21/07/2026
Rückblick:
Heute laufen noch die Finalen im 9 Ball und in den Mannschaftswettbewerben und dann ist die EM-Jugend 2026 gelaufen.
Rückblick auf die EM, für mich sehr gut, eigentlich mehr als erwartet. Es ist immer schwer für Jugendliche, die erste EM zu spielen. Den Druck, den Sie für sich selbst aufbauen, ist sehr groß, dann die vielen Zuschauer und natürlich die fremden Gegner. Ich denke im Ganzen hat es die Schweizer Jugend sehr gut hingekriegt, die eine oder andere bessere Platzierung wäre drin gewesen, aber für die erste EM sehr gut.
Zu den einzelnen Spielern:
Marti Flynn: Eigentlich die Überraschung dieser EM, er ist in seinem Spiel gewachsen hier in Slowenien. Er hat sein Spiel in den letzten Monaten sehr verbessert, ist stabiler und selbstbewusster geworden. Das konnte man auch in seinen Resultaten sehen, 3-mal ein 33ter Platz unter 92 Spielern, zeigt es natürlich sehr klar.
Marti Louis: Der zehnjährige hat mit seinen 49er Plätze auch gezeigt, dass er schon mithalten kann. Was Ihm noch etwas gefehlt hat, war die Reife, das spielerische Können ist da, ohne Zweifel. Er wird kommen und an Ihm werden wir auch noch viel Freude haben. Er hat nicht enttäuscht, er hat hier gelernt.
Grossenbacher Janis: Janis hat alles gegeben, auch für Ihn war es die erste EM. Und an ein paar Stellen musste er genau so Lehrgeld bezahlen, wie die beiden anderen Spieler. Er hat an manchen Matches sehr gut gespielt, aber manchmal war eben ein Fehler zu viel. Er hat ein Spiel gewonnen, es war das, was wir uns Alle am Anfang vorgenommen haben.
Alle Drei wissen jetzt, was Sie zu tun haben. Das Training wird angezogen, Übungen am Tisch werden jetzt die Hauptaufgabe in den nächsten Monaten sein. Sie werden sich jetzt auch mit den anderen Schweizer Jugendlichen messen müssen. Denn am Ende werden nur die Besten die Möglichkeit haben sich auf einer EM zu zeigen.
Für mich selbst war es eine schöne Erfahrung mit den Drei hier in Slowenien, es gab Tränen und es gab Freude, alles dies gehört eben dazu. Ich habe jetzt seit November mit der Jugend gearbeitet, mit den Marti Brüder, etwas mehr. Aber das Niveau im Spielverständnis haben Sie sehr gut weiterentwickelt.
Auch ein Dank an die Clubtrainer, die, die Drei in der Schweiz haben, bei den Marti Brüder, den Clubtrainer Theocharis Nico, Feldmann Christine, Supporter Stähli Franz und bei Janis natürlich Steiner Sacha. Ohne Euch wären diese Resultate auch nicht möglich. Und zu guter Letzt möchte ich mich auch bei den Eltern bedanken, die all die Zeit unermüdlich so viel Unterstützung geboten haben, denn auch ohne den Einsatz der Eltern von den drei Jugendlichen wäre es nicht möglich dass sie so gute Fortschritte machen. Wir Alle hier hoffen auch weiter auf Eure Unterstützung.
So, das war es jetzt, hier aus Slowenien. August ist auch für mich Urlaub, außer neue Übungen für die Jungs zusammensetzten. Ab September geht es dann wieder mit viel Freude los.
Tschüss
Marc