Alte Schmiede Literatur

Alte Schmiede Literatur Herzlich willkommen! Einlass 30 Min. vor Veranstaltungsbeginn (freie Platzwahl, freier Eintritt) von 14.00–18.00 geöffnet. https://www.alte-schmiede.at/

Das Literarische Quartier wurde auf Initiative der Stadt Wien im Jahre 1975 gegründet. Das Literaturprogramm der Alten Schmiede nimmt sich der Förderung der Arbeit zeitgenössischer österreichischer Autor*innen in Form von öffentlichen Veranstaltungen an. Dabei ist das Programm ästhetischer wie thematischer Vielfalt verpflichtet und bedient sich diverser Veranstaltungformate, die einer literaturint

eressierten Öffentlichkeit ein breites Spektrum literarischen Schaffens zugänglich machen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen in der Alten Schmiede ist frei. Die Galerie der Literaturzeitschriften, ein frei zugänglicher Leseraum, der einen Überblick über aktuelle Ausgaben österreichischer und internationaler Literatur- und Kulturzeitschriften bietet, ist derzeit Mo.–Fr. Darüber hinaus richten sich die Öffnungszeiten nach dem Veranstaltungsprogramm – zu finden auf unserer Homepage.

zum Nachsehen: Lydia Mischkulnig Werkgespräch mit Herbert J. Wimmer
17/06/2026

zum Nachsehen:
Lydia Mischkulnig Werkgespräch mit Herbert J. Wimmer

Dienstag, 26. Mai 2026Herbert J. Wimmer: LOB DER STADT – I1. Abe...

Dienstag, 16. Juni | 19.00Ernst-Jandl-Dozentur für Poetik 2026: Franz Josef Czernin15./16./18.6.Ernst-Jandl-Dozentur für...
16/06/2026

Dienstag, 16. Juni | 19.00
Ernst-Jandl-Dozentur für Poetik 2026: Franz Josef Czernin

15./16./18.6.
Ernst-Jandl-Dozentur für Poetik 2026: Franz Josef Czernin
Zwei Vorlesungen und ein Konversatorium zum Thema Poetische Zeichen, auch in Dante Alighieris »Commedia«

Franz Josef Czernin
2. Vorlesung

Thomas Eder MODERATION

Franz Josef Czernin zu seinen Vorlesungen: »Seit einigen Jahren verwandle ich Canti von Dante Alighieris Divina Commedia in Gedichte deutscher Sprache. Dantes Werk, aber auch mein Umgang mit diesem, ist dabei für mich auch eine Möglichkeit, zu klären zu versuchen, in welchem Sinn Poesie zu Erkenntnissen führen kann. In meinen beiden Vorlesungen werde ich deshalb – von Dantes Werk ausgehend – einige Vorschläge dazu machen, was durch ästhetische Zeichen vermittelt sein kann und was bestimmte Vermittlungen für unseren Begriff von Poesie und für deren Rezeption bedeuten können.«
Eingebunden sind die beiden Vorlesungen von Franz Josef Czernin in die Semestervorlesung von Thomas Eder, die einem grundlegenden Konzept der Literatur- und Sprachwissenschaft nachspürt: Phänomen und Logik der Zeichen aus unterschiedlichen Perspektiven.
T. Eder

Franz Josef Czernin, *1952. Gedichte (u.a. Sonett-Sammlungen), Essays, literaturkritische Schriften, Aphorismen. Zuletzt: Commedia. Verwandlungen nach Dante (erste Teilpublikation; 2024); Ein anderes Licht? Metaphern und Literatur (2025).

Thomas Eder, *1968; Literaturwissenschaftler, Referatsleiter im Bundeskanzleramt. Zuletzt u.a.: Wiener Kreis und Wiener Gruppe (Hg. mit K. Kókai, 2024).

ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Bundeskanzleramt/Sektion Kunst und Kultur, dem Institut für Germanistik der Universität Wien und der Gesellschaft zur Erforschung von Grundlagen der Literatur

Montag, 15. Juni | 19.00Universität Wien, I., Universitätsring 1, Stiege 9 Hörsaal 32Ernst-Jandl-Dozentur für Poetik 202...
15/06/2026

Montag, 15. Juni | 19.00
Universität Wien, I., Universitätsring 1, Stiege 9 Hörsaal 32

Ernst-Jandl-Dozentur für Poetik 2026: Franz Josef Czernin

15./16./18.6.
Ernst-Jandl-Dozentur für Poetik 2026: Franz Josef Czernin
Zwei Vorlesungen und ein Konversatorium zum Thema Poetische Zeichen, auch in Dante Alighieris »Commedia«

Franz Josef Czernin
1. Vorlesung

Thomas Eder MODERATION

Franz Josef Czernin zu seinen Vorlesungen: »Seit einigen Jahren verwandle ich Canti von Dante Alighieris Divina Commedia in Gedichte deutscher Sprache. Dantes Werk, aber auch mein Umgang mit diesem, ist dabei für mich auch eine Möglichkeit, zu klären zu versuchen, in welchem Sinn Poesie zu Erkenntnissen führen kann. In meinen beiden Vorlesungen werde ich deshalb – von Dantes Werk ausgehend – einige Vorschläge dazu machen, was durch ästhetische Zeichen vermittelt sein kann und was bestimmte Vermittlungen für unseren Begriff von Poesie und für deren Rezeption bedeuten können.«
Eingebunden sind die beiden Vorlesungen von Franz Josef Czernin in die Semestervorlesung von Thomas Eder, die einem grundlegenden Konzept der Literatur- und Sprachwissenschaft nachspürt: Phänomen und Logik der Zeichen aus unterschiedlichen Perspektiven.
T. Eder

Franz Josef Czernin, *1952. Gedichte (u.a. Sonett-Sammlungen), Essays, literaturkritische Schriften, Aphorismen. Zuletzt: Commedia. Verwandlungen nach Dante (erste Teilpublikation; 2024); Ein anderes Licht? Metaphern und Literatur (2025).

Thomas Eder, *1968; Literaturwissenschaftler, Referatsleiter im Bundeskanzleramt. Zuletzt u.a.: Wiener Kreis und Wiener Gruppe (Hg. mit K. Kókai, 2024); siehe auch 26.5.

ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Bundeskanzleramt/Sektion Kunst und Kultur, dem Institut für Germanistik der Universität Wien und der Gesellschaft zur Erforschung von Grundlagen der Literatur

Die Woche in der Alten Schmiede ✨
13/06/2026

Die Woche in der Alten Schmiede ✨

Donnerstag, 11. JuniRobert Menasse19:00Robert MenasseDie LebensentscheidungNovelle. Suhrkamp Verlag Johanna Öttl MODERAT...
11/06/2026

Donnerstag, 11. Juni
Robert Menasse
19:00

Robert Menasse
Die Lebensentscheidung
Novelle. Suhrkamp Verlag

Johanna Öttl MODERATION

Nach Jahrzehnten im EU-Beamtendienst der bürokratischen Engstirnigkeit überdrüssig, beschließt Franz Fiala eine Lebensentscheidung: den vorgezogenen Ruhestand. Sogleich ist er mit einer Krebsdiagnose konfrontiert. Robert Menasse inszeniert nun lakonisch einen Wettlauf – denn Fialas 89-jährige Mutter soll ihren Sohn nicht überleben müssen.

Robert Menasse, *1954; Romane, Erzählungen, Essays. Zuletzt u.a.: Die Welt von morgen. Ein souveränes demokratisches Europa – und seine Feinde (2025).

zum Nachsehen:Barbara Juch über die Lyrik von Tove Ditlevsen»Tove Ditlevsen (1917–1976), dank ihrer Kopenhagen-Trilogie ...
09/06/2026

zum Nachsehen:
Barbara Juch über die Lyrik von Tove Ditlevsen

»Tove Ditlevsen (1917–1976), dank ihrer Kopenhagen-Trilogie Kindheit – Jugend – Abhängigkeit als Prosaautorin bekannt, veröffentlichte außerdem acht Lyrikbände und verstand sich selbst zuallererst als Dichterin. Die Sprache des Frühwerks ist verspielt und stark rhythmisiert, im Spätwerk präzise, störrisch und karg. In ihrer Dichtung zeigt sich Ditlevsen als kompromisslose und humorvolle Beobachterin ihres Lebens als berüchtigte Schriftstellerin aus einer Kopenhagener Arbeiterfamilie ebenso wie ihrer Erfahrungen aus mehreren Ehen.« (B. Juch)
Barbara Juch beschreibt Tove Ditlevsen als Dichterin, »die auf die Schliche ihrer inneren Wahrheit gekommen ist«, und wird ihr an diesem Abend »in Schleichwegen der Gegenwart« folgen.

Barbara Juch, *1988; Autorin, Theatermacherin. Zuletzt: Essay Moving Walkway, Motion Blur in Triëdere (2026).

Donnerstag, 28. Mai 2026Dichterin liest Dichterin: Barbara Juch üb...

09/06/2026
Dienstag, 9. Juni102. Grundbuch der österreichischen Literatur seit 194519:00Gregor von RezzoriMaghrebinische Geschichte...
09/06/2026

Dienstag, 9. Juni
102. Grundbuch der österreichischen Literatur seit 1945
19:00

Gregor von Rezzori
Maghrebinische Geschichten
Rowohlt Verlag, 1953; Rimbaud Verlag, 2020

Ronald Pohl KOMMENTIERTE LESUNG

Jan Wilm REFERAT

Klaus Kastberger, Kurt Neumann REDAKTION, MODERATION

»Was ist – geschändet wird nicht?«, rufen erschüttert die Eunuchen in Gregor von Rezzoris Maghrebinische Geschichten. Ihr Ausruf ist exemplarisch für das Pendelspiel zwischen Komik, Abgründigkeit und kultureller Provokation, das die lose gefügten Episoden prägt.
Mit seiner unvergleichlichen Mélange aus Erinnerung und Fiktion unterwandert Rezzori satirisch verkrustete Gesellschafts- und Moralvorstellungen und formt aus historischen Umbrüchen ein vielschichtiges Wimmelbild. Seine von Ironie und Melancholie durchwirkte Sprachkunst behauptet in der deutschsprachigen, zumal der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts – Rezzori wurde 1984 nach Jahrzehnten der Staatenlosigkeit de facto österreichischer Staatsbürger – eine durchaus eigenwillige Position.
J. Wilm

Ronald Pohl, *1965; Autor, Kulturredakteur (Der Standard). Zuletzt: Dreyfus‘ Säbel. Eine Rückabwicklung (2025).

Jan Wilm, *1983; Autor, Übersetzer, lehrt an der Univ. Düsseldorf. Zuletzt: Sachertorte und andere Fiktionen. Erzählungen (erscheint im August 2026) sowie Bärtierchen (2025).

gemeinsam mit dem Literaturhaus Graz (10.6.) und dem StifterHaus Linz (11.6.)

Montag, 8. JuniStichwort ›Geschlecht‹99. AUTOR*INNENPROJEKT19:00George SandGabrielRoman (1839/40)Christa WolfSelbstversu...
08/06/2026

Montag, 8. Juni
Stichwort ›Geschlecht‹
99. AUTOR*INNENPROJEKT
19:00

George Sand
Gabriel
Roman (1839/40)

Christa Wolf
Selbstversuch
Erzählung (1972)

Lydia Mischkulnig, Brigitte Schwens-Harrant, Christa Zöchling GESPRÄCH MIT KURZLESUNGEN

Gibt es einen richtigen Körper? Man kann in einen gezwungen sein. Gabriel de Bramante wird als Mann erzogen, ihr biologisch weibliches Geschlecht wird wegen des Erbrechts geheim gehalten, sie entdeckt die strukturelle Intrige der Gesellschaft und erkämpft fortan Hoheit über ihre/seine Identität. Christa Wolf beschreibt eine Ärztin, die sich aus ›Neugier‹ für eine Geschlechtsumwandlung zur Verfügung stellt. Nach drei Wochen unterbricht sie den Prozess. Sie hat ein neues ›Seh-Raster‹ für das System gewonnen, das alle Rollen prägt, und bricht aus. Wie lesen sich die Bücher von George Sand und Christa Wolf vor dem Hintergrund der Genderdebatten heute?

L. Mischkulnig/B. Schwens-Harrant/C. Zöchling

Lydia Mischkulnig, *1963; Prosa, Essays; Lehrbeauftragte; zuletzt u.a.: Beau Rivage: eine Rückkehr. Roman (2025)

Brigitte Schwens-Harrant, *1967; Feuilletonchefin der Furche, Bachmann-Preis-Jurorin. Zuletzt u.a.: Übers Schreiben sprechen. 18 Positionen österreichischer Gegenwartsliteratur (2022).

Christa Zöchling, *1959; viele Jahre Redakteurin bei Profil, dzt. Podcast »Dunkelkammer history«; Concordia-Preis für Menschenrechte 2022.

Die Woche in der Alten Schmiede ✨
05/06/2026

Die Woche in der Alten Schmiede ✨

Adresse

Schönlaterngasse 9
Wien
1010

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

Telefon

+43 1 512 83 29

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Alte Schmiede Literatur erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Alte Schmiede Literatur senden:

Teilen