07/05/2026
Südkoreas Töpferkultur ist ein Traum 😍
Auf meiner Reise durch das Land durfte ich weitere Tonarten, neue traditionelle Töpfermethodiken sowie passionierte, experimentierfreudige Töpfermeister*innen sowie ihre Geschichten kennenlernen. Mein Töpferherz ist voller Faszination und Ideen 🥰
Das Video zeigt einen kleinen Einblick in das Töpferatelier von , diverse Keramikläden sowie antike traditionnelle Töpferwerke im Museum .
Onggi sowie Buncheong zählen u.a. zu den traditionnelle Töpferarten.
Die Besonderheit von Buncheong liegt in der Verwendung eines dunklen, eisenhaltigen Tons, der mit einem weissen Tonschlicker überzogen wird. Das Ergebnis ist eine rustikale Ästhetik, die oft als „perfekt unperfekt“ beschrieben wird. Bei uns spricht man von Engobe. Lee meinte, Engobe sei das japanische Wort für Buncheong. Durch den Krieg im 16. Jh wurden einige koreanische Töpfer nach Japan verschleppt und so auch ihr Töpferwissen.
Onggi Gefässe wurden für die Lagerung sowie Fermentation von Lebensmitteln kreiert. Hier der Museumsbeschrieb dazu:
Onggi, earthenware pots, were crucial vessels for the fermented foods at the core of Korean cuisine. Kimchi and the different types of sauces, such as doenjang (fermented soybean paste) and gochujang (red chili paste) that provided the flavors of food, were all fermented in onggi. Onggi were also perfect for storing necessities like grains and water because of their excellent permeability to air and their storage capacity. With the changes in modern housing, stainless steel containers and kimchi refrigerators have replaced clusters of onggi in a yard.
Although the appearances of onggi have changed, their functions remain the same.
Die Töpfe sind in ländlicheren Regionen überall zusehen. Sei dies im Garten, auf dem Dach oder in einer geeigneten Niesche.
Ich dachte vielmehr Porzelan anzutreffen, doch dieser wird in den eigenen Töpferreien eher rar verwendet.
🧡