Buehne Aarau

Buehne Aarau Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Buehne Aarau, Theater, Metzgergasse 18, Aarau.

Bühne Aarau – Das Mehrspartenhaus für Darstellende Künste im Aargau zeigt zeitgenössisches Tanz- und Theaterschaffen, klassisches Schauspiel, Zirkus und Musik in der Alten Reithalle und in der Tuchlaube.

!ABGESAGT!Leider muss die Vorstellung vom Zirkus Chnopf am 04.06.26. um 19.30 Uhr wetterbedingt abgesagt werden.
04/06/2026

!ABGESAGT!
Leider muss die Vorstellung vom Zirkus Chnopf am 04.06.26. um 19.30 Uhr wetterbedingt abgesagt werden.

Hoch hinaus mit dem Zirkus Chnopf.            © Zirkus Chnopf__________________Luft ist alles oder nichts. Sie ist unser...
01/06/2026

Hoch hinaus mit dem Zirkus Chnopf.



© Zirkus Chnopf
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Luft ist alles oder nichts. Sie ist unsere Lebensquelle – unsichtbar, oft unbemerkt und doch essenziell. Ein Atemzug genügt, um ins Leben zu treten. Doch was geschieht, wenn die Luft fehlt? Wenn wir Wege finden müssen, sie zu erzeugen, um zu überleben? Zirkus Chnopf nähert sich diesen Fragen mit Bildern, Musik, Begegnungen, Zirkus und Tanz. Auf der Suche nach Freiheit und Gemeinschaft erkunden wir schaukelnd den poetischen Raum zwischen Boden und Luft. UFE – ein Stück über Umwelt, Krisen und die Sehnsucht nach Leichtigkeit – nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch Widerstände und poetische Momente. Das Spektakel lädt ein, Luft als Lebensraum und Metapher neu zu entdecken und mitzuerleben, wie beim Schaukeln aus einzelnen Körpern ein gemeinsamer Atem entstehen kann

04.06.26, 19.30 Uhr, Maienzugplatz
05.06.26, 19.30 Uhr, Maienzugplatz
06.06.26, 19.30 Uhr, Maienzugplatz
07.06.26, 19.30 Uhr, Maienzugplatz

Die Vorstellungen vom Zirkus Chnopf finden auf dem Maienzugplatz statt. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuss wird empfohlen. (Buslinie 6 bis Haltestelle Klinik Hirslanden oder Allmendweg oder Buslinien 1,2,4 bis Holzmarkt).



Mit: Ada Aebi, Demian Bucci, Raoul Cosandey, Sanahé Deruelle, Isaline Hugonnet, Marla Neidhart, Amir, Paiwandi, Matteo Elia Vizzielli & Jarmila Wey.
Regie: Tim Plegge.
Artistische Leitung: Annika Hemmerling.
Regieassistenz: Victoria Leymarie.
Dramaturgie: Karin Dietrich.
Musikalische Leitung: Hannes Junker.
Bühnenbild: Nik Huber & Max Ihle.
Kostüme: Judith Adam.
Co-Geschäftsleitung: Polina Petushkova & Konrad Utzinger.

Weitere Infos unter www.buehne-aarau.ch (Link in der Bio)

Morgen und übermorgen habt ihr noch einmal die Gelegenheit, dem   und dem Bühne Aarau Ensemble beim Spielen zuzusehen.  ...
01/06/2026

Morgen und übermorgen habt ihr noch einmal die Gelegenheit, dem und dem Bühne Aarau Ensemble beim Spielen zuzusehen.



© Nadine Nützi
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Wenn die Katze schon am Fenstersims wartet,
wenn der Regen einsetzt beim Spaziergang mit dem Vater,
wenn «Good Game» auf dem Bildschirm erscheint,
wenn die gute Freundin das Geschenk lange anschaut,
oder wenn die letzten Herztöne verstummen…..dann setzt das Orchester ein.

Das Bühne Aarau Ensemble und ASTOR Orchester und Chor spannen zusammen zu einem konzertanten Erzählabend der besonderen Art. Neun Erzähler:innen und 70 Musiker:innen laden ein zu einem Abend des Teilens und Zuhörens.
«… und dann setzt das Orchester ein» spricht mehrere Sprachen: Deutsch, Englisch, Türkisch, Gebärdensprache und Musikalisch.

Die Vorstellungen werden simultan in Gebärdensprache übersetzt. Entsprechende Publikumsplätze mit optimaler Sicht sind im Ticketing speziell ausgewiesen. Die Übersetzung wird durch die Unterstützung der Stiftung «Denk an mich» ermöglicht.

30.05.26, 20 Uhr, Alte Reithalle (Premiere)
31.05.26, 17.30 Uhr, Alte Reithalle
02.06.26, 20 Uhr, Alte Reithalle (Give as much as you can)
03.06.26, 20 Uhr, Alte Reithalle

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Mit: Corina Arbenz, Annika Dietermann, Seda Isildar, Birol Kayikci, Calvin Khov, Catalina Lusser, Angela Mathews, Petra Schibli, Siria Walker & Astor Orchester und Chor.
Musikalische Leitung: Ramin Abbassi.
Text & Regie: Jonas Egloff.
Szenografie, Videodesign & Licht: Andreas Bächli.
Tontechnik: Alixe Bonnemain.
Assistenz: Leo Hansmann.
Auge von aussen: Shabana Saya.
Auge von aussen & Vertretung Astor: Katja Bachmann.
Gebärdensprachdolmetscherin: Regula Bächler.
Unterstützung Gebärdensprache, Proben: Christina Dössegger.
Unterstützung Kostüme: Melissa Xenaki.

Weitere Infos unter www.buehne-aarau.ch (Link in der Bio)

Am Sonntag hat das Brösmeli Festival mit « » gestartet, heute Abend geht es weiter mit dem «Drecksstück» und über die Wo...
19/05/2026

Am Sonntag hat das Brösmeli Festival mit « » gestartet, heute Abend geht es weiter mit dem «Drecksstück» und über die Woche verteilt, spielen weitere spannende Produktionen. Bleibt gespannt!


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Fotos:
© Maria Cheilopoulou
© Sepp de Vries
© Nadine Nützi
© Elisa Sofia Theiler

Weitere Infos unter www.buehne-aarau.ch (Link in der Bio)

Im Rahmen des «Brösmeli Festivals» spielt «Verrotzte Watte (im Puppenhaus)» ein letztes Mal in der Bar im Stall.        ...
13/05/2026

Im Rahmen des «Brösmeli Festivals» spielt «Verrotzte Watte (im Puppenhaus)» ein letztes Mal in der Bar im Stall.



©Elisa Sofia Theiler
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Schon wieder die Scheisse in wohlriechende Watte getunkt, anstatt sie beim Namen zu nennen. Hab mich angepasst, verfälscht und untergeordnet, um die
Harmonie aufrecht zu erhalten. Zu lange hat mich das gute Mädchen am laut sein gehindert, die Powerfrau am Grenzen setzen und die Mutti vom Kommunizieren meiner Bedürfnisse.
Es brodelt. Meine Toxizität hat mir meinen Appetit verdorben. Lass uns gemeinsam gesättigt sein. Verheult, verrotzt, irrational und monströs – mit Doppelkinn und ohne.
Lass uns verschwesterlichen und die Hässlichkeit und Beschämung ein für alle Mal draussen lassen.
Drei Freundinnen beschäftigen sich mit der eigenen toxischen Weiblichkeit, entdecken die ihrer Mütter und Freund:innen, trauen sich in die Disharmonie und begegnen sich mit unzensierter Ehrlichkeit.

Die Bar im Stall öffnet 30 Minuten vor der Vorstellung.

20.05.26, 20.30 Uhr, Bar im Stall (Give as much as you can)

.b

Von & mit: Katja Bachmann, Noemi Klauser & Elisa Sofia Theiler.

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Was empfinden wir als dreckig und warum ist das so?               ©Shabana Saya_________________________Dreck ist überal...
13/05/2026

Was empfinden wir als dreckig und warum ist das so?



©Shabana Saya
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Dreck ist überall – sei es der Schmutz unter unseren Schuhen, der Staub auf den Regalen oder die Gedanken in unserem Kopf. Was ist das für ein Material, auf das viele herabschauen? Wer bestimmt überhaupt, was Dreck ist? Wer ist dreckiger? Und wer räumt am Schluss auf? Während diese Fragen gestellt werden, wird im Proberaum Dreck verstreut, Schmutz hineingetragen, sich neben und durch ihn hindurchbewegt.
Zwei Spielclubs, eine Premiere: Die Spielclubs u12 (8–12 Jahre) und u23 (16–23 Jahre) haben sich in wöchentlichen Proben mit «Dreck» beschäftigt. Beide Gruppen proben an unterschiedlichen Tagen, arbeiten jedoch mit den gleichen Materialien und Fragen. So entstehen zwei unterschiedliche Perspektiven, die nacheinander gezeigt werden und dennoch eng miteinander verwoben sind.

19.05.26, 18.30 Uhr, Alte Reithalle
20.05.26, 18.30 Uhr, Alte Reithalle
buehneaarau

Mit:
u12: Emilia Alberti, Binia Döbeli, Elina Lobsiger, Tim Lobsiger, Ruby Melone, Ella Miesch, Nova Pfister & Sienna Stamm.
u23: Leo Ajila, Jael Basler, Marik Bitterli, Eray Isik, Annina Jenny, Tom Keil, Jael Oberholzer, Rhea Pfeiffer & Ladina Weber.
Leitung: Shabana Saya (u23) & Daru Thüringer (u12).
Assistenz: Maike Göllner (u23) & Melissa Xenaki (u12).
Szenografie: Nils Lou Lauper.
Technik: Michael Eigenmann & Mark Steinmann.

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Erlebe eine Reise durch die Geschichte der Erde 🌎🦕                  © Sepp de Vries____________________Die Zeitmaschine ...
11/05/2026

Erlebe eine Reise durch die Geschichte der Erde 🌎🦕



© Sepp de Vries
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Die Zeitmaschine Solveig nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch die Geschichte der Erde. Zusammen mit ihrer Crew entdeckt es längst vergangene Welten, erlebt Meteoriteneinschläge, Vulkanausbrüche und begegnet ausgestorbenen Kreaturen der Urzeit. Die Reise beginnt in der Gegenwart und führt bis zum Urknall. Wir fragen uns: Was, wenn die Menschen eines Tages ebenfalls aussterben? Welche Spuren hinterlassen wir für die Zukunft? Und wo gehen wir Menschen hin, wenn wir mal weg sind?
«Wir sind dann mal weg» schafft eine faszinierende Theatererfahrung für alle Generationen, indem es tiefgründige Fragestellungen mit eindrucksvollen Bühnenbildern vereint. Das Stück regt dazu an, über die Auswirkungen des menschlichen Verhaltens nachzudenken und fördert ein Bewusstsein für einen achtsamen Umgang mit unserer Erde.
pulp.ooo ist ein 2023 ins Leben gerufenes Theaterkollektiv, das gesellschaftlich relevante Themen und komplexe Inhalte für Kinder und Jugendliche in packende Bühnenerlebnisse übersetzt.

Besondere Hinweise: Es gibt starke Lichteffekte und plötzliche Dunkelheit. Es wird viel Nebel eingesetzt. Alle Vorstellungen des Stücks werden in deutschschweizerischer Gebärdensprache und deutscher Lautsprache gespielt.

20.05.26, 15 Uhr, Tuchlaube

Mit: Bharathi Mayandi Franaszek, Stephanie Müller & Matthias Nüesch.
Deaf-Performance: Kristina Jankovic.
Bühne & Objekte: Dominik Baumann & Stephanie Müller.
Technik: Dominik Baumann.
Musik: Dominic Röthlisberger & Joel Schoch.
Text & Dramaturgie: Zarah Mayer.
Endregie: Marius Kob.
Kostüm: Stephanie Müller.
Stimme: Isabel Schaerer.
Produktionsleitung: Ediz Binder.

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Ein Sonntagsspaziergang durch den Wald, für die ganze Familie🌳🪨              © Maria Cheilopoulou_______________________...
06/05/2026

Ein Sonntagsspaziergang durch den Wald, für die ganze Familie🌳🪨



© Maria Cheilopoulou
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Auf ins Abenteuer mit den Figuren Hash und Tag, zusammen « #». Die beiden treffen im Wald auf Wesen, die in die Geschichte und Zukunft des Waldes entführen und manchmal wilde Dinge tun.
Ausserdem kann das Publikum zusammen mit Hash und Tag im Waldboden nach Hinweisen graben, Rätsel lösen, die von den Bäumen hängen, die anregende Wirkung frischer Waldluft geniessen und wichtigen Wald-Fragen auf den Grund gehen, wie zum Beispiel: «Was sagt ein Baum zum anderen?». « » bewegt sich humorvoll, achtsam und tänzerisch gemeinsam mit dem Publikum durch den Wald und macht ihn ganz neu erfahrbar.
Die Gruppe bollwerk wurde 2008 von Andrea Boll in Amsterdam gegründet und ist seit 2014 in Zürich ansässig. Die Gruppe kreiert Werke für die Bühne, den öffentlichen Raum, für ein junges Publikum und die Leinwand. In ihrer letzten Produktion tanzten sich die beiden Figuren Hash und Tag mit Skeletten durch die Evolutionsgeschichte. Und nun geht’s waldwärts!

17. 05.26, 10 Uhr, Auswärts
bollwerkfilm.aboll

Mit: Cédric Gagneur, David Ramalho / Emeric Rabot, Valea Völcker & Maureen Zollinger.
Künstlerische Leitung, Konzept & Choreografie: Andrea Boll.
Rigging & Seiltraining: Ilona Jäntti – Ilmatila.
Musik: Gabriel Maraque.
Kostüme: Andrea Boll & Paola De Corso.
Fotos: Maria Cheilopoulou.
Grafikdesign: Fabio Bergaglio.
Projektmentoring & Vermittlung: Nicole Friedman & Maja Brönnimann – tanztotal.
Koproduktion: Zürich Tanzt. Partnerin: Young Dance Zug.
Gefördert von:Stadt Zürich Kultur, Kanton Zürich Fachstelle Kultur, Stadt Uster, Kulturraum.sh – Stadt und Kanton Schaffhausen, Ernst Göhner Stiftung, Landis & Gyr Stiftung, Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Zürich, Elisabeth Weber Stiftung & Migros Kulturprozent.

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In «ALL AT ONCE» werden Gedanken zerlegt und Emotionen diskutiert🗣️🎤                 Ich kann nicht schlafen (Produktion...
30/04/2026

In «ALL AT ONCE» werden Gedanken zerlegt und Emotionen diskutiert🗣️🎤



Ich kann nicht schlafen (Produktion 24/25) © Elisa Sofia Theiler
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Ein Moment, und alles kippt. Ein Wort, ein Blick, ein kleiner Fehler kann im Innern eine Lawine auslösen. ALL AT ONCE erforscht diesen Prozess in uns, der passiert, wenn eine Reihe winziger Vorkommnisse uns in ein Chaos der Gefühle stossen: Liebe und Angst, Sehnsucht und Überforderung prallen aufeinander und vermischen sich bis zur Unkenntlichkeit.
Ein Tropfen bringt das Fass zum Überlaufen, ein Funke entzündet alles und eine kleine Bemerkung wird zum Wendepunkt.
Wie viel hält ein Mensch aus, bevor es Boom macht? ALL AT ONCE zeigt den Moment, in dem alles zu viel wird und das, was im Zusammenbruch sichtbar wird.
Der u16, wie jedes Jahr, sehr körperlich und tänzerisch arbeitend, hat es sich mit ALL AT ONCE auch zur Aufgabe gemacht, nachhaltig zu arbeiten und ausser den eigenen Körpern, Ideen und Fantasien, auf alles zu verzichten und kein Material zu verbrauchen.

07.05.26, 19 Uhr, Tuchlaube (Premiere)
21.05.26, 19 Uhr, Tuchlaube (Brösmelifestival)

Mit: Ecrin Akay, Svea Frischknecht, Isaac Gloor-Setton, Amaru Hunziker, Mayla Itten, Emilia Jenny, Lucía Justo, Berfin Kömür, Greta Lorani, Paula Oberle, Vera Pfeiffer & Sofia Ramos.
Leitung: Reut Nahum.
Technik: Michael Eigenmann & Joane Perrin.
Szenografie: Nils Lou Lauper.
Assistenz: Roshani Sivaratnam.

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Weitere Einblicke in die Spielclubs: .buehneaarau

Antigone - eine Schweizer Erstaufführung.                © T T Fotografie Toni Suter___________________________Antigone ...
30/04/2026

Antigone - eine Schweizer Erstaufführung.



© T T Fotografie Toni Suter
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Antigone ist die Ikone des Widerstands gegen eine staatliche Raison, die unmenschlich wird. Sie kämpft für ihren Bruder Polyneikes und gegen ihren Onkel Kreon. Kreon hat gerade siegreich einen Angriffskrieg auf Theben abgewehrt und ist der neue Herrscher der Stadt. Angezettelt wurde der Krieg von Polyneikes gegen den gemeinsamen Bruder Eteokles im Streit um die Königskrone. Im tödlichen Zweikampf sind sie beide gefallen. Für Kreon ist Polyneikes ein Verräter und sein Leichnam soll per Dekret unbeerdigt bleiben. Seine Schwester Antigone kann das nicht akzeptieren und will ihre beiden Brüder im Tod gleichbehandelt wissen. So widersetzt sie sich ihrem Onkel und zukünftigen Schwiegervater, denn sie ist mit dessen Sohn Haimon verlobt, und will Polyneikes die letzte Ehre erweisen. In der aktuellen, gestrafften Version der kanadischen Autorin Anne Carson zeigt sich, wie unvernünftig die Vernunft sein kann. Jenseits von Gut und Böse erkundet sie ein neues Feld der Menschlichkeit und des Menschen in der Krise. Wo sind die Grenzen der Selbstbestimmung des Individuums und wo die Grenzen der Staatsgewalt? Die Regisseurin Mirjam Loibl schafft in dieser Inszenierung eine beeindruckende visuelle und chorische Dichte für die Familien- und Staatstragödie.

05.05.26, 20 Uhr, Alte Reithalle

Mit: Katharina von Bock, Michael von Burg, Philip Dechamps, Ilaria Rabagliati, Antonia Scharl & Miriam Wagner.
Regie: Mirjam Loibl.
Bühne: Thilo Ulrich.
Kostüme: Anna Maria Schories.
Musik: Constantin John.
Licht: Patrick Hunka.
Bewegungssprache: Mirjam Loibl & Ilaria Rabagliati.
Dramaturgie: Wolfgang Stockmann.
Theaterpädagogik: Carola Berendts & Nadine Erne.
Regieassistenz: Cybèle Mattea Zinsli.
Regiehospitanz: Luana Roth.

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