07/10/2026
Wir freuen uns immer über Referenzen. Und trotzdem hören wir von Kundinnen oft: „Ich habe so viel gespeichert, aber ich bekomme das alles nicht zu einer Idee zusammen.“
Das ist völlig verständlich. Je länger man sucht, desto ähnlicher sieht irgendwann alles aus. Ein bisschen Ordnung hilft oft mehr als noch 50 neue Bilder: Sortiere deine Referenzen zum Beispiel nach Motiv, Stil, Details und Platzierung. Und frag dich bei jedem Bild nicht nur, ob es schön ist, sondern was genau dir daran gefällt. Vielleicht ist es die Bewegung einer Linie, die freie Haut zwischen den Elementen, die Grösse oder die Art, wie das Motiv auf dem Körper sitzt.
Auch Dinge, die keine Tattoos sind, können uns viel über deinen Geschmack erzählen: eine Pflanze, eine Illustration, eine Form, eine Stimmung oder ein Foto aus der Natur. Du musst uns keine fertige Lösung zeigen. Deine Referenzen sollen uns helfen, dich und deinen Geschmack besser zu verstehen.
Und irgendwann darfst du auch aufhören zu suchen. Manchmal fühlt sich nicht die Tattoo-Idee falsch an, sondern wir sind einfach müde von zu vielen Möglichkeiten.
Dann braucht es vielleicht nicht Referenz Nummer 201, sondern ein ruhiges Gespräch und ein bisschen Ordnung in den ersten 200. 🌿🤍