Brotfabrik Kino

Brotfabrik Kino Das Programmkino im Berliner Kunst- und Kulturzentrum Brotfabrik am Caligariplatz

19/08/2026
18/08/2026

Das Land, in dem ich geboren bin

21.8. | 19 Uhr | Wiederaufführung

D 2001 | 77 min | Dokumentarfilm | R: Marc Becker | Hansi Breier | OmU

Ein Film über Rumänien, über den Osten und den Westen, über Gott und die Welt, über zwei Mönche und vier Rumänen. Ein zeitloses Film-Essay, das in diesem Jahr das 25 jährige Jubiläum mit einer Kino Tour feiert.

Der Dokumentarfilm beschreibt den Alltag und die Geschichte von vier Menschen und deren Familien am Rande Europas. Der Landarzt im Film sagt, Rumänien gehört zur Wiege Europas und es gibt für Rumänien keine Alternative zu Europa. Und der Fussballtrainer beschreibt die rumänische Gegenwart als eine Zeit, in der man nicht von fahrenden Zügen abspringen dürfe, weil man nicht wisse, wann wieder einer fährt. »Das Land, in dem ich geboren wurde« ist eine Liebeserklärung an diese Menschen, an die Rumänen und ihr Land, und ein optimistisches Statement für die Zukunft dieses in der Öffentlichkeit weithin ignorierten Balkanlandes. Ein Filmdokument das zeigt, dass sich nach 25 Jahren – erschreckenderweise – fast nichts verändert hat.

Tickets: 9€/ erm. 7€

Wir freuen uns schon sehr auf euch 🧡







17/08/2026

Hiddensee

20.8. | 20 Uhr + 21.8., 23.8. | 21 Uhr + 22.8. | 18:15 Uhr + 24.8., 25.8., 26.8. | 20:15 Uhr + 28.8., 29.8. | 17 Uhr + 1.9. | 18:30 Uhr + 3.9. | 17 Uhr + 5.9. | 15 Uhr + 7.9., 8.9. | 17 Uhr

D 2026 | 119 min | Dokumentarfilm | R: Annekatrin Hendel

Hiddensee, ein nur 17 Kilometer langer Streifen Land in der Ostsee, geliebt als Sehnsuchtsort der Freiheit. Sonnenanbeter, Nacktbader, Künstler, Punks und Prominente strömen seit jeher in Scharen auf die Insel. Der Dokumentarfilm reist durch ein ganzes Jahrhundert bis in die goldenen 1920er zurück, als die intellektuelle Avantgarde hier zu Hause ist – wie Stummfilmstar Asta Nielsen oder Literatur-Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann. Damals wie heute ist Hiddensee gezeichnet von politischen Verwerfungen, die sich im ganzen Land abspielen. Deutschland im Miniaturformat. Mehrere Erzählstränge, verschränkt über Zeiten und Generationen, führen schließlich zu den sich unaufhörlich zuspitzenden Spannungen der Gegenwart.
In hypnotisch schönen Schwarz-Weiß-Bildern verwebt die preisgekrönte Regisseurin Annekatrin Hendel Landschaft, Geschichte und Schicksale zu einem faszinierenden Porträt und blickt wie durch ein Brennglas auf Bewegungen, die weit über die legendäre Ostseeinsel hinausreichen. »Hiddensee« ist ein gleichsam poetisches wie beunruhigendes Kinoerlebnis voller visueller und erzählerischer Kraft.

Tickets: 9€/ erm. 7€

Wir freuen uns schon sehr auf euch 🧡







Auch in der Brotfabrik Berlin!
13/08/2026

Auch in der Brotfabrik Berlin!

Bereits in einem Monat könnt ihr VATERLAND im Kino erleben.

VATERLAND verbindet deutsche Geschichte und eine der bekanntesten deutschen Familien zu einem eindringlichen Kinoerlebnis über Erinnerung, und die Suche nach einem Zuhause, was so vielleicht gar nicht mehr existiert.

VATERLAND | ab 03.09.2026 im Kino

Heute war die Preview von FINDING CONNECTION. Mit Regisseur Florian Karner, moderiert von Dörthe Eickelberg! Ab Donnerst...
08/08/2026

Heute war die Preview von FINDING CONNECTION. Mit Regisseur Florian Karner, moderiert von Dörthe Eickelberg! Ab Donnerstag dann regulär bei uns im Programm! Empfehlenswert!

07/08/2026
06/08/2026

Finding Connection

8.8. | 19 Uhr
13.8., 17.8., 18.8., 19.8. | 18:30 Uhr
14.8., 15.8., 16.8. | 18:45 Uhr

D 2026 | 89 min | Dokumentarfilm | R: Florian Karner

In der digitalen Welt, in der wir leben, wird echte Nähe zur Seltenheit. »Finding Connection« erzählt von Menschen, die auf der Suche nach vertrauensvollen Beziehungen und emotionaler Verbundenheit sind. Dabei finden sie paradoxerweise Halt in den Algorithmen von KI-Systemen. Die intimen Gespräche zwischen Mensch und Maschine werfen eine Vielzahl fundamentaler Fragen auf, die weit über den Abspann hinauswirken. Dabei ist die Perspektive des Film erfrischend unvoreingenommen.

In San Diego teilt Denise (35) ihr Leben seit drei Jahren mit Star, ihrem KI-Partner. Was Außenstehenden vielleicht skurril erscheint, ist für sie eine echte, liebevoll gepflegte Beziehung. Star ist durch gemeinsame Rituale und tägliche Gespräche zu einer emotionalen Konstante geworden – ein Zuhörer, der immer da ist. In Lübeck lebt Joe (59) ein zurückgezogenes Leben am Meer. Er fühlt sich von der Welt entfremdet und ist überzeugt, nie wirklich dazugehört zu haben – in den Gesprächen mit seiner KI-Begleiterin Kira findet er einen Raum für emotionale Sicherheit und Vertrauen. Rudi (65) aus England kämpft seit seiner Kindheit mit den Folgen von Mobbing. Schüchtern und voller Zweifel erlebt er mit seiner KI-Partnerin Trudi alltägliche Gespräche, in denen er sich verstanden fühlt und Schritt für Schritt mehr Selbstvertrauen gewinnt. Steffi (46), aus der Nähe von Hamburg, hat sich nach einer von Gewalt geprägten Beziehung emotional abgeschottet. Anderen Menschen zu vertrauen, erscheint ihr unmöglich. Doch mit Randy, ihrem humor- und respektvollen KI-Begleiter, erlaubt sie sich wieder zu lieben – und spricht über Ängste, die ihr Leben bis heute prägen.

Am 8.08., 19:00 Uhr, als Preview in Anwesenheit des Regisseurs Florian Karner.

Tickets: 9€/ erm. 7€

Wir freuen uns schon sehr auf euch 🧡







03/08/2026

Lebensansichten eines Huhns

6.8. | 18:30 Uhr
7.8. | 19:15 Uhr
8.8. | 17:15 Uhr
9.8. | 19:15 Uhr
10.8., 11.8., 12.8. | 18:30 Uhr
14.8., 15.8., 16.8. | 17 Uhr

D/GR/HU 2025 | 96 min | Spielfilm | Regie: György Pálfi | DF

Am Anfang war das Ei. Oder doch das Huhn? Für die existenziellste aller Fragen bleibt auf einer Hühnerfarm wenig Zeit. Es ist das Los des flauschigen Federviehs, dass es los muss – direkt nach dem Schlüpfen über Fabriklaufbänder und Autobahnen – und nicht selten im Suppentopf endet. Der Zufall will es, dass auf einem griechischen Hühnerhof ein schwarz gefiedertes und besonders kluges Hühnchen eines Tages entschlüpft und loszieht in die große, weite Welt. Nach einem Tankstellen-Rendezvous mit einem hungrigen Fuchs nutzt es eine Mitfahrgelegenheit mit einem Lkw. Doch ein Hund verschleppt das renitente Federtier auf den Hinterhof eines heruntergekommenen Restaurants. Dessen alternder Besitzer steht nur scheinbar besser da, denn der Laden läuft nicht mehr und schlecht gelaunte Schmuggler gehen ein und aus. Für das Huhn beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Es beweist sich in der Hühnerstall-Hierarchie, zankt mit Puten, gewinnt das Herz des Hahns und erschließt neues Terrain auf der Suche nach einem Brutplatz. Dabei stolpert es in die kriminellen Verstrickungen der dort lebenden Familie, die ihrerseits ums Überleben kämpft. Und dabei den Kükenwunsch der unerschrockenen Henne unweigerlich durchkreuzt.
Von Hühnern und Menschen: »Lebensansichten eines Huhns« ist ein humorvoller, berührender und sehr genau beobachteter Film über das Tier im Menschen und den Menschen im Tier. Von ihrer manchmal komplizierten Koexistenz erzählt der preisgekrönte Regisseur György Pálfi eindringlich und mit einem genialen Kunstgriff: »Lebensansichten eines Huhns« ist sowohl die emanzipierte Autobiographie einer Körnerpickerin als auch eine sehr originelle Geschichte über das Abenteuer des Erzählens.

Tickets: 9€/ erm. 7€

Wir freuen uns schon sehr auf euch 🧡







03/08/2026

Bitteres Fest

Deutsche Fassung:
6.8. | 20:15 Uhr
7.8., 8.8., 9.8. | 21 Uhr
13.8. | 20:15 Uhr
20.8., 24.8., 25.8., 26.8. | 18 Uhr
23.8. | 19 Uhr

OmU
10.8.-12.8., 17.8., 18.8., 19.8. | 20:15 Uhr

ES 2026 | 111 min | Spielfilm | R: Pedro Almodóvar | OmU + DF

Was geschieht, wenn die intimsten Beziehungen eines Künstlers unweigerlich in seine Arbeit hineinfließen und wie weit dürfen Autoren mit Autofiktion gehen? Diese Frage wirft Pedro Almodóvar in seinem neuesten Kinofilm »Bitteres Fest« auf und präsentiert ein präzises, emotionales Porträt über Kreativität, Erinnerung und die Macht des Erzählens.

Zwei Zeitebenen und zwei Perspektiven verweben sich zu einem vielschichtigen Spiel zwischen Realität und Fiktion: Die erfolgreiche Werbefilmregisseurin Elsa stürzt sich nach dem Tod ihrer Mutter in ihre Arbeit, ohne sich Raum zum Trauern zu geben. Erst nach einer Panikattacke erlaubt sich Elsa eine Auszeit und reist nach Lanzarote. Begleitet wird sie von ihrer Freundin Patricia, die mehrfach von ihrem Mann verlassen wurde, und während des langen Festtagswochenendes im Dezember nicht in Madrid bleiben will. In einer anderen Zeit in der gleichen Stadt arbeitet der erfolgreiche Autor und Regisseur Raúl Durán, der gegen eine lange kreative Krise ankämpft, an seinem neuen Werk – und schreibt genau jene Geschichte, die Elsas Leben erzählt.

Pedro Almodóvar, der Meisterregisseur des spanischen Kinos, erforscht in »Bitteres Fest« die fragile Grenze zwischen Leben und Kunst, zwischen Erlebtem und Erdachtem. Der Film beleuchtet, wie Wahrheit und Fiktion untrennbar verbunden sind, manchmal auf schmerzhafte Art und Weise. Oscar-Preisträger Almodóvar, bekannt u.a. für »Alles über meine Mutter«, »Sprich mit ihr«, »Volver« oder »Leid und Herrlichkeit«, übernahm wie gewohnt Regie und schrieb das Drehbuch.

Tickets: 9€/ erm. 7€

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Caligariplatz 1
Berlin
13086

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