Literaturhaus Zentralschweiz

Wegbeschreibung Website

Literaturhaus Zentralschweiz Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Literaturhaus Zentralschweiz, Kunst und Unterhaltung, Alter Postplatz 3, Stans.

Das lit.z Literaturhaus Zentralschweiz ist ein lebendiger Begegnungsort rund um Literatur und Kultur mit nationalen und internationalen Künstler*innen im Programm.

20/10/2026

Unendlich oft hat Alice gewartet, auf Rio, auf einen Anruf von ihm, auf ein Zeichen. Sie hatten sich im Kunststudium kennengelernt. Nun verliert er sich in kleinkriminellen Machenschaften und in seiner Drogensucht. Sie jobbt als Kellnerin, klammert sich an unfertige Liebeslieder und will nicht sehen, was die Freundinnen schon lange erkennen: Sie muss weg von ihm. Sieben Jahre später, steht Alice vor Rios Tür und will nochmals mit ihm reden. Sie schreibt an einem Buch über die gemeinsame Zeit, um ihre Geschichte zu verstehen. Aber was kann man, was darf man erzählen? Mit Witz und sprachlicher Wucht erkundet die Autorin in «Unwucht» die Abhängigkeit innerhalb einer Beziehung und die Verstrickungen einer heillosen Liebe.

Wir freuen uns auf die Auftritte von drei der fünf nominierten Autor:innen für den Schweizer Buchpreis 2026 in der Stadtbibliothek Luzern: Hayat Erdoğan, Hauptsache kein Zeitgeist (Claassen Verlag), Sonja Sophie Kreis, Das grosse Eis (Rowohlt) und Sarah Elena Müller, Unwucht (Limmat).

Moderation: Anna Chudozilov

👉 Reservation auf unserer Webseite (Link in Bio)
📍Stadtbibliothek Luzern

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Luzern und dem Schweizer Buchpreis


chudozilov

15/10/2026

Sonja Sophie Kreis (*1963 am Bodensee) arbeitet als bildende Künstlerin und lehrt Kunst und Kunstgeschichte. Ihre Arbeit führte sie u. a. nach Skagaströnd (Island) und Ilulissat (Grönland). Sie hat Erzählungen und Kurzgeschichten veröffentlicht. «Das grosse Eis» ist ihr erster Roman. Sonja Sophie Kreis lebt in Zürich.

📷 © Matthias Schmutz

Schweizer Buchpreis
Rowohlt Verlag Limmat Verlag
Anna Chudozilov

13/10/2026

Anna hat ihren Bruder seit 40 Jahren nicht mehr gesehen. Er lebt zurückgezogen in Grönland. Nach dem Tod der Eltern reist Anna zu ihm. Während sie in einem Hotel auf ihn wartet, erinnert sie sich an ihre Kindheit. Ihre deutsche Mutter heiratete in den 50er-Jahren über die Grenze in die Schweiz, wo sie nicht willkommen war. Während die Familie vordergründig ein verschontes Leben lebt, hinterlassen der Krieg und seine Verwerfungen Spuren. Mit starken Bildern und sprachlicher Präzision verwebt die Autorin die überwältigenden Eindrücke in Grönland mit den Nachkriegsjahren im Deutsch-Schweizer Grenzland zu einem grossen Familienroman.

Wir freuen uns auf die Auftritte von drei der fünf nominierten Autor:innen für den Schweizer Buchpreis 2026 in der Stadtbibliothek Luzern: Hayat Erdoğan, Hauptsache kein Zeitgeist (Claassen Verlag), Sonja Sophie Kreis, Das grosse Eis (Rowohlt) und Sarah Elena Müller, Unwucht (Limmat).

Moderation: Anna Chudozilov

👉 Reservation auf unserer Webseite (Link in Bio)
📍Stadtbibliothek Luzern

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Luzern und dem Schweizer Buchpreis

Schweizer Buchpreis
Rowohlt Verlag Limmat Verlag
Anna Chudozilov

08/10/2026

Hayat Erdoğan (*1981) ist Dramaturgin, Dozentin und Autorin. Von 2019 bis 2025 war sie Co-Direktorin am Theater Neumarkt Zürich, wo sie künstlerische Konzepte, Stücke und Festivals in multidisziplinären und internationalen Teams entwickelte. Sie lehrt an der Zürcher Hochschule der Künste. Die Autorin lebt in Zürich. «Hauptsache kein Zeitgeist» ist ihr Debütroman.

📷 © Nils Lucas

Schweizer Buchpreis
Rowohlt Verlag Limmat Verlag
Anna Chudozilov

06/10/2026

Februar 2023: In der Türkei und in Syrien hat die Erde gebebt. Die Ich-Erzählerin sitzt zu Hause und wartet auf Nachricht von ihren Verwandten und lässt gleichzeitig ihr Leben, das sie als Tochter einer türkischen Familie in Deutschland gelebt hat, Revue passieren. Und da ist noch die Sehnsucht nach «Niemand», dem Mann, der sie verlassen hat und den sie nicht loslassen kann. In «Hauptsache kein Zeitgeist» entfaltet sich in 24 Stunden, gegliedert in 24 Gesänge, die Komplexität und Vielfalt der Gegenwart. Formal mutig und innovativ, umkreist die Erzählerin grosse Themen wie Migration und Feminismus, sucht Erklärungen in der Sozialphilosophie, denkt über die Beziehung zur Mutter nach und lernt sich selbst neu kennen.

Wir freuen uns auf die Auftritte von drei der fünf nominierten Autor:innen für den Schweizer Buchpreis 2026 in der Stadtbibliothek Luzern: Hayat Erdoğan, Hauptsache kein Zeitgeist (Claassen Verlag), Sonja Sophie Kreis, Das grosse Eis (Rowohlt) und Sarah Elena Müller, Unwucht (Limmat).

Moderation: Anna Chudozilov

👉 Reservation auf unserer Webseite (Link in Bio)
📍Stadtbibliothek Luzern

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Luzern und dem Schweizer Buchpreis

Schweizer Buchpreis Rowohlt Verlag Limmat Verlag
Anna Chudozilov

Ina Boesch, Dorothee Kohler und Tuğba Ayaz, vielen Dank für den eindrücklichen Abend!                   "
24/09/2026

Ina Boesch, Dorothee Kohler und Tuğba Ayaz, vielen Dank für den eindrücklichen Abend!









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«Mit dem Buch verschafft die Nichte ihrer Tante und damit unzähligen anderen Betroffenen von Zwangsmassnahmen eine Stimm...
20/09/2026

«Mit dem Buch verschafft die Nichte ihrer Tante und damit unzähligen anderen Betroffenen von Zwangsmassnahmen eine Stimme. Es ist eine Stimme, die nachhallt.» Annika Bangerter, CH Media

Beim Aufräumen ihres Familiennachlasses stösst Dorothee Kohler auf den Namen einer Tante, von der sie nichts wusste: Martha Luginbühl, geboren im Mai 1894. Da steht es, schwarz auf weiss. Ihr Vater hat nie von einer älteren Schwester erzählt und auf Familienfotos finden sich keine Hinweise auf sie. Warum wurde über Martha nie gesprochen?
Dorothee Kohler beginnt zu recherchieren und entdeckt, dass Martha als junge Erwachsene in psychiatrischen Institutionen untergebracht war. Anhand einer kargen Klinikakte will sie Marthas Fall nachvollziehen. Darin ist von einer «unfügsamen» Patientin die Rede, die sich wehrte. Es finden sich weitere Dokumente, die fragwürdige Behandlungsmethoden im frühen 20. Jahrhundert offenlegen, besonders im Umgang mit weiblichen Patientinnen.
Beim Versuch, der Wahrheit nachzuspüren, öffnet sich ein leiser Raum, und die Umrisse eines Lebens werden sichtbar. Persönlich, präzise und berührend erzählt die Autorin von einer versehrten jungen Frau.

👉 Reservation auf unserer Webseite (Link in Bio).
📍 lit.z, Stans









«Ein feinfühliges und zugleich ein beklemmendes Buch. Ina Boesch gelingt es über ihre Annäherung an dieses persönliche F...
18/09/2026

«Ein feinfühliges und zugleich ein beklemmendes Buch. Ina Boesch gelingt es über ihre Annäherung an dieses persönliche Frauenschicksal einen abgrundtiefen Einblick in die Psychiatriegeschichte zu geben.» Radio SRF2

Ina Boesch erzählt die Geschichte ihrer psychisch kranken Tante Marleen, über die während ihrer Kindheit nur in Andeutungen gesprochen wurde. Jahrzehnte später hat sich die Autorin auf Spurensuche nach ihrer geheimnisvollen niederländischen Verwandten gemacht. Durch einen Zufall ist sie auf die Akte ihrer Tante gestossen und kann deren Leidensweg nachzeichnen. An Schizophrenie erkrankt, wurde Marleen 1947 lobotomiert. Danach verbrachte sie den Rest ­ihres Lebens in psychiatrischen Anstalten. Marleens Schicksal ist repräsentativ für die Medizingeschichte der 1940er- und 1950er-Jahre, als Chirurgen auf die Idee verfielen, den Wahnsinn mit dem Skalpell zu bekämpfen – auch in der Schweiz. Mit zweifelhaftem Ergebnis: Der Schnitt ins Gehirn stellte ­viele psychisch Kranke ruhig, ohne sie zu heilen. Zehntausende wurden Opfer des ­Experiments, vor allem Frauen. Marleen war eine von ihnen.

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📍 lit.z, Stans









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Ina Boesch ist Kulturwissenschaftlerin und freischaffende Publizistin. Sie war viele Jahre Kulturredakteurin bei Radio S...
16/09/2026

Ina Boesch ist Kulturwissenschaftlerin und freischaffende Publizistin. Sie war viele Jahre Kulturredakteurin bei Radio SRF 2 Kultur und ist Autorin mehrerer erzählender Sachbücher, darunter «Weltwärts» (Hier und Jetzt 2021) und «Schauplatz Avers. Geschichten einer Landschaft» (Hier und Jetzt 2023).

📷 © Pia Zanetti

Limmat Verlag







14/09/2026

Beim Aufräumen ihres Familiennachlasses stösst die Germanistin Dorothee Kohler auf den Namen einer Tante, von der sie nichts wusste. Auf den Spuren von Martha L., die als «unfügsame Patientin» in psychiatrischen Institutionen untergebracht war, taucht die Germanistin Dorothee Kohler in die Lücken und Abgründe der Psychiatriegeschichte des 20. Jahrhunderts und bringt karge Dokumente einfühlsam zum Erzählen.

Zeitgleich erscheint eine zweite Publikation, die sich dem düsteren Kapitel der weiblichen Psychiatriegeschichte widmet: Die Kulturpublizistin Ina Boesch stiess durch Zufall stiess auf die Akte ihrer Tante Marleen, die an Schizophrenie litt und 1947 lobotomiert wurde. Eine persönliche Annäherung an den fatalen Irrtum der Medizin, den Wahnsinn mit dem Skalpell zu bekämpfen.

Moderation: Tuğba Ayaz

👉 Reservation auf unserer Webseite (Link in Bio), beschränkte Platzzahl
📍 lit.z, Stans

Limmat Verlag







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6370

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