Murikultur

Murikultur 1000 Jahre Geschichte – moderne Kultur. Inspirierende Vielfalt: Jazz, Klassik, Alte Musik und Kunst.

[DE] Barocker «Surround Sound» bei der Musik von vier Emporen! ✨🎶 Die Ca****la Murensis und Il Fuoco eterno verwandeln d...
13/05/2026

[DE] Barocker «Surround Sound» bei der Musik von vier Emporen! ✨🎶 Die Ca****la Murensis und Il Fuoco eterno verwandeln die Klosterkirche in einen klingenden Kosmos – mit Werken von Kerll, Carissimi, Benevoli und natürlich dem grossen Jubilar: Johann Melchior Gletle! Von Rom aus reiste der mehrchörige «Kolossalstil» im 17. Jahrhundert nach Norden. Am 7. Juni ist er in Muri zu erleben. – Ein einzigartiges Klangerlebnis!

Zwei Konzerte: 14.00 und 17.00 Uhr | Einführung jeweils eine halbe Stunde vor Konzertbeginn.

👉 Tickets: murikultur.ch

[EN] Baroque ‘Surround Sound’ at Musik von vier Emporen! ✨🎶 Ca****la Murensis and Il Fuoco eterno transform the Klosterkirche into a resonating cosmos — with works by Kerll, Carissimi, Benevoli, and the anniversary composer of the year: Johann Melchior Gletle! From Rome, the polychoral ‘colossal style’ travelled north in the 17th century. On 7 June, it arrives in Muri.

Two performances: 2pm and 5pm | Pre-concert talk half an hour before each concert.

👉 Tickets: murikultur.ch

kulturkanton

Von Muri nach Bern und Paris bis in die Niederlande1779 reiste der in Muri geborene Künstlers Caspar Wolf mit dem Berner...
01/05/2026

Von Muri nach Bern und Paris bis in die Niederlande

1779 reiste der in Muri geborene Künstlers Caspar Wolf mit dem Berner Buchdrucker Abraham Wagner und fast 200 Gemälden nach Paris, um diese dort auszustellen. Mithilfe von Pariser Kollegen unter Aufsicht des bekannten Hofmalers Claude Joseph Vernet, sollten diese Schweizer Alpenansichten, von denen 10 Stück bereits 1777 unter dem Titel «Merkwürdige Prospekte aus den Schweizer-Gebürgen und derselben Beschreibung» in Bern erschienen sind, als neue Edition herausgegeben werden.
Das anspruchsvolle Publikationsprojekt der «Vues remarquables des montagnes de la Suisse» nach den Gemälden von Caspar Wolf wurde in den Jahren 1782 bis ca. 1794 realisiert und somit nach dem frühen Tod von Wagner und Wolf 1782, resp. 1783 fortgeführt und schlussendlich in einer dritten Ausgabe in Amsterdam publiziert.
An der Umsetzung war ein europäisches Netzwerk aus Stechern, Malern, Druckern, Verlegern, Naturforschern, fürstlichen Mäzenen und Sammlern beteiligt. Welche Verbindungen bestanden, und welchen Einfluss diese auf das druckgrafische Werk hatten, wird nun von Katja Häckel , einer der an beteiligten Kunsthistoriker:innen untersucht.

Unter dem Titel "The Making of..." gibt eine aktuelle Ausstellung Einblick in dieses spannende Forschungsprojekt.

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«La Lutschinen sortant du glacier inférieur du Grindelwald» mit der Widmung an Claude Joseph Vernet, Farbaquatinta, nach einer Vorlage von Caspar Wolf, aus: «Vues remarquables de montagnes de la Suisse», Paris, 1782, Museum Caspar Wolf, Muri AG
«La Lutschinen sortant du glacier inférieur du Grindelwald», Farbaquatinta, nach einer Vorlage von Caspar Wolf, aus: «Vues remarquables de montagnes de la Suisse», Amsterdam, 1785, ETH-Bibliothek Zürich, Graphische Sammlung / D 18983 / Public Domain Mark 1.0
Caspar Wolf, «Der Untere Grindelwaldgletscher mit Lütschine und dem Mettenberg», Öl auf Leinwand, Kunst Museum Winterthur, Stiftung Oskar Reinhart

Mit dem Format «EIN BLICK» pflegt Murikultur ein permanentes Kunstfenster ins Freiamt. Im 1. OG des Singisenflügels gebe...
29/04/2026

Mit dem Format «EIN BLICK» pflegt Murikultur ein permanentes Kunstfenster ins Freiamt. Im 1. OG des Singisenflügels geben im monatlichen Wechsel Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zum Freiamt Einblick in ihr aktuelles Schaffen.

Im Mai begrüssen wir Grapa (Walter) Gautschi im Format «EIN BLICK». Seine Arbeiten in diversen Formen und Materialien verbinden das präzise Handwerk und das kreative Umsetzen von Ideen.

Mai 2026: Grapa Gautschi
Eröffnung: Mittwoch, 6. Mai 2026, 12.15 Uhr




28/04/2026

[DE] Ein Willkommensgruss von Christoph Anzböck, dem Künstlerischen Leiter der Musik in der Klosterkirche Muri! ✨🎶

Die Saison 2026 steht vor der Tür, die Vorfreude wächst von Tag zu Tag und der Vorverkauf ist geöffnet!

Uns erwarten abenteuerliche musikalische Expeditionen und unvergessliche musikalische Erlebnisse mit herausragenden Künstler:innen in einem der faszinierendsten Klangräume Europas.

👉 murikultur.ch

[EN] A welcome from Christoph Anzböck, Artistic Director of Musik in der Klosterkirche Muri! ✨🎶

The 2026 season is just around the corner — and the excitement is building day by day. Tickets are on sale now!

Get ready for bold musical expeditions and unforgettable experiences with extraordinary artists in one of Europe’s most captivating acoustic spaces.

👉 murikultur.ch

Von handkolorierten Umrissradierungen bis hin zur innovativen FarbaquatintaZwischen 1777 und 1794 entstanden nach den Vo...
23/04/2026

Von handkolorierten Umrissradierungen bis hin zur innovativen Farbaquatinta

Zwischen 1777 und 1794 entstanden nach den Vorlagen von Caspar Wolf Druckgrafiken in verschiedenen Tiefdrucktechniken. Zunächst erschienen 1777 in Bern zehn handkolorierte Umrissradierungen unter dem Titel "Merkwürdige Prospekte aus den Schweizer-Gebürgen".
Diese entsprachen allerdings nicht den Wünschen der beteiligten Personen. Auf der Suche nach neuen Lösungen reiste 1779 der Verleger Abraham Wagner mit Wolfs Originalgemälden nach Paris. Mit den Stechern Jean-François Janinet und Charles-Melchior Descourtis arbeitete er dort an einer Neuausgabe in der damals noch geheimnisvollen und vielversprechenden Technik der Farbaquatinta.
Die beteiligten Kupferstecher wandten leicht unterschiedliche Verfahrensschritte an und selbst für Fachleute bestehen heute noch Fragen zur genauen Verfahrensweise dieser Drucktechnik. Das Projektteam des druckgrafischen Werkverzeichnisses nach Caspar Wolf versucht darum anhand von Originalen und unter Einbezug von zeitgenössischen Quellen und Experten diese vor rund 250 Jahren entwickelte Technik der Farbaquatinta nachzuvollziehen.

Weitere Informationen unter https://www.murikultur.ch/werkkatalog

«Seconde Chûte du Staubbach», Umrissradierung und Roulette, ohne Kolorierung, aus: «Merkwürdige Prospekte aus den Schweizer-Gebürgen und derselben Beschreibung», Bern 1777, Graphische Sammlung der ETH Zürich
«Seconde Chûte du Staubbach», Umrissradierung und Roulette, handkoloriert, aus: «Merkwürdige Prospekte aus den Schweizer-Gebürgen und derselben Beschreibung», Bern 1777, Museum Caspar Wolf, Muri AG
«Seconde chûte du Staubbach, dans la vallée de Lauterbronnen», Farbaquatinta, Mehrplattendruck, kombiniert mit weiteren Tiefdrucktechniken, aus: «Vues remarquables des montagnes de la Suisse, tome II», Paris 1781-1784, Bern, Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung
«Seconde chute du Staubbach», Farbaquatinta, Mehrplattendruck, kombiniert mit weiteren Tiefdrucktechniken, aus: «Vues remarquables des montagnes de la Suisse déssinées et colorées d’après nature, avec leur description », Amsterdam 1783-1794, Museum Caspar Wolf, Muri AG

Heute sind es Ikonen der europäischen Landschaftsmalerei. Seine Bilder erstellte Caspar Wolf (1735 –1783) im Auftrag des...
17/04/2026

Heute sind es Ikonen der europäischen Landschaftsmalerei. Seine Bilder erstellte Caspar Wolf (1735 –1783) im Auftrag des Berner Verlegers Abraham Wagner. Diese sollten als Vorlagen für Kupferstiche dienen, die Wagner zusammen mit Texten des Naturforschers Jakob Samuel Wyttenbach zu publizieren gedachte.
Insgesamt sind 137 verschiedene Ausgaben von Stichen nach Motiven von Caspar Wolf bekannt. Und man weiss fast nichts über deren Entstehung. Ein Mehrjahresprojekt von Murikultur widmet sich deswegen den bislang wenig erforschten Umständen dieses Publikationsvorhabens.

Wer ausser Caspar Wolf war vor 250 Jahren beteiligt? An welchen Motiven war das Publikum des 18. Jahrhunderts interessiert? Wie funktionierte die damals neu erfundene Technik des Farbdrucks?
Ein Blick über die Schultern und hinter die Kulissen: Die Ausstellung zeigt, vor welchen Herausforderungen das Forschungsteam steht, und wie sich dessen Mitglieder auf Spurensuche begeben.

Kuratiert von Peter Fischer, Katja Häckel, Nadia Häfner, Kristina Pfister
(Projektteam «Catalogue raisonné der Druckgrafik nach Caspar Wolf»)

🎟️ Noch 14 Tage bis zum Vorverkaufsstart! Ab dem 28. April sind Tickets für die Musik in der Klosterkirche Muri 2026 erh...
14/04/2026

🎟️ Noch 14 Tage bis zum Vorverkaufsstart!
 
Ab dem 28. April sind Tickets für die Musik in der Klosterkirche Muri 2026 erhältlich – für einzelne Konzerte, im Festivalpass oder im Saisonabonnement.
 
Musikalische Expeditionen in klingende Himmelswelten, in die alpine Wildnis, in den Fernen Osten und bis an die Grenzen des Vorstellbaren – vom 24. Mai bis 13. September 2026 in der Klosterkirche Muri.
 
🔗 Alle Infos zum Programm: murikultur.ch
👉 Link in Bio
 

02/04/2026

Die etwas andere Ausstellung im Museum Caspar Wolf und Singisen Forum vom 11. April bis 26. Juli

Im Monat April begrüssen wir die Malerin Diane Rotach aus Bremgarten im Format «EIN BLICK», deren Malprozess vom Fliesse...
25/03/2026

Im Monat April begrüssen wir die Malerin Diane Rotach aus Bremgarten im Format «EIN BLICK», deren Malprozess vom Fliessen und sich Verändern geprägt ist – Eigenschaften des Wassers, die sie auch bei ihren Beobachtungen der Reuss wiederfindet.

Mit dem Format «EIN BLICK» pflegt Murikultur ein permanentes Kunstfenster ins Freiamt. Im 1. OG des Singisenflügels geben im monatlichen Wechsel Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zum Freiamt Einblick in ihr aktuelles Schaffen.

April 2026: Diane Rotach
Eröffnung: Mittwoch, 1. April 2026, 12.15 Uhr




Heute ist Early Music Day! Wir feiern ihn mit einem Komponisten, den heute kaum jemand mehr kennt – und der es verdient,...
21/03/2026

Heute ist Early Music Day! Wir feiern ihn mit einem Komponisten, den heute kaum jemand mehr kennt – und der es verdient, wiederentdeckt zu werden.
 
Musik war schon immer in Bewegung und Johann Melchior Gletle ist dafür das beste Beispiel: vor 400 Jahren im nahen Bremgarten geboren, nahm er musikalische Eindrücke aus verschiedensten Ländern und Richtungen auf, um schliesslich in Augsburg sein Wirkungszentrum zu finden.
 
Seine Werke nannte er «Musikalische Expeditionen» und das ist auch unser Motto für die Saison 2026 der Musik in der Klosterkirche. Alte Musik ist lebendiges europäisches Kulturerbe und ein starkes Zeichen für internationalen Dialog – und Gletle ist der Beweis, wie viel davon noch auf seine Wiederentdeckung wartet.
 
Ab 28. April im Vorverkauf. 🎶
 
🔗 murikultur.ch
 

Hohe Bergspitzen, aufragende Eistürme von abbrechenden Gletschern und wilde Bergbäche. So malte Caspar Wolf auf seinen W...
30/01/2026

Hohe Bergspitzen, aufragende Eistürme von abbrechenden Gletschern und wilde Bergbäche. So malte Caspar Wolf auf seinen Wanderungen in den 1770er Jahren die Schweizer Bergwelt.
Mit dem Berner Naturforscher Jakob Samuel Wyttenbach durchreiste Caspar Wolf die Täler und Höhen des Berner Oberlandes. Dabei entstanden über 150 Ölgemälde, die als Vorlagen für Druckgrafiken dienten.
Vier KunsthistorikerInnen setzten sich zum Ziel, bis im Jahr 2027 mehr über die zwischen 1777 und 1794 publizierten Kupferstiche sowie die Reiserouten und Orte der entstandenen Abbildungen zu erforschen. Das Ergebnis soll in einem «Catalogue raisonné der Druckgrafik nach Caspar Wolf» festgehalten und verschiedenen Ausstellungen vermittelt werden.

Weitere Informationen unter murikultur.ch/werkkatalog

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Vignette mit Reisegesellschaft, Radierung nach einer Vorlage von Caspar Wolf, aus: « Merkwürdige Prospekte aus den Schweizer-Gebürgen und derselben Beschreibung», Bern 1777, Museum Caspar Wolf, Muri AG
«Le grand théâtre des Alpes et glaciers», Farbaquatinta nach einer Vorlage von Caspar Wolf, aus: «Vues remarquables des montagnes de la Suisse», Amsterdam 1785, Museum Caspar Wolf, Muri AG
Caspar Wolf, «Das grosse Panorama der Alpen und Gletscher», Bleistift aquarelliert, Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv

Adresse

Marktstrasse 4
Muri
5630

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 17:00
Mittwoch 11:00 - 17:00
Donnerstag 11:00 - 17:00
Freitag 11:00 - 17:00
Samstag 11:00 - 17:00
Sonntag 11:00 - 17:00

Telefon

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