06/10/2026
Giovanni Giacometti (1868–1933) hielt seine Bündner Heimat zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten fest. In kräftigen Ölfarben schildert er die Bergeller Tallandschaft im Wandel von Licht und Farbe. Dabei passt er seine Pinselführung der jeweiligen Naturstimmung an.
Durch welches Bild würdest du lieber wandern? Magst du dich in das weiche, wolkig gemalte Grün legen und dem Rauschen der Maira zuhören? Oder fühlst du dich mehr zur farblich flimmernden, mit feinen Strichen modellierten Heidenlandschaft hingezogen?
---
Damit endet unsere Sommerserie «Aarau geht baden». Der Herbst kann kommen! 🍂 Die beiden Werke kannst du aber noch bis zum 8.11.2026 im Rahmen der aktuellen Sammlungspräsentation «Verwandtschaften» vor Ort sehen.
---
[1]
Giovanni Giacometti, «Mattina d'estate (Sommermorgen)», um 1903
Öl auf Leinwand, 89 x 70 cm
Aargauer Kunsthaus / Dauerleihgabe der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Bundesamt für Kultur, Bern
© gemeinfrei
Foto: Ullmann Photography (Timo Ullmann)
[2]
Giovanni Giacometti, «Sera d'autunno (Herbstabend)», um 1903
Öl auf Leinwand, 90 x 70 cm
Aargauer Kunsthaus / Dauerleihgabe der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Bundesamt für Kultur, Bern
© gemeinfrei
Foto: Ullmann Photography (Timo Ullmann)
---
Text: