Sprachspiel. Biennale West.

Sprachspiel. Biennale West. Sprachspiel. Biennale West. Festival für Literatur und Film
H.C. Artmann und die Wiener Gruppe

⭕🎥Screening📽️🎥⭕ Join us!🗯️☀️Pallavi Paul☀️🗯️Wir screenen zwei Filme amSonntag, 14.06.2026🗯️13.00 – 14.00 UhrNayi Kheti/N...
29/05/2026

⭕🎥Screening📽️🎥⭕ Join us!

🗯️☀️Pallavi Paul☀️🗯️

Wir screenen zwei Filme am
Sonntag, 14.06.2026
🗯️13.00 – 14.00 Uhr
Nayi Kheti/New Harvest
(IND 2013 | 11 min)
https://sprachspiel.biennalewest.at/new-harvest/

🗯️16.00 – 18.00 Uhr
Twilight’s Envelope/Und in der Dämmerung Hülle (DE 2024 | 20 min 42 sec)
https://sprachspiel.biennalewest.at/twilights-envelope/

Pallavi Paul, geboren 1987, lebt und arbeitet in Neu-Delhi, wo sie auch an der School of Arts and Aesthetics der Jawaharlal Nehru University im Feld der Film Studies dissertierte. Ihre Praxis umfasst Video, Installation, Text, Fotografie, Forschung und Performance. In ihrer hybriden, forenübergreifenden Praxis beschäftigt sie sich mit Fragen der Wahrheit und der Überprüfung von Beweisen.

Wir freuen uns sehr, ankündigen zu dürfen: Gisela Steinlechner und Thomas Eder werden den dialogisch angelegten Eröffnun...
26/05/2026

Wir freuen uns sehr, ankündigen zu dürfen:
Gisela Steinlechner und Thomas Eder werden den dialogisch angelegten Eröffnungsvortrag gestalten. Passender könnten Titel und Assoziationen nicht sein!

⭕⭕
Titel in Arbeit. Ein Austausch über Arbeiten und Atmen
⭕⭕

Freitag, 12.06.2026
17.00 Uhr
Alte Schieberkammer, 1140

https://sprachspiel.biennalewest.at/titel-in-arbeit/

In ihrer Einführung nehmen Thomas Eder und Gisela Steinlechner den im Festival-Titel anklingenden Rhythmus/Widerstreit/Zusammenhang auf und spielen sich und dem Publikum im Ping-Pong-Modus verschiedene Überlegungen, Stichworte und Assoziationen zum Thema zu.

Unter anderem wird gefragt: Mit welchen Konzepten und Bildfeldern wurde die Arbeit des Schreibens/Dichtens seit der Moderne verknüpft und wie verhalten sich solche Modelle zu den jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnissen und kulturellen Narrativen?

Welchen Figuren der Verweigerung oder der Transformation begegnet man in literarischen und künstlerischen Diskursen („I would prefer not to“) und wo verorten wir uns heute, herausgefordert und verlockt von den Möglichkeiten und Übergriffen der KI, konfrontiert mit Erfolgs- und Anpassungsdruck, mit ökonomischen Abhängigkeiten, Entwertung von künstlerischer Arbeit und Urheberrechten, etc.?

Unbewusste Anteile der Arbeit: Mit der écriture automatique gaben die Surrealisten den Schreibstift/die Schreibarbeit an das Unbewusste ab, indem sie sich in traum- oder tranceähnliche Zustände versetzten. Stichworte dazu lieferte u.a. Freuds Psychoanalyse und seine Traumdeutung, in der er eine Poetologie der „Traumarbeit“ entwarf mit Begriffen, wie sie gerade auch für die Literatur der Moderne zentral wurden: Übertragung, Verschiebung, Verdichtung, Mischbildung …
Überlegungen von Henri Poincaré und Paul Valéry zum kreativen Prozess.
Poetologische und literarische Beispiele von Friederike Mayröcker, Andreas Okopenko, Gerhard Rühm, H. C. Artmann, Dominik Steiger, Margret Kreidl u.a.

Handwerk, Industrie, Mechanisierung, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz: Transformationen der menschlichen Arbeit und Kreation, was kommt danach, was bleibt?

Kopfarbeit/Sitzarbeit: der stillgestellte Körper am Schreibtisch, sein Atmen?

Spazierengehen und Atmen/Schreiben (Robert Walser, Wiener Gruppe, …)

Arbeit und Leben/Atmen: soziale Aspekte, Erwerbsarbeit, Beziehungsarbeit, Körperarbeit, Care-Arbeit … Gerät uns alles zur Arbeit, während uns die Arbeit ausgeht?

Arbeit und Muße

Atmen und Rhythmus (Goethes „Im Atemholen sind zweierlei Gnaden“), der ausgeblendete Atem? Der „Atem“ der Sprache.

„Das Röcheln der Mona Lisa“ (Ernst Jandl) – Atemlosigkeit, Atemnot, geht uns die Luft aus?

Sprachingenieure und Arbeiter:innen an der Sprache/am Text, mit begrifflichen und konzeptuellen Anleihen aus Technik, Architektur, Film, Handwerk, Wissenschaft, Mathematik etc. Literatur als Baustelle.

Mechanische Texte: Palindrom, Anagramm, Pszittazismus …, Montagen des Zufalls/Inventionismus

Synonyme und Antonyme von „Arbeit“, „arbeiten“, „Atem“, „atmen“
Mechanization Takes Command (Sigfried Giedion), Alexander Kluge, Harun Farocki
Fleiß und Industrie

Gisela Steinlechner, Thomas Eder© SBW 2022, Joanna Pianka

⭕🎥Screening📽️🎥⭕🗯️☀️Susann Maria Hempel☀️🗯️Sonntag, 14.06.202618.30 UhrHOPE ROAD(DE 2025 | 12 min 30 sec)https://sprachsp...
23/05/2026

⭕🎥Screening📽️🎥⭕

🗯️☀️Susann Maria Hempel☀️🗯️

Sonntag, 14.06.2026
18.30 Uhr

HOPE ROAD
(DE 2025 | 12 min 30 sec)

https://sprachspiel.biennalewest.at/hope-road/

Mit ihrem jüngsten Film HOPE ROAD verhandelt die Filmemacherin und Medienkünstlerin Susann Maria Hempel die eigene künstlerische Krise, die mit den gegenwärtigen gesellschaftlichen Krisen und Kriegen einhergeht. Mit dem Blick auf den Umgang mit Umwelt indigener Kulturen Südamerikas fragt die Künstlerin was wichtiger sei, künstlerische Arbeit oder Sorgearbeit für die kleine Tochter? Ausgehend von der persönlichen Situation ihrer Mutter und schließlich ihrer eigenen umkreist die Filmautorin einfühlend und mitfühlend zutiefst existentielle Fragen, fragt, wie sich auflösende Gewissheiten auswirken, welche Risse sich einstellen. Die filmische Erzählung brilliert und oszilliert zugleich, das Filmgut zeigt eine dystopische Landschaft. Was tun in dieser allgemein wie individuell irritierenden (Welt)situation? Susann Maria Hempels nachdrückliche Sprache mit dem besonderen Sound ihrer persönlichen Stimme, die die eindrückliche Bilderfolge verwüsteter Landstriche und zum Teil ästhetisch mittels Text-zu-Video-Generator erzeugten Filmsprache begleiten, lässt nicht los, unterstreicht vielmehr ihre dringlichen existenziellen Fragen. Keine Botschaft(en) sind daran geknüpft. Dem schildernden und Fragen aufdrängenden Textfluss liegen auch der Roman Die Straße von Cormac McCarthy und Zitate des bekannten jüdisch-polnischen Pädagogen Janusz Korczak, eigentlich Henryk Goldszmit, zugrunde. Letzterer wurde 1942 in Treblinka von den N***s ermordet. Und die kleine Tochter stellt eine eigene These auf. Es sei eine „indigene“, wie die Stimme sagt. Es ist eine berührende und tröstliche. (Ulrike Tauss)

Susann Maria Hempel© Villa Massimo, Alberto Novelli
Nika Pfeifer©Alain Barbero

HOPE ROAD beim Sprachspiel. Biennale West. einem Festival für Literatur und Film in Wien.

🎥📽️🎞️⭕ Screening 🎥📽️🎞️ ❗Join us❗ Harun FarockiDer Ausdruck der Hände(DE 1997 | 29 min 43 sec)Sonntag, 14.06.2026Matineé1...
23/05/2026

🎥📽️🎞️⭕ Screening 🎥📽️🎞️ ❗Join us❗

Harun Farocki
Der Ausdruck der Hände
(DE 1997 | 29 min 43 sec)

Sonntag, 14.06.2026
Matineé
10.00 Uhr
Alte Schieberkammer, 1150 Wien

https://sprachspiel.biennalewest.at/programm-2026/

Im Anschluss findet die Lesung von Hanno Millesi statt: The Process Of A Separation
Es moderiert Barbara Zwiefelhofer

Sonntag, 14.06.2026
10.00 Uhr

Der Ausdruck der Hände

Regie: Harun Farocki
Buch: Harun Farocki, Jörg Becker
Kamera: Ingo Kratisch
Ton: Klaus Klingler
Schnitt: Max Reimann
Recherche in den USA: David Barker, Tom Bigelow
Produktion: Harun Farocki Filmproduktion, Berlin,
Redaktion für den WDR: Werner Dütsch
Länge ca. 30 Min.
Erstsendung 07.09.1997, 3sat

Die Hand steht für Berührung, das Kino aber muss alle Sinneswahrnehmungen in Blicke umformen. Die erst Großaufnahmen der Filmgeschichte richteten sich auf das menschliche Gesicht, die nächsten auf die Hände. Oft sollen die Hände etwas verraten, was der Ausdruck des Gesichts verbergen will: etwa, wenn die Hand ein Glas zerdrückt, ohne dass im Gesicht Erregung abzulesen ist.

Obwohl die Hände auch ein Kennzeichen der Person sind, stellt das Kino doch kaum je einen Menschen mit einem Blick auf die Hände vor. Wer und was ein Mensch ist, das liest der Film im Gesicht ab, und dort sucht er auch nach der Seele. Für die Hände bleibt da das Triebhafte. Die Hände sind wie die kleinen Leute: man kann sie nicht recht voneinander unterscheiden, sie tun ihre Arbeit und verstellen sich nicht groß. Die gefilmte Hand fordert die Phantasie heraus, sie als ein krabbelndes Tierchen aufzufassen.

Es gibt ein ganzes Genre, in dem die Hand ihrem Eigner den Dienst aufkündigt und sich selbständig macht. Hat sie sich losgemacht, will sie Hälse würgen und wird zur Strafe gern festgenagelt, auf einem Klavier etwa. Nun zappelt und zuckt sie und findet weniger Mitleid als eine Ratte. (Harun Farocki)

Filmstill©Der Ausdruck der Hände
Harun Farocki©privar

🎥📽️🎞️⭕ Screening 🎥📽️🎞️ ❗Join us❗ Josef DabernigLacrimosa(AT 2024 | 11 min)Sonntag, 14.06.202616.00 – 18.00 UhrAlte Schie...
22/05/2026

🎥📽️🎞️⭕ Screening 🎥📽️🎞️ ❗Join us❗

Josef Dabernig
Lacrimosa
(AT 2024 | 11 min)

Sonntag, 14.06.2026
16.00 – 18.00 Uhr
Alte Schieberkammer, 1150 Wien

https://sprachspiel.biennalewest.at/lacrimosa/

Im Anschluss finden zwei Lesungen statt.
Magdalena Schrefel - Brauchbare Menschen
Ella Felber - Trauerräume
Es moderiert Monika Meister

Zum Film: Begräbniszeremonien in der Mansarde einer spooky Villa. Die betagte Tante schart Ihre Urgroßnichten zum Trauergebet rund um einen Kindersarg. Gefaltete Hände, verstohlene Blicke, Rosenkranz und Leibstuhl sind Ingredienzen eines exzentrischen Kinderspiels, in welchem die illustre Gruppe zwischen Einschüchterung, Rebellion und einer gefährlichen Treppe über Seinsfragen stolpert. (Josef Dabernig)

In den Filmen von Josef Dabernig sind Orte, Interieurs, Ecken und Winkel wie auch die darin gespeicherten Erinnerungsräume Hauptdarsteller, belebte Materie. Für Lacrimosa gilt dieser Grundsatz gleich doppelt. Schauplatz der Handlung, die das Reenactment eines fernen Kindheitserlebnisses sein könnte, ist die Mansarde einer Villa. Sie zeigt, zunächst in Bildfragmente zerlegt, auf eine Abwesenheit: ein leeres Bett, verwaiste Kleiderbügel, Relikte einer aus der Zeit gefallenen Objektwelt. Erst dann folgt der Auftritt der menschlichen Akteur:innen: Hände, junge und alte, im Gebet gefaltet oder mit den Perlen eines Rosenkranzes beschäftigt, die nackten Fußsohlen eines knienden Kindes. Zentrum der etwas wundersamen Choreografie aus Wiederholungsmustern (und kleinen Systemfehlern) ist ein aufgebockter Kindersarg, der später auf riskante Weise durch ein enges Treppenhaus manövriert wird. Um diesen schart sich zu den repetitiven Klängen eines Trauermarschs eine Gruppe zum Abschiedsgebet. Kittelschürze, Leggings und Batik-T-Shirt. Gelegentlich schleichen sich in die religiösen Rituale der Begräbniszeremonie andere, ‚moderne‘ Praktiken wie das Wischen über ein mobiles Endgerät. Und plötzlich nehmen sich auch die Kordeln einer Jogginghose wie die Nachfolger der Gebetskette aus. (Esther Buss)

Josef Dabernig ©Bernhard Holub

⭕Join us❗Special ❗Es ist nicht Timmy, Hope oder Fridolin, nein, er heißt Poldi, dieser Wal! Möglicherweise war er ja auc...
21/05/2026

⭕Join us❗Special ❗

Es ist nicht Timmy, Hope oder Fridolin, nein, er heißt Poldi, dieser Wal! Möglicherweise war er ja auch ein Buckelwal, lat. Megaptera novaeangliae. 1828 lagerte Poldi als Gerippe vor dem Burgthore zu Wien. 🐋🐋🐋

👄Hel Proißl und Benedikt Steiner performen👄
Moderation Thomas Eder

Samstag, 13.06.2026
14.00 – 15.30 Uhr
Alte Schieberkammer, 1150 Wien
https://sprachspiel.biennalewest.at/proissl-und-steiner/

Screening vor der Lesung:
Copy Shop von Virgil Widrich
https://sprachspiel.biennalewest.at/copy-shop/

Ein Driften und Schlingern, aber in schön.

In einer Performance ohne Titel bringen die Dichter*innen Hel Proißl und Benedikt Steiner Sinn und Klang zum Schweben. Wiederholung macht’s möglich möglich, cute, Kopie und Paste. Dazu Gratwanderung Marshmallow, ergo weiche Flüge mit Pflug. Auch der Wal darf mit, nennen wir ihn Poldi.

Der Plan: Jeweils eigene Texte, ausfransend in gemeinsam erarbeitetes Material. Zwischendurch passiert ständig etwas oder fliegt herum.

Denn Sprache ist eigentlich nur Klang nicht plus Bedeutung aus Gewohnheit. Nõ, nõ, nõ.

Zeug und Dinge eignen sich bestens für das Gerinnen von Sinn; kaum abgeformt, macht dieser wieder einen auf flüssig und das Mäandern beginnt von vorn.

Hel Proißl©elmenges
Benedikt Steiner©michael_marlovics
Thomas Eder©Sprachspiel. Biennale West, Markus Sepperer
Gerippe eines Wallfisches©Wien Museum Online Sammlung 198955

Unbekannt, „Gerippe eines Wallfisches, welches 1828 vor dem Burgthore zu sehen war“, 1838 fraglich (Entstehungsjahr), 1828 falsche Angabe (Entstehungsjahr), Wien Museum Inv.-Nr. 198955, CC0 (https://sammlung.wienmuseum.at/objekt/372524)
Markus Sepperer Photographer Helene Proißl

Blixa Bargeld ist der Sprecher in Mark Kanaks Hörstück Atmung. Besuchen Sie uns am: Sonntag, 14.06.202612.00 – 13.00 Uhr...
20/05/2026

Blixa Bargeld ist der Sprecher in Mark Kanaks Hörstück Atmung.
Besuchen Sie uns am:

Sonntag, 14.06.2026
12.00 – 13.00 Uhr

Atmung. Hörstück
(DE 2024 | 54 min)

Mark Kanak (Autor, Regisseur), Blixa Bargeld (Erzähler), Hanna Rollmann (Erzähler), Irrflug (Komponist)

Florian Neuner im Gespräch mit Mark Kaňák

https://sprachspiel.biennalewest.at/atmung/
Alte Schieberkammer, 1150 Wien

Ein zusätzlicher Hinweis für Solingen (DE) - Zentrum für verfolgte Künste
Blixa Bargeld: Geeichte Ichung
Vocal Solo-Performance
25.6.26
20:00 Uhr
https://www.verfolgte-kuenste.com/
Ein besonderer Höhepunkt des Programms unserer Dada-Ausstellung „,Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!' Dada als politische Kunst zwischen den Weltkriegen“ ist ein Abend mit Blixa Bargeld am Donnerstag, 25. Juni 2026. Schon der Name des Musikers und Autors ist eine Hommage an den Kölner Dadaisten Johannes Baargeld. Mit den Einstürzenden Neubauten führte der Sänger Bargeld Dada in die Gegenwart. In seinen Solo-Projekten setzt er die Dada-Sprach- und Denkradikalität fort.
Blixa Bargeld©Thomas Rabsch

👄 Ella Felber liest bei SBW 2026👄💧💧💧Zum Thema Trauer💧💧💧In der Moderation von Monika MeisterSonntag, 14.06.202616.00 – 18...
19/05/2026

👄 Ella Felber liest bei SBW 2026👄

💧💧💧Zum Thema Trauer💧💧💧

In der Moderation von Monika Meister

Sonntag, 14.06.2026
16.00 – 18.00 Uhr
Alte Schieberkammer, 1150 Wien

Trauerräume

Inspiriert von alltäglichen Orten, wie Küchentischen, Duschen oder Werkstätten, entwirft Ella Felber schreibend Räume, in denen trauernde Menschen Halt, Gesehenwerden und Verbundenheit spüren können. Denn obwohl alle Menschen Verlust und Trauer erleben, früher oder später, und in unterschiedlichen Formen, gibt es kaum (gebaute) Räume für diese zutiefst menschliche Erfahrung. Die Autorin und Architektin baut hier ‚Wunsch-Trauerräume‘ mit Sprache, eine emotionale Infrastruktur, die die bestehende soziale Infrastruktur einer Stadt erweitert und verdichtet. Hin zu kollektiven, hoffnungsvollen Räumen, die den vielen Gesichtern der Trauer angemessenen Platz geben.
https://sprachspiel.biennalewest.at/trauerraeume/

Ella Felber©Konstantin Felber
Monika Meister©Privat

🗯 🛑 We can't wait! Wir können es nicht erwarten!! Fran Lock wird aus MANIFEST FÜR EINE ARBEITER:INNENKLASSENPOETIK (roug...
19/05/2026

🗯 🛑 We can't wait! Wir können es nicht erwarten!! Fran Lock wird aus MANIFEST FÜR EINE ARBEITER:INNENKLASSENPOETIK (roughbooks, 2025) lesen.

Ausgewählte Texte auf Deutsch gelesen von Stefanie Wolff.
Kontextualisierung und Gespräch auf Englisch von Stefan Nowotny - https://transversal.at/

Der in der Reihe Roughbooks bei Urs Engeler 2025 erschienene und von Matthias Kniep herausgegebene Band mit Texten der britischen Dichterin Fran Lock, übersetzt von Matthias Kniep und Léonce W. Lupette, umfasst ein Manifest und elf Gedichte, die zu einem neuen Klassenkampf auffordern: Wie sich wehren gegen die „bargeldlose Gesellschaft“ und digitale Entkörperung? Wer ist der wirkliche Feind und wie findet die Hyäne ihren Ausgang aus dem Kapitol?

Indem diese Texte eine „grammatik irrationaler möglichkeit“ vorführen, greifen sie voraus auf noch zu erfindende Körpersprachen der Zukunft. Zu den Strategien des Widerstands gehören aber auch Beschwörungen traditioneller Geisterballaden: „Mein Schreiben geht aus von alten Volksmärchen, von Überlieferungen meiner heidnischen Wurzeln und von den öden, wilden Landschaften meiner Kindheit. Ich schöpfe aus der irischen Geschichte, aus der Quantenmechanik und aus dem Okkulten…“ Matthias Knieps Auswahl und Übersetzung präsentiert erstmals in deutscher Sprache eine Dichterin, deren „Arbeiter:innenpoetik“ zu den derzeit radikalsten Positionen in der englischsprachigen Gegenwartsdichtung gehört. (RoughBooks– Engeler Verlage)

„das englische wort weather heißt verwittern, aber auch widerstehen. verwittern ist eine widerstandsfähigkeit. auf den hügeln hinter unsrem haus: ginsterbüsche gekrümmt, gebeugt und geformt vom rauen wind. das entspricht nicht ihrem natürlichen wachstum, aber sie werden verwandelt, verformt, verzerrt, wie wir.“

Gesamtes SBW Programm unter:
https://sprachspiel.biennalewest.at/programm-2026/
Fran Lock©privat
Stefan Nowotny©Lisa Morawetz

RoughBooks

⭕Join us!⭕Samstag, 13.06.202618.00 – 19.30 UhrLesungpoetische atemarbeitGerhard Rühm 🗯️ https://sprachspiel.biennalewest...
17/05/2026

⭕Join us!⭕
Samstag, 13.06.2026
18.00 – 19.30 Uhr

Lesung
poetische atemarbeit
Gerhard Rühm
🗯️ https://sprachspiel.biennalewest.at/poetische-atemarbeit/

Eingebunden ist die Lesung in zwei Filmarbeiten:

Sasha Pirker
the tuner
(AT 2023 | 13 min)

Hubert Sielecki
im noankastl. ein wiener klanggedicht
(AT 2026 | 2 min 50 SEC)

Der Programmpunkt wird von Alexandra Millner, Präsidentin der Internationalen Gesellschaft Hans Carl Artmann [IGHCA] moderiert. Besuchen Sie auch die Webseite der Internationalen Gesellschaft Hans Carl Artmann, es wird laufend von Veranstaltungen berichtet:
🗯️ https://www.hcartmann.at/veranstaltungen_chronik

Gerhard Rühm©SBW und Joanna PiankaAlexandra Millner©Hans Schubert

Adresse

Meiselstraße 20
Wien
1150

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Sprachspiel. Biennale West. erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Sprachspiel. Biennale West. senden:

Teilen