02/06/2026
GHK feiert Theo Eble, geboren am 1. Juni 1899, mit seiner abstrakten Komposition "Nach dem Regen", aus dem Jahr 1958, als Eble an der Biennale in Venedig teilnahm:
Nach dem Regen
1958
Öl auf Leinwand
80 x 65 cm
vgl. https://www.henze-ketterer.ch/werke/theo-eble-nach-dem-regen
Der in Basel geborene Maler und Grafiker Theo Eble zählt zu den bedeutenden Vertretern der Neuen Sachlichkeit in den 1920er Jahren und der Abstrakten Malerei nach dem Zweiten Weltkrieg.
Gemeinsam mit Künstlern wie Paul Camenisch und Max Sulzbachner mitbegründet Eble 1933 die Schweizer antifaschistische Künstlervereinigung «Gruppe 33». Während in Ebles Studienzeit expressionistische und realistisch-sachliche Tendenzen, jedoch in dunklen Tönen gehalten, sein Werk beeinflussen, entstehen ab 1934 erste abstrakt-konstruktivistische Werke. Diese zeigen vor allem schwebende Konstruktionen vor einfarbigem Grund. Ab 1953 folgen zudem Glasmalereien und Wandbilder.
In den 1960er Jahren findet Eble über das Landschaftsmotiv wieder zur Gegenständlichkeit zurück. Internationale Ausstellungen in Frankreich, den USA sowie Teilnahmen an der documenta II in Kassel und 1958 an der Venedig Biennale folgen. Eble stirbt 1974 in Basel.