"Ausserdem passieren die interessanten Dinge immer an den Rändern - Übergängen -, nicht im Zentrum, wo alles gleich ist" (Neal Stephenson). Intervention dreht Stephenson um und begibt sich ins Zentrum, um dort mit der Sprache der Kunst Brüche, Ränder und Übergänge zu produzieren. Gallen befinden sich zahlreiche Werke von bekannten Künstlern wie Calder, Giacometti, Richter oder Signer. Der Verein p
roArte, eine studentische Initiative, will diese Plattform öffnen, damit junge Künstlerinnen und Künstler im Rahmen sich im Rahmen des Projekts in diesen Raum während einer Woche im Jahr aneignen können. Einmal jährlich werden Studierende, Dozierende sowie Besucherinnen und Besucher aus der Umgebung von St. Gallen dazu eingeladen, zusammen mit jungen Künstlerinnen und Künstlern die Routinen des universitären Alltags aufzubrechen und gemeinsam über das Verhältnis von Kunst, Gesellschaft und Ökonomie nachzudenken – spielerisch, lustvoll, aber durchaus auch kontrovers. intervention – young artists on campus will mit dem Projekt eine aussergewöhnliche Begegnung und einen unkonventionellen Reflexionsraum schaffen. Die künstlerischen Interventionen sowie ein entsprechendes Rahmenprogramm sollen anhand eines Themas den Dialog darüber anregen wie Kunst und Wirtschaft auf unterschiedliche Weise auf die Welt und unsere Gesellschaft Bezug nehmen und sie gestalten. Das Projekt möchte zudem der Frage nachgehen, wo es Parallelen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen künstlerischen und unternehmerische Praktiken und Denkweisen gibt. Schliesslich möchte intervention – young artists on campus auch verschiedene Institutionen vernetzen.