04/08/2026
🌌 Gönn dir eine Pause vom Scrollen und entdecke die Schönheit der Sommerhimmelsobjekte.
Die nachfolgenden Aufnahmen stammen von Martin Stöckli, Guide im Space Eye. Neben Führungen und Live-Shows im Planetarium widmet er sich mit viel Leidenschaft der Astrofotografie.
Fotografiert wurden die Himmelsobjekte mit Martins eigener Canon-Kamera, die am 1-Meter-Teleskop des Space Eye befestigt wurde. Alle gezeigten Objekte gehören zum Messier-Katalog – einer Sammlung der bekanntesten und eindrucksvollsten Nebel, Sternhaufen und Galaxien am Nachthimmel.
Messier 8 (M8) – Lagunennebel
Der Lagunennebel ist eines der grössten und hellsten Sternentstehungsgebiete in unserer Milchstrasse. Zu beobachten in Richtung des Sternbilds «Schütze».
Gut 4000 Lichtjahre von der Erde entfernt entstehen in seinen dichten Gas- und Staubwolken noch heute neue Sterne. Seinen Namen verdankt er einer markanten dunklen Staubwolke, die den Nebel optisch teilt und uns dadurch an eine Lagune erinnert.
Im Inneren befindet sich der offene Sternhaufen NGC 6530, dessen junge, heisse Sterne das umgebende Wasserstoffgas zum Leuchten anregen.
Dieses Bild wurde im Gegensatz zu den anderen mit dem mobilen digitalen Seestar-Teleskop fotografiert.
Messier 27 (M27) – Der Hantelnebel
Im Gegensatz zu den anderen Objekten ist der Hantelnebel kein Sternentstehungsgebiet, sondern das Überbleibsel eines sterbenden Sterns im Sternbild Füchschen (Vulpecula).
Nachdem der Stern seine äusseren Gashüllen ins All abgestossen hatte, blieb ein extrem heisser Weisser Zwerg zurück. Dessen Strahlung bringt das ausgestossene Gas, das sich bis heute ausdehnt, zum Leuchten.
Die charakteristische Form erinnert an eine Hantel, weshalb der Nebel seinen Namen erhielt.
Messier 16 (M16) – Der Adlernebel
Im Sternbild Schlange (Serpens), rund 5’000 Lichtjahre von der Erde entfernt, liegt der Adlernebel.
Berühmt wurde er durch die „Säulen der Schöpfung“, die erstmals vom Hubble-Weltraumteleskop eindrucksvoll festgehalten wurden. Diese gewaltigen Gas- und Staubwolken sind die Geburtsstätte neuer Sterne. Gleichzeitig formen die Strahlung und Sternwinde benachbart