Seit seiner Gründung im Jahr 1969 spielt das Sinfonieorchester Biel Solothurn (SOBS) eine wichtige Rolle in der Schweizer Musikszene. Stark beeinflusst von der Arbeit mit den Schweizer Dirigenten Armin Jordan und Jost Meier, wird das SOBS seit der Saison 2012/2013 von Kaspar Zehnder geleitet. Die Sinfoniekonzerte in Biel und Solothurn bilden das Herzstück des Orchesters. Ohne die grossen Werke des Repertoires zu vernachlässigen, hat das Sinfonieorchester Biel-Solothurn seit seiner Gründung ein ausgeprägtes Interesse an der zeitgenössischen Musik gezeigt, wie die umfangreiche Liste der Uraufführungen zeigt: Werke von Jost Meier, Urs Peter Schneider, Jean-Luc Darbellay, Farangis Nurulla-Khja, Hanns Eisler, Christian Henking, Martin Derungs, Martin Markun, Benjamin Schweitzer, usw. Neben den Sinfoniekonzerten und dem Engagement auf der Opernbühne im Theaterorchester Biel Solothurn bietet das Orchester auch sommerliche Open-Air-Konzerte mit jungen Instrumentalisten in Ausbildung aus der ganzen Schweiz an. Der Bekanntheitsgrad des Sinfonieorchesters Biel-Solothurn lässt sich an den grossen Namen messen, die es immer wieder trifft: Dirigenten wie Lawrence Foster, Bertrand de Billy, Matthias Bamert, Nathalie Stutzmann, Heinz Holliger, Milan Horvat, Maxim Vengerov, Marcello Viotti, Gábor Takács-Nagy und Solisten wie Natalia Gutmann, Augustin Dumay, José Van Dam, Feng Ning, Giovanni Bellucci, Louis Lortie, Arabella Steinbacher , Patricia Kopatchinskaja, Misha Maisky, Renaud und Gautier Capuçon ... zeugen von Vertrauen und hohem künstlerischen Anspruch. Das Orchester wurde oft zu Schweizer und internationalen Festivals eingeladen: Es war in Österreich beim "Carinthischer Sommer" und beim "Feldkirch Festival", beim Martinů Festival in Basel und beim Musikfestival in Bern. Seit 2005 ist er regelmäßiger Gast beim Sommerfestival "Murten Classics" und arbeitet eng mit der Königin-Elisabeth-Musikkapelle in Brüssel zusammen. Die verschiedenen Aufnahmen des Bieler Symphonieorchesters Solothurn (Outhere music, Calliope, Schweizer Fonogramm) wurden von der internationalen Kritik hoch gelobt.