11/06/2026
Der französische Choreograf und Tänzer 𝗦𝗮ï𝗱𝗼 𝗟𝗲𝗵𝗹𝗼𝘂𝗵 lässt sich dabei von historischen Bezügen inspirieren: Auf den Pariser Straßen der Belle Époque tauchte eine marginalisierte, oft stigmatisierte Gemeinschaft auf, die sogenannten “Apaches Parisiens” – eine Bezeichnung, die zunächst in einem Zeitungsartikel auftauchte und von der Gruppe selbst übernommen wurde.
In Anlehnung an diese Ereignisse um 1900 entwickelte Lehlouh die Tanzperformance “Apaches”.
Rund 70 bewegungsbegeisterte Berliner*innen, die über einen Open Call zusammenkommen, erproben gemeinsam mit 20 Tänzer*innen in Workshops und in “each one teach one”-Formaten verschiedene Bewegungssprachen wie Hip-Hop und verwandte Tanzstile, um diese dann als choreoprafische Intervention auf den Mehringplatz zu bringen.
Die Beteiligten agieren dabei nicht nur als Individuen, sondern als Teil eines sozialen Körpers. So rücken sie Gruppendynamiken, Widerstand und Zugehörigkeit ins Zentrum.
📌 𝗦𝗮ï𝗱𝗼 𝗟𝗲𝗵𝗹𝗼𝘂𝗵 hat sich in den 2000er Jahren als Mitglied der Bad Trip Crew (BAD TRIP CREW ) im B-Boying einen Namen gemacht. In seinen Choreografien stellt er autodidaktische und selbstbestimmte Protagonist*innen in den Mittelpunkt und lotet die Grenzen zwischen Bühne und Publikum aus.
Gemeinsam mit Johanna Faye gründete er die Black Sheep Company ( Black Sheep company ) und gehört zudem zum Leitungsteam des Centre chorégraphique national de Rennes et de Bretagne, dem collectif FAIR-E.
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⏰ 26.+27.6.
📍Mehringplatz (Outdoor)
🎫 Eintritt frei
✍️ 𝗟𝗮𝘃𝗶𝗻𝗶𝗮 𝗩𝗮𝗴𝗼 und 𝗦𝗮ï𝗱𝗼 𝗟𝗲𝗵𝗹𝗼𝘂𝗵 im Gespräch mit 𝗣𝗲𝘁𝗿𝗮 𝗣𝗼𝗲𝗹𝘇𝗹 – auf 𝗛𝗔𝗨𝟯𝟬𝟬𝟬 (www.hebbel-am-ufer-de)
Im Rahmen von “Berlin bleibt #5”
📷 © Josselin Carré