JKON Die nächste JKON - Junge Kunst Olten findet vom 25. bis 27. August 2022 in der Schützi Olten statt. Weitere Infos unter www.jkon.ch. Was ist die JKON?

Schwerpunkte

Im Zentrum der JKON steht die Förderung junger Künstler_innen bis 30 Jahren. Die Kunstausstellung die jeweils in der Schützi in Olten stattfindet soll attraktiv und abwechslungsreich sein. Die Ausstellung soll Raum für Ausstausch der Künstler_innen und der Besucher_innen bieten. Ausstellung

Die JKON ist eine 3-tägige permanente Ausstellung. Neben der Ausstellung bietet das Rahmenpr

ogramm Raum für kulturelle und kulinarische Impressionen. Organisation

JKON ist als Verein organisiert. Der Verein wird ehrenamtlich geführt. Anmeldung: www.jkon.ch/anmeldung

01/04/2026

➡️➡️ JKON 2026 – CALL FOR ARTISTS

Du bist zwischen 18 und 35 Jahre alt, kunstschaffend und möchtest deine Werke vom 21.08. bis 29.08.2026 in einer Zwischennutzung in der Stadt Olten präsentieren? Dann nutze diese Chance und bewirb dich! Reiche deine Anmeldung bis zum 30.04.2026 ein und werde Teil unserer Ausstellung zum Thema «Transit».

Im Zentrum der JKON steht die Förderung junger künstlerischer Positionen. Sie bietet eine Plattform, auf der ausgewählte Arbeiten einem breiten Publikum präsentiert werden. Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm ergänzt, das aktuelle künstlerische und gesellschaftliche Diskurse aufgreift. Ziel ist es, den Austausch zu ermöglichen und junge Kunstschaffende mit Besuchenden sowie mit Galerien, Museen und weiteren Kunstplattformen zu vernetzen. Unter allen Ausstellenden werden drei Förderpreise vergeben.

Mehr Infos und Anmeldeformular ➡️ Link in Bio

«Schwelle», 2025 von Lea Vetter Meist arbeite ich mit Räumen, da man den Räumen ausgeliefert ist. Man muss mit ihnen int...
23/09/2025

«Schwelle», 2025 von Lea Vetter



Meist arbeite ich mit Räumen, da man den Räumen ausgeliefert ist. Man muss mit ihnen interagieren, sich durch sie hindurch bewegen, nur um ihnen zu entkommen. Die Verdichtung eines Raumes auf den kleinstmöglichen Raum, dem man nicht entkommen kann, behaupte ich, ist die Türschwelle. Ein Nicht-Raum, in dem nichts existiert, nicht der vorige und nicht der nächste Raum. Dennoch ist es möglich, darin zu verharren, für kurze Zeit. Es ist unmöglich, ihn zu ignorieren, da das Hindurchtreten notwendig ist, in jedem Fall.

Mit aus Wachs gegossenen und gefugten Platten kleide ich den Schwellenraum ein und ritze Text mit einem Metallstift hinein. Der Text wird beleuchtet von elektrischen Kerzen, die der Türschwelle eine Aura eines Portals geben, durch welches man verändert hinaustritt. Der geritzte Text erinnert durch die Platten einerseits an Gekritzel an öffentlichen Toilettenwänden und andererseits an Höhlenschriften – als hätte eine Person, durch Unschlüssigkeit gefangen auf der Schwelle, ihre Gedanken in langer Arbeit hineingeritzt.

Bis 27. September in den Räumlichkeiten des

🖼️ «Im kleinen Rahmen», 2025 von Cosimo Wunderlin Für diese Arbeit habe ich jeweils vier Spannkeile zu einem Rechteck zu...
23/09/2025

🖼️ «Im kleinen Rahmen», 2025 von Cosimo Wunderlin



Für diese Arbeit habe ich jeweils vier Spannkeile zu einem Rechteck zusammengefügt, wodurch eine neue Bildfläche entsteht – eine Art Mini-Leinwand. Durch diesen Akt der Transformation werden die Spannkeile selbst zu Bildträger. Sie verlieren ihre dienende Funktion und treten als eigenständige Kunstwerke in Erscheinung. Darauf abgebildet sind Malereien, die auf meinen Smartphone-Fotos basieren. Diese entstanden teils in privatem, teils in öffentlichem Raum und gewähren intime, dokumentarische Einblicke in meinen Alltag. Inhaltlich stehen die Werke jeweils für sich. Sie sind nicht narrativ verbunden, sondern fügen sich zu einem kleinen Archiv persönlicher Momentaufnahmen zusammen. Die Bilder sind in einem groben Duktus gemalt und je nach Farbauftrag bleiben die Konturen der Keile sichtbar – ein Verweis auf die Herkunft des Bildträgers.

Spannkeile sind kleine Hölzer, die beim Kauf einer Leinwand oft beiliegen. Ihre ursprüngliche Funktion besteht darin, die Leinwand bei Bedarf nachzuspannen. Dafür werden sie auf der Rückseite des Keilrahmens in die Ecken eingeschlagen, wodurch sich der Rahmen leicht dehnt und die Spannung der Leinwand erhöht wird. In der Regel sind gekaufte Leinwände jedoch bereits ausreichend gespannt, sodass die Spannkeile ungenutzt bleiben. So hat sich über die Jahre in meinem Atelier eine beträchtliche Sammlung angehäuft.

Bis 27. September in den Räumlichkeiten des

📷 Florian Amoser

📎 «Zeit haben», 2025 von Ramon Itenitem In einer Gesellschaft, die Effizienz, Produktivität und Autonomie als zentrale W...
23/09/2025

📎 «Zeit haben», 2025 von Ramon Iten
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In einer Gesellschaft, die Effizienz, Produktivität und Autonomie als zentrale Werte sieht, wird Zeit zur Ressource, die es zu organisieren, kontrollieren und optimieren gilt, im Arbeitskontext wie auch im privaten und öffentlichen Raum. Diese Ideale prägen nicht nur unser Handeln, sondern auch die Sprache, die uns täglich umgibt und die wir selbst sprechen. Inmitten dieser Logik erscheinen Sätze wie moderne Mantras: Kurze, prägnante Aussagen, die zur Selbstdisziplin auffordern, Motivation versprechen oder Schuld vermitteln, wenn man nicht «genug» tut. Ramon Iten greift diese neoliberale, rhetorische Sprache auf, humorvoll, irritierend, kritisch und tastet entlang der unklaren Grenzen zwischen freiwilliger Selbstgestaltung und sozialem sowie strukturellem Zwang. Was als Kontrolle über das eigene Leben erscheint, entpuppt sich oft als Reaktion auf äusseren und internalisierten Druck. Die Arbeit lädt ein, über den schmalen Grat zwischen Autonomie und Selbstausbeutung nachzudenken.

Bis 27. September in den Räumlichkeiten des

📷 Florian Amoser

✨«Zinnblättrige Alpenrose», 2024 von Nico Gehbauer Heimat ist kein Besitz, sondern eine individuell verschiedene Verdich...
22/09/2025

✨«Zinnblättrige Alpenrose», 2024 von Nico Gehbauer



Heimat ist kein Besitz, sondern eine individuell verschiedene Verdichtung von Gefühlen, welche schwer greifbar ist. Entscheidend ist die emotionale Bindung, die einem bestimmten Raum Bedeutung verleiht. Heimat entsteht durch persönliche Erfahrungen, soziale Beziehungen, Familie, Freundschaften und durch die Umgebung, in der Menschen leben. Heimat ist zutiefst persönlich, denn jeder Mensch trägt eine andere Vorstellung davon in sich. Das macht «Heimat» zu einem fluiden Begriff, der sich nicht instrumentalisieren lässt, ohne ihm seine Bedeutung zu entziehen. In diesem Sinne widerspricht die Idee von Heimat dem Weltbild der bürgerlichen Rechten in der Schweiz, die Heimatvorstellungen mit Exklusion, kultureller Homogenität und Nationalismus verbinden und als politisches Machtinstrument zur Grenzziehung zwischen «uns» und «anderen» missbrauchen. Wir dürfen den Begriff Heimat nicht ablehnen, sondern müssen ihn uns wieder aneignen. So deuten wir den Begriff um und prägen ihn neu. So entlarven und untergraben wir die leere Rhetorik der bürgerlichen Rechten.

Das Werk «Zinnblättrige Alpenrose» stellt diese Aneignung und Facetten von «Heimat» besonders gut dar. Jede Blume gleicht der anderen, doch jede ist in ihrer Erscheinung einzigartig. Sie stehen nebeneinander, teilen denselben Raum und erzählen dennoch ihre eigene Geschichte. So ist es auch mit Heimat: Sie ist nicht exklusiv. Sie ist hybrid und offen. Ein Raum geteilter Gefühle statt eines Ortes der Ausgrenzung.

Bis 27. September in den Räumlichkeiten des

📷 Florian Amoser

👀 Weekend Recap 2/2Literarische Führung mit Jonas Frey
22/09/2025

👀 Weekend Recap 2/2

Literarische Führung mit Jonas Frey

👀 Weekend Recap 1/2Performance «quattro ore su una nota sola» von
22/09/2025

👀 Weekend Recap 1/2

Performance «quattro ore su una nota sola» von

🎼 «In quattro ore su una nota sola», 2025 von Timm Kornelius «In quattro ore su una nota sola» erforscht Timm Kornelius ...
19/09/2025

🎼 «In quattro ore su una nota sola», 2025 von Timm Kornelius



«In quattro ore su una nota sola» erforscht Timm Kornelius die klangliche Verdichtung und mikrotonale Vielfalt eines einzelnen Tons auf dem Fagott über vier Stunden hinweg. Durch geschichtete Loops entsteht ein sich verdichtendes Klanggewebe, das in einem natürlichen Crescendo wächst. Körperliche Anstrengung und unterschiedliche Griffpositionen verstärken die Prozesshaftigkeit eines scheinbar gleichen Tons, der sich immer weiterentwickelt und verändert. Zwischen Konzentration und Erschöpfung, Kontrolle und Kontrollverlust wandelt sich der Klangraum von Monotonie zu Komplexität. 

Die Performance findet am Samstag, 20. September von 13:45h-17:45h statt

📷 Florian Amoser

🥡 «Disposable Dreams», 2020 von Lorena Lira «Disposable Dreams» is a ceramic installation composed of stoneware works sh...
19/09/2025

🥡 «Disposable Dreams», 2020 von Lorena Lira



«Disposable Dreams» is a ceramic installation composed of stoneware works shaped like disposable food containers. The work reflects on how capitalism choreographs desire and behavior, turning cultural memory into fleeting trends. Emerging from «Archivo Seim», a transnational project grounded in material research and critical archiving, the installation questions the global circulation of signs and fantasies shaped by extractive systems. It invites viewers to pause – to inhabit a tension where the intimate and the structural meet, and to sense how even the smallest gestures are touched by larger histories of powert.

Bis 27. September in den Räumlichkeiten des

📷 Florian Amoser

🏍️ «Banlieue», 2024 von Delfino Fidelfidel Delfino Fidel arbeitet mit Symbolen aus der Alltagswelt, indem er mit ihren B...
19/09/2025

🏍️ «Banlieue», 2024 von Delfino Fidel
fidel

Delfino Fidel arbeitet mit Symbolen aus der Alltagswelt, indem er mit ihren Bedeutungen spielt und sie in skulpturale Volumen übersetzt. Humor fungiert dabei als zentrales Kommunikationsmittel, das zur Reflexion anregt und Raum für Satire und Ironie eröffnet. Seine Skulpturen zielen darauf ab, blitzartige Einsichten in die vielschichtige Komplexität der Gegenwart zu ermöglichen und die dichten Netzwerke, die sie prägen, zu erkunden.

Die Skulptur «Banlieue» zeigt einen Spielzeug-TMAX – ein grosses und leistungsstarkes Rollermodell von Yamaha. In der urbanen Jugendkultur ist er weit mehr als nur ein Fortbewegungsmittel: Er gilt als Statussymbol und Ausdruck von Stil, Geschwindigkeit, Freiheit, aber auch von Macht und Rebellion. Der TMAX ist schnell, wendig und teuer – Eigenschaften, die in bestimmten sozialen Kontexten als Gegenbild zur gesellschaftlichen Marginalisierung stehen. Ein Traum vom Ausbruch aus der sozialen Enge der Banlieue, jedoch gezeichnet von Brandspuren der Gewalt, Konflikte und der aufgestauten Wut. Die Skulptur vereint die rohe Energie und Ästhetik der Banlieue-Kultur in einem Sehnsuchtsobjekt und erzählt eine Geschichte von Träumen, Frustration, Freiheit und Feuer.

Bis 27. September in den Räumlichkeiten des

📷 Florian Amoser

🎭 «10:00 or 100°C», 2024 von Laura Nan «10:00 or 100°C» ist eine Kammerspielanimation, die einem Sleepover mit zwei Teil...
18/09/2025

🎭 «10:00 or 100°C», 2024 von Laura Nan



«10:00 or 100°C» ist eine Kammerspielanimation, die einem Sleepover mit zwei Teilnehmern, dem Gastgeber und dem Gast folgt. In einer Auswahl von Fauxpas beider Figuren zusammengefasst, hinterfragt die Handlung die Platzierung des eigenen Safe Space im Kontext der gemeinsamen Wohnsituation. Während des Besuchs distanziert sich der Raum von dem Status des Zuhauses sowie des Eigentums des Gastgebers und übernimmt stattdessen die Rolle des Moderators, indem er die Figuren stets an die Regeln der Gastfreundschaft erinnert. Diese Regeln sind auch die treibende Kraft hinter den äusserlichen und innerlichen Konflikten der Figuren während der Handlung.

Bis 27. September im den Räumlichkeiten des

📷 Florian Amoser

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