Atelier für Sonderaufgaben

Atelier für Sonderaufgaben Das Atelier für Sonderaufgaben unternimmt Strategien und Prozesse im Grenzbereich zwischen Kunst, Alltag, Gesellschaft und Wirtschaft. Artonomist).

Das klein-künstlerische Unternehmen inspiriert Unternehmen, CEOs und Organisationen in Veränderungsfragen aller Art. Frank und Patrik Riklin, Jahrgang 1973, sind geboren und aufgewachsen in St.Gallen. 1999 gründeten die Zwillinge das künstlerische Unternehmen ATELIER FÜR SONDERAUFGABEN, mit dem Ziel, unabhängige und kompromisslose Kunst zu produzieren und Sonderaufgaben wahrzunehmen, für die sich

niemand so richtig zuständig fühlt. Für ihre Arbeiten suchen sie den Weg aus dem White Cube und setzen auf soziale Partizipation. Ihre Kunst geht stets ein Verhältnis mit anderen Teilsystemen ein und begibt sich dadurch in eine Grauzone, in der noch viel kreatives Potenzial liegt. Frank und Patrik Riklin inszenieren sich als Akteure zwischen Kunst und Alltag, Gesellschaft und Ökonomie. Sie behaupten, Kunst müsse eine Funktion haben und erfinden die Profession Kunstwirt (engl. Die Künstler kooperieren mit öffentlichen Institutionen als auch Unternehmen und entwickeln Ideen, die systematisch und vorsätzlich subversive Wirklichkeiten schaffen. Auf diese Weise schaffen sie nicht nur eine Unabhängigkeit von der klassischen Kunstfinanzierung, sondern provozieren außerdem Unsicherheit über Charakteristika ihrer Profession. Sie eröffnen damit neue Wirkungsfelder. Die Riklin-Brüder absolvierten beide eine Lehre als Hochbauzeichner und studierten danach an verschiedenen Instituten Kunst. Mit den Projekten NULL STERN HOTEL, BIGNIK und FLIEGEN RETTEN IN DEPPENDORF erreichten sie in den vergangenen Jahren internationale Bekanntheit als Konzeptkünstler. Weitere Informationen unter www.sonderaufgaben.ch

04/05/2026

Unsere Vision Linie Null macht gerade weltweit Schlagzeilen...

"I like it, it's crazy. It's a good idea," sagt Thomas Bosshard, Busfahrer der Linie Null bei den Regionalen Verkehrsbetrieben Baden-Wettingen (RVBW) AG.

Der Pilotversuch dauert drei Wochen. Danach ziehen wir gemeinsam mit dem Institut für Mobilität der Universität St.Gallen Bilanz. Je nachdem, wie die "Linie Null" bei den Menschen ankommt und was sie in "Bewegung" setzt (wortwörtlich;-), werden wir die Idee mit weiteren Verkehrsbetrieben (ev. auch ausserhalb der CH, z.B. in Deutschland) weiterentwickeln und ausweiten....

Wer hat direkten Kontakt zu Bus-Verkehrsbetrieben, mit denen wir eine weitere Komplizenschaft eingehen könnten?

cc 9 News Switzerland

01/05/2026
Vision Linie Null – Wenn vorsätzliches "Falschfahren" zur neuen Wirklichkeit wird (28.4.26)In Komplizenschaft mit den Re...
29/04/2026

Vision Linie Null – Wenn vorsätzliches "Falschfahren" zur neuen Wirklichkeit wird (28.4.26)

In Komplizenschaft mit den Regionale Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW) AG lancierten wir heute die «Linie Null»: ein offizieller Bus ohne Ziel, ohne Fahrplan, aber voller Möglichkeiten, als lustvoller Gegenpol zur durchgetakteten Mobilität.

Fahrgäste können kostenlos ein- und aussteigen – nicht, um möglichst effizient von A nach B zu kommen, sondern um aus dem gewohnten Alltag auszubrechen. Wer einsteigt, begibt sich in eine neue Wirklichkeit und schafft Raum für Zufall, Präsenz und unmittelbare Erfahrung.

Der Zufall wird zum Reisebegleiter.

Warum das Ganze?

Die «Linie Null» steht für die „Rückeroberung des Menschlichen“ in einer zunehmend digitalisierteren Welt. Sie setzt ein Zeichen gegen den notorischen Optimierungswahn des Alltags. Statt Effizienz zählt das Unerwartete, statt Zielorientierung die Offenheit für das, was unterwegs entsteht.

Gleichzeitig versteht sich die «Linie Null» als Beitrag gegen Einsamkeit, als Anstiftung zu unüblichen Begegnungen und zu einer offenen Gesellschaft. Der Bus wird zum „Resonanzraum“ im Sinne von Hartmut Rosa, in dem Menschen nicht nur funktional unterwegs sind, sondern in Beziehung zur Welt treten.

Die Menschheit muss wieder mehr nullen – gegen die Verzombisierung der Gesellschaft. Hast du heute schon genullt?

Mehr Infos siehe Link im ersten Kommentar.

Fotocredit: Bodo Rüedi

Neue Sonderaufgabe. Ab 30.04.Das sind die Komplizen.Nächste Woche lösen wir mit ihnen einen Eingriff in die Wirklichkeit...
26/04/2026

Neue Sonderaufgabe. Ab 30.04.

Das sind die Komplizen.
Nächste Woche lösen wir mit ihnen einen Eingriff in die Wirklichkeit aus.
Mehr am Dienstag.

Vom Insektentöter zum Bundesverdienstkreuz. Dr. Hans-Dietrich Reckhaus mit Orden ausgezeichnet!Kunst wirkt: Manchmal dur...
04/02/2026

Vom Insektentöter zum Bundesverdienstkreuz. Dr. Hans-Dietrich Reckhaus mit Orden ausgezeichnet!

Kunst wirkt: Manchmal durchschlagend. :-)

2012 wurden wir vom Wirtschaftsmagazin brand eins gefragt, ob uns diese Wirkung nicht unheimlich sei. Unsere Antwort: Nein. Denn ein System, das sich nicht durchrütteln lässt, kann sich nicht zum Besseren verändern. Genau dafür setzen wir uns ein.

Mit der Konfrontation "Wie viel Wert hat eine Fliege für Sie als Insektizidhersteller?" und der Forderung "Retten statt töten!" lösten wir bei Hans-Dietrich Reckhaus ein nachhaltiges Umdenken und Umhandeln aus: vom Insektentöten hin zur Insektenrettung (INSECT-RESPECT). 14 Jahre später erhält Reckhaus dafür nun das Bundesverdienstkreuz, unterzeichnet von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Das ist kein Zufall. :-)
Das ist die Kraft der : Erst die Kunst (Sinn), dann die Ökonomie. Und ein Beweis dafür, dass Veränderung durch kreative Störung in der Wirtschaft möglich ist.

Apropos: Laut einer Harvard-Studie reichen bereits 3,5 % aller KMU-Unternehmen aus, um einen systemischen Wandel für eine zukunftsfähige Gesellschaft auszulösen. Auf die Schweiz heruntergebrochen wären das rund 20 000 „Reckhauses" – eine Sonderaufgabe! 🌍

Im Namen von .

Fotos:

1) "Insektenretter" Reckhaus bei der Überreichung des Verdienstordens durch Markus Potzel, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Bern, 13. Januar 2026.

2) Reckhaus im Atelier für Sonderaufgaben, St. Gallen, 2012.
Startpunkt der Transformation zu INSECT-RESPECT. Mehr Infos siehe Link im ersten Kommentar. (© Harald Nägele)

3) Fliege ERIKA (2012), aus der Kunstaktion "Fliegen retten in Deppendorf", Deppendorf (DE), 1. September 2012, Stubenfliege (Musca domestica), 8 x 6 mm, 18 mg

Hybride Stadtbank – Das Experiment ist vorbei! Im August 2024 haben wir in Komplizenschaft mit dem Schaffhauser Stadtrat...
12/12/2025

Hybride Stadtbank – Das Experiment ist vorbei!

Im August 2024 haben wir in Komplizenschaft mit dem Schaffhauser Stadtrat fünf öffentl. Sitzbänke halbiert. Die eine Hälfte blieb auf dem Walther-Bringolfplatz, die andere zog temporär in private Räume – und erweiterte so den öffentlichen Raum. «Bei der hybriden Stadtbank wird die Bevölkerung selber zur Stadtentwicklerin», so Stadträtin Christine Thommen.

34 Menschen nahmen teil, bei rund 150 Begegnungen. «Mit einer Motorsäge entstehen hier keine halben Sachen, sondern doppelte Chancen für Begegnungen.» «So eine wilde Aktion tut dem bieder-sympathischen Schaffhausen gut.» Gleichzeitig kritisierte die Schaffhauser Nachrichten das Projekt als «kostspieliges Fiasko», das «im kollektiven Desinteresse unterging».

Nun werden die Halbbänkli wieder zusammengesetzt. Die sichtbare Schnittnarbe erinnert an den Versuch, eine offene Stadtgesellschaft zu provozieren und unübliche Begegnungen zu ermöglichen. Vielleicht muss Schaffhausen erst "Kulturhauptstadt" werden, um die hybriden Stadtbänke so richtig zu performen – oder sie finden irgendwann an einem anderen Ort neue Impulse..... 😊😊

15 Jahre später – manche News altern einfach nicht. 😎
24/10/2025

15 Jahre später – manche News altern einfach nicht. 😎

Prvi hotel s nula zvjezdica na svijetu naplaćuje između 40 i 125 kn za noćenje. Nema ništa što bi trebao imati osim sigurnosti od atomske bombe

"BIGNIK verwebt unübliche Gemeinschaften – für eine offene Stadtgesellschaft." Am 28. September 2025 verwandelten wir mi...
08/10/2025

"BIGNIK verwebt unübliche Gemeinschaften – für eine offene Stadtgesellschaft."

Am 28. September 2025 verwandelten wir mit rund 200 Tuchleger/innen den Basler Münsterhügel in eine temporär surreale Wirklichkeit. Über 3.000 BIGNIK-Tuchmodule kamen zum Einsatz, so viele wie noch nie in der Geschichte von BIGNIK. Mehrere tausend Personen wurden vom kollektiven Kunstereignis überrascht.

BIGNIK ist kein Service Public, sondern ein Service – ohne die Bevölkerung wäre das Projekt nicht erlebbar. Ziel ist es, grosskariertes Denken in die Gesellschaft zu bringen und scheinbar unüberwindbare Grenzen in den Köpfen der Menschen zu sprengen, in einer Zeit, in der das Kleinkarierte an seine Grenzen stösst.

Die diesjährige Ausgabe von BIGNIK wurde durch die BSLA Regionalgruppe NW angestossen, die sich für die Nutzung der Allmend, zukünftige Freiräume und räumliche Transformation einsetzt.

Weitere Infos zum BIGNIK auf der Projekt-Webseite.



cc BIG NIK

+++ BIGNIK UPDATE +++Jetzt ist es fix: Basel wird diesen Sonntag grosskariert!Das kollektive Tuchmanöver startet um 9 Uh...
26/09/2025

+++ BIGNIK UPDATE +++
Jetzt ist es fix: Basel wird diesen Sonntag grosskariert!

Das kollektive Tuchmanöver startet um 9 Uhr auf dem Basler Münsterplatz. Noch werden Hunderte freiwillige Tuchleger:innen gesucht. Hier kann man sich eintragen: https://bignik.ch/mitmachen/

Rund 3.200 Tuchmodule liegen bereit. Je mehr Menschen am mitwirken, desto mehr Tücher fluten Basel und transformieren den Raum für ein paar Stunden in eine neue Wirklichkeit.



cc BSLA Regionalgruppe NW BIG NIK

Unser Langzeit-Gemeinschaftskunstwerk wächst unaufhaltsam weiter – jetzt auch mit Unterstützung der Basler:innen!
18/09/2025

Unser Langzeit-Gemeinschaftskunstwerk wächst unaufhaltsam weiter – jetzt auch mit Unterstützung der Basler:innen!

Adresse

Davidstrasse 42
Saint Gallen
9000

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