painting. He continuously manages to generate the greatest possible tension, within the supposed specification of the monumental image surfaces, through the balanced interplay of form and colour. At the same time, his works are almost abstracted, yet they depict the figurative. His pictures evoke numerous memories from the viewer and invite them to linger. To classify him in a certain style is difficult and not absolutely necessary. While he was often brought into contact with the art movements Art Brut, Informel or Arte Povera at the beginning of his creative process, he has long since outgrown it and has developed his own individual form and visual language, which is characterized by a free mode of expression.

"Peter Tomschiczek lives from his art, with his art and in his art. Appearances and experiences are formed in colour and composition. Nothing is coincidental, nothing is pleasing. That is why Tomschiczek's pictures assert themselves in foreign spaces - as far as they withstand them " (Dr. Michael Bauer).

In addition to the colour, his elaborate adult and multi-layered compositions are composed mostly of found materials such as cardboard, paper, earth, ashes, lime, feathers, wood and bones. Materials that originate from the places where the artist lives. His finds, as he calls them, are directly integrated into the background and the colour. Although they are not always perceptible to the viewer, they are nevertheless an integral and important component of the artistic creative process and the expression of multiple structural elements. His form and lines are strongly influenced by what he sees in nature and the idea of the perfection of it. Thus, nature in itself and the associated pure experience of nature is essential and indispensable for Peter Tomschiczek's painting. To visualize the experiences and feelings. He himself calls it "my way of understanding life" because "the pictures have to do with many things, but first and foremost with life itself".

© Gloria Aino Grzywatz

Dieter Mammel: Iceland - The Cyan Cycle
24/05/2019

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23/05/2019

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23/05/2019

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20/12/2018

The opening of Tinka Bechert's solo show 'Metamorphosis' was a splendid highlight at the end of this exciting year! The show is on display until the middle of February, at the end of January we invite you to an artist talk. But we definitely will keep you posted!

#tinkabechert
@tinkabechert

#thankyouverymuch #forthisstunningwork #thewonderful #opening #highlight #painting #galeriegerken #berlin #berlinmitte #linienstraße #contemporaryart @ galerie gerken

Adresse

Linienstraße 217
Berlin
10119

Öffnungszeiten

Dienstag 14:00 - 18:00
Mittwoch 14:00 - 18:00
Donnerstag 14:00 - 18:00
Freitag 14:00 - 18:00
Samstag 14:00 - 18:00

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Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Freunde der galerie gerken, seit der in 2004 gegründeten Galerie nach über 16 Jahren blicke ich auf eine erfolgreiche Zeit zurück. Ich bin zufrieden, dass es so gut funktioniert hat in all den Jahren, dass die Kunstinteressierten so geströmt sind, dass sich das Publikum interessiert hat, dass immer noch so eine Energie von der Galerie auf die Kunstmetropole Berlin übertragen wird. Die Ausstellungen waren etwas ganz besonderes. Die galerie gerken war vor allem ein Ort für junge, vielversprechende zeitgenössische Skulptur und Malerei, aber auch Zeichnung, Installation und interdisziplinäre Positionen waren dabei, die ich zwischen 2004 bis zuletzt direkt in den Kunstakademien und Kunstuniversitäten entdeckt hatte. Ich habe viel Energie und Leidenschaft für deren Zukunft in die Kuration der Ausstellungen und in die Betreuung von noch unbekannten Positionen gesteckt. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Dennoch habe ich die Entscheidung getroffen, diese Laufbahn als Galeristin schweren Herzens zu beenden. Als Kunstsammlerin werde ich natürlich zukünftig auch weiterhin im Kunstmarkt unterwegs sein und die Kunstsammlung des museum schlössle aus Baden- Württemberg werde ich in den aktuellen Räumen der Galerie zukünftig zudem kuratieren dürfen. Die galerie gerken wird geschlossen. Die Räume werden jedoch vom museum und deren sammlung weiter genutzt. Nach reiflicher Überlegung habe ich diese Entscheidung getroffen. Es war eine schwere Entscheidung. Für Anliegen wenden Sie sich bitte ausschließlich per Post an die Galerieanschrift. Ich bitte um Verständnis, dass ich keine emotionalen Gespräche führen möchte. Email und Handy sind bereits ausgeschaltet und abgemeldet. Intagram ist bereits gelöscht. Facebook wird zu Jahresende gelöscht. Die Internetseite wird bereits zu November ausgeschaltet. Jedoch freue ich mich über meine neue berufliche Laufbahn doch sehr und vergesse die Zeit als Galeristin aber auch sehr ungern. Sicherlich werdet Ihr die laufenden Ausstellungen in der ehemaligen Galerie von Seiten der Kunstsammlung des Museum Schloessle genießen können. Kostenlos. Jedoch wird das erst im laufenden Jahr komplett eingerichtet werden. Momentan kann man nur einen kleinen Auszug aus meiner eigenen Sammlung von außen betrachten. Wir sind nicht weg, wir verändern uns und ich gehe zusätzlich andere Wege in Bezug auf meine berufliche Laufbahn. Darauf freue ich mich und verbleibe mit freundlichen Grüßen, Tanja Gerken
© Peter Tomschiczek, ""Gatterweg", 2015, Mischtechnik auf Leinwand, 130 x 150 cm Peter Tomschiczek Der 1940 in Iglau geborene Künstler Peter Tomschiczek ist ein fester Bestandteil der zeitgenössischen Kunst und inzwischen mehr als 60 Jahre als freischaffender Künstler tätig. Seinem künstlerischen Schaffens- und Wachstumsprozess hat dies jedoch nie Abbruch getan. Vielmehr ist seine Malerei der letzten Jahrzehnte Ausdruck einer permanenten vielfältigen Entfaltung. Seit vielen Jahren schon lebt und arbeitet er in Bad Aibling als auch auf der kroatischen Insel Losinj. Besonders letztere ist ihm Inspiration für zahlreiche seiner Werke. Seine Arbeiten auf Leinwand entstehen in Serien, wobei Titel, Farb- und Formgebung verbindende Elemente sind. Sie erzählen vom Meer, weiten Landschaften, von Geräuschen und Klängen wie dem Wind, Bäumen und Sträuchern, dem eigenem Ich und dem einzelnen Subjekt innerhalb dieser alles umgebenden, objektivierenden Natur. So sind sie Spuren des Lebens und gleichzeitig Ausdruck seiner wachsamen und intensiven Wahrnehmung der Wirklichkeit. Charakteristisch für seine Bilder ist die Intensität an Farbe, welche alle Werke durchzieht und geradezu strahlend die Bildoberfläche dominiert. Neben der Farbgebung ist das Mittel der Komposition ein entscheidendes Kriterium für Tomschiczeks Malerei. Fortlaufend gelingt es ihm, innerhalb der vermeintlichen Vorgabe der monumentalen Bildflächen, durch das ausbalancierte Zusammenspiel von Form und Farbe, eine größtmögliche Spannung zu erzeugen. Dabei verlaufen seine Arbeiten nahezu in Abstraktion und bilden dennoch Gegenständliches ab. So rufen seine Bilder beim Betrachter zahlreiche Erinnerungen hervor und laden zum Verweilen ein. Ihn dabei in eine bestimmte Stilrichtung einzuordnen fällt schwer und ist nicht zwingend notwendig. Während er zu Beginn seiner künstlerischen Herausbildung oftmals in Verbindung mit den Kunstrichtungen Art Brut, Informel oder Arte Povera gebracht wurde, so ist er dieser längst entwachsen und hat seine ganz eigene individuelle Form- und Bildsprache entwickelt, welche durch eine freie Ausdrucksweise geprägt ist. “Peter Tomschiczek lebt, von seiner Kunst, mit seiner Kunst und in seiner Kunst. Erschautes und Erlebtes formen sich in Farbe und Kompositionen. Nichts ist zufällig, nichts ist gefällig. Deshalb behaupten sich Tomschiczeks Bilder in fremden Räumen - soweit diese ihnen standhalten”. (Dr. Michael Bauer) Seine ausführlich erwachsenen und vielschichtigen Kompositionen setzen sich neben der Farbe aus größtenteils gefundenen Materialien wie Pappe, Papier, Erde, Asche, Kalk, Federn, Holz und Knochen auseinander. Materialien, die den jeweiligen Orten entstammen in denen sich der Künstler aufhält. Seine Fundstücke, wie er sie selbst nennt, sind unmittelbar in den Maluntergrund und die Farbe eingebunden. Obgleich sie nicht immer für den Betrachter direkt sichtbar sind, so sind sie doch ein fester und wichtiger Bestandteil des künstlerischen Schaffensprozess und Ausdruck multipler Strukturelemente. Seine Form und Linienführung ist dabei stark von dem Gesehenen in der Natur und von der Vorstellung der Vollkommenheit dieser beeinflusst. So ist die Natur an sich und das damit verbundene reine Naturerlebnis essentiell und unabdingbar für die Malerei Peter Tomschiczeks. Das Erlebte und Gefühlte sichtbar machen. Er selbst nennt es „meine Art, das Leben zu verstehen”, denn „die Bilder haben mit vielen Dingen zu tun, aber in erster Linie mit dem Leben selbst”. © Gloria Aino Grzywatz Please scroll down for the english version Peter Tomschiczek Born in 1940 in Iglau, the artist Peter Tomschiczek is an integral part of contemporary art scene and has been working as a freelance artist for more than 60 years. However, this has never detracted from his artistic creative and growth process. Rather, his paintings of the last decades are an expression of a permanent manifold development. For many years he has lived and worked in Bad Aibling as well as on the Croatian island Losinj. The latter is a particular inspiration for many of his works. His works on canvas are produced in series, whereby title, colour and form are connecting elements. They tell of the sea, of wide landscapes, of sounds and noises like the wind, trees and shrubs, the own ego and the individual subject within this surrounding, objectifying nature. So they are traces of life and at the same time an expression of his attentive and intense perception of reality. Characteristic of his pictures is the intensity of colour, which permeates all works and almost radiantly dominates the picture surface. In addition to the colouring, the means of composition is a decisive criterion for Tomschiczek's painting. He continuously manages to generate the greatest possible tension, within the supposed specification of the monumental image surfaces, through the balanced interplay of form and colour. At the same time, his works are almost abstracted, yet they depict the figurative. His pictures evoke numerous memories from the viewer and invite them to linger. To classify him in a certain style is difficult and not absolutely necessary. While he was often brought into contact with the art movements Art Brut, Informel or Arte Povera at the beginning of his creative process, he has long since outgrown it and has developed his own individual form and visual language, which is characterized by a free mode of expression. "Peter Tomschiczek lives from his art, with his art and in his art. Appearances and experiences are formed in colour and composition. Nothing is coincidental, nothing is pleasing. That is why Tomschiczek's pictures assert themselves in foreign spaces - as far as they withstand them " (Dr. Michael Bauer). In addition to the colour, his elaborate adult and multi-layered compositions are composed mostly of found materials such as cardboard, paper, earth, ashes, lime, feathers, wood and bones. Materials that originate from the places where the artist lives. His finds, as he calls them, are directly integrated into the background and the colour. Although they are not always perceptible to the viewer, they are nevertheless an integral and important component of the artistic creative process and the expression of multiple structural elements. His form and lines are strongly influenced by what he sees in nature and the idea of the perfection of it. Thus, nature in itself and the associated pure experience of nature is essential and indispensable for Peter Tomschiczek's painting. To visualize the experiences and feelings. He himself calls it "my way of understanding life" because "the pictures have to do with many things, but first and foremost with life itself". © Gloria Aino Grzywatz