Frauensolidarität

Frauensolidarität feministisch-entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit

Die Frauensolidarität leistet Informations-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu Frauen in Afrika, Asien und Lateinamerika sowie zu globalen Machtverhältnissen aus feministischer Sicht. Sie trägt mit ihrer Arbeit zur Durchsetzung von Frauenrechten bei und engagiert sich für eine Welt frei von Sexismus, Rassismus und Homophobie. Als entwicklungspolitische Organisation steht sie im Dialog mit Frauenbewegungen aus dem Süden und stärkt durch Vernetzung das solidarische Handeln.

Vielfalt macht unsere Welt für mich bunter und schöner. Der Pride Month erinnert mich jedes Jahr aufs Neue daran, wie wi...
23/06/2026

Vielfalt macht unsere Welt für mich bunter und schöner.

Der Pride Month erinnert mich jedes Jahr aufs Neue daran, wie wichtig Sichtbarkeit, Offenheit und gegenseitiger Respekt sind. Und daran, wie viel Mut es manche Menschen kostet, einfach sie selbst zu sein.

Wir alle wünschen uns Sicherheit, Verbundenheit und Wertschätzung. Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Orientierung und Behinderung sollten niemals darüber entscheiden, wie viel Respekt, Würde oder Liebe ein Mensch verdient.

Für mich bedeutet Pride auch, mich immer wieder ganz bewusst dafür zu entscheiden, weich zu bleiben, mitfühlend zu bleiben. Insbesondere dann, wenn die Welt manchmal hart ist.

Wir sind nicht alle gleich, aber alle gleich viel wert. Und solange nicht alle die gleichen Chancen, Rechte und Sicherheiten haben, gibt es noch etwas, wofür wir gemeinsam einstehen müssen.

Because we are equal and deserve to be loved.

Happy Pride Month von unserer Bibliothekarin Jasmin 🌈

📻Dienstag, 23. Juni 2026, 19-20 Uhr, Globale Dialoge - Women on Air bei Radio ORANGE 94.0🇲🇲 Myanmar: Frauen im Widerstan...
22/06/2026

📻Dienstag, 23. Juni 2026, 19-20 Uhr, Globale Dialoge - Women on Air bei Radio ORANGE 94.0

🇲🇲 Myanmar: Frauen im Widerstand

Als es 2021 zum Militärputsch in Myanmar kam, gingen die Szenen davon um die Welt: Denn eine Influencerin filmte unabsichtlich die heranrollenden Militärfahrzeuge während ihres Fitness-Livestreams.

In Folge des Coups kam es landesweit zu massiven Protesten, welche von der Militärjunta brutal niedergeschlagen wurden. Viele Demonstrierende wurden getötet, tausende Menschen wurden festgenommen. Seitdem herrscht Bürgerkrieg im Land.

Nach fünf Jahren Krieg ist die humanitäre Lage in Myanmar dramatisch. Die staatlichen Strukturen sind zu einem großen Teil zusammengebrochen. Die Militärdiktatur geht nach wie vor repressiv gegen politische Gegner:innen vor.

Aus Angst vor Verfolgung verließen viele Burmes:innen ihr Heimatland. Einige von ihnen setzen ihren Kampf für ein demokratisches Myanmar jedoch aus dem Exil fort. Dabei kennt ihr Widerstand viele Gesichter: Sie unterstützen einander innerhalb der Diaspora, organisieren Hilfe für die Zivilbevölkerung in der Heimat und kämpfen politisch gegen das Regime.

Die Aktivistin Hnin Thet Hmu Khin arbeitete in der humanitären Hilfe und ist bei mehreren Graswurzelbewegungen aktiv. Nach dem Militärcoup 2021 musste sie Myanmar verlassen. Im Exil engagiert sie sich weiterhin für Frauenrechte und den Schutz der Zivilbevölkerung in Myanmar. Auch die Künstlerin Phyu musste nach der Teilnahme an den Protesten gegen das Militärregime fliehen. Sie erzählt vom Umgang mit traumatischen Kriegserfahrungen. Auch sie engagiert sich weiterhin und gibt unter anderem Online-Kunstunterricht für Kinder in Myanmar.

Sendungsgestaltung: Ines Stiermeier

Zu Wort kommen: Hnin Thet Hmu Khin, Aktivistin und Phyu, Künstlerin

Sendungssprachen: Deutsch, Englisch

Fotocredit: Porträtfoto von Hnin Thet Hmu Khin & Gemälde “The Flow” der Künstlerin Phyu

Am Dienstag hieß es für die Organisationen des C3: zusammenkommen, anstoßen und den Sommer im Heurigen einläuten. ☀️🥂Dan...
22/06/2026

Am Dienstag hieß es für die Organisationen des C3: zusammenkommen, anstoßen und den Sommer im Heurigen einläuten. ☀️🥂

Danke für ein spannendes und erfolgreiches Arbeitsjahr – und für einen wirklich schönen gemeinsamen Abend. ✨

FREE READ. MUST READ. "Aus nationalstaatlicher Perspektive ist ein Waffenstillstand schon die Herstellung von Stabilität...
21/06/2026

FREE READ. MUST READ. "Aus nationalstaatlicher Perspektive ist ein Waffenstillstand schon die Herstellung von Stabilität", sagt Politik-Analystin Barbara Mittelhammer. Im Gespräch mit frauen*soli-Chefredakteurin Bernadette Schönangerer erklärt sie, warum dieser Ansatz zu kurz gedacht ist, was die feministische Friedensforschung dazu sagt und ordnet die Geschehnisse in Gaza, Iran und Afghanistan ein.

Das ganze Interview kannst du als Free Read online in unserer digitalen Zeitschrift lesen 👉 https://www.zeitschrift.frauensolidaritaet.org/artikel/von-unten-neu-gedacht/

Feministischer Journalismus ist so wichtig wie nie! Unterstütze frauen*solidarität mit einem Abo und werde Teil einer globalen Bewegung für Geschlechtergerechtigkeit und Menschenrechte 🌍🤝

Als Abogeschenk erhältst du das Buch "Revolution der Frauen" von Sophia Boddenberg dazu: https://www.mandelbaum.at/buecher/sophia-boddenberg/revolution-der-frauen/

Du suchst noch die perfekte Lektüre für den Sommer? Hier kommen unsere Top 3 Picks für deinen Urlaub ⛱🌴Menschen wie wir ...
17/06/2026

Du suchst noch die perfekte Lektüre für den Sommer? Hier kommen unsere Top 3 Picks für deinen Urlaub ⛱

🌴Menschen wie wir von Thi Than Thao Tran: https://opac.centrum3.at/cgi-bin/koha/opac-detail.pl?biblionumber=109583 #

🌴F**kgirl von Bianca Jankovska: https://opac.centrum3.at/cgi-bin/koha/opac-detail.pl?biblionumber=109539

🌴Nelka von Svenja Leiber: https://opac.centrum3.at/cgi-bin/koha/opac-detail.pl?biblionumber=109582

Welches möchtest du zuerst lesen? Schreib es uns in die Kommentare ✍

📚Drei Bücher sind nicht genug?! Dann komm in die C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik, wir haben in unserem Thema im Blick die beste Auswahl an Belletristik und Sachbücher für den Sommer für dich zusammengestellt 🤓

16/06/2026

ist Sozialanthropologin an der Universität Wien, hat die Ausstellung im kuratiert und gestaltet derzeit die Workshop Reihe Otros Futuros in den .

On her mind sind gerade Zukunftsvisionen, die nicht dystopisch sind und Technologie als den einzigen Lösungsweg sehen. Sie fragt sich, wie wir von indigenen Frauen und ihren Erfahrungen lernen können, um etwas ganz neues aufzubauen.

In "What's on your mind?" fragen wir Frauen und Qu**rs aus Wissenschaft, Kunst und Kultur, Politik und Aktivismus, was sie derzeit beschäftigt, was sie feiern oder nervt.

Was denkst du: brauchen wir andere Vorstellungen von der Zukunft? Und: what's in your mind?

📻 Dienstag, 16. Juni 2026, 19-20 Uhr, Globale Dialoge - Women on Air bei Radio ORANGE 94.0 👉trans S*xarbeiterinnen* in W...
15/06/2026

📻 Dienstag, 16. Juni 2026, 19-20 Uhr, Globale Dialoge - Women on Air bei Radio ORANGE 94.0

👉trans S*xarbeiterinnen* in Wien

Jedes Jahr am 2. Juni wird der Internationale Tag der Huren gefeiert. Der Tag bezieht sich auf die Ereignisse des 2.Juni 1975 in Frankreich, als etwa 150 S*xarbeiterinnen* in den Streik traten, nachdem in Lyon zwei S*xarbeiterinnen* ermordet worden waren. Nachdem die französische Regierung damals nichts dagegen unternahm, protestierten die S*xarbeiterinnen*, indem sie die Kirche Saint-Nizier acht Tage lang besetzten. Damit initiierten sie eine öffentlichkeitswirksame Aktion, die als eine der Initialzündungen für die europäische S*xarbeiterinnen*bewegung gilt. In diesem Rahmen habe ich, Jenny Olaya-Peickner, mich mit Maria Hörtner und Celeste Tortosa getroffen, um über die Situation von migrantischen trans S*xarbeiterinnen* zu sprechen.

Im Gespräch mit: Maria Hörtner, Kennerin, Forscherin und Trainerin von Sensibilisierungsworkshops zu Themen der trans Identität in der S*xarbeit, und Celeste Tortosa, Kennerin für Migration, Gender und damit zusammenhängende Gewaltformen.

Gedichte aus dem Buch Hustling Verse: An Anthology of S*x Workers’ Poetry by Amber Dawn und Justin Ducharme (eds.). Gelesen von C.M., S*xarbeiterin.

Sendungssprachen: Deutsch, Spanisch, Englisch

Sendungsgestaltung: Jenny Olaya-Peickner

Fotocredit: Erik McGregor / LightRocket

Diese Sendung wurde erstmals im Juli 2024 ausgestrahlt und wird morgen wiederholt.

MULTILATERALISMUS bedeutet, dass mehrere Staaten international zusammenarbeiten, um gemeinsam globale Probleme zu lösen....
14/06/2026

MULTILATERALISMUS bedeutet, dass mehrere Staaten international zusammenarbeiten, um gemeinsam globale Probleme zu lösen. Das MULTILATERALE SYSTEM ist nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden. Damals ist auch das internationale Finanzsystem entstanden. Die heutige Weltbank und Welthandelsorganisation wurden gegründet und der US-Dollar als Leitwährung festgelegt. Auch die meist bilaterale Diplomatie zwischen zwei Staaten wurde durch eine multilaterale abgelöst. Die bekannteste Organisation hierfür sind die
Vereinten Nationen (UN).

Das MULTILATERALE SYSTEM war auch der Beginn der sogenannten “regelbasierten Weltordnung”.
Spätestens seit dem Angriff der USA auf Venezuela im Jänner 2026 sind wir aber in einer neuen Weltordnung angekommen.
Internationale Abkommen werden gezielt von Regierungen untergraben und Menschen- und Frauenrechte mit Füßen getreten.

Seit Anfang 2025 haben die USA unter Trump (als größte Gebernation), aber auch europäische Staaten wie Großbritannien, Deutschland und Österreich drastisch finanzielle Mittel für Partner_innen im globalen Süden gekürzt.

👉Sparpolitik bei uns geht also Hand in Hand mit Kürzungen in der internationalen Hilfe.

Was bei uns in Österreich oder Europa passiert ist also Teil globaler Entwicklungen, bei dem die militärische Aufrüstung Priorität hat und diese durch den Abbau zivilgesellschaftlicher Strukturen bezahlt wird.

‼Sparpolitik betrifft vor allem feministische und Frauenorganisationen - und das weltweit.
Egal ob in Österreich oder im globalen Süden: ein abruptes Ende von Finanzierung kostet Menschenleben und ganz besonders oft Frauenleben.
Wenn etwa von heute auf morgen Kliniken geschlossen werden, lebensnotwendige medizinische Versorgung wegfällt und die Unterstützung von Frauen(rechts)organisationen und Gewaltschutzzentren gestrichen werden.

Das multilaterale System war schon vorher brüchig und für dessen imperialistischen Dimensionen kritikwürdig. Nur wird jetzt staatliche Interessenspolitik nicht mal mehr kaschiert.

❓Doch vielleicht hat das auch etwas Gutes: Solidarität als Einbahnstraße von Nord nach Süd ist endgültig vorbei.
Wir fragen uns: Ist jetzt die Zeit für einen Multilateralismus von unten? Internationale Zusammenarbeit, die von Communities und sozialen Bewegungen getragen wird?

🫵Was denkst du? Schreib es uns in die Kommentare!

Wenn du mehr erfahren möchtest, hol dir die aktuelle Ausgabe ✨ https://frauensolidaritaet.org/abo-bestellen/ ✨ und wenn du ein Abo abschließt, erhältst du das Buch Revolution der Frauen als Geschenk dazu 🎁

Heute ist Internationaler Tag gegen Kinderarbeit. Der Welttag wurde 2002 ins Leben gerufen, um Kinderarbeit weltweit zu ...
12/06/2026

Heute ist Internationaler Tag gegen Kinderarbeit. Der Welttag wurde 2002 ins Leben gerufen, um Kinderarbeit weltweit zu beenden.

Die Staatengemeinschaft hat sich dazu verpflichtet, alle Formen der Kinderarbeit bis 2025 zu beseitigen. Das ist in der Agenda für Nachhaltige Entwicklung bis 2030 der Vereinten Nationen festgeschrieben. Dennoch wurden 2024 weltweit 138 Millionen Kinder zu Kinderarbeit gezwungen.

❓Doch wie könnte es gelingen Kinderarbeit zu beenden? Eine Möglichkeit ist ein globales Lieferkettengesetz mit Sorgfalts- und Berichtlegungspflichten.

📻Hierzu haben wir einen Podcast-Tipp aus unserer Sendereihe für euch: "Deine Stimme für Globale Gerechtigkeit" könnt ihr unter https://noso.at/?p=8307 anhören.

Unser Büro ist heute, am 12. Juni, nicht besetzt. Wir sind nächste Woche ab Montag, 15. Juni wieder für euch da 🫶 Schöne...
12/06/2026

Unser Büro ist heute, am 12. Juni, nicht besetzt. Wir sind nächste Woche ab Montag, 15. Juni wieder für euch da 🫶 Schönes Wochenende!

Adresse

Sensengasse 3
Wien
1090

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 15:00
Dienstag 09:00 - 15:00
Mittwoch 09:00 - 15:00
Donnerstag 09:00 - 15:00
Freitag 09:00 - 14:00

Telefon

01-3174020

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