22/04/2026
Unter dem Titel "Die Zukunft von Bühnen Bern sichern" fand heute Abend im Stadttheater ein Foyer-Gespräch mit Stiftungsratspräsident Werner Luginbühl und Schauspielerin Isabelle Menke statt, moderiert von Club-Präsident Martin Immenhauser.
Wir leben in einer Epoche, in der Gewissheiten bröckeln und vertraute Strukturen sich auflösen. Mehr denn je brauchen wir Orte, die sich mit den grossen Fragen dieser Welt substanziell, lustvoll und mit Leidenschaft auseinandersetzen! Umso wichtiger ist eine Institution wie Bühnen Bern, die Themen zur Diskussion stellt, die den Tag überdauern und die uns zum Nachdenken oder auch mal zum Lachen bringen, aber auch zeitlos Schönes geniessen lassen.
Unsere kleine Stadt verfügt dank Bühnen Bern über ein Theater- und Konzertleben, auf das wir zu Recht stolz sind. Die erste Hälfte der laufenden Saison hat dies wiederum eindrücklich bewiesen. Doch dieser kulturelle Reichtum, den uns Bühnen Bern beschert, ist nicht selbstverständlich. Alle vier Jahre gilt es für Bühnen Bern, mit den Subventionsgebern einen Leistungsvertrag auszuhandeln, der auch vor dem Stimmvolk Bestand haben muss.
Schon unter dem geltenden Leistungsvertrag musste Bühnen Bern grössere Budgetkürzungen hinnehmen. Würde es unter dem nächsten Leistungsvertrag von 2027 bis 2031 erneut zu Kürzungen kommen, würde dies an die Substanz von Bühnen Bern gehen. Deshalb müssen weitere Kürzungen unbedingt verhindert werden. Lasst uns deshalb für die Berner "Bretter, die die Welt bedeuten" gemeinsam einstehen! Herzlichen Dank!