Theater macht Geschichte

Theater macht Geschichte Theaterwerkstatt mit Workshops und Podiumsdiskussion zur Verantwortung des Theaters im Umgang mit Geschichte

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Weltweit wird zum 75. Jahrestag an die Befreiung von Auschwitz erinnert, auch an den Theatern. Mittlerweile ist das eige...
27/01/2020
Theater und Holocaust - Das Menschheitsverbrechen auf die Bühne gebracht

Weltweit wird zum 75. Jahrestag an die Befreiung von Auschwitz erinnert, auch an den Theatern. Mittlerweile ist das eigentlich Undarstellbare des Holocaust in der ganzen Breite der Theaterformen angekommen. Und längst sind es vor allem die individuellen Schicksale, die das Unbegreifliche näherbringen. #theatermachtgeschichte

https://www.deutschlandfunkkultur.de/theater-und-holocaust-das-menschheitsverbrechen-auf-die.2159.de.html?dram:article_id=468807

Weltweit wird zum 75. Jahrestag an die Befreiung von Auschwitz erinnert, auch an den Theatern. Doch bis der Holocaust auf der Bühne überhaupt thematisiert wurde, hat es gedauert – vor allem, aber nicht nur in Deutschland.

Die Verschleppung und Versklavung von Millionen Menschen und deren rücksichtslose Ausbeutung waren eines der großen Verb...
17/12/2019
10 Vaterunser Von Christiane Huber

Die Verschleppung und Versklavung von Millionen Menschen und deren rücksichtslose Ausbeutung waren eines der großen Verbrechen des NS-Staates. 10 VATERUNSER von Christiane Huber begibt sich auf die Suche nach letzten Zeitzeug*innen in Bayern, in Polen und in der Ukraine. Dabei ist es vor allem das Vergessen, das Abwesende, wie die nicht mehr aufgefundenen Akten, die ermordeten oder verstorbenen Menschen, über die gesprochen wird, die selbst nicht mehr zu Wort kommen können, die unterdrückte Erinnerung und das Schweigen, die sich wie ein Schleier über die Orte und die Gemeinschaften legen. Premiere ist am 11. Januar 2020 in den Münchner Kammerspielen. #theatermachtgeschichte #10vaterunser

Die Verschleppung und Versklavung von Millionen Menschen und deren rücksichtslose Ausbeutung waren eines der großen Verbrechen des NS-Staates. Im gesamten Gebiet des Deutschen Reichs wurden zwischen 1939 und 1945 etwa 13 Millionen Menschen fremder Nationalität als Zwangsarbeiter*innen eingesetzt;...

Gegen das Schweigen! Esther Bejarano engagiert sich auch mit 95 gegen offenen oder versteckten Rassismus und Rechtsextre...
17/12/2019
Holocaust-Überlebende mahnt: "Junge Menschen dürfen nicht schweigen"

Gegen das Schweigen! Esther Bejarano engagiert sich auch mit 95 gegen offenen oder versteckten Rassismus und Rechtsextremismus. Sie war 18, als sie nach Auschwitz kam. Für sie war es das Schwerste überhaupt, für die Lagerinsassen Musik zu machen und "als die SS sich dann noch einfallen ließ, dass wir spielen müssen, wenn neue Transporte kommen, die für die Gaskammern bestimmt waren. Und wie die Leute uns zu gewunken haben aus den Zügen und gedacht haben, wo Musik spielt, da kann es ja nicht so schlimm sein. Das war das Schlimmste, was mir passiert ist."

Sie wollte noch den Prozess gegen den ehemaligen KZ-Wachmann Bruno D. erleben. Esther Bejarano hat Auschwitz überlebt und engagiert sich gegen rechts. Auch mit 95 noch.

"Ersan Mondtag begräbt die elende, fundamental zerstörerische Verstrickung von deutscher Wirtschaft und deutschem Faschi...
12/12/2019
"Die Verdammten" am Schauspiel Köln - Täter aus dem Reich der Untoten

"Ersan Mondtag begräbt die elende, fundamental zerstörerische Verstrickung von deutscher Wirtschaft und deutschem Faschismus, er setzt den Tätern sozusagen die Totenmaske auf. 'File closed', Deckel drauf – aber ist der Fall denn wirklich erledigt?" In der Theateradaption von Viscontis "Die Verdammten" am Schauspiel Köln bleiben die politischen Hinter- und Abgründe des Geschehens jedoch erstaunlich fern, so Michael Laages auf Deutschlandfunk.

Sehr bereitwillig machten deutsche Industrielle mit den Nationalsozialisten gemeinsame Sache. Davon erzählt Luchino Viscontis Film "Die Verdammten". In der Theateradaption von Regisseur Ersan Mondtag am Schauspiel Köln bleiben die politischen Hinter- und Abgründe des Geschehens jedoch erstaunlich...

"Elfriede Jelinek selbst hätte sicher trotzdem ihre Freude daran gehabt zu sehen, wie ihr fein komponierter Kunsttext vo...
04/12/2019
An der Gegenwart vorbei

"Elfriede Jelinek selbst hätte sicher trotzdem ihre Freude daran gehabt zu sehen, wie ihr fein komponierter Kunsttext von 1988, der mit klingend verballhornter Hölderlin-, Hegel-, Goebbels- und RAF-Rhetorik den versteckten Faschismus aus dem Geist des deutschen Idealismus heraus singen lässt, heute von den allerorten offen und kunstlos dröhnenden nationalistischen Parolen einfach zermalmt wird." Doris Meierhenrich ist die „Wolken.Heim“-Inszenierung von Martin Laberenz am Deutsches Theater Berlin zu behaglich.
Nächste Vorstellungen am 7. und 13. Dezember:
https://www.deutschestheater.de/programm/spielplan/wolken-heim/4275/

Elfriede Jelineks „Wolken.Heim“ am DT und Anne-Cécile Vandalems „Die Anderen“ in der Schaubühne.

02/12/2019
Sucht nach uns

"Das Zentrum für Politische Schönheit hat gegenüber dem Reichstag eine ambulante Gedenkstätte gegen den Verrat an der Demokratie errichtet. Es heißt, die "Widerstandssäule" enthalte die menschlichen Überreste von Opfern des Nationalsozialismus: "Das ZPS hat die Asche der Ermordeten Hitlerdeutschlands jetzt ins Regierungsviertel überführt. Die Toten befinden sich an dem Ort, an dem 1933 die Demokratie beseitigt wurde. Dort legte der Konservatismus die deutsche Demokratie in die Hände der Mörder. Bis heute erinnert nichts an diesen Verrat."

Am Samstag, den 7. Dezember 2019 wollen die Aktionskünstler*innen aber nach einem "zivilgesellschaftlichen Zapfenstreich" gegen die AfD ein Fundament gießen, um die Säule dauerhaft an ihrem Ort zu verankern.
#zps #suchtnachuns #theatermachtgeschichte

http://www.sucht-uns.de

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten musste Max Reinhardt, der Gründer des Großen Schauspielhauses das Land ...
27/11/2019
Zum 29. November- 100 Jahre Geschichte: Die Glitzerkiste Friedrichstadt-Palast

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten musste Max Reinhardt, der Gründer des Großen Schauspielhauses das Land verlassen. "Die Nazis nannten das Haus in 'Theater des Volkes' um, im Zweiten Weltkrieg wurde es beschädigt und später unter anderem als Wärmehalle genutzt. Während der deutschen Teilung entwickelte sich der Palast zu einem Sehnsuchtsort im Osten." Zur Geschichte des Friedrichstadt-Palast Berlin, der am 29. November 100 Jahre alt wird: https://einjahrhundertpalast.berlin/

https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/zum-29-november-100-jahre-geschichte-die-glitzerkiste-friedrichstadt-palast-li.2011

Vor einem Jahrhundert hat begonnen, was zum größten Revuetheater der DDR wurde. Der Friedrichstadt-Palast bringt noch heute ein wenig Las Vegas nach Deutschland. Und will einem mit Robotern und Showgirls etwas übers Leben verraten.

"Die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano hat die Bundesregierung aufgefordert, gegen die Aberkennung der Gemeinnützigk...
26/11/2019
Holocaust-Überlebende schreibt offenen Brief an Olaf Scholz

"Die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano hat die Bundesregierung aufgefordert, gegen die Aberkennung der Gemeinnützigkeit für die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten“ (VVN-BdA) vorzugehen. Die 94-jährige Ehrenvorsitzende der VVN-BdA bezeichnete die Entscheidung vor dem Hintergrund alltäglicher rechtsextremer Bedrohungen als 'Kränkung'. 'Das Haus brennt - und Sie sperren die Feuerwehr aus!', schrieb sie."

Der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ wurde die Gemeinnützigkeit aberkannt. Die Entscheidung stößt auf heftige Kritik und Unverständnis.

21/11/2019
Jeder stirbt für sich allein / Die Leipziger Meuten (Trailer)

„Das Theaterstück zeigt, wie der NS-Terror, wie jede Diktatur die Bindungen der Gesellschaft zersetzt, es zeigt, wie der Wahnsinn sich langsam, aber stetig ins Gemeinwesen frisst. Das ist beängstigend gut und hellsichtig gegenwärtig. Ganz starkes Theater.“ (frizz)
Jeder stirbt für sich allein / Die Leipziger Meuten
in der Regie von Armin Petras ist am Samstag, den 28. Dezember um 19:30 Uhr im Schauspiel Leipzig zu sehen.

Jeder stirbt für sich allein / Die Leipziger Meuten nach dem Roman von Hans Fallada, Fassung von Armin Petras / Für die Bühne bearbeitet von Armin…

Was passiert, wenn man Kunst missbraucht? Diese Frage stellen die spreeagenten Berlin in ihrer Inszenierung MÄDCHENORCHE...
20/11/2019
Auf der Bühne: Das Mädchenorchester von Auschwitz | ARTE

Was passiert, wenn man Kunst missbraucht? Diese Frage stellen die spreeagenten Berlin in ihrer Inszenierung MÄDCHENORCHESTER. Das Musiktheaterstück greift das traurige Kapitel der Frauenkapelle des KZ Auschwitz-Birkenau auf, die zu unvorstellbarem Leid aufspielen mussten, um zu überleben. Ein Beitrag auf Arte berichtet über das zeitgenössische Musiktheater.
#theatermachtgeschichte #mädchenorchester

Was passiert, wenn man Kunst missbraucht? Dieser Frage geht das Berliner Ensemble Spreeagenten in ihrer Inszenierung des „Mädchenorchesters“ nach. Das Musiktheaterstück greift das traurige Kapitel der Frauenkapelle des KZ Auschwitz-Birkenau auf, die zu unvorstellbarem Leid aufspielen mussten, ...

Am 8. März 1943 kamen die vier jüdischen Ehepaare in der Bahnhofstraße 18 1/5 der Deportation durch Freitod zuvor. Unter...
14/11/2019
Wer profitierte im Nationalsozialismus?

Am 8. März 1943 kamen die vier jüdischen Ehepaare in der Bahnhofstraße 18 1/5 der Deportation durch Freitod zuvor. Unter ihnen auch Selma Friedmann, deren Enkelin, die Amerikanerin Miriam Friedmann, 2001 nach Augsburg zog - in jene Stadt, die ihre Großeltern in den Tod und ihre damals noch jugendlichen Eltern ins Exil getrieben hatte: „Ich wollte genau wissen, über was meine Eltern so hartnäckig geschwiegen hatten“. #diestilleschreit

https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/kultur/Wer-profitierte-im-Nationalsozialismus-id55952046.html

Nun berichten die Kinder der Holocaust-Opfer. Auch die Täter werden Teil der Erinnerungskultur.

„1938 bei der Konferenz von Évian weigerten sich 31 von 32 Nationen, mehr jüdische Flüchtlinge aus Deutschland und Öster...
12/11/2019
Die Nazis verfolgten Ernst Grube, weil er Jude war, die Bundesrepublik, weil er Kommunist war

„1938 bei der Konferenz von Évian weigerten sich 31 von 32 Nationen, mehr jüdische Flüchtlinge aus Deutschland und Österreich aufzunehmen – und das zu einem Zeitpunkt, wo man die Brutalität der Verfolgung vor allem in Österreich schon ganz deutlich sehen konnte. Und eine ähnliche Situation haben wir heute, wenn es um Flüchtlinge geht. Wir schauen zu, wie sie im Mittelmeer ertrinken.“
#keinezufluchtnirgends

Ist die historische Verantwortung für alle Deutschen gleich hoch? Oder machen Abstammung und Migrationsgeschichte einen ...
08/11/2019
Erinnerungskultur: Ist die historische Verantwortung für alle Deutschen gleich hoch?

Ist die historische Verantwortung für alle Deutschen gleich hoch? Oder machen Abstammung und Migrationsgeschichte einen Unterschied? Eine Deutschiranerin, ein jüdischer Deutscher und ein Enkel von Nazigroßvätern streiten über ihre Pflicht, an den Holocaust zu erinnern – und über ihr Verhältnis zu Israel. (ZeitOnline)

Oder machen Abstammung und Migrationsgeschichte einen Unterschied? Eine Deutschiranerin, ein jüdischer Deutscher und ein Enkel von Nazigroßvätern streiten über ihre Pflicht, an den Holocaust zu erinnern – und über ihr Verhältnis zu Israel.

Angreifer im Siegeswahn. Unterlegene Verteidiger. Helden, die zu Verlierern werden. Opfer, die zu Helden werden. Erinner...
07/11/2019
67/ 871 | 10.11.2019 | Karlstorbahnhof

Angreifer im Siegeswahn. Unterlegene Verteidiger. Helden, die zu Verlierern werden. Opfer, die zu Helden werden. Erinnerungen an Hunger. Dokumente des Vernichtungswahns. Nazis, Sowjets, Menschen. 67/871 ist ein Theaterabend der Extreme. 67/ 871 von Elena Gremina mit den Ensembles Drama Panorama & Theater Pokolenyi erzählt 67 Geschichten aus 871 Tagen der Leningrader Blockade. Am 10. November ist das Stück, das für ein kritisches Geschichtsbewußtsein einsteht zu Gast im Karlstorbahnhof in Heidelberg.
#theatermachtgeschichte

von Elena GreminaEnsembles: drama panorama & Theater Pokolenyi Die fast 1,1 Millionen Toten der Leningrader Blockade gehören zu den eher weniger beachteten Opfern des Nationalsozialismus. Diese gr…

"Keine Zuflucht. Nirgends" heißt es es wieder am kommenden Mittwoch, 6. November 2019 um 19.30 Uhr im Theater am Leibniz...
04/11/2019
»Keine Zuflucht. Nirgends: Auf dem Land und auf dem Meer.«

"Keine Zuflucht. Nirgends" heißt es es wieder am kommenden Mittwoch, 6. November 2019 um 19.30 Uhr im Theater am Leibnizplatz. Nach der Vorstellung gibt es die Möglichkeit eines Publikumsgesprächs mit Regisseur und Schauspieler Peter Lüchinger sowie Projektleiterin Eva Schöck-Quinteros. #theatermachtgeschichte

Vertreter von 32 Staaten konnten sich im Juli 1938 nicht über die Aufnahme von 500 000 deutsche Staatsbürger/innen jüdischen Glaube …

"Wenn wir Höcke also an seiner Sprache messen, so geht es ihm um eine nicht nur ethnische, sondern auch politische 'Säub...
27/10/2019
Rechtsextremismus: Höcke will den Bürgerkrieg

"Wenn wir Höcke also an seiner Sprache messen, so geht es ihm um eine nicht nur ethnische, sondern auch politische 'Säuberung' und um das Einsetzen staatlicher Gewalt gegen beliebig definierte Feinde. Er suggeriert mit dieser Sprache auch einen künftigen Kampf zwischen denen, die anders denken und seinen Anhängern, er will offensichtlich den Bürgerkrieg in Dörfern und Städten in Deutschland. Es ist eine Strategie der Entfesselung und der Aufschaukelung von Ressentiments und Gewalt." Hajo Funke hat die Sprache des Thüringer Spitzenkandidaten analysiert.
#noafd #wohltemperiertegrausamkeit #theatermachtgeschichte

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-10/rechtsextremismus-bjoern-hoecke-afd-fluegel-rechte-gewalt-faschismus

Ein "Zuchtmeister", der den "Stall ausmistet" mit "wohltemperierter Grausamkeit". Die Sprache des Thüringer AfD-Politikers Björn Höcke offenbart seine Gefährlichkeit.

Peter Laudenbach sieht in Claudia Bauers "Germania"-Inszenierung an der Volksbühne Berlin den Schrecken veralbert: "Müll...
22/10/2019
Deutsche Schlachtplatte

Peter Laudenbach sieht in Claudia Bauers "Germania"-Inszenierung an der Volksbühne Berlin den Schrecken veralbert: "Müllers 'Germania'-Texte servieren eine Schlachtplatte. Sein Theater stellt den Leichenbergen von Nationalsozialismus und Stalinismus ein Endlager zur Verfügung, die Bühne als Zombie-Friedhof, auf dem die Toten Ausgang haben. Und sei es nur, damit die Nibelungen in Endlosschleifen abwechselnd onanieren und einander massakrieren können ('ich will nicht jede Nacht sterben'). Ihre Nachkommen von der Wehrmacht üben sich im Kessel von Stalingrad routiniert in Kannibalismus. Hitler und Stalin sind bei Müller blutige Clowns, aber das mit den Clowns muss Claudia Bauer missverstanden haben."

https://www.sueddeutsche.de/kultur/theaterpremiere-an-der-volksbuehne-berlin-deutsche-schlachtplatte-1.4646262

Die Regisseurin Claudia Bauer schiebt in ihrer "Germania"- Inszenierung mehrere Heiner-Müller-Texte ineinander, veralbert den Schrecken darin aber zu einer trashigen Pop-Kinderparty.

„Konkret die Zeit zwischen 1933 und 1945 war für mich immer eine Epoche, in der ich mir kaum vorstellen konnte, dass es ...
22/10/2019
Zum Tod von Theodor Wonja Michael - Immer ein Kämpfer

„Konkret die Zeit zwischen 1933 und 1945 war für mich immer eine Epoche, in der ich mir kaum vorstellen konnte, dass es schwarze Menschen gab, die hier gelebt haben und überlebt haben.“ Der Berliner Theodor Wonja Michael wurde 1925 geboren. Sein Vater stammte aus Kamerun, seine Mutter aus Ostpreußen. Sie starb früh und seine Pflegeeltern stellten ihn Ende der 1920er-Jahre in Völkerschauen aus. Die Nationalsozialisten entzogen Michael seinen Pass, er durfte die Schule nicht beenden, musste die letzten Kriegsjahre Zwangsarbeit leisten und war in einem Arbeitslager interniert. Michael war einer der letzten Schwarzen Zeitzeugen der NS-Diktatur und ist nun im Alter von 94 Jahren verstorben.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/zum-tod-von-theodor-wonja-michael-immer-ein-kaempfer.1013.de.html?

Theodor Wonja Michael war einer der letzten schwarzen deutschen Überlebenden der NS-Zeit. Bis zum Schluss kämpfte er um Respekt für die schwarze Community in Deutschland. Nun ist er mit 94 Jahren gestorben.

"Sie haben mit ihrem Theaterstück 'Gedenken – Verstehen – Nicht vergessen' im Juni dieses Jahres das Publikum bei mehrer...
19/10/2019
Kultur: Schülertheater wird in Berlin mit Preis ausgezeichnet

"Sie haben mit ihrem Theaterstück 'Gedenken – Verstehen – Nicht vergessen' im Juni dieses Jahres das Publikum bei mehreren Aufführungen aufgerüttelt." Mit ihrem Stück zu Verbrechen der NS-Euthanasie haben die Schüler*innen aus dem Wahlpflichtkurs Theater der Klasse 9 der Oberschule Alexanderstraße auch die Jury des bundesweiten Wettbewerbs andersartig gedenken on stage überzeugt. Sie recherchierten zu NS-Krankenmorden in der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen um das grauenhafte Vernichtungsprogramm zu verstehen und aktuelle Bezüge zu vermeintlich „minderwertigem“ Leben herzustellen. Die Preisverleihung andersartig gedenken on stage findet am 19. November in Berlin statt.
#theatermachtgeschichte

Sie haben mit ihrem Theaterstück „Gedenken – Verstehen – Nicht vergessen“ im Juni dieses Jahres das Publikum bei ...

Lest Eva Schöck-Quinteros Beitrag über die Irrfahrt der MS St. Louis auf dem Portal Visual History. Online-Nachschlagewe...
03/10/2019
Die Irrfahrt der St. Louis

Lest Eva Schöck-Quinteros Beitrag über die Irrfahrt der MS St. Louis auf dem Portal Visual History. Online-Nachschlagewerk für die historische Bildforschung Im Mai 1939 legte die St. Louis in Hamburg mit 937 Kindern, Frauen und Männern an Bord Richtung Kuba ab. Den Hafen von Havanna in Sichtweite wurde dem Schiff die Einfahrt verweigert. Hört bei der Lesung „Keine Zuflucht. Nirgends: Auf dem Land und auf dem Meer.“ Dokumente der Konferenz von Évian und der Irrfahrt der MS St. Louis. Zu erleben ist die Arbeit von Aus den Akten auf die Bühne am 6. Oktober im Theater der bremer shakespeare company. #theatermachtgeschichte #keinezufluchtnirgends

https://www.visual-history.de/2019/06/17/die-irrfahrt-der-st-louis/?fbclid=IwAR25_q9yPM7mPfqLBRxN6Tb5pgN2cZcA2H8d3J7OLgusTSbYRBnh0fqQnoE

Vor 80 Jahren, am 17. Juni 1939, landete die „St. Louis“ in Antwerpen. Am 13. Mai 1939 war sie in Hamburg mit 937 Kindern, Frauen und Männern an Bord Richtung Kuba gestartet, darunter 930 deutsche Jüdinnen und Juden.

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Bemerkungen

Ich bin mir nicht sicher, ob hier der richtige Platz ist, aber ich versuche mal mein Glück (ansonsten diesen Post bitte einfach löschen): Ich bin auch der Suche nach Theaterprojekten mit Publikumsaufführungen zum Thema Holocaust bzw. NS-Verbrechen, die an Schulen (oder Universitäten) von Schülern (oder Studierenden) selbst erarbeitet werden. Hintergrund: Ich promoviere an der LMU in München und beschäftige mich mit der Resonanz des Zuschauers auf solche Theaterprojekte. Falls jemand hier etwas weiß, wäre ich über jegliche Tipps oder eine Nachricht sehr dankbar! ;)
Liebe Kolleginnen & Kollegen, am 9. und 10. März würden wir gerne mit Euch/Ihnen über das Thema »Kulturelle Bildung in der Gedenkstättenarbeit« in den fachlichen Austausch und die Reflexion gehen, sowie gemeinsam Qualitätskriterien für pädagogischen Projekte zur kulturellen Teilhabe in Gedenkstätten entwickeln. Kulturelle Bildung als Teil historisch-politischer Bildung in Gedenkstätten erscheint uns in unserer Praxis in zweierlei Hinsicht innovativ: sie ermöglicht den Teilnehmenden einerseits oft andere, ungewöhnliche Zugänge zum Thema, verhilft ihnen andererseits auch zu einer Stimme, ihre Wahrnehmungen zum Ausdruck zu bringen. Drei in Ravensbrück »beheimatete« oder auf Ravensbrück bezogene Projekte sollen vorgestellt und diskutiert werden: • dasvonderFREUDENBERG-STIFTUNGgeförderteundvonderRAAMECKLENBURG- VORPOMMERN getragene Projekt »Zeitlupe« in Neubrandenburg, • dasvonderDR.-HILDEGARD-HANSCHE-STIFTUNGgeförderteProjekt»Ravensdruck«,in dem die Geschichten von Ravensbrück-Überlebenden immer wieder Anlass waren, Jugendliche an die Geschichte heranzuführen und mit der Druckerpresse vor Ort ins Bild zu bringen, • das von der DR.-HILDEGARD-HANSCHE-STIFTUNG initiierte und auch von der STIFTUNG ERINNERUNG, VERANTWORTUNG, ZUKUNFT geförderte »Ravensbrücker Generationenforum«, das seit 2005 jährlich Jugendliche mit Ravensbrück- Überlebenden zusammengebracht hat und in diesem Jahr zum letzten Mal stattfinden wird. Es soll in diesem Jahr von der Begegnung Überlebender und Jugendlicher in eine neue Form überführt werden, die mit dem Projekt »Sound in the Silence« neue Wege geht und ein Projekt, das 2006 in Ravensbrück seinen Ausgang nahm, fortführt. [https://www.youtube.com/watch?v=TRvzGNJAvEk | https://www.youtube.com/watch?v=5MGQOuvvrQQ | https://www.youtube.com/watch?v=hsciYtf74po] Zentrale Fragen, die uns in den Pädagogischen Diensten in diesem Kontext beschäftigen und die wir mit Ihnen im ersten Teil der Veranstaltung diskutieren möchten, sind: Haben diese Projekte das Potential, die kaum mehr möglichen direkten Begegnungen mit Überlebenden in kulturelle Performance zu überführen? Können wir gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch kulturelle Bildung neue Wege finden, zu erinnern und zu gedenken, und somit die Bedeutung von NS-Tatorten wie Ravensbrück (re-)aktualisieren? Und wie entgehen wir der oft anzutreffenden Neigung zum Re- enactment? Ein Kriterium für kulturelle Bildung in unserer Gedenkstättenarbeit, das wir bereits als Stärke empfinden, ist die Implementierung der Projekte in der Region. Dieses Thema möchten wir daher im zweiten Teil der Veranstaltung aufgreifen und werden uns dazu mit Vertreter_inne_n außerschulischer Bildungsträger aus Brandenburg und Mecklenburg- Vorpommern austauschen. Dabei wollen wir die Frage stellen, welche Chancen und Möglichkeiten für die kulturelle Bildung sich aus diesen Kooperationen generieren. Das »Ravensbrücker Kolloquium« veranstalten wir diesmal in Zusammenarbeit mit der DR.-HILDEGARD-HANSCHE-STIFTUNG, dem LANDESJUGENDRING BRANDENBURG und dem Stadtteil- und Kulturzentrum MOTTE in Hamburg. Hier geht‘s zum Programm und Anmeldeformular: http://www.ravensbrueck.de/mgr/neu/dl/veranstaltungen/2018_03_09-10_Kolloquium.pdf