Lessingtheater-Wien

Lessingtheater-Wien LESSINGTHEATER-WIEN - Ein junges freies Theater von jungen Menschen für junge Menschen

LESSINGTHEATER-WIEN - Ein Raum für junges Theater
für Schüler*innen, Lehrlingen, Student*innen Gruppen mit einem theaterpädagogischen Angebot als niederschwelliges partizipatives Angebot
um jungen Darsteller*innen eine Öffentlichkeit geben

Das LESSINGTHEATER-WIEN als Methode & szenische Imagination:
- die eigenen Fähigkeiten entdecken
(Imaginieren, Gestalten, Reflektieren als Selbstermächtigun

g)
- der Theatertexte und die Bühne als symbolischer Raum
(einen geschützten Rahmen für szenische Imaginationen schaffen)
- im Theater denken Menschen gemeinsam nach
(Konflikte darstellen, bearbeiten und lösen, Ressourcen finden)

Forschungsthemen > Konzept des Theaterprojekts > theaterpädagogische Arbeit mit den Jugendlichen > Aufführung > qualitative Evaluation

Das LESSINGTHEATER-WIEN entstand aus dem „Theaterschwerpunkt“ des BG/BORG II Lessinggasse,

ADRESSE: Schwarzingergasse 4, 1020 Wien

ESCALATiON / ELEVATiONPremiere am 3. Oktober um 19:30! Wir freuen uns auf eurer kommen.Tickets unter: https://www.eventi...
18/09/2025

ESCALATiON / ELEVATiON

Premiere am 3. Oktober um 19:30! Wir freuen uns auf eurer kommen.

Tickets unter: https://www.eventim-light.com/at/a/66ce22e44a5be641de42dc56/s/688fd7f2861b167efc971412

Escalation im Double Feature mit Elevation, die zwei Einakter kreuzen Wiener Alltagsg'schichten mit Sartre's "Hui Clos"

Fünf Personen bleiben auf einer steckengebliebenen Rolltreppe stehen und weigern sich zu Fuß weiterzugehen. Das Ehepaar Spielvogel bleibt stehen, da Herr Spielvogels Knie zu steif zum Stiegensteigen ist und seine Gattin stets an seiner Seite bleibt. Herr Gruber geht aus Prinzip nicht zu Fuß. Herr Martinelli wird immer übel, wenn er sich auf der stehenden Rolltreppe weiter nach oben bewegt. Frau Rieder nutzt die Störung um nicht in die Arbeit gehen zu müssen. Nur der seltsame Herr Nummer Zwei , bekannt aus Funk und Fernsehen, geht immer wieder ohne Probleme hinauf und hinunter.

Auf der Suche nach einer Lösung verlieren sich die Charaktere in Zynismus, falscher Hoffnung und Streitereien, versuchen auch noch in der Pension die große Liebe zu finden oder werden von Visionen heimgesucht, sobald ihnen die Kniescheibe herausspringt. Nach einiger Zeit wissen sie gar nicht mehr, was sie am oberen Ende der Rolltreppe eigentlich erwarten sollen. Falls sie es jemals nach oben schaffen sollten.

ESCALATiON / ELEVATiONPremiere am 3. Oktober um 19:30! Wir freuen uns auf eurer kommen.Tickets unter: https://www.eventi...
18/09/2025

ESCALATiON / ELEVATiON

Premiere am 3. Oktober um 19:30! Wir freuen uns auf eurer kommen.

Tickets unter: https://www.eventim-light.com/at/a/66ce22e44a5be641de42dc56/s/688fd7f2861b167efc971412

Escalation im Double Feature mit Elevation, die zwei Einakter kreuzen Wiener Alltagsg'schichten mit Sartre's "Hui Clos"

Fünf Personen bleiben auf einer steckengebliebenen Rolltreppe stehen und weigern sich zu Fuß weiterzugehen. Das Ehepaar Spielvogel bleibt stehen, da Herr Spielvogels Knie zu steif zum Stiegensteigen ist und seine Gattin stets an seiner Seite bleibt. Herr Gruber geht aus Prinzip nicht zu Fuß. Herr Martinelli wird immer übel, wenn er sich auf der stehenden Rolltreppe weiter nach oben bewegt. Frau Rieder nutzt die Störung um nicht in die Arbeit gehen zu müssen. Nur der seltsame Herr Nummer Zwei , bekannt aus Funk und Fernsehen, geht immer wieder ohne Probleme hinauf und hinunter.

Auf der Suche nach einer Lösung verlieren sich die Charaktere in Zynismus, falscher Hoffnung und Streitereien, versuchen auch noch in der Pension die große Liebe zu finden oder werden von Visionen heimgesucht, sobald ihnen die Kniescheibe herausspringt. Nach einiger Zeit wissen sie gar nicht mehr, was sie am oberen Ende der Rolltreppe eigentlich erwarten sollen. Falls sie es jemals nach oben schaffen sollten.

Liebe Theaterbegeisterte,Die Proben zu unseren kommenden Produktionen sind in vollem Gange, und diese Informationen woll...
19/01/2025

Liebe Theaterbegeisterte,
Die Proben zu unseren kommenden Produktionen sind in vollem Gange, und diese Informationen wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.
Karten für alle unsere Produktionen gibt es in unserem Ticketshop unter folgendem Link: https://www.eventim-light.com/at/a/66ce22e44a5be641de42dc56

Wir spielen:

"FAUST" nach J.W. Goethe unter der Regie von Simon Malleczek.

In einer modernen Interpretation wird das wohl bekannteste Werk der deutschsprachigen Literatur nicht nur auf die Bühne gebracht, sondern auch seziert, hinterfragt und in neue Zusammenhänge gesetzt.

Im Spannungsfeld zwischen der unstillbaren Gier nach Erkenntnis und der Suche nach Sinn beleuchtet diese Inszenierung die Abgründe menschlicher Existenz. Fausts Pakt mit Mephisto wird zum Sinnbild unserer eigenen Verstrickungen in Macht, Versuchung und in moralischer Ambivalenz. Die Inszenierung wagt den Schritt, diese universellen Themen ins Heute zu transportieren, ohne die Tiefe und Symbolik des Originals zu verlieren.

Trotz minimalistischer Ästhetik entsteht eine dichte Atmosphäre, die den Zuschauer unmittelbar in den Bann zieht. Licht- und Klangwelten werden zu eigenständigen Akteuren, die Fausts innere Zerrissenheit und Gretchens tragisches Schicksal greifbar machen.

Diese Inszenierung ist mehr als eine Aufführung – sie ist ein Spiegel, der uns zwingt, uns selbst zu betrachten: unsere Entscheidungen, unsere Zweifel und unsere Verantwortung. Goethe wird hier nicht nur rezitiert, sondern gelebt und neu gedacht.

Termine: 10.02., 11.02., 13.02., 14.02., 15.02. immer 19:30

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"Der Prozess" nach Franz Kafka in einer Bühnenfassung von Stephan Engelhardt.

Am Morgen erwacht Herr K. und zwei Männer erklären ihm, er sei verhaftet. Gegenüber dem Aufseher beteuert er seine Unschuld und weiß doch nicht, wer ihn warum angeklagt hat. Sie führen ihn nicht ab. Alles ist wieder so wie immer, doch etwas ist anders.

Er versucht alles zu vergessen, und geht seiner täglichen Arbeit als Bankbeamter weiter nach. Schließlich geht er zu einer Vorladung des Gerichtes und wird mit einem labyrinthischen, alles beherrschenden, bürokratischen System konfrontiert, das ihn vernichtet.

Der ausgebildete Jurist Franz Kafka skizziert in seinem Roman eine Justiz, die Unrecht schafft, deren Vertreter vorgeben, Recht zu sprechen, sich an kein Gesetz halten, ihrem eigenen Vorteil folgen und willkürlich entscheiden. In diesen albtraumartigen Szenen herrschen mächtige Gestalten, die nicht zu fassen sind und alles bestimmen. Niemand kann sich aus der behaupteten Schuld, der drohenden Bestrafung, aus der ohnmächtigen Abhängigkeit von diesen Vertretern der Justiz befreien.

Franz Kafka schrieb sich seine Kindheit von der Seele. Er erzählte von seiner Familie, in der der Vater despotisch alles kontrollierte. Selber etwas zu wollen war unmöglich, nur der Wunsch des Vaters zählte.

Die Figur des Herrn K. ist eine Persönlichkeit, die von seinen eigenen Schuldgefühlen gequält wird, ohne etwas verbrochen zu haben. Diese grundlosen Selbstvorwürfe schaffen erst die Notwendigkeit, sich einer Macht zu unterwerfen, um sich so von der unbewussten Schuld zu befreien.

Termine: 27.03., 28.03., 29.03., 03.04., 04.04., 05.04. immer 19:30

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"Escalation" geschrieben und unter der Regie von Sebastian Merkl.

Fünf Personen bleiben auf einer steckengebliebenen Rolltreppe stehen und weigern sich zu Fuß weiterzugehen. Nur der ominöse Herr Nummer Zwei geht immer wieder ohne Probleme hinauf und hinunter. Auf der Suche nach einer Lösung verliert sich die Gruppe in Zynismus, falscher Hoffnung und Streitereien, findet die wahre Liebe oder wird von Visionen heimgesucht, sobald die Kniescheibe herausspringt. Nach einiger Zeit wissen sie gar nicht mehr, was sie am oberen Ende der Rolltreppe eigentlich erwarten sollen. Falls sie es jemals nach oben schaffen sollten.

Über das Stück:

"Escalation" ist inspiriert von den Werken Jean Paul Sartres und Wiener "Alltagsg´schichten". Die Charaktere sind überzeichnete Karikaturen typischer Wiener Menschen und müssen unverhofft eine kleine Gesellschaft bilden, anstatt an sich selbst zu denken. In immer absurderem Humor werden ihre Worte zyklisch, zitieren und stacheln sie sich gegenseitig auf. Langsam entdecken sie Gemeinsamkeiten. Das Stück wurde 2016 chronologisch geschrieben und selbst der Autor wusste bis zum Ende nicht, wie es tatsächlich ausgehen wird. 2023 wurden in der Mitte des Stücks weitere Szenen hinzugefügt, um die Rollen detaillierter auszuarbeiten.

Termine: noch nicht bekannt

Online Kartenverkauf des gemeinnützigen Theatervereins Lessingtheater-Wien.

WIR SPIELEN WIEDER!!!"Der Reigen" nach A. SchnitzlerRegie: Stephan EngelhardtPREMIERE:  DO, 17.10.2024Weitere Vorstellun...
29/09/2024

WIR SPIELEN WIEDER!!!

"Der Reigen" nach A. Schnitzler
Regie: Stephan Engelhardt

PREMIERE: DO, 17.10.2024
Weitere Vorstellungen: FR, 18.10.2024 ; SA, 19.10.2024 ;
DO, 24.10.2024 ; FR, 25.10.2024 immer 19:30

WO: 1030 Wien, Rennweg 89A

KOSTEN: Erwachsene 18€, Minderjährige 6€
Der Ticketverkauf startet am 01.10.2024
Die Tickets sind dann online über unsere Homepage www.lessingtheater-wien.at sowie über Öticket erhältlich.

Schnell sein lohnt sich! Nur begrenztes Kontingent verfügbar.

Für mehr Infos, besucht uns auf Instagram unter lessingtheater_wien
Dort gibt's auch Einblicke in die Proben und das Ensemble stellt sich vor.

WOYZECK: »Macht, Gewalt, Wahnsinn« 2024, ein Projekt des LESSINGTHEATER-WIENWoyzeck von Georg BüchnerWoyzeck, der Soldat...
15/05/2024

WOYZECK: »Macht, Gewalt, Wahnsinn« 2024,
ein Projekt des LESSINGTHEATER-WIEN

Woyzeck von Georg Büchner

Woyzeck, der Soldat, und Marie haben ein Kind und sind nicht verheiratet. Das Geld ist immer zu wenig. Woyzeck nimmt jede Arbeit an. Was er verdient, bringt er Marie, doch sie hat nur Augen für den Tambourmajor. Alle demütigen Woyzeck und nutzen ihn aus, die untreue Marie quält ihn. Stimmen, die nur er hört, befehlen Woyzeck Marie umzubringen. Er kauft ein Messer, geht am Abend mit Marie am Ufer eines Sees spazieren und tötet sie. Woyzeck ist schizophren und ein Opfer der Umstände.
Georg Büchner schrieb 1836 den Text, der durch einen Zufall vor der Vernichtung gerettet und gedruckt wurde. Das 1913 uraufgeführte Fragment wurde zum Vorbild für die Dramen der Moderne. Der Text zeigt in 27 Szenen, wie die Mechanismen der Macht und des Begehrens in der Gesellschaft wirken. Die einen missbrauchen und verführen und die anderen werden verführt und missbraucht, die Starken zerstören die Schwachen und Kranken. Das Subjekt wird hier als Wesen beschrieben, das wie ein Tier von seinen Trieben beherrscht wird.

„Ein […] Text, der einem […] passieret ist, dem die Parzen bei der Geburt die Augenlider weggeschnitten haben, vom Fieber zersprengt […], blockiert als schlafloser Engel (er) den Eingang zum Paradies, in dem die Unschuld des Stückeschreibers zu Hause war.“
Heiner Müller: »Die Wunde Woyzeck«

Das Verhältnis von Woyzeck und Marie sowie die Beziehung zwischen Woyzeck, dem Hauptmann und dem Doktor sind von sozialen Rollen-Stereotypen geprägt. Die klischeehaften Figuren sind als groteske Übersteigerung eine Karikatur. Sie kämpfen mit der ihnen zugewiesenen Rolle und scheitern im Erfüllen.

Darsteller*innen
Valentin Beran: Woyzeck; Lena Turpin - Lenz: Marie; Hannah Ankenbrand: Ausruferin, Kind; Arda Atesli: Tambourmajor; Marie Hobbiger: Andres, Margarethe; Sebastian Merkl: Doktor; Patrik Meidlinger: Hauptmann; Katharina Strobl: Musik; Sara Silik: Regieassistenz; Stephan Engelhardt: Regie

Wir spielen wieder!!Im Februar 2024 geben wir >>der Sturm
03/01/2024

Wir spielen wieder!!
Im Februar 2024 geben wir >>der Sturm

18/09/2023

Escalierung des Herrn Martinelli und seiner Sehnsucht nach der Bäckerei.

Alltagsg´schichten & Geheimnissachen - Escalation

18/09/2023

Alltagsg´schichten & Geheimnissachen - Escalation Part 3

"Das mach ma mit dem Pinsel!" - Behind the scenes: Makeup Test und Photoshoot für Escalation (ab 22. September, watch th...
25/08/2023

"Das mach ma mit dem Pinsel!" - Behind the scenes: Makeup Test und Photoshoot für Escalation (ab 22. September, watch the space)

Ab 22. SEPTEMBER wird wieder escaliert!Mit neuer Besetzung und neuen Texten geht Escalation in die zweite Runde. Bitte, ...
16/08/2023

Ab 22. SEPTEMBER wird wieder escaliert!

Mit neuer Besetzung und neuen Texten geht Escalation in die zweite Runde. Bitte, gehen Sie ruhig vor!

Adresse

Rennweg 89a
Wien
1030

Webseite

https://lessingtheater-wien.at/

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