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sonaare Konzerte für Entdecker

30/11/2021

Absage Adventskonzert vom 3.12.2021

Aufgrund der aktuellen Covid 19 Situation müssen wir das Adventskonzert vom Freitag, den 3. Dezember leider absagen, respektive auf noch unbestimmte Zeit verschieben. Es schmerzt uns, aber die Gesundheit und Sicherheit liegt uns sehr am Herzen. Wir hoffen ganz fest, dass wir im Januar dann wie geplant mit der neuen Saison starten dürfen.

Bleiben Sie gesund. Ich wünsche Ihnen von Herzen eine glückliche, besinnliche und freudige Adventszeit.

Ganz liebe Grüsse
Daniela Roos-Hunziker
Künstlerische Leiterin

Unter dem Motto „Bekannte Miniaturen“ musizierten an diesem letzten Sonaare-Konzert der diesjährigen Saison  3 Musikerin...
31/08/2020

Unter dem Motto „Bekannte Miniaturen“ musizierten an diesem letzten Sonaare-Konzert der diesjährigen Saison 3 Musikerinnen, die ihr Glück kaum fassen konnten, nach vielen abgesagten Konzerten endlich wieder einmal vor Publikum auftreten zu dürfen. Das Strahlen in den Gesichtern der Spielerinnen prägte den ganzen genussreichen Konzertabend.

Das Trio Artemis mit Katja Hess, Violine, Bettina Macher, Violoncello und der Pianistin Felicitas Strack vermittelte eine köstliche Abfolge musikalischer Bearbeitungen „von Bach bis Piazzolla“.

Schon der Beginn des Konzerts mit Mozarts türkischem Marsch liess bereits die Funken sprühen, und so temperamentvoll und voller Elan ging es weiter durch‘s Programm. Was für eine Freude, diesen 3 sympathischen Frauen zuzuhören und zuzusehen!

Das Programm passte bestens zum angekündigten Sommerabendkonzert, Leichteres und Tiefsinnigeres, Beschwingtes und Melancholisches wechselte sich ab und war wie ein musikalisches Ping-Pong. Kaum ein gespieltes Werk, das bei den Zuhörern keine Erinnerung hervorrief, sei es Bizets „Habanera“, Khachaturians „Säbeltanz“, Ausschnitte aus den Musicals „My fair Lady“, „Phantom der Opera“ oder Porgy and Bess“ und Lara‘s Theme aus Dr. Schiwago.

Das Trio Artemis fesselt durch eine ganz besondere, subtile Klangkultur. Keine der 3 Musikerinnen möchte dominieren, deshalb entstand eine Harmonie voller Finessen und ein Weitergeben zartgespielter Motive und Themen von Instrument zu Instrument.

Nach Piazzollas „Libertango“ und dem Herbst aus seinen 4 Jahreszeiten, leidenschaftlich wiedergegeben, kam dann doch noch Bach, und zwar auf schönste Weise als Zugabe: Sein „Air“ aus seiner Orchester-Suite Nr 3. Einen schöneren, zu Herzen gehenden Abschluss konnte man sich nicht wünschen.

Dem Trio Artemis sind noch viele Auftritte zu gönnen!

16. August 2020 • mg

https://www.sonaare.ch/programm/saison-2020/18-saison-2020/149-bekannte-miniaturen

Den aus St. Petersburg stammenden Harfenisten Alexander Boldachev lernten wir letztes Jahr in einem Hauskonzert in Windi...
31/08/2020

Den aus St. Petersburg stammenden Harfenisten Alexander Boldachev lernten wir letztes Jahr in einem Hauskonzert in Windisch kennen und es war uns klar, dass wir diesen grossartigen Künstler unbedingt unserem Sonaare-Publikum vorstellen müssten. Und er kam nach Aarau, obwohl seine zahlreichen Konzerte ihn in die ganze Welt führen.

Die Harfe, als Soloinstrument wenig bekannt, wurde an diesem Abend zu einem Star. Sie wiegt etwa 50 kg, verlangt nicht nur Fingerfertigkeit, sondern ist für den Spieler auch eine ausserordentliche körperliche Herausforderung (Pedalbedienung). Die Harfe, die Boldachev an diesem Konzertabend spielte, war erst seit 1 ½ Wochen in seinem Besitz.

Mit Johann Sebastian Bachs Präludium aus der E-Dur Partita (eigentlich für Solo-Geige geschrieben) begann ein Reigen musikalischer Perlen, der über verschiedene russische Komponisten hin zu Claude Debussy führte. Besonderen Anklang beim Publikum aber fand offensichtlich die Improvisation über Rossinis Ouvertüre zu „Wilhelm Tell“.

Am Herzen lag dem jungen Musiker vor allem sein Vortrag von Igor Stravinskys „Petrushka“, dessen Be- und Erarbeitung ihn rund ein halbes Jahr in Anspruch nahm. Und dieser Einsatz hat sich mehr als gelohnt!

Dass dieses grossartige Konzert nicht mit Stravinsky und ohne Zugabe zu Ende sein konnte, war klar, und mit Schostakovitchs lyrischem Walzer aus seiner Suite für Variété-Orchester und einer gefühlvollen Chopin-Bearbeitung durfte Alexander Boldachev verdientermassen Bravos und standing ovations entgegennehmen.

Alexander Boldachev ist ein äusserst sympathischer und charismatischer junger Mann, der es verstand, in perfektem Deutsch die von ihm gespielten Werke vorzustellen und zu charakterisieren.

Vielleicht lag es an der Corona-Situation, dass vor diesem Konzert eine besondere Spannung und Vorfreude in der Luft lag. Schön, dass dies zu einem so begeistert bejubelten musikalischen Anlass führte.

9. August 2020 • mg
https://www.sonaare.ch/programm/saison-2020/18-saison-2020/148-harfe-solo

Wunderbare und Interessante musikalische Weltreise mit dem Duo Esperanto (Muriel Gabathuler - Violine und DeborahTolksdo...
31/08/2020

Wunderbare und Interessante musikalische Weltreise mit dem Duo Esperanto (Muriel Gabathuler - Violine und DeborahTolksdorf - Cello). Das Publikum wählte die Stücke anhand der Länderliste aus und die beiden tollen Musikerinnen erzählten nebst Ihrer Musik sapnnende Details zu den Verschiedenen Ländern und Werken. Ein sehr gelungener Abend mal anders, das zahlreiche Publikum bedankte sich mit viel Applaus.

Wir freuen uns sehr, dass der Bundesrat grünes Licht gegeben hat und Sonaare am 20. Juni 2020 wieder starten darf! Wir richten uns dabei nach dem Schweizerischen Schutzkonzept für Theater, Konzerte und Veranstaltungen, welches vom BAG genehmigt wurde. Neu ist, dass man sich telefonisch (079 372 90...

Kaum jemand kann sich vorstellen, wieviel Organisations-Zeit und -Talent es in diesen Corona-Zeiten braucht, um die Sona...
13/07/2020

Kaum jemand kann sich vorstellen, wieviel Organisations-Zeit und -Talent es in diesen Corona-Zeiten braucht, um die Sonaare-Konzerte nach Schutzkonzept durchführen zu können. Deshalb soll der künstlerischen Leiterin dieser Konzerte, Daniela Roos-Hunziker, ein besonderes Kränzchen gewunden werden, denn es ist nicht selbstverständlich, dass dann auch alles klappt und zur Zufriedenheit der Konzertbesucher ausfällt. Ein besonderer Dank geht in diesem Zusammenhang auch an das zur Pauluskirche in besonderer Beziehung stehende Ehepaar Heidi und Hans Roser für ihre tatkräftige Unterstützung an den Konzertabenden.

„Zupfinstrumente unter sich“, so könnte man das Programm vom Freitagabend umschreiben. Zu hören und zu sehen war die kleinste und überaus lieblich klingende Barock-Mandoline des virtuos spielenden Daniel Ahlert. Am liebsten hätte man dieses Instrument selbst einmal in die Hand genommen, um seine kunstvolle Bauweise näher zu betrachten.

Die imposante Laute mit ihrer eindrücklichen Besaitung war, zusammen mit dem optisch und klanglich fesselnden Privat-Instrument des Cembalisten Léon Berben, die unerlässliche Stütze für das gebotene Barockprogramm. Nicht jeden Tag bekommt man eine Erzlaute zu hören, die ein barockes Programm historisch klanglich so gelungen abrundet. Birgit Schwab scheint mit ihrem Instrument eine echt symbiotische Beziehung zu pflegen.

Im Zeitalter des Barock wurde die Musik in verschiedenen europäischen Ländern vor allem an fürstlichen Höfen gepflegt. So zeigt diese Musik immer wieder einen als „galant“ wahrzunehmenden Charakter. Die 3 Interpreten trafen aus dieser musikalischen Welt eine interessante Auswahl mit Werken aus Italien, England, Deutschland und Frankreich.

„Für mich blieben keine Wünsche offen“, so äusserte sich beim Abschied ein glücklicher Konzertbesucher. Und so wie es schien, traten wohl auch die 3 Musiker, die allesamt Preisträger verschiedener Wettbewerbe und bei Festivals begehrte Künstler sind, ihren Heimweg an, zufrieden und glücklich über die überaus freundliche Aufnahme durch das Publikum und die Veranstalter.

12. Juli 2020 • mg

„Hand auf’s Herz: Gibt es etwas Schöneres, Himmlischeres, Berührenderes,  als den Klang eines gut gespielten Cellos?“ Mi...
23/06/2020

„Hand auf’s Herz: Gibt es etwas Schöneres, Himmlischeres, Berührenderes, als den Klang eines gut gespielten Cellos?“ Mit dieser Frage begann die Schauspielerin Graziella Rossi ihre vielen wertvollen Erläuterungen zum Konzertabend. Die Antwort gaben die Mitglieder der Swiss Cellists gleich selbst: „Ja, 5 Celli!“

Pi-Chin Chien, Cécile Grüebler, Daniel Schaerer, Alain Schudel und Mattia Zappa nahmen das Publikum auf eine vergnügliche, musikalische Reise durch die Schweiz mit.

Der Genfer Philosoph Jean-Jacques Rousseau machte den Anfang mit seinem Abstecher in die Musik, nämlich mit einer Melodie aus dem Singspiel „Le Devin du Village“.

Franz Liszt, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn und Richard Wagner kannten die Schweiz von Reisen und längeren Schaffensaufenthalten. Alle ihre an diesem Abend gespielten Werke waren in den vorliegenden Bearbeitungen wahre Entdeckungen, die hohe Anforderungen an die Ausführenden stellten.

Das Vergnügen beim Anhören der ersten 5 Teile des Programms entstand durch die Mischung von Vertrautem, zum Beispiel bei Mendelssohns Scherzo aus dem „Sommernachtstraum“, sowie dem völlig überraschenden „ Züricher Vielliebchen-Walzer“ von Richard Wagner.

Ein besonderer Leckerbissen wartete auf die Zuhörer mit der „Swiss Suite“ vom Schweizer Komponisten Fabian Müller, der durch seine Anwesenheit dem Publikum und den Musikern seine Ehre erwies. Diese Suite beruht auf Volksliedern und Tänzen aus den verschiedenen Teilen der Schweiz. In diesem Zusammenhang muss unbedingt auch auf die wichtige Sammlertätigkeit der Volksmusikkennerin Hanny Christen hingewiesen werden.

Nach der schwierigen, corona-bedingten Zeit der Enthaltsamkeit erlebte unser treues Publikum einen wunderschönen Konzertabend, und dies nicht zuletzt auch dank dem hinreissenden Spiel der 5 Swiss Cellists.

22. Juni 2020 • mg

11/03/2020

Verschiebung vom Konzert „Glanzlichter“ vom 21. März 2020

Wir folgen der Empfehlung und den Vorlagen des BAG und des aargauischen Departements für Gesundheit und Soziales und haben das Konzert "Glanzlichter" von I Quattro wegen dem Corona-Virus verschoben auf den 26. Februar 2021. Wir hoffen, dass Sie dann dabei sind und wünschen Ihnen und Ihren Liebsten von Herzen, dass Sie gesund bleiben.

Alle folgenden Konzerte (ab April) finden wie geplant statt, bei Änderungen werden wir Sie an dieser Stelle informieren.

Mozart komponierte seine beiden einzigen Klavierquartette (KV 478 und 493) kurz nach Vollendung des „Figaro“. Unter den ...
04/03/2020

Mozart komponierte seine beiden einzigen Klavierquartette (KV 478 und 493) kurz nach Vollendung des „Figaro“. Unter den Werken um KV 450 und höher befinden sich zahlreiche Bijoux, an denen Mozart nach eigenen Aussagen selbst seine helle Freude hatte. Auch das am Freitagabend aufgeführte Klavierquartett KV 493 in Es-Dur verströmt viel Heiterkeit und Musizierfreude, die im Spiel der 4 Musiker zum Ausdruck kamen.

Der virtuose Klavierpart schien wie für die Pianistin Nadya Saminskaya geschrieben und Mozart wäre sicher begeistert gewesen vom konzertanten Schwung und den perlenden Läufen, die die Musikerin grandios umsetzte.

Differenziert und klangschön spielten auch die 3 Streicher (Ronny Spiegel, Violine, Daphne Unseld, Viola und Fedor Saminski, Violoncello). Zu ihnen gesellte sich im zweiten Programmteil noch der Violinist Yuta Takase.

Antonin Dvorak hat zu der nicht so reichhaltigen Literatur für Klavierquintett zwei Werke beigesteuert, darunter das herrlich melodiöse Klavierquintett A-Dur op. 5. Dieses Werk gibt den Spielern Stoff zu schönstem Musizieren. Wunderbar, das dem Cello anvertraute Hauptthema des ersten Satzes, mit dem Fedor Saminski die Zuhörer in seinen Bann zog und beglückte. Ronny Spiegel fesselte mit unerhört zartem Geigen-Spiel. An seiner Seite war der „special guest“, Yuta Takase, ein zuverlässiger zweiter Geiger. Die Bratschistin Daphne Unseld entlockte ihrem Instrument wunderbare, samtig-weiche Töne, die dem Celloklang sehr nahe kamen. Für die Pianistin Nadya Saminskaya gab es auch in diesem Werk grosse solistische Momente, denen die Musikerin bravourös gerecht wurde.

Einmal mehr äusserten die Zuhörer ihre Begeisterung mit spontanen Bravo-Rufen und rundherum konnte man in strahlende Gesichter blicken. „Mutig“ sei es gewesen, heute Abend ins Konzert zu kommen, sagte Ronny Spiegel am Anfang des Konzertes, und drückte damit seiner Überraschung und Erleichterung über die gut besetzten Reihen der Pauluskirche aus. Die Vorfreude auf ein wunderbares Konzert mit 5 hervorragenden Musikern nahm dem bedrohlich erscheinenden Corona-Virus seinen Schrecken. So wurde aus diesem Freitagabend ein Fest für alle.

2. März 2020 • mg

Der Auftakt in das Jubiläumsjahr (25 Jahre SONAARE)  war ein echter Paukenschlag. Eingeladen war an diesem Abend das Sch...
30/01/2020

Der Auftakt in das Jubiläumsjahr (25 Jahre SONAARE) war ein echter Paukenschlag. Eingeladen war an diesem Abend das Schweizer Oktett, dessen Zusammensetzung dem berühmten Oktett von Franz Schubert entspricht.

Jens Lohmann und Paul Scharf, Violinen, Michel Willi, Viola, Jonas Iten, Violoncello, Gallus Burkard, Kontrabass, Fabio di Càsola, Klarinette, Maria Wildhaber, Fagott und Mischa Greull, Horn, sind allesamt hervorragende Künstler und bei der Vermittlung ihres Programms „Heimwärts“ höchst feinsinnige Instrumentalisten.

Das Ensemble, das in diesem Jahr sein 30 jähriges Bestehen feiern kann, spielte einerseits Werke aus der wertvollen Volksliedersammlung von Hanny Christen und anderseits witzige Transkriptionen und Melodien von Noldi Alder und Fabian Müller. Sämtliche an diesem Abend aufgeführten Stücke sind auf ihren bereits veröffentlichten CDs „Heimwärts“, „Marchstei“ und “Verliebt i Züri“ vereinigt.

Der 1. Satz von Vivaldis „Primavera“, arrangiert von Alois Kappeler, wurde zu einem witzigen Feuerwerk. Schräg und mal laut und mal leise kam „Der Wolf im Schafspelz“ daher. Klarinettist und Hornist brillierten mit ihren Soli im „Zäuerli“. In der Narrenpolka entzückten Geigen- und Cello-Soli, diese standen für die vielen Finessen und Schattierungen, die vom Ensemble ausgehen. Der tänzelnde und bravourös streichende Kontrabassist zeigte, wie sich in der Volksmusik der 2/4- und ¾-Takt die Rollen teilen.

Keines der 8 Ensemble-Mitglieder hatte es nötig, sich ins Rampenlicht zu setzen, denn jedes trug mit schönstem Klang und feiner Virtuosität zu einem mitreissenden Gesamtbild bei. Dass Spielfreude und Ausstrahlung auf das Publikum übersprang, zeigte sich im begeisterten Applaus des Publikums.

Bei einer der verschmitzt angekündigten Zugabe kamen noch einmal Horn und Fagott zum Glänzen.

So darf man wohl sagen: Schöner kann man nicht musizieren.

27. Januar 2020 • mg

Bald geht es los mit der Jubiläums-Saison 2020! Wir laden Sie herzlich ein, 25 Jahre Sonaare mit uns zu feiern. Zu diese...
23/01/2020

Bald geht es los mit der Jubiläums-Saison 2020!

Wir laden Sie herzlich ein, 25 Jahre Sonaare mit uns zu feiern. Zu diesem stolzen Jubiläum bietet Sonaare zehn erlesene Konzertraritäten, musikalische Schmuckstücke der feinsten Art. Zu erleben sind Ensembles wie das Schweizer Oktett, die vier Tenöre I Quattro, das international agierende Tangoensemble Sexteto Cristal, das einzigartige Arcis Saxophon Quartett oder einer der weltweit gefeiertsten Harfensolisten, um hier nur einige zu nennen.

Wir freuen uns, Sie an den Konzerten zu sehen und mit Ihnen durch das Jubiläumsjahr zu gehen. Und wir danken Ihnen, allen Gönnern und Sponsoren herzlichst für Ihre Unterstützungen, welche die Sonaare-Konzerte immer wieder ermöglichen.

Herzliche Grüsse und vielleicht bis bald an einem unserer Konzerte.

Daniela Roos-Hunziker
Künstlerische Leitung

https://www.sonaare.ch/

Mit STREEO und seinen sommerlichen Melodien  ging die diesjährige Sonaare-Saison zu Ende. Eine Saison, die dem Publikum ...
07/08/2019

Mit STREEO und seinen sommerlichen Melodien ging die diesjährige Sonaare-Saison zu Ende. Eine Saison, die dem Publikum vieles zu entdecken und geniessen brachte und Wehmut aufkommen liess, dass es erst im Januar 2020 wieder weiter geht.

Dieses Trio muss man gehört, gesehen und erlebt haben! Die 3 Musiker, Lukas Roos, Andrey Tatarinets und Manuel Pasquinelli spielen seit 2008 zusammen, ihr Repertoire ist vielseitig und gerade deshalb sind sie für Auftritte an verschiedensten Anlässen und Spielorten begehrt.
Lukas Roos faszinierte mit einem ungemein sensiblen und zugleich brillantem Spiel. Er verfügt über eine grosse Bandbreite an jazzigen, popigen und stets eingängigen Melodien. Mit viel Humor führte er zudem durch das Programm und stellte die vom Trio arrangierten Melodien auf gewinnende Art vor.

Der Kontrabassist Andrey Tatarinets beeindruckte durch seine nie nachlassende Präsenz und virtuosen Soli.
Aufhorchen, vom ersten Moment an, liess auch der feinfühlige Schlagzeuger Manuel Pasquinelli. Selten erlebt man Schlagzeuger, die so unaufdringlich und subtil und doch so professionell auftreten.

„Summertime“ war der passende Titel des Abends für ein Programm mit vielen bekannten Melodien. Eine glückliche Hand bewiesen die Musiker mit der Auswahl der 2 Medleys über anheimelnde Schweizer Titel und Sommerschlager wie „Marina“, „Yes Sir, that’s my baby“ und dem berühmten Rock’n Roll „one, two, three o’clock“ und der Reverenz an Mani Matter.

Das Trio wird auf seiner Webseite als „flexibel, unkompliziert, professionell und sympathisch“ beschrieben. Die 3 Musiker bringen aber vieles mehr mit, nämlich grosses Können, ungezwungenes Zusammenspiel, Spielfreude, die sich aufs Publikum überträgt und die Kunst, den berühmten Draht von der Bühne zum Saal zu spannen.

5. August 2019, mg

Sie waren zu bewundern, diese 3 Musikerinnen, die an diesem Sommerabend die vielen unentwegten Freunde der Sonaare-Konze...
30/07/2019

Sie waren zu bewundern, diese 3 Musikerinnen, die an diesem Sommerabend die vielen unentwegten Freunde der Sonaare-Konzerte zu begeistern wussten. Denn es war heiss, drinnen wie draussen.

Aber dass die vor vielen Jahren ins Leben gerufenen Sommerabendkonzerte nach wie vor „heiss“ geliebt und begehrt sind, konnte man beim vorletzten Konzert dieser Reihe einmal mehr erleben.

Die in Montpellier beheimatete Gruppe Yörük mit Sabrina Kadri, Nathalie Martinez und Marina Oboussier nahm das Publikum auf eine Reise rund ums Mittelmeer mit und erweckte so Erinnerungen an Ferien am Strand in Italien, Griechenland Frankreich, Spanien und auf dem Balkan.

Jede der 3 Künstlerinnen präsentierte sich sowohl als perfekte Sängerin, als auch virtuose Könnerin auf jeweils mehreren Instrumenten.

Die 14 von Ihnen ausgesuchten Lieder und Tänze berührten, und das spürbar erfreute Publikum liess sich bald zum Mitklatschen und Mitsingen animieren.

Das Frauen-Trio Yörük singt und musiziert auf gleicher Wellenlänge, gibt sich publikumsnah und versteht es, Stimme und verschiedene Instrumente, darunter auch Raritäten wie Bouzouki, im Sinne des Programmtitels vorteilhaft einzusetzen.

Das alte sephardische Liebeslied „Adio Kerida“, zum Beispiel, wurde mit so viel Gefühl, Innigkeit und zu Herzen gehend vorgetragen, dass man es immer und immer wieder hören möchte.

Im Lied „Nomades“, das die 3 Musikerinnen als Zugabe aussuchten, steckt zugleich eine Erklärung des türkischen Namens Yörük: „Die, die gehen….“

Auch die schönsten Konzerte sind einmal zu Ende – schade.

28. Juli 2019 • mg

Adresse

Aarau
5000

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