Die Kurstadt Reichenhall kann auf eine lange und wechselvolle Volkstheatertradition zurückblicken. Um 1911 begann es mit Josef M**h, der sein Handwerk beim berühmten Terofal in Schliersee gelernt hatte. Die M**h-Bühne brachte einige Grosse des Volkstheaters hervor, wie zum Beispiel den Autor Maximilian Vitus, der mit seiner Truppe nach dem 2. Jeder kennt noch den Beppo Brem, Wastl Witt, Michl Lang
, Maxl Graf und und und
Ebenfalls aus Reichenhall kamen "Die Hinter-bliebenen", eine Kabarettgruppe, die in der Nachkriegszeit große Erfolge feierte. Ihre Tourneen führten die Truppe bis nach Berlin. Im Frühjahr 1982 – der genaue Tag ist leider nicht überliefert – gründete Anton Weigl das Reichenhaller Volkstheater, das im Laufe der Jahre mit zahlreichen Theaterstücken, Sketch- und Rezitationsabenden in ganz Bayern über 700 Aufführungen absolvierte. Zu seinen wirtschaftlich erfolgreichsten Zeiten zählte das Ensemble bis zu 30 Mitglieder, teilweise wurden 2 Stücke parallel geprobt und aufgeführt. Mai 2003 hatte der „Engel Aloisius“ Premiere, ein 3-Akter basierend auf der Novelle „Der Münchner im Himmel“ von Ludwig Thoma, erschienen 1911 im Satiremagazin Simplicissimus.