10/05/2026
Guten Morgen,
Zeit für einen kurzen Rückblick (von JB):
Traditional Irish Folk im Treff 10? Geht das überhaupt?
Vor zwei Wochen, als wir gerade drei Tickets verkauft hatten, dachte ich tatsächlich, nein, das geht nicht. Wollte schon absagen. Aber dann, genau heute vor neun Tagen dann 22 Tickets, okay, lass mal laufen, und dann lief es. Wir waren ausverkauft, 70 Plätze sitzend. Ihr wart spät, aber großartig. Großartig war dann auch die Band Craobh Rua aus Belfast, die uns mit ihrer Musik mitnahmen auf die grüne Insel undin die irische Geschichte mitnahmen.
Die Leute um den Bandleader Brian Connolly und „the man with the hat“ (Banjo) waren :Eoghan McKanna (fiddle) , Desy McCabe (Tin whistle und Uilleann pipes/Dudelsack), James Carson (banjo) und Declan Keenan (guitar and vocals).
Mit Jigs und Reels und ruhigen Balladen und lebhaften Stücken zum Mitklatschen, manchmal wünschte man sich, dass nicht bestuhlt gewesen wäre und man hätte vor der Bühne mittanzen können. Zu jedem Stück gab es eine kurze Geschichte, auf Englisch, Gälisch und mit sympathisch dargebrachten deutschen Kurzübersetzungen.
Schon nach dem ersten Titel konnte ich, zu der Zeit noch im Café, aufbrausenden Beifall hören, der sich nach jedem Song wiederholte und mit Bravorufen ergänzt wurde. Kein Wunder, dass dann nach gut zwei Stunden Konzert lautstark nach Zugaben gerufen wurde, die die fünf irischen Musiker gerne gaben. Ich glaube, Ihr und wir, und die Band, waren mit diesem Abend von mal wieder hoher musikalischer Qualität sehr zufrieden.
Danke für die vielen netten und zustimmenden Worte von Euch. Das lädt zum Weitermachen ein.
Und ach ja, sympathisch? Wir haben noch bis halb zwei mit den Musikern bei einem „good german beer“ und einem kleinen „uisce beatha“ dem Wasser des Lebens, 😉„ zusammengesessen und uns angeregt über Irland und irische Kultur unterhalten, na den Slàinte“. Craobh Rua und uns, aber sicher auch Euch hat der Abend gefallen.
Wir freuen uns auf Reaktionen von Euch, Eure Meinung und Eure Bilder hier in den Kommentaren würden uns freuen.
(Johann Bardenhorst)